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Der größte Irrtum der HiFi-Enthusiasten!

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    AW: Der größte Irrtum der HiFi-Enthusiasten!

    Es klingt nicht per se "besser", in DirectSound kann halt sehr viel reinpfuschen systemseitig, auch hat man dann quasi eine doppelte Lautstärkeregelung, 1x in Hardware und 1x in Windows. Früher war das noch so, daß die Mehrkanalformate nicht unterstützt wurden sowie höhere Bitraten, da hat man aber längst nachgebessert. Wenn man nicht "x" Dinge nebenbei laufen hat und die Systemsounds ausschaltet, kann auch DirectSound angenehm sein. Dann "mimt" das BS einen digitalen Preamp. Beispiel: ein fauler Sack (c'est moi) kann beim Kopfhörer-Hören über die TV-Fernbedienung+FLIRC die Lautstärke ändern, obwohl der KHV nicht fernbedienbar ist. Mache ich den aus, wechselt die Wiedergabe auf den AVR (anderes "Device"), das geht so bequem nur über DirectSound. Das Andere ist "BitPerfect" Wiedergabe, wenn man unbedingt Wert drauf legt - die nur via ASIO oder WASAPI. Unterschiede - auch beim Downsampling von bspw. 24/192 zu 24/96 (der MF V90 DAC), höre ich nicht = ist mir egal.
    Zuletzt geändert von respice finem; 26.11.2019, 12:31.
    Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

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      AW: Der größte Irrtum der HiFi-Enthusiasten!

      Weil der WASAPI Treiber die Soundverarbeitung exklusiv beansprucht (mit dem entsprechenden Programm, z.B. Foobar), da kann kein anderer Sound dazwischengrätschen. Auch ist die Audioausgabe bzw. -verarbeitung nativ. Es wird also z.B. 16/44,1 auch genau so verarbeitet, während die meisten normalen Audiotreiber eine Abtastratenwandlung, meist auf 48 kHz vornehmen. Was klanglich nicht optimal ist.

      Gruß

      RD

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        AW: Der größte Irrtum der HiFi-Enthusiasten!

        Bei Kodi kann man damit spielen und auch, wenn man will, dem Wandler die von ihm bevorzugte "Kost" zuführen (z.B. alles auf 24/96 hochcodieren für den V90 DAC). Habe damit gespielt, mein Fazit: bringt nix. Genauso die Horrorstories über digitale Lautstärkeregelung, da hat man auch behauptet, die Qualität leide ganz schrögglich darunter, ev. bin ich taub, aber ich höre es irgendwie nicht. Dafür kann kein Poti kratzen oder 2dB auf einem Kanal "unterschlagen".
        Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

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          AW: Der größte Irrtum der HiFi-Enthusiasten!

          Es kommt eben vor allem auf die Qualität der Hardware an. Eine Abtastratenwandlung z.B. kann durchaus qualitativ hochwertig erfolgen, also ohne hörbare Fehler oder eben auch durchaus mit hörbaren Einbußen. Letzteres hatte ich bei einem PC erleben dürfen.

          Gruß

          RD

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            High fidelity

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              Mehr Menschen als gedacht treffen beim Singen von Ohrwürmern die richtige Tonart, zeigt eine Studie. Dabei spielt Talent keine entscheidende Rolle.
              Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

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                Na also, hatte der gute Holger doch recht, die "Datenverarbeitung" hinter unseren recht unzureichenden biologischen Mikrofonen arbeitet deutlich besser als gemutmaßt.

                Und nun los, singen wir mehr unter der Dusche bekannte Ohrwürmer. Mir dröhnt aktuell gerade das honigsüße "woman in love" von Barbra Streusand im Kopf, weil es gerade bei YT shorts viral ging.
                best regards

                Mark von der Waterkant

                Kommentar


                  Ich sehe nicht das die Studie auch nur im entferntesten was an dem Märchen von Kabelklang usw. ändert.

                  Allein aus dem Ergebnis das Tonfolgen aus der Erinnerung richtig wiedergegeben werden. lässt sich nicht ableiten das nicht messtechnisch nachweisbare Unterschiede in Tonart, Tonhöhe gehört werden können. Wie auch, wenn nichts da ist kann man es nicht wahrnehmen.

                  Ein absolutes Gehör ist in der Lage ohne Referenz einen Ton zu bestimmen, das bedeutet weder das er ihn stimmlich reproduzieren können muß, geschweige denn einen identischen Ton über andere Gerätschaft als verändert wahrnehmen kann, außer es wäre objektiv (messtechnisch) erkennbar das Tonart, Tonhöhe sich tatsächlich änderten.

                  Alles darüber hinaus ist mystisch, esoterisch. Eine Annahme es gäbe einen einen weiteren Sinn oder Übersinn, der nachweisbar ist, der Frequenzen auf einer anderen, höheren Ebene wahrnimmt wäre schon längst, zumindest in Grundlagen wissenschaftlich erkannt und allgemein akzeptiert.
                  Zuletzt geändert von Gast; 21.08.2024, 08:19.

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                    Darum geht es nicht. Es geht eher um die Frage "haben wir ein Klanggedächtnis oder nicht". Für mich kann ich das verneinen. Wir haben bestenfalls eine Klangprägung oder Klangkonditionierung. Die lässt sich aber genauso auch "korrigieren". Also gewöhnen. Der typische HIFI-Enthusiast jedoch geht davon aus, dass er heute eine HIFI-Kette Zuhause hört und mit dieser Klangerfahrung beim Nachbarn am nächsten Tag einen Vergleich machen kann. Und dann am Wochenende auch beim HIFI-Händler seines Vertrauens das weiter mit der HighEnd-Anlage dort vergleichen kann.
                    Davon ab, dass er so oft Äpfel mit Birnen oder Kiwis vergleicht (unterschiedliche Parameter, unterschiedliche Räume....), ist Musik zu komplex für zeitlich versetzte Vergleiche und unser Klanggedächtnis viel zu leicht zu irritieren. Aber immerhin, Tonhöhen bzw. die Tonart können wir häufiger als vermutet speichern und ohne Referenz wiedergeben.
                    best regards

                    Mark von der Waterkant

                    Kommentar


                      Natürlich hast du ein Klanggedächtnis, sonst könntest du weder Sprache noch andere auditive Ereignisse erinnern und zuordnen, jeder Mensch speichert "Klang" erstens im auditorischen Arbeitsgedächtnis von dort geht es ins Langzeitgedächtnis in Hypocampus und in den Hirnlappen, die Studie ergab ja nur, das signifikant auch der richtige Ton gespeichert wird. Wobei es hier nur eine kleine Stichprobe gab, und und zuforderst vermutet wurde das bei der Speicherung die Tonhöhe verloren geht, diese Vermutung anscheinend durch die Untersuchung widerlegt wurde.

                      Ich für mein Teil kann feststellen das ich überaus selten Ohrwürmer habe.

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                        Klanggedächtnis haben wir, müssen wir haben, sonst könnten wir nie sprechen und Sprache verstehen lernen.
                        Aber es ist wohl kein besonders Genaues.

                        Bei mir ist es so, wenn ich aus einem "ewig" vergessenen Song "drei Takte" höre, fällt er mir komplett ein, wenn er Vocals enthält, wenn nicht, dann... weniger. Also scheint der Text der "Schlüssel zum Gedächtnis" zu sein - bei mir zumindest. Aber auch mit Text - die begleitenden Instrumente aus dem Gedächtnis aufzuzählen, keine Chance, außer bei nur Gitarre etc.
                        Zuletzt geändert von respice finem; 21.08.2024, 09:45.
                        Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

                        Kommentar


                          Um auf den Fadentitel zurückzukommen HIFI Entusiasten sind der fixen Überzeugung Raumeinflüsse 100%ig von der Schallquelle differenzieren zu können, anhand von beliebigen Hörvergleichen, von allen anderen tatsächlich beinflussenden Parametern unabhängig, den Originalklang der Aufnahme verifizieren zu können. Sind der Überzeugung das ihr Hörvermögen permanent statisch auf einem perfekten Level arbeitet wobei sie alle biologischen und technischen Unzulänglichkeiten als nur für andere gültig erachten.

                          Kommentar


                            alles übungssache und ja, es gibt eine verbindung zum sprachsystem.

                            aber anderes beispiel

                            ich traue mir zu, würde meine hand noch mitmachen mechanisch, zb das vivaldi g dur konzert ohne notenhilfe zu spielen, obwohl seit jahren nicht mehr gespielt. da muss ein wohltrainierter muskel irgendwo im hirn sein. ich habs mir grad geistig still versuchsweise vorgesungen, einzig an einigen wenigen stellen im 3.satz müsste ich nochmal nachlesen. oder war das, weil da schon die konzentration etwas nachlässt?

                            man muss aber dazusagen, dass das g dur relativ einfach ist.

                            ALSregel: besser man kann mehr, als man macht, als man macht mehr, als man kann. (brecht)

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                              Vivaldi spielen kann ich nicht, aber wie Waldi singen

                              Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

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                                Zitat von Nutzsignal Beitrag anzeigen
                                Natürlich hast du ein Klanggedächtnis, sonst könntest du weder Sprache noch andere auditive Ereignisse erinnern und zuordnen, jeder Mensch speichert "Klang" erstens im auditorischen Arbeitsgedächtnis von dort geht es ins Langzeitgedächtnis in Hypocampus und in den Hirnlappen, die Studie ergab ja nur, das signifikant auch der richtige Ton gespeichert wird. Wobei es hier nur eine kleine Stichprobe gab, und und zuforderst vermutet wurde das bei der Speicherung die Tonhöhe verloren geht, diese Vermutung anscheinend durch die Untersuchung widerlegt wurde.

                                Ich für mein Teil kann feststellen das ich überaus selten Ohrwürmer habe.
                                Nimms nicht so ernst, war von mir als rhetorische Provokation gesetzt. Der Begriff Klang kann unterschiedlich interpretiert werden. Und sollte z.B. nicht 1:1 mit dem englischen Sound gleichgesetzt werden. Selbstverständlich kann der Musikfreund Phil Spektor Sound deutlich von Motown Sound oder ABBA Sound ect differenzieren. Ohne Klanggedächtnis könnten wir nicht mal die Stimme unserer Mutter von anderen unterscheiden. Wir können aber nicht ein Klangbild einer Wiedergabe wie ein Bild verinnerlichen und zu einer anderen Zeit an einem anderen Ort differenziert vergleichen. Davon sind Einige aber absolut überzeugt.
                                best regards

                                Mark von der Waterkant

                                Kommentar

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