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Wer billig kauft, kauft öfters - der Reinfall- und Obsoleszenz-Thread

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  • respice finem
    antwortet
    Interessanter Fall aus den USA
    NBC Bay Area’s Consumer team filed a report focused on faulty fridges, and then, viewers responded resoundingly about their own refrigerator problems. Consumer Investigator Chris Chmura has been watching a huge, coast-to-coast response and has an unusual quest to find refrigerator boxes to answer a legal question.


    Abgesehen von dem gewissen Streisand effect durch die juristische Schlawinerei: meine Mutter hat so einen linear compressor Kühlschrank, nur in "europäischer Größe" also knapp halb so groß. Gekauft, da superleise, ohne superteuer zu sein. Die 10 Jahre Garantie hat er längst hinter sich, keinerlei Probleme bisher. Ich vermute, entweder sind die Biester dort zu "fett" für ihre Aggregate, oder die Produktion wurde mal wieder "irgendwo" beauftragt und keiner hat genau geprüft...
    Zuletzt geändert von respice finem; 29.02.2024, 00:05.

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  • respice finem
    antwortet
    Eine krepierte SD Card hatte ich schon mal (Transcend). Ev. durch Temperaturschwankungen, damals habe ich mich fotografisch noch richtig "ausgetobt". Und den Stick neuerdings - der zwar funktioniert, aber schnarrrchlangsam schreibt. Keine Ausfälle von "richtigen" SSD, und ich hatte bereits "ein Rudel" davon verbaut, bei mir und Verwandten/Bekannten.

    Manche NVM-E SSD - und gerade die schnellen - sind kleine "Hitzköpfe", trotz des auf dem Papier niedrigen Stromverbrauchs.
    So habe ich mich mal "verkauft" bei der HTPC SSD, musste als Behelfslösung einen Radiator "anflanschen".

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  • ruedi01
    antwortet
    Der große Vorteil der SSD ist ihre Geschwindigkeit. Es gibt da natürlich Unterschiede, die ganz schnellen (Samsung EVO) sind noch immer recht teuer im Vergleich zur klassischen HDD. Ich habe eine Samsung QVD, die ist etwas langsamer aber immer noch schnell genug und sie ist günstiger als die EVO. Ach ja, weniger Strom brauchen sie auch noch und sie werden kaum warm.

    Was die Haltbarkeit betrifft, da hört man dies und das. Aber nach meinen Erfahrungen mit HDD können sie so viel schlechter nicht sein. Von meinen diversen SD-Cards ist mir bisher auch noch keine verreckt.

    Gruß

    RD

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  • respice finem
    antwortet
    SSDs sind toll für Datentransfer oder als Systemlaufwerk, als "Datengrab" bedingt IMHO, wegen TRIM/GC. Als tägliches Primärbackup auch gut. Für Archivierung nehme ich lieber nach wie vor HDD. Die Preise der großen SSD sind sowieso "gesalzen" im Vergleich. Die vor Jahren angekündigten günstigen großen SSD sind nach wie vor "unobtainium". Genauso HAMR/LAMR HDD - wurden bereits vor COVID angeblich marktreif, nun wieder angekündigt für Q1 2024, also jetzt. Habe gerade geschaut, ob verfügbar - Pustekuchen. Aber gut, ich warte sowieso lieber ab, bis ev. "Kinderkrankheiten" bereinigt werden. Bloß keine Marktneuheit kaufen.

    Good things come to those who can wait.

    Bei der heutigen HDD "Leiche" ist das Glück, Auslesen geht noch fehlerfrei und es sind 2 Backups davon vorhanden.
    Da es ein statischer Datenbestand ist, nehme ich die "pending sectors" erst mal tatenlos zur Kenntnis.
    So lange nicht weitere Ausfälle passieren, muß ich also eigentlich keinen Ersatz besorgen und das Viech nicht mal ausbauen.

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  • respice finem
    antwortet
    Viele meinen, kein Backup haben zu müssen, weil "alles in der Cloud" oder "habe eh keine wichtigen Daten".
    Beides halte ich für sehr optimistisch. Aber jeder so wie er meint.

    Diese "Denke" wird, glaube ich, um sich greifen, weil
    • Der Mensch ein faules Schw... ähm, Geschöpf ist
    • Die "Industrie" gerne alles in der Cloud = auf eigenen Servern hätte (yes we scan)
    • Nachdem genügend angelockt sind, kann man daraus ein Abo machen (dito bei Windows, da bin ich mir sicher)
    Dementsprechend wird das Geschrei groß sein, beim nächsten Crash / Angriff etc.
    Begründung der These - Murphysches Gesetz: if something can go wrong, it will.
    Zuletzt geändert von respice finem; 26.02.2024, 22:45.

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  • debonoo
    antwortet
    Zitat von longueval Beitrag anzeigen
    mein miniserversystem ist raid 1, sicher ist sicher

    für die daw hab ich ein backup mit externen ssds über usb, da is das ganze system gespiegelt und ist bootfähig.
    Diesen Ehrgeiz habe ich schon lange nicht mehr in dem Maße, dass es mich vom Hocker reisst.

    Das ist alles schon 15 Jahre her - obwohl ich natürlich auch meine Sicherungen habe.

    Alle läuft unbemerkt im Hintergrund, mache auch sonst keine PC - Spielchen mehr.

    PC - muß funktionieren, ist also outgesourct

    Zuletzt geändert von debonoo; 26.02.2024, 21:55.

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  • ruedi01
    antwortet
    RAID ist kein Backup
    Richtig, das ist eine Spiegelung falls ein Datenträger aussteigt, sind die selben Daten auch noch auf dem /den anderen Datenträger(n).

    Eine richtige Datensicherung ist immer physisch getrennt vom System. Also ein externer Datenträger, die Cloud oder ein Server.

    BTW, richtig übel:

    Defekte Externe SSDs: Datenrettungsfirma wirft SanDisk Konstruktionsfehler vor - ComputerBase

    Da glaubt man es wäre ein Qualitätshersteller und dann sowas...

    Gruß

    RD​

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  • respice finem
    antwortet
    Zitat von longueval Beitrag anzeigen
    komisch, klopf auf holz, mir ist noch nie eine festplatte eingegangen ... hatte ich einfach nur glück?
    Ja. Stochastisches Risiko, abgesehen von Massenfehlern wie die zitierte "Deathstar" Serie.
    Deswegen immer Backups, am Besten noch auf HDD von unterschiedlichen Herstellern.

    Zitat von longueval Beitrag anzeigen
    mein miniserversystem ist raid 1, sicher ist sicher...
    ​RAID ist kein Backup. Bei mir hat (anno Tobak) ein RAID Controller beide Laufwerke hingerichtet, bzw. deren Elektronik.
    Dasselbe "in Software" passiert bei Ransomware, dann ist alles zwar da, aber unbrauchbar.
    u.a. deswegen halte ich meine Archive und die Daten der ehemaligen Praxis offline.
    Zuletzt geändert von respice finem; 26.02.2024, 20:04.

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  • longueval
    antwortet
    mein miniserversystem ist raid 1, sicher ist sicher
    aber wie gesagt, hatte noch nie probleme.

    für die daw hab ich ein backup mit externen ssds über usb, da is das ganze system gespiegelt und ist bootfähig.

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  • debonoo
    antwortet
    Zitat von longueval Beitrag anzeigen
    komisch, klopf auf holz, mir ist noch nie eine festplatte eingegangen ... hatte ich einfach nur glück?
    also mir schon - hatte aber ein redundantes System - WD Platten, bei Seagate ist mir nix passiert.

    Logischerweise hattest Du Glück - wenn es wie es der Fall ist, eine P(X) Wahrscheinlichkeit gibt.

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  • ruedi01
    antwortet
    Ja, Du hattest nur Glück....

    Mir sind drei Platten (IBM Deskstar) innerhalb kurzer Zweit verreckt, die waren noch fast neu. Ein bekannter Serienfehler. Zum Glück waren keine ungesicherten Daten drauf. Das ist über 20 Jahre her. Ein paar Jahre später hat es eine Samsung erwischt.

    Gruß

    RD

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  • longueval
    antwortet
    komisch, klopf auf holz, mir ist noch nie eine festplatte eingegangen ... hatte ich einfach nur glück?

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  • respice finem
    antwortet
    Sie geht nicht.

    Klicke auf die Grafik für eine vergröÃerte Ansicht  Name: padaka Seagate 8 TB 02 24.png Ansichten: 0 GröÃe: 5625 KB ID: 691303


    Irgendwie ist bei mir z.Z. Datenträger Pandemonium - die nächste "Leiche", zwar nicht neu, aber keine hohe Laufleistung und sehr gute Arbeitsbedingungen (entkoppelter Schacht, PC im "Serverraum", also keine Stöße etc.)

    Gut, daß ich alles mehrfach gesichert habe...
    Zuletzt geändert von respice finem; 26.02.2024, 15:13.

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  • respice finem
    antwortet
    Nicht nur Datenverlust - es gibt Idioten, die sabotieren Computer Anderer, indem sie manipulierte Sticks verteilen - meist einfach liegen lassen und warten, bis jemand aus Neugier einen steckt. Entweder "USB Killer", die den Port / das Mainboard zerstören, oder, noch "besser", Malware-Loader.
    Interessante Zeiten...

    Der "USB Killer" macht seinem Namen alle Ehre: Er soll testen, wie gut Geräte vor Überspannung am USB-Port geschützt sind. Im schlimmsten Fall macht er ein Gerät völlig unbrauchbar.


    Ein USB-Angriff ist eine der häufigsten Formen von Cyberbedrohungen. Lesen Sie in diesem Blogbeitrag über verschiedene USB-Angriffe.

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  • FrankG
    antwortet

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