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David Berichtsforum von Hifi Aktiv

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Alt 25.01.2020, 11:23   #1
David
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Standard Die Entstehung meines neuen MiniDSP

Wie schon an anderer Stelle geschrieben, habe ich vor, den DSP meiner Anlage im Keller durch einen anderen zu ersetzen.

Der bisher verwendete DSP mit den 3 Stk. Xilica-Modulen XP-2040 ist wirklich OK, aus technischer Sicht gäbe es keinen Grund ihn zu tauschen.

Mich stören trotzdem einige Dinge:

- es gibt diese Module nicht mehr.

- diese-Module sind nur "pseudo-symmetrisch" (vollsymmetrisch gefällt mir technisch besser, bringt aber in der Praxis keine Vorteile mit sich).

- ich muss nur deshalb Win 10 (in einer eigenen Partition, mit dem Bootmanager abrufbar) auf dem Apple-PC im Hörraum haben.

- das online Gehen damit ist jedesmal ein "Krampf". Das liegt aber auch an Win 10 mit der numerischen Aufteilung der COM-Ports auf den USB-Anschlüssen. Alles in Allem ist die Sache ziemlich zickig.

- ich will vom RS-232 Stecker weg.

- so etwas geht heute schon kleiner und auch sonst zeitgemäßer.

Und letztlich interessiert mich einfach mal was Neues.

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Ich habe mir dazu bereits ein Einbaumodul aus China vom Hersteller "miniDSP" bestellt. Es hat 2 Eingänge und 8 Ausgänge, alles vollsymmetrisch (auf der Printplatte gibt es unsymmetrische Cinch-Buchsen die ich nicht benötige).

Bisher gab es bei mir 10 Kanäle (12 hatte ich zur Verfügung). 2x3 für die Front-LS und 4 für die Subwoofer.

Das Modul von miniDSP hat nur 8 Kanäle. Ich hätte zwar ein weiteres mit 4 Kanälen hinzufügen können, aber das steht sich nicht dafür, denn eine Reduktion auf 8 Kanäle bedeutet in meinem Fall nur, dass ich die beiden linken (hinten und vorne) und die beiden rechten (hinten und vorne) Subwoofer signalmäßig zusammenschalten muss. Es bleibt aber bei den vier getrennten Endstufen wie bisher.

Das heisst, die Einmessung der Subwoofer geht nur noch kanalgetrennt, aber nicht mehr einzeln. Eine Signalverzögerung hinten ist nicht mehr möglich. Das ist mir aber egal, denn die Bassabsaugung hat bei mir ohnehin messtechnisch nie ganz befriedigend funktioniert (zwei Subwoofer vorne und zwei hinten sind einfach zu wenig).

Seit etwa 2 Jahren spielen alle Subwoofer bei mir gleichphasig, damit bin ich auf bessere Ergebnisse gekommen. Das würde sogar bei Bedarf höheren Schalldruck ermöglichen, aber in solche Lautstärkeregionen komme ich sowieso nie.

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So weit wie vorerst theoretisch möglich, habe ich dazu schon einen einfachen Gehäuse-Bauplan erstellt. Kann sein, dass sich da noch Details ändern, wenn ich das Modul in Händen habe.

Ob ich das mitgelieferte Stecker-Schaltnetzteil verwende, das weiß ich noch nicht. Grundsätzlich mag ich so etwas gar nicht. Ein Einbaumodul kostet nur ca. 20 Euro und wäre eine wesentlich elegantere Lösung. Das Gehäuse würde dann nur um einige Zentimeter breiter werden. Diese Entscheidung treffe ich erst ganz zum Schluss, bevor ich das Gehäusematerial bestelle.

Ich habe bewusst dicke Aluplatten für dieses kleine Gehäuse gewählt, damit es zumindest ein bisschen Gewicht bekommt, denn immerhin werden da 10 XLR-Kabel angesteckt, die aber in meinem Fall nicht "nach unten zerren", denn sonst ginge das nicht einmal so.

Alles was mir dazu noch fehlt (Aluplatten, Buchsen etc.) bestelle ich erst, wenn ich wirklich weiß wie ich diesen DSP baue. Ich werde ihn zuvor sogar noch "auf dem Tisch" ausprobieren (ohne Signal), um einmal die Software kennen zu lernen und wer weiß, vielleicht kommt es gar nicht so weit dass ich dafür ein Gehäuse baue. Mal sehen.....

Da für mich "Design" keine großartige Bedeutung hat (im Gegensatz zu ordentlicher Machart), werde ich die Teile dieses Gehäuses sichtbar zusammenschrauben, passend zu den vorhandenen Endstufen, damit ist alles gleich "hässlich".

Hier der Plan bei Verwendung des externen Netzteils:



Wie immer werde ich hier in groben Zügen den baulichen Fortschritt dokumentieren.
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Gruß
David


Einen „Audio-Laien“ erkennt man daran, dass er sich viel mehr mit Audiokomponenten beschäftigt als mit Raumakustik, LS-Aufstellung und Hörplatzwahl.
Auch Personen, die noch wenig Wissen auf diesem Gebiet haben, oder solche, die Rat und Hinweise von Erfahrenen suchen, sind hier richtig.
Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich
Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst, wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen werden konnten. Das gilt für das was ich selbst zu hören glaube, ebenso.
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Alt 31.01.2020, 16:47   #2
David
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Standard AW: Die Entstehung meines neuen DSP

Heute ist der MiniDSP angekommen. Ich musste bei der Übernahme noch 72,5 Euro Steuer bezahlen. Um diesen Preis hätte ich ihn auch in Europa bekommen, zuzüglich Versandspesen, also in Summe um kaum mehr. Dafür aber sicher schneller.
Macht nichts, ich wollte ja wissen wie es funktioniert wenn man direkt in China was kauft.

Zuerst habe ich mir alles angeschaut. Das beigepackte Netzteil gefällt mir gut, ich werde es extern verwenden, wie vorgesehen. Alles ist so wie ich es erwartet habe. Die Machart der Printplatte und deren Bestückung ist sehr gut, vergleichbar mit einem guten PC-Motherboard. Die Anschlüsse sind mir auch alle klar, es gibt nichts das ich mir anders gewünscht hätte - passt.

Meine (nur schematische) Zeichnung für's Gehäuse habe ich noch etwas korrigieren müssen, weil die Anschlüsse etwas ausladender sind als angenommen. Die Zeichnung im ersten Beitrag habe ich bereits aktualisiert. Die Abstände der Buchsen, die Löcher zum Zusammenschrauben usw., alles das überlege und mache ich dann "in der Praxis". Genauer muss ein Plan für nur ein Stück nicht sein, kommt Zeit kommt Rat.

Um zu wissen ob dieser DSP überhaupt funktioniert, habe ich ihn an meinen PC angeschlossen (Software habe ich schon vor Tagen installiert). Mit nur einem Mausklick ging er online, so bin ich das gar nicht gewohnt. Dann habe ich für meine Lautsprecher im Keller die mir bereits bekannten Frequenzbereiche und Filterarten eingestellt. Die können schon so bleiben. Als Nächstes habe ich mir nur einmal angesehen wie man Korrekturen macht und wie man Pegel und Delays einstellt. Das alles habe ich dann wieder auf Null gesetzt, macht ja momentan keinen Sinn.
Als Letztes wollte ich wissen, ob die zuvor gemachten Einstellungen nach Aus- und nochmaligem Einschalten alle wieder da sind - ja sind sie, somit einmal alles bestens.

Diese Software ist unvergleichlich einfacher zu bedienen als die von Neumann. Wenn man mit so etwas Erfahrung hat, ist alles selbsterklärend.

Mein Vertrauen in diese Sache ist bereits recht groß, deshalb werde ich nicht lange herumfackeln und mit der Erstellung des Gehäuses beginnen. Wird ja nicht so sein dass da kein Ton rauskommt.
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David


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Alt 02.02.2020, 08:59   #3
David
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Standard AW: Die Entstehung meines neuen DSP

Gestern habe ich aus uralten Aluplatten, die genau genommen schon längst ein Fall für den Altmetallhändler sind, die notwendigen Platten mit einer Stichsäge zugeschnitten. Nur ganz grob, mit fürchterlichen Unzulänglichkeiten, weil mir die Späne dabei derartig um die Ohren geflogen sind, dass ich zum Teil "blind" gesägt habe. Viel Öl war auch notwendig, weil sich die Säge laufend "verklebt" hat. Das lag auch an der Aluminiumlegierung, die nicht ideal ist für spanabhebende Bearbeitung.
Wichtig war mir nur, dass die Zuschnitte nicht zu klein werden.

Es hätte noch die Option gegeben, die Platten mit meiner wirklich feinen Kreissäge von Festool samt Aluminiumblatt zu sägen. Das wollte ich ihr aber nicht antun, ist schon eine schlimme Belastung bei 5 und 6mm Materialstärke.

Natürlich hätte ich mir auch fertig zugeschnittene Platten bestellen können, aber ich wollte weder das Geld dafür ausgeben, noch etwa eine Woche lang darauf warten müssen

Bis daher also "Murks total", aber ich weiß ja, dass das was nachher kommt, alles wieder in Ordnung bringt.

Danach habe ich begonnen, die Kanten zu fräsen. Da lasse ich keinen Murks mehr zu, die Maßhaltigkeit darf höchstens um 0,05mm tolerieren und die Winkel müssen auch ganz genau stimmen, sonst passt das später alles nicht zusammen.

Irren darf ich mich nicht, denn ich habe kein Ersatzmaterial mehr.







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David


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Alt 05.02.2020, 08:44   #4
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Standard AW: Die Entstehung meines neuen DSP

Die Platten sind rundherum maßhaltig gefräst:


Von den kleinen Schrauben musste ich die Köpfe kleiner machen. War nur insofern nicht einfach, weil diese Schrauben aus gehärtetem Stahl bestehen.




Ohne Messlineale (drei Achsen) samt Digitalanzeige ginge so etwas nicht sehr genau und vor allem wäre dann die Gefahr dass man sich irrt, groß. Die Mess- und Wiederholgenauigkeit der Messlineale beträgt ein tausendstel Millimeter.





Die Herstellung der Buchsenöffnungen beginnt mit genauem Anbohren:


Zuerst klein durchbohren, danach immer größer werdend:


Schon fast am Fertigmaß:


Am Schluss der Ausdrehkopf. Das ist - wenn man es so will - wie auf einer Drehbank, aber mit dem Unterschied, dass nicht das Werkstück rotiert, sondern das Werkzeug:


Weitgehend fertig:


Ganz am Schluss dann noch das Gewinde schneiden. Das mache ich bei so kleinem Durchmesser (3mm) aus Sicherheitsgründen immer noch per Hand.

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Es fehlen noch die Ausnehmungen in der Frontplatte und deren Befestigung. Wird ein bisschen kompliziert.
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Alt 19.02.2020, 18:11   #5
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Standard AW: Die Entstehung meines neuen DSP

Nach 2 Wochen Pause wegen schlimmen grippalen Infekt habe ich heute wieder weiter gemacht.

Zuerst habe ich alle Oberflächen geschliffen und alles farblos lackiert. Dann habe ich das Gehäuse zusammengebaut und die ersten paar Kabel verlegt.

Soweit einmal alles OK.

Als Nächstes mache ich die Kabel der Ein- und Ausgänge. Wird eine unangenehme Arbeit.











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Alt 20.02.2020, 21:09   #6
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Standard AW: Die Entstehung meines neuen DSP

Der neue DSP ist fertig. Die Ein- und Ausgänge zu verdrahten war wie befürchtet eine schlimme Arbeit.







Dann die brennende Frage, ob dieses "Werkl" auch funktioniert. Dazu habe ich meine ganze Anlage kabelmäßig "zerreissen" und alles umverkabeln müssen. Die 10 aktiven Kanäle habe ich auf 8 reduziert. Die beiden hinteren Subwoofer sind vorerst nicht in Betrieb. Ich habe alles nur provisorisch gemacht, um einmal zu schauen, ob da überhaupt "ein Ton rauskommt". Noch kann ich problemlos wieder zum alten DSP zurück und diese Option halte ich mir auch noch lange offen.

Die Antwort war dann schnell da. Aus allen Chassis kam was raus, aber da noch nichts eingemessen war, hat es natürlich grauenhaft geklungen.

Die Software für den MiniDSP ist, wenn man ausreichend Erfahrung mitbringt, quasi selbsterklärend. Sie kann alles was man braucht. Noch habe ich nichts finden können das mich stört. Rauschen gibt es am Hörplatz so gut wie Null, ganz knapp vor den Lautsprechern so wie vorher, daran hat sich also nichts geändert.

Um mich vorerst einmal ein bisschen an die Sache heranzutasten, habe ich meine Messeinrichtung in Betrieb genommen. Auch im Keller verwende ich jetzt Carma statt ARTA. Das Ziel, endlich von Win10 wegzukommen wäre damit erfüllt. Aber noch ist es nicht so weit, zuerst muss die Anlage mit dem MiniDSP so funktionieren, dass ich damit restlos zufrieden bin.

Nach den ersten wichtigen Einstellungen (Einsatzfrequenzen gesetzt, Filter gewählt, Pegel der Chassis grob angepasst, Delays in den Übernahmebereichen gesetzt) kam ich mit dem Messschrieb über alles schon in einen 10dB Korridor beim Hörplatz.

Ein ganz kurzer "Hörcheck" hat dann schon vielversprechend geklungen. Interessiert mich aber momentan nicht, zuerst muss einmal messtechnisch alles passen, dann passt es auch klanglich.

Morgen geht es weiter.
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Alt 21.02.2020, 16:22   #7
David
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Heute habe ich auch die beiden hinteren Subwoofer aktiviert und die Einmessung daran angepasst. Der Schalldruckverlauf beim Hörplatz ist jetzt schon recht OK, aber ein bisschen geht da sicher noch. Ist aber sehr zeitaufwändig. Vor allem mit dem Bassbereich bin ich noch nicht zufrieden. Vorher waren 30Hz noch voll da, jetzt nicht.

Die Software von MiniDSP ist wirklich gut. Mit der Carma Mess-Software zusammen bin ich jetzt endlich dort wo ich schon lange hin wollte.

Gehörmäßig bin ich noch vom grippalen Infekt leicht angeschlagen, aber ein kurzer Versuch hat mir gereicht, um sagen zu können dass es dabei bleibt. Der Xilica-DSP kommt in die Stellage, man weiß ja nie.....
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Alt 24.02.2020, 08:24   #8
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Einen einzigen Nachteil gegenüber teuren DSPs (und auch den bisher verwendeten von Xilica) habe ich beim MiniDSP finden können. Die maximale Delay-Einstellung beträgt nur 9 Millisekunden. Das reicht für das Einmessen von Aktivlautsprechern allemal, aber beispielsweise für hintere Subwoofer die Bass absaugen sollen, nicht mehr, denn 9 Millisekunden entsprechen nur ca. 3 Meter Schalllaufzeit.
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Alt 27.02.2020, 17:59   #9
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Nach grob geschätzt 10 Stunden "Einmesserei" über 3 Tage verteilt bin ich jetzt zu einem befriedigenden Endergebnis gekommen. Was man hier sieht, das ist ein Kanal beim Hörplatz. gemessen. Der andere sieht fast genau so aus.

Der zu den Höhen hin fallende Schalldruckverlauf ist gewollt und in einem geschlossenen Hörraum ideal. Ebenso die leichte Bassanhebung.



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