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Technische Grundsatzdiskussionen Vor- und Nachteile technischer Konzepte

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Alt 04.11.2019, 18:43   #1
andreW.
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andreW. befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard Digital vs. USB bzw I2S

Ahoi in die Runde,

Ich würde gern mal wieder auf eure Erfahrungen bzw. Empfehlungen Wert legen ...

Folgendes als Ausgangssituation: Momentan streame ich über spidf von einem Audiolab M-Net in mein Najda DSP. Der Audiolab muss nun weichen, da überholt - bei jedem neuen Update läuft die App immer instabiler. Da ich ausschließlich nur streame, steht jetzt eine Neuanschaffung an. Und schon komme ich ins überlegen ... Der Markt bietet keine Streamer mit rein digitalem Ausgangssignal an. Bei jedem ist ein DA Wandler verbaut, denn ich nicht brauche. Streamer ohne DA Wandler bieten nur eine Signalausgabe per USB an.
Generell würde das auch passen - das DSP hat ein I2S Eingang. Jedoch müsste ich da noch sowas https://luckit.biz zwischenbasteln, was wieder ein neuer Kasten mit Stromversorgung bedeutet.

Daher meine Frage, lohnt sich überhaupt eine Umstellung auf I2S, oder reicht weiterhin die normale digitale Übertragung über spidf? Ist der Benefit so gut, dass sich der Mehraufwand lohnt oder ist er so marginal, dass es nur für das Gewissen gut ist, alles für den Sound getan zu haben?

Ich bin gespannt auf verwertbare Erfahrungen/Empfehlungen euerseits!

Gruß André
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Alt 04.11.2019, 19:14   #2
Audiokarl
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Audiokarl befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard AW: Digital vs. USB bzw I2S

CocktailAudio X50Pro


Der X50Pro ist der digitale Zuspieler mit dem auch große, hochauflösende Musiksammlungen bequem verwaltet und an einen vorhandenen externen DAC und Verstärker abspielbar sind. Der X50Pro ist ein Mehrzweck-Musikserver der Referenzklasse mit Funkti- onen wie Media Player, CD Ripper, Netzwerk Streamer, Musikrekorder und vielem mehr.
Da der X50Pro mit dem Oszillator CCHD-575 von Crystek mit extrem niedrigem Phasenrauschen ausgestattet ist, garantiert der X50Pro eine hervorragende Klangqualität ohne Jitter und elektrischen Geräuschen, die auf ein vernachlässigbares Maß reduziert worden sind. Die abgeschirmten SMPS mit Aluminiumabdeckung und Platinen runden das Klangerlebnis ab.
Das Herzstück des X50Pro ist ein Vierkern ARM Cortex A9 Prozessor mit einem zusätzlichen leistungsstarken XMOS Mikrocontroller.
Das Gehäuse besteht aus Glassand gestrahltem Aluminium, das von einer Präzisions-CNC-Maschine gefertigt wurde. Die vielfältigen und vielseitigen Funktionen der Software wurden und werden vom eigenen Forschungs- und Entwicklungsteam geplant und umgesetzt.

Merkmale der Hardware
- Ausgestattet mit einem leistungsstarken Quad Core ARM Cortex A9 Prozessor mit 1,0 GHz
- XMOS 32bit/500MIPS 8 Core Leistungsstarker Mikrocontroller
- Referenzlevel der Klangqualität durch Kombination aus einem hochwertigen Oszillator mit extrem niedrigem Phasenrauschen,
CCHD-575 von Crystek und vollständig abgeschirmten Schaltnetzteil mit Aluminiumabdeckung zur Minimierung von elektrischen
Störungen
- jahrzehntelange Erfahrung beim Entwurf eigener Schaltungen.
- DDR-1066 1 GByte Hauptspeicher und 8 GByte Nand Flash Speicher
- optisches Hochgeschwindigkeits-Laufwerk zum schnellen CD-Rippen
- 7 Zoll TFT LCD (1024 x 600 Pixel) Bildschirm für gute Les- und Bedienbarkeit
- FM/DAB+ Tuner eingebaut
- USB Audio Class 2.0 Ausgang zum Anschluss an einen USB Digital-Analog-Wandler (DAC)
- I2S Digital Ausgang (zwei HDMI Ausgänge und einen RJ45 Ausgang) nativ DSD einschließlich 24 Bit/192 kHz
- zwei I2S HDMI Ausgänge erhöhen die Kompatibilität mit DAC-Geräten anderer Hersteller
- Giga Fast Ethernet (10/100/1000Mbps) integriert, WLAN optional möglich (802.11b/g/n WiFi USB Dongle)
- Unterstützt bis zu 2x 8 TB (Terabytes), 3,5"/2,5" Festplatten oder SSDs.
- Per RAID Funktion des System ist eine Gesamtkonfiguration von 16 TB Speicherplatz möglich
- Robustes und Glassand gestrahltes Gehäuse aus Vollaluminium, hergestellt auf einer Präzisions-CNC-Maschine - HDMI-Ausgang für externen Bildschirm zur Ausgabe der grafischen Benutzeroberfläche oder zur Audioausgabe
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Alt 04.11.2019, 19:22   #3
respice finem
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Standard AW: Digital vs. USB bzw I2S

Ich bin nicht so der Streamer, außer vom eigenen Server auf den HTPC, also alles unter leichtem "vorbehalt": Sehr nobles Teil, der Audiolab. Diese Firma leistet sich eine instabile App, ernsthaft? Oder ev. Betriebssystem-Allüren? Wäre schade...

I2S vs. Toslink, für Ü40er IMHO "wurscht", den Unterschied hört man eh nicht. Hier ist ein Thread dazu, in Englisch. https://forums.stevehoffman.tv/threa...if-why.165268/

Streamer/Player mit Toslink-Out habe ich auf Anhieb drei gefunden (daß die einen DAC an Bord haben, heisst ja nicht, daß man den benutzen müsste):
https://www.amazon.de/Denon-DNP800NE...s%2C175&sr=8-4
https://www.amazon.de/Yamaha-NP-S303...s%2C175&sr=8-3
https://www.amazon.de/Cambridge-Audi...xpY2s9dHJ1ZQ==
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Alt 04.11.2019, 19:27   #4
Audiokarl
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Standard AW: Digital vs. USB bzw I2S

Der Cocktailaudio sollte alles bereitstellen was Du wünscht.

Ich selbst hatte früher die i2s Verbindung zu meinem Stello DAC.
Später zum Esoteric DAC mit USB und mittlerweile per Coaxdigitalverbindung.
Toslink ist mit Sicherheit die schlechteste Verbindung.

Ich höre mit MartinLogan Elektrostatik Lautsprechern und Stax Kopfhörern.
Unterschiede der verschiedenen Verbindungsarten kann man m.M. vernachlässigen.
Die unterschiedlichen Gerätschaften haben hier mehr Einfluss.

Selbst wenn ich vom Iphone/Ipad digital auslese (TEAC DS-H01 und Onkyo ND-S1 Dock) klingen minimal verschieden, obwohl beide SPdif und Coax.... anbieten. --nur so als Beispiel.
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Alt 04.11.2019, 20:46   #5
longueval
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Standard AW: Digital vs. USB bzw I2S

wenn die clock des quellgeräts ein ordentlicher taktgeber ist, hat i2s theoretische vorteile, weil kein neuer takt generiert werden muss. ich hab bei einem gerät auf i2s zu gunsten einer zusätzlichen aes/ebu buchse mehr verzichtet, als ich die wahl hatte.
das ist meine einzige erfahrung damit.
__________________
ALSregel: besser man kann mehr, als man macht, als man macht mehr, als man kann. (brecht)
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Alt 04.11.2019, 23:37   #6
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Standard AW: Digital vs. USB bzw I2S

Mein DAC hat einen I2S Eingang per CAT mit Sonic Scrambling, funktioniert nur mit dem BNC-Clock Kabel zum CD-Laufwerk.
I2s halte ich für Spielkram.
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Alt 04.11.2019, 23:43   #7
FrankG
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#2
Das ganze geht auch mit einem Raspberry Pi und externen NAS.
Beim Raspberry muss man halt die passende Soundkarte kaufen.
Cinch AES EBU oder was auch immer gewünscht wird.

Für einen Streamer als Distribution vielleicht PiCoreplayer?
Dafür gibts halt Plastik Gehäuse.

Faktor 20 günstiger.

Gruß Frank
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Alt 04.11.2019, 23:59   #8
respice finem
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Wie gesagt, halte ich die theoretische Überlegenheit von I2S für unhörbar, aber es ist ja alles erlaubt, was gefällt. In dem Sinne:
https://en.cayin.cn/products_info?itemid=109
https://www.amazon.de/Cayin-iDAP-6-D...2905135&sr=8-1

Geändert von respice finem (05.11.2019 um 00:06 Uhr).
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Alt 05.11.2019, 08:26   #9
respice finem
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P.S. "Innenleben" https://cdn.shopify.com/s/files/1/01...94661816387856
und (subjektiver) Test von der "Kopfhörer-Mafia" : https://www.head-fi.org/showcase/cay....22894/reviews
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Alt 05.11.2019, 11:56   #10
andreW.
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Guten Morgen,

und vielen Dank für eure Antworten!

@Audiokarl: sicher, der X50 ist ein feines Gerät, spielt aber nicht in meiner finanziellen Liga. Ich wollte schon in etwa bei der des Audiolabs bleiben. Also entweder der Bluesound node2 oder bei der anderen Lösung der SOtM sMS-200.

@respice finem: was den Audiolab angeht ... noch viel schlimmer. Die eigene AudiolabApp funzt überhaupt nicht! Die von HAMA(!) ist tatsächlich die einzige die halbwegs funktioniert. Hab mich auch schon mit Audiolab Vertreter auf einer Messe unterhalten - aber für die "alten" Modelle wird nix mehr supportet. Dabei fand ich genau den M-Net durch den ausgelagerten DAC in Form des M-Dac's für meine Interessen besonders ideal. Audiolab verfolgt diese Modulgeschichte leider auch nicht weiter ...

@FrankG: den Raspberry Pi habe ich mir auch schon als Möglichkeit angeschaut - z.B. hier https://www.audiophonics.fr/en/netwo...ch-c-6350.html Hier schrecken mich die teilweise schlechten Bewertungen über die Software ab. Ich muss aber auch zugeben, dass ich bei dem Thema wirklich noch nicht richtig belesen bin. Wichtig für mich ist, dass ich von allen üblichen Streamingdiensten, von meiner NAS und I-Net Radioanbietern in guter Qualität mein DSP bedienen kann.

ansonsten ist meine Entscheidung aufgrund eurer Erfahrungen gefallen ... ich erspare mir die I2S Verbindung!

Danke und Gruß André
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Alt 05.11.2019, 13:19   #11
respice finem
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Audiolab hielt ich bisher für eine sehr gute Firma, aber so etwas ist maßlos enttäuschend. Einen "Premium" Zuspieler durch Software-Obsoleszenz zu killen, dann noch nach wenigen Jahren, geht gar nicht. Übrigens, solche Dinge schrecken mich im Allgemeinen ab von der "App-und Cloud- Welt", ich kaufe teure Hardware, der Hersteller pflegt die App nicht oder der Cloud-Anbieter schaltet die Server ab, schmiess weg, kauf neu... Wer so etwas macht, kommt auf meine persönliche No-Buy-Liste, und ich bin wohl nicht allein mit meiner Einstellung.

Geändert von respice finem (05.11.2019 um 13:50 Uhr).
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Alt 05.11.2019, 15:25   #12
ruedi01
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...dabei ist es so einfach aus Standard Computerkomponenten mit freier Software einen eins-a Streaming Client aufzubauen. Klangliche Unterschiede zu Edelgeräten von Nobelherstellern genau null. Und der Bedienkomfort lässt auch nicht zu wünschen übrig.



Gruß


RD
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Alt 05.11.2019, 16:59   #13
andreW.
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Zitat:
Zitat von respice finem Beitrag anzeigen
... und ich bin wohl nicht allein mit meiner Einstellung.
richtig, ich sehe das ähnlich ...
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Alt 05.11.2019, 18:02   #14
Mrwarpi o
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Zitat:
Zitat von ruedi01 Beitrag anzeigen
...dabei ist es so einfach aus Standard Computerkomponenten mit freier Software einen eins-a Streaming Client aufzubauen. Klangliche Unterschiede zu Edelgeräten von Nobelherstellern genau null. Und der Bedienkomfort lässt auch nicht zu wünschen übrig.



Gruß


RD
Mittelklasse - Laptop , Linux o. Windows, DA - Wandler über USB dran . Fertich ....

Besser als Edelgeräte mit ihren Steinzeitdisplays ....

Dann muss mir mal jemand erklären was an Toslink so schlecht ist ....

Dann gibt es noch den HIFI - Berry. Allerdings ist der von der Bedienung her etwas träge.
Wie ich finde ...

https://www.hifiberry.com
__________________
Soll ich mal die Hüter der absoluten Wahrheit aufwecken?

Ich behaupte also:

"Eine Schallplatte klingt doch jedenfalls IMMER besser als eine digitale Quelle!!" (auf Wunsch auch umgekehrt)

Hmm , wie viel Millimeter ist "Bobby Brown Goes Down" vom äußeren Rand der LP (Sheik Yerbouti) entfernt ?
Mrwarpi o ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.11.2019, 18:19   #15
respice finem
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Man kann sich auch Luxus "basteln" (habe ich auch gemacht bei meinem HTPC), kann und will nur nicht jeder. Um so mehr ist eine solche Firmenpolitik auf die Dauer für die jeweilige Firma schädlich.
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