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Was muss Musik beinhalten, damit sie gefällt?

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    Zitat von David Beitrag anzeigen
    Aber ich sehe das zwischenzeitlich als meinen Fehler an, immer wieder erwarte ich mir zu viel.
    So einfach ist die Sache nicht, für deine Analyse hast du vermutlich immer irgendein Lied im Hinterkopf gehabt und es zerpflückt und kathegorisiert. Diese Einordnung kann ich bei der Vielzahl an verschiedenen Facetten der Musikrichtungen die ich höre nicht treffen. Für dich scheidet elekotronisches aus, du willst fast nur englischen Gesang. Es gibt einfach zuviel Musikrichtungen die ich höre, die kann und will ich überhaupt nicht "analysieren" da ich hier eher ein Gefühlsmensch bin und binnen Sekunden entscheide ob mir was gefällt. Für mich fallen viele aktuelle Titel die auf Ö3 laufen unter "Trallala-Musik" die mich eher aggressiv macht und ich nicht mal das Berieselung mag!
    Bei einer Nummer mag ich den Bass der sich subtil reinschleicht, bei der nächsten den Wechsel laut/leise, dann wieder ein Gitarrensolo oder eine gute Stimme. Ich kann auch nicht den "besten Sänger" für mich benennen da es zuviele gibt. Leonhard Cohen zB, hatte am Ende keine perfekt schön klingende Stimme im klassischen Sinn, trotzdem hatten seine Lieder viel Gefühl transportiert und all sein Titel hatten einen speziellen Charakter mit der rauchigen tiefen Stimme. Ich kann gar nicht auf deine Frage eingehen, für mich ist das zu komplex bzw. lässt sich diese Frage nicht verallgemeinen.
    Pure Vernunft darf niemals siegen! (c) Tocotronic

    https://www.discogs.com/user/ArchmanGV

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      Archman

      Ich habe ja überhaupt nicht erwartet, dass man hier auf meine Musik eingeht, warum auch, meine Frage hat ja nicht gelautet "wie gefällt euch meine bevorzugte Musik"?. Ich habe nur erwartet, dass Jeder der hier mitmacht "seine Musik" beschreibt, von mir aus auch Beispiele verlinkt, aber mit Hinweisen warum sie oder das bestimmte Musikstück gefällt. Das kann doch nicht so schwierig sein. Du hast es jetzt auch ansatzweise gemacht.
      Gruß
      David


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      Einen „Audio-Laien“ erkennt man daran, dass er sich viel mehr mit Audiokomponenten beschäftigt als mit Raumakustik, LS-Aufstellung und Hörplatzwahl.
      Auch Personen, die noch wenig Wissen auf diesem Gebiet haben, oder solche, die Rat und Hinweise von Erfahrenen suchen, sind hier richtig.
      Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich - Wann gefällt mir ein Musikstück? - Klick mich
      Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst, wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen werden konnten. Das gilt für das was ich selbst zu hören glaube ebenso.
      Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
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        David
        ...doch, am Ende ist es sehr schwierig und höchst individuell und ich persönlich kann es nicht formulieren und pauschalieren, andere auch nicht wie zu lesen war Ich bin dafür zuwenig Kopfmensch! Am Ende wird es dann eher eine Plattenkritik als ein allgemeingültiges Patentrezept. Der Vergleich mit einer "schönen" Landschaft hat mir gefallen, lässt sich auch schwer in Worte fassen und ist sehr individuell, je nachdem wen du fragst.

        Es gibt zb sehr minimalistische Musik die mir gefällt, ala James Blake oder Idiot Prayer vom Nick Cave. Der Typ setzt sich zum Klavier und spielt, keine Backgroundsänger, kein Keyboard usw. und ich hab bei manchen Nummern Gänsehaut da es auch die Texte in sich haben. Manche Dinge brauchen nicht viel um für mich zu funktionieren...



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        Kommentar


          Hallo David,
          letztendlich ist es so, wie Archmann schreibt. Deine Frage liesse sich sicherlich unter Musikexperten diskutieren, die eine einheitliche Ausdrucksweise für musikalische Aspekte verwenden.
          Wenn ich jetzt anschliessend nochmal versuche, meine Kriterien zu formulieren, wird fast jeder Leser darunter etwas verstehen, dass ich so nicht meinte.

          Aus meiner Sicht gefällt mir Musik grundsätzlich, wenn sie meine Vorstellung für Wohlklang trifft bzw. meine Wohlklangempfindungssaite zum schwingen bringt. Ich habe entsprechende Musiken schon oft im Thread "Dolores Musiktipps" entsprechend beschrieben. Zwei drei Beispiele: Bei sinfonischer Musik sind das häufig die 2. (langsamen) Sätze, wie in der 6. Sinfonie von Beethoven oder seinem 5. Klavierkonzert oder beim Cellokonzert von Dvorak. Beim Jazz fallen mir spontan zwei Stücke von Abdullah Ibrahim ein - wobei beim Klavier pur könnt' ich oft ausflippen.
          Aus der U-Musik sind z.B. Titanic von Hans Thessink, Joan Baez mit "Llego Con Tres Heridas" oder auch die dt. Fassung davon "Wind in den Haaren" mit Nana Moukouri. Als ich von Emmylou Harris das erste Mal "Goin' Back to Harlan" und "Goodbye" von der Platte Wecking Ball hörte, war ich so elektrisiert, dass ich im wahrsten Sinne des Wortes sprachlos war genauso wie bei "Canta Diva" aus Norma mit Cecilia Bartoli. Es gibt Produktionen von Georg Deuter, die mir in seelischen Notsituationen über den Berg geholfen haben, also heilende Wirkung haben und etliche Stücke von Oliver Shanti aus seiner Shaman-Reihe, die mich in Trance versetzen. In fast allen Musikgenres finde ich Stücke, die nach meinem Empfinden grossartige Musik sind und wenn es einen roten Faden dazu gibt, dann gestehe ich gerne, dass der von vielen Mitmenschen als "schnulzig" angesehen werden dürfte.
          Zusammenfassung: Meine Musik sind Schnulzen mit Niveau .

          LG
          E.M.

          Ich weiss auch viele Beispiele von niveaulosen Schnulzen, da ist aber eher der Text niveaulos als die Musik.

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            Ich bin ja wirklich selbst schuld und das meine ich ernst. Das was ich mir erwartet habe, das kann nur entweder unter Musikern funktionieren oder mit Menschen, die (und das meine ich jetzt nicht negativ!) die Musik nicht nur "als Ganzes" konsumieren, sondern (und darauf bilde ich mir gar nichts ein, das ist irgendwie angeboren) "hinterfragend" - siehe Thread-Titel.

            Und noch etwas das ich zumindest erwähnen möchte: ich habe hier nichts schlecht gemacht oder sonst wie kommentiert, obwohl mir bis auf ganz wenige Ausnahmen nichts gefällt das hier verlinkt wurde. Meine Musik dagegen wurde gleich einmal "niedergebügelt" und ich gleich dazu. "bist in den 80ern hängen geblieben" oder "alles Quietschpuppen" oder "dir gefällt halt nur Main-Stream". Dann noch oben drauf (obwohl von mir gar nicht erwähnt) "Lady Gaga kann von allem nur ein bisschen" oder "Lady Gagas Gejaule" oder "Whitney Houstens hysterisches Geschrei".

            Das sind aus meiner Sicht derartig (ich versuche es noch freundlich) inkompetente Aussagen, dass ich mich nur kopfschüttelnd abwenden kann. Und das ist mein aktueller Status. Ich habe keinerlei Interesse mehr daran, da noch irgendwas "reparieren" zu wollen, dieser Zug ist für mich abgefahren.

            Diese ganze gut gemeinte Aktion hätte ich mir sparen sollen.
            Gruß
            David


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            Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst, wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen werden konnten. Das gilt für das was ich selbst zu hören glaube ebenso.
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