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Alt 29.10.2018, 01:33   #8
JoachimA
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JoachimA befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard AW: Verstärkungsfaktor und dessen Auswirkungen in der Praxis

Ich muß gestehen, das ich es mit den Teilen anfangs auch nicht einfach hatte. Ich kam von einer kleineren Quadral Box anfang der 80er zu einer KEF Mittel, Phillips- Hochton Kombination mit 2 Schmackshörnern und Warfedaletreiber schließlich zu Lowther, anfangs mit einem Acousta 116 Gehäuse, das weniger gut funktionierte zu einem Classic 200 Gehäuse, das in kleinen Räumen phänomenal gut ging. Alles Hörner mit nur einem Treiber. Danach kam das erste Horn mit 2 Treibern, wenn ich mich recht entsinne ein Delphic bzw. Classic 500 Gehäuse, das äusserst bassstark war, allerdings waren die für meinen Geschmack etwas zu niedrig und der Fronttreiber nicht in einer optimalen Hörposition. Erst das Academy Horn Ende der 90er war überzeugend für mich und wohl das mit Abstand durchdachteste Konzept bis dahin, dabei ist es bis heute geblieben. - Könnte mir als zukünftiges Projekt noch ein vor den Treiber vorgeschaltetes Kugelwellenhorn vorstellen, das den Frequenzgang deutlich glätten könnte, die Abstrahleigenschaften verbessert und gleichzeitig die Belastbarkeit der Treiber durch Wirken auf das rückwärtige sowie nach vorn strahlendem Horn durch Anstieg des Strahlungswiderstandes beträchtlich erhöht, was den willkommenen Effekt einer noch geringeren Auslenkung bzw. Amplitude der Treiber mit sich bringt. - Ein Lautsprecher, den ich einfach kaufe, in die Ecke stelle, höre und fertig wäre nichts für mich, mir macht es Spaß an Dingen zu basteln und zu optimieren.

Gruß,
joachim
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Ein Computer löst all die Probleme, die ich ohne ihn nicht hätte.

Geändert von JoachimA (29.10.2018 um 02:11 Uhr).
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