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Frage zum Thema Aufnahmetechnik

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  • respice finem
    antwortet
    Zweitverwendung als Gangstarapper ist immer möglich

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  • David
    antwortet
    womit wir wieder beim unterschied absolutes und relatives gehör wären.
    Wenn ein sogenannter Musiker kein relatives Gehör hat, dann sollte er aufhören sich als Musiker zu betätigen, denn dann ist sozusagen Hopfen und Malz verloren.

    Ich glaube, für den "Konsumenten" ist Ersteres eher Fluch als Segen, weil er, zum analytischen Hören tendierend, genußmindernd mehr vom "wahren Inhalt der Wurst" mitbekommt.
    Auch ich habe nur "ansatzweise" so etwas wie ein absolutes Gehör, denn ich kann - wenn ich ein Lied sehr gut kenne - zumindest den ersten Ton davon (und somit auch die richtige Tonart) auch nach Tagen aus dem Gedächtnis "blind" auf einer Klaviatur finden. "Wirkliches absolutes Gehör" ist aber noch einmal etwas ganz Anderes. Nur ganz wenige Menschen haben es.
    Zuletzt geändert von David; 05.08.2022, 11:33.

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  • respice finem
    antwortet
    Wenn es noch Musik ist, ja, die Definition ist "fließend", heutzutage mehr denn je...
    Einiges da draußen, was "Musik" sein will, müsste unters Waffengesetz fallen (ja ich werde alt).

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  • longueval
    antwortet
    mir ist jede musik recht, solange sie mich nicht langweilt, was mir aber leicht passiert, wenn die muster zu klischeehaft sind.

    das hat aber alle kunst mit sprache gemeinsam. zuerst das erkennbare muster, dann die abwandlung.
    erkennt man das muster nicht, bleibt aber alles verborgen.
    will man also kunst verstehen, muss man sich muster aneignen.
    wie sagte der große mechaniker
    "gib mir einen festen punkt und ich bewege die welt"
    was ist also kitsch
    lauter feste punkte und keine bewegung.
    Zuletzt geändert von longueval; 05.08.2022, 09:58.

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  • respice finem
    antwortet
    Zitat von joerg67 Beitrag anzeigen
    ...Z.B. würde mir persönlich Heavy Metall nicht gut tun
    Doch, doch - wenn man`s nicht ausstehen kann, ist das Ausschalten die pure Wohltat

    But seriously: https://www.aerzteblatt.de/archiv/15...-Bluthochdruck

    Es scheint also nicht soo individuell zu sein. Das andere Extrem: Mancher Psychiater meint, daß gewisse "Musik" (105 dB umpf umpf brüll kreisch gröhl fluch) Neurotiker oder Suchtkranke zusätzlich schädigt.

    Ceterum censeo: "Beautiful noise" ist die Minimalanforderung.
    Zuletzt geändert von respice finem; 05.08.2022, 10:56.

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  • joerg67
    antwortet
    Ich glaube, es liegt nicht daran, in welcher Frequenz die Musik aufgenommen wird, sondern an der Musik an sich.

    https://www.hannoversche.de/wissensw...k-wohlbefinden

    Und es liegt wohl an jedem Menschen selbst, was ihn am besten „hilft“

    Z.B. würde mir persönlich Heavy Metall nicht gut tun

    VG

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  • longueval
    antwortet
    du sagtst es
    zu zeiten meines intensiven übens hatte ich in dem frequenzbereich geige ein weitgehend absolutes gehör. es war zum leiden, anders gestimmt, leicht falsch laufende plattenspieler usw. ....
    alles gründe des unwohlseins
    einziger vorteil, zum stimmen der geige brauchte ich kein gerät.

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  • respice finem
    antwortet
    Zitat von longueval Beitrag anzeigen
    womit wir wieder beim unterschied absolutes und relatives gehör wären.
    Ich glaube, für den "Konsumenten" ist Ersteres eher Fluch als Segen, weil er, zum analytischen Hören tendierend, genußmindernd mehr vom "wahren Inhalt der Wurst" mitbekommt.

    Wie sagte der Metzgerlehrling zum Meister: "wenn rauskommt, was hier reinkommt, kommen wir nie mehr raus"

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  • longueval
    antwortet
    womit wir wieder beim unterschied absolutes und relatives gehör wären.

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  • David
    antwortet
    Da habe ich mich ja ganz schön blamiert. So im Nachhinein hätte ich eigentlich draufkommen können, schliesslich sind die Lieder von Frau Voltz zum Nachsingen gedacht und sie gibt dazu genaue Anweisungen zu den Tonartwechseln im Booklet zu jedem Stück.
    Nein, denn es ist genau genommen völlig "schnuppe", ob ein Lied im Original minimal höher oder tiefer gespielt/gesungen wird als es komponiert wurde. Bands oder Sänger/innen die covern, verändern je nach Lust, Laune, vor allem aber bezüglich Stimmumfang gleich um mehrere Töne und nicht selten sind diese Versionen dann um vieles besser als das Original. Das gehört mit zur musikalischen Freiheit. Mag sein, dass das bei klassischer Musik eher "verpönt" ist, aber am Pop-Sektor gibt es diesbezüglich überhaupt keine Schranken.

    Was natürlich immer (!) stimmen muss, das sind die Töne in Relation zueinander, denn wenn das nicht der Fall ist, klingt es grausam falsch (ich bin was das betrifft extrem sensibel, wenn bei einem Akkord nur ein Ton nicht ganz genau stimmt, höre ich das sofort). Nicht ohne Grund wird Musik mit Mathematik verglichen und das stimmt auch ohne Wenn und Aber, wenn man dazu die Anzahl der Grundtonschwingungen zueinander als Basis nimmt. Musik "ist" Mathematik, die in Form von Schallschwingungen in unser Gehirn geleitet wird.

    ---------------------------------

    Diese Sache geht genau genommen noch weiter (würde aber jetzt hier ausufern es genau zu erklären), denn so ganz zu 100% geht sich das rechnerisch in der Praxis nicht aus, weil es dazu zu wenige Töne in einer Oktave gibt. Diese Tatsache bewirkt (wenn man es ganz genau nimmt), dass wenn man ein Lied "transponiert" (also in eine andere Tonart versetzt), sich auch dessen musikalischer "Klangcharakter" minimal verändert.
    Zuletzt geändert von David; 05.08.2022, 11:09.

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  • longueval
    antwortet
    verdi hat das übrigens gemacht um seine stücke sängerfreundlicher zu machen, ohne, dass es dem publikum auffallen sollte. karajan hat gar 448 gestimmt bei den berlienern und hat sänger damit ruiniert. begründung, er braucht mehr glanz. harnoncourt hat wiederum die tiefere 432 stimmung bevorzugt, mit der begründung, dass der streicherklang näher an den darmsaitenbespannung der barockmusik ist.
    ich sag 440 und aus, alles andere sind wichtigmacherische grillen.
    wenn eine sängerin das mit den 432 betont, dann kann es verschiedene gründe haben. esoterischer schwachfug, oder sie will ihre stimme schonen (hohe töne), oder oder ...
    Zuletzt geändert von longueval; 04.08.2022, 21:11.

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  • E.M.
    antwortet
    Da habe ich mich ja ganz schön blamiert. So im Nachhinein hätte ich eigentlich draufkommen können, schliesslich sind die Lieder von Frau Voltz zum Nachsingen gedacht und sie gibt dazu genaue Anweisungen zu den Tonartwechseln im Booklet zu jedem Stück.

    Bin gerade erst Fan von ihr geworden und schon stoss ich ihr ans Schienbein .

    LG
    E.M.

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  • respice finem
    antwortet
    Esoterische Spinnerei = jein, zumindest nicht generell.
    Es kann freilich mal "schwarze Schafe" geben (in welchem Bereich gibt's keine?)

    Es gibt verschiedene Ansätze für Musiktherapie (die kann man sogar "richtig" studieren), oder auch verschiedenartige, hmm... Einflussnahme durch Musik, von der Viehzucht (kein Witz) bis zur "Kriegsmusik" (letztere schon sehr lange).

    Musik ist psychoaktiv, wie manche Drogen. Wäre sie es nicht, würde sie uns vielleicht gar nicht interessieren.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Musiktherapie

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  • Observer
    antwortet
    Nun ja, ob man das nun einfach als esotärische Spinnerei abtun kann, möchte ich zumindest anzweifeln. Die gute Elke Voltz ist immerhin musikalischer Vollprofi mit musikpädagogischer Bildung. Da du, Edward ja noch mit Holger im Dialog bist, könntest du vielleicht von ihm dazu neue Erkenntnisse bekommen.
    Wir haben alle eine gewisse kulturelle Grundbildung bezüglich Musik, allein durchs Hören. Wenn jemand vom gewohnten etwas abweicht kann es seine Gründe haben, die nicht unbedingt so leicht abgewunken werden sollten. Ja, der Bedenkenträger schreibt gern im Konjunktiv .

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  • David
    antwortet
    Im Allgemeinen halten sich alle Musiker an den Kammerton A mit 440Hz.

    Immer wieder "lustig" für Musiker die etwas nachspielen wollen, sind Aufnahmen von den Rolling Stones, denn sie stimmen sicher ganz bewusst ihre Instrumente zwischen zwei Halbtönen.. Beispielsweise klingt dann ein E deutlich zu tief und ein F deutlich zu hoch. Übt man nach deren Aufnahmen, ist man gezwungen, das eigene Instrument genau so "schräg" zu stimmen.

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