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Bass-Buster .....

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    Bass-Buster .....

    Hi,
    ich bin dabei, ein "Heimkino" zu installieren.
    Die Raummaße sind H 2,395 m, B 3,46 m u. L 3,215 m.
    Der Raum hat viele schallharte Flächen, und die Problemfrequenzen sind 49,57, 53,34 u. 71,61 Hz, errechnet u. akustisch getestet mit http://www.trikustik.at/wissen/rechn...lcheraeumesind.

    Den Bass-Buster möchte ich mit Plastikröhren gestalten und habe mir zu diesem Zweck Rohre mit einem Durchmessee von 110 mm, Innendurchmesser 100 mm, sowie ein Rohr zum Einstecken und Verschieben von 100 mm und Innendurchmesser 94 mm ausgesucht.

    Grundsätzlich soll ein Rohr die halbe Raum-Länge, also für die Frequenz 49,57 Hz = 1,73 m betragen.

    Jetzt benötige ich Hilfe dahingehend, dass jemand erklärt, wie genau die Länge des Rohres berechnet wird, um die Frequenz von 49,57 Hz "abzusaugen". Ein Ende des Rohres ist verschlossen.

    Mir ist eine Berechnungsformel nicht bekannt.

    #2
    Meinst Du sowas?
    http://www.stereo.de/index.php?id=535

    Kommentar


      #3
      ... ja.

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        #4
        Hallo,

        Es steht eh alles da :

        Der Bass-Buster funktioniert als Lambda-Viertelwellenresonator nach dem System der Transmissionline, nur dass er eben nicht verstärkt, sondern absorbiert. Eine einseitig offene Röhre resoniert bei Tönen, deren Wellenlänge dem Viertel ihrer Länge entspricht. Bei einer angenommenen Raumbreite von vier Metern hätte der in sich reflektierende Schall eine Wellenlänge von acht Metern, weshalb das Buster-Rohr auf zwei Meter ausgefahren werden müsste. In Zimmern mit zwei praktisch identischen Seitenlängen kann man auch im Sinne gesteigerter Effektivität das eine Rohr auf die Grundfrequenz und ein weiteres auf deren erste Oberwelle, also auf den halben Wert einstellen. Doch bei dem von Aura gewählten Prinzip werden die Mehrfachen der Basisresonanz ohnehin mitbedämpft. In diesem Punkt unterscheidet es sich etwa vom Helmholtzresonator.
        Ich verstehe deine Frage nicht :
        Jetzt benötige ich Hilfe dahingehend, dass jemand erklärt, wie genau die Länge des Rohres berechnet wird, um die Frequenz von 49,57 Hz "abzusaugen". Ein Ende des Rohres ist verschlossen.
        Willst du wissen, wie lang das Rohr sein muss?

        Du schreibst ja selber ganz richtig :
        Grundsätzlich soll ein Rohr die halbe Raum-Länge, also für die Frequenz 49,57 Hz = 1,73 m betragen.
        Du nimmst also die Hälfte der Länge bzw. Breite bzw. Höhe deines Raums.
        Also nimmst du Röhren mit
        • 1.607,5 mm
        • 1.730 mm
        • 1.197,5 mm


        Willst du wissen, wieso gerade diese Maße?

        Die Moden bilden sich ja (in einem quaderförmigen Raum) entsprechend den Abständen zwischen den parallelen Begrenzungsflächen aus.
        Die Wellenlängen betragen u.a. das doppelte dieses Maßes, genau das Maß, die Hälfte, ein Viertel usw.


        Die entsprechende Frequenz ergibt sich aus folgender Formel :
        c = λ · f
        Wobei
        c... Schallgeschwindigkeit, 343 m/s
        λ... Wellenlänge
        f...Frequenz

        Wenn du also eine Überhöhung bei einer bestimmten Frequenz hast, errechnet sich die Wellenlänge wie folgt :
        λ=c/f

        Davon nimmst du ein Viertel, um die Länge des entsprechenden Rohres zu bekommen.

        :S
        LG
        Babak
        Grüße
        :S

        Babak

        ------------------------------
        "Alles was wir hören ist eine Meinung, nicht ein Faktum.

        Alles was wir sehen ist eine Perspektive, nicht die Wahrheit!"


        Marcus Aurelius

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          #5
          Mich würde es interessieren, wie sich die Dinger in Messungen auswirken.
          Die paar Rohre...
          999 Euro sind schon eine Ansage. Da verstehe ich den Ansatz des Selbstbaus.

          Die hier funktionieren, man kann sie auch auf bestimmte Frequenzen einstellen, sind aber auch größer:

          http://www.vicoustic.com/hifi-home-c...trap/panel/470


          Bin gespannt, wie sich das Ergebnis so macht.

          :S
          LG
          Babak
          Grüße
          :S

          Babak

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          Marcus Aurelius

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            #6
            ... spielt der Durchmesser der Röhre eine Rolle?

            Bei Stereo ist der Raum 6 m lang; da eine Rohrlänge von 3 m nicht passte, haben sie 1,5 m genommen.
            Wie ist da die mögliche Wirkung, anders?

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              #7
              Ich frage mich bloß wie die unerwünschte Bassenergie vernichtet werden soll. Bei den typischen Helmholzresonatoren die ich kenne, spielen Faserstoffe eine große Rolle wodurch die 'eingefangene' Schallenergie durch Reibung in Wärme umgesetzt wird. Einseitig offene, harte, leere Röhren müssten sich m.E. doch eher wie Orgelpfeifen verhalten und nach Anregung abnehmend ausschwingen ...

              LG, dB
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              Wenn die Klugen nachgeben passiert das, was die Dummen wollen :G ...

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                #8
                Nur reine Mutmaßungen von mir :

                Der Durchmesser sollte nicht die Frequenz ändern (das sind ja keine Helmholtzresonatoren).

                Ich kann mir denken, dass sich mit steigendem Durchmesser eine stärkere Wirkung einstellt.


                @Erwin :
                Die Logik ist vielleicht die, dass es umgekehrt als eine Orgelpfeife oder andere Blasinstrumente funktioniert.

                Bei einer Pfeife regen die Schwingungen eine stehende Welle an, deren Wellenlänge von der Länge der Luftsäule bestimmt wird.
                Hier sollen eben Schwingungen mit passender Wellenlänge in das Rohr kommen und gedämpft werden.


                Ähnlich wie Bassreflex im Bezug zum Helmholtzresonator.

                LG
                Babak
                Grüße
                :S

                Babak

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                Marcus Aurelius

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                  #9
                  Hier sollen eben Schwingungen mit passender Wellenlänge in das Rohr kommen und gedämpft werden.
                  Gedämpft ? Aber womit ? Ist ja nix drin im Rohr ...

                  LG, dB
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                    #10
                    Eine Mutmaßung :
                    Vielleicht kann man es als extreme Form eines Helmholtzresonators sehen, also nur das Rohr, Volumen des Gehäuses null.

                    In einem Helmholtzresonator ist ja auch kein Material, das dämpft.

                    Andere Mutmaßung :
                    Die Schwingungen werden vom Rohr eingefangen.
                    In der Röhre werden die Schwingungen ja am offenen Ende reflektiert.
                    Dadurch wird nur ein Teil der Energie wieder raus gelassen, und der Rest läuft sich in der aufgebauten stehenden Welle tot.

                    Dazu fällt mir die auch akustische Impedanz ein...


                    Man könnte das Rohr unten ja auch mit Dämmmaterial füllen.

                    LG
                    Babak
                    Zuletzt geändert von Babak; 17.02.2014, 01:05.
                    Grüße
                    :S

                    Babak

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                      #11
                      Die Frage vor Erwin habe ich mir auch schon gestellt.

                      Die Antwort von Babak wird es in etwa treffen.

                      Die Frage nach dem Durchmesser ist ebenfalls eine berechtigte, die Antwort mit der Effektivität wird vermutlich auch stimmen. Aber wo liegen da die Grenzen?

                      Um eine Antwort zu finden, stelle ich mir immer Extreme vor. Hier beispielsweise: wäre der Durchmesser nur 1mm, wäre der Effekt praktisch Null, das sollte klar sein.
                      Wäre der Durchmesser 2m oder noch mehr, was würde dann passieren? Dazu habe ich momentan keine Antwort.

                      Alles in allem halte ich von dieser Sache nicht allzuviel. Vielleicht ist die Wirkung minimal, gerade noch messbar, aber die Preis-/Leistungsrelation ist sicher ganz schlecht.
                      Gruß
                      David


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                        #12
                        also ich bin da skeptisch

                        mal überlegen, eine orgelpfeife ist so ein resonator, es kommt also von einer seite der schall und tritt auf der anderen seite aus, lamda/4.

                        tml es entsteht auf der einen seite schall (chassis) und tritt auf der anderen seite aus, lamda /4

                        röhre, es kommt von oben schall rein, wird auf dem grund reflektiert und dann?
                        löscht er sich aus?(gegenphase?) resoniert er nach?, kommt die röhre in schwingung als festkörper? fragen über fragen ...
                        was babak über die lamda/4 abstimmung geschrieben hat stimmt. ich bin mir aber nicht sicher, ob das bei röhren, die auf einer seite geschlossen sind auch stimmt.

                        ohne messung, halte ich das ganze vorerst für eso terrisch
                        lass mich aber gern überzeugen

                        ps.: wenn ich eine flasche anblase, errege ich schall, ist das auch lamda/4?
                        Zuletzt geändert von longueval; 17.02.2014, 08:13.
                        ALSregel: besser man kann mehr, als man macht, als man macht mehr, als man kann. (brecht)

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                          #13
                          Der Helmholtz Resonator arbeitet nach einem anderen Prinzip wo die Luftmasse-Verhältnisse zwischen Luftmassen in Rohr und Gehäuse die Hauptrolle spielen. Das einseitig geschlossene Rohr entspricht richtiger einer gedeckten Orgelpfeife. Ein solches System kann nach meinem Verständnis für Physik nur mitschwingen bzw. resonieren. aber nicht gegen die Anregung. Wie sonst könnte eine gedeckte Orgelpfeife funktionieren oder eine TML oder ein Tapped Horn ?

                          LG, Erwin
                          Der Klügere gibt nach ...
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                            #14
                            Hallo Erwin aka Dezibel

                            Zu deiner letzten Frage würde ich eben auf die akustische Impedanz verweisen.

                            Damit funktioniert eine Pfeife für die Anregung bestimmter Frequenzen, und so könnte das Rohr als Resonator agieren.

                            Ähnlich wie bei Bassreflex und Helmholtzresonator, wo das Masse-Feder System einmal für die Anregung und das andere mal zur Dämpfung funktioniert.

                            LG
                            Babak
                            Grüße
                            :S

                            Babak

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                            "Alles was wir hören ist eine Meinung, nicht ein Faktum.

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                            Marcus Aurelius

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                              #15
                              gedackte pfeifen klingen bei gleicher länge eine oktave tiefer
                              darum bezwefle ich ja auch, dass man die röhren nach lamda/4 berechnen sollte
                              ALSregel: besser man kann mehr, als man macht, als man macht mehr, als man kann. (brecht)

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