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    Die einzige Zeit, in der mir der Musikunterricht während der Schulzeit Spass bereitet hat, war auf dem Wirtschaftsgymnasium. Unser Musikdirektor Schwarz war vernarrt in die russischen Komponisten, offenbar besonders in Tchaikovsky und so lernte ich ein paar wichtige Kompositionen des Peter Ilyich dort ausführlich kennen - diese schöne Musik z.B.:

    Tchaikovsky / Nutcracker - Complete Ballet Score / London Symphony Orchestra, Sir Charles Mackerras /
    TELARC CD-8137E / 2-CD-Set von 1986



    Wie es sich für etliche TELARC-Produktionen eingebürgert hatte, steht auch hier auf dem Cover:
    CAUTION! Digital Cannons.....
    Und so sind im betreffenden Satz (Titel I/8) ein Gewehrschuss und zwei Kanonenböller zu hören, allerdings scheint sich Sir Mackerras ein allzu spektakuläres Geböllere verbeten zu haben - es ist gut in die Musik eingebunden und stört den Musikfluss nicht. Es ist aber an den Anzeigen der Endstufe ein Leistungssprung um den Faktor ca. 50 abzulesen, bei einem mittleren Leistungsbedarf der Musik von 0,1 W (bei familienfreundlicher Lautstärke) ist dieser Sprung aber weder für die LS noch gar für die Endstufe brisant.

    Die Musik ist wahrscheinlich fast allen Hörenden bekannt, da Teile davon in jedem zweiten Sonntagskonzert gespielt werden.

    LG
    E.M.

    Gehört über Vienna acoustics​ Haydn Grand SE Signature, Vincent SA-T 7 Diamond, SP-332, CD-S 1.2

    Kommentar


      Zwei dieser vier Sinfonien (die Nr. 88 und 92) habe ich hier schon mit den Wiener Philharmonikern unter Bernstein vorgestellt, die hier sind aber ganz anders, mit deutlich kleinerer Besetzung und vermutlich der ursprünglichen Aufführungspraxis näher:

      Franz Joseph Haydn / Symphonies 88-92 / La Petite Bande, Sigiswald Kuijken / Virgin Classics 7243 5 61567 2 2 / 2-CD-Set 1999



      Sehr gute Aufnahmequalität.

      LG
      E.M.

      Gehört über Vienna acoustics​ Haydn Grand SE Signature, Vincent SA-T 7 Diamond, SP-332, CD-S 1.2 ​​

      Kommentar


        Um meine Reihe mit Haydn Sinfonien abzuschliessen, hier noch ein Tipp aus der One-Point Recording-Serie von DENON:

        Joseph Haydn / Symphonies "Le Matin" - "Le Midi" - "Le Soir" / Orchestre de Chambre de Lausanne, Jesús Lopez-Cobos /
        DENON CO-78922 / CD von 1994



        Die drei Sinfonien bilden Haydn's Zyklus "Die Tageszeiten" und haben eine interessante Geschichte - https://de.wikipedia.org/wiki/6._Sinfonie_(Haydn)
        Sehr eingängliche Musik und hervorragende Aufnahmequalität.

        LG
        E.M.

        Gehört über Vienna acoustics​ Haydn Grand SE Signature, Vincent SA-T 7 Diamond, SP-332, CD-S 1.2 ​​​

        Kommentar


          Die Musik ist sicherlich für manchen Hörer zu schwer verdaulich - spanische Lieder aus dem 15. und 16. Jahrhundert - aber ihre Berühmtheit* erlangte diese Produktion eher wegen der spektakulär natürlichen Aufnahme, besonders bezüglich der räumlichen Darstellung:

          Villancicos / Atrium Musicae de Madrid, Gregorio Paniagua / harmonia mundi HMA 1901025 / CD von 1987 (Aufnahme 1980)



          *Vermutlich hat die vorangegangene Produktion von G. Paniagua die Neugier hierauf am meisten angeschoben, das war nämlich die berühmte "La Folia".

          LG
          E.M.

          Gehört über Vienna acoustics Liszt Reference, Electrocompaniet EC 4.8​ / Paar AW 400​ / EMP 2 / ECD 2​​​​​​​​​​​​​​​​​

          Kommentar


            Eine spannende Gegenüberstellung ist auf dieser CD zu hören:

            Alexander Glazunov / String Quartets No. 1 & 7 / Utrecht String Quartet / MDG 603 1736-2 / CD von 2012
            (keinen passenden Link gefunden)

            Das Quartett Nr. 1 op. 1 komponierte Glazunov mit 16 Jahren (Uraufführung 1882) und das Nr. 7 op. 107 als eines seiner letzten Werke ist von 1930.
            Auf der einen Seite wird der jugendliche Überschwang und die Unbeschwerdheit musikalisch umgesetzt und auf der anderen Seite die Schwermut des
            fern der Heimat in Paris lebenden und von Heimweh geplagten älteren Mannes - musikalisch spröde.
            Aufnahmetechnisch auffallend bei dieser Aufnahme ist die Positionierung der Musiker weit vorne, teilweise vor die Lautsprecherfront, was die einzelnen Instrumente gut lokalisierbar und unterscheidbar macht.

            LG
            E.M.

            Gehört über Vienna acoustics Liszt Reference, Electrocompaniet Paar AW 400​ / Vincent SA-T 7 Diamond, DAC-700, CD-S 7 DAC (als Laufwerk)

            Kommentar


              Besinnliche Erinnerungen und nachdenklich Aktuelles - was so ältere Herren umtreibt:

              Reinhard Mey / Mairegen / EMI 50999 6 31771 2 1 / CD von 2010



              Ein, zwei aufheiternde Stücke wären nicht schlecht gewesen aber so ist's auch gut - am Schluss ein kleines Liedchen von und mit Constantin Wecker im Duett.

              LG
              E.M.

              Gehört über Vienna acoustics​ Haydn Grand SE Signature, Electrocompaniet ECI 80 D, Vincent CD-S 1.2 ​​​​

              Kommentar


                Eine angenehme warme Stimme und meditativ wirkende langsame Songs kommen hier zu Gehör:

                Joanne Shenandoah / Life Blood / Silver Wave Records SD 809 / CD von 1995



                Frau Shenandoah ist eine American Native aus dem Volk der Irokesen und stellt Lieder ihres Volkes vor. Das hat nichts mit den bekannten
                Kriegstänzen, die man aus diversen Western kennt zu tun, sondern klingt sehr friedlich.

                LG
                E.M.

                Gehört über Vienna acoustics Liszt Reference, Electrocompaniet EC 4.8​ / Paar AW 400​ / EMP 2 / ECD 2​​​​​​​​​​​​​​​​​​

                Kommentar


                  Eine Schallplatte mit Liedern von Bob Marley, Jimmy Cliff u.A. interpretiert vom Orchester James Last - warum nicht, ist ja Karneval:

                  James Last / Caribbean Nights / Polydor 28 367-1 / LP von 1980



                  Als fröhliche Unterhaltung am Morgen und gutem Sound (ist bei Last eigentlich Standard) ist diese Produktion voll in Ordnung - ich schwör's.

                  Warning: Vor dem Aufrufen des obigen Links, sollte man sich im Klaren sein, mit dem Plattencover einen Blick in eine Zeit zurückzuwerfen, indem
                  politische Korrektheit (PC) im heutigen Sinne noch in ferner Zukunft lag .

                  LG
                  E.M.

                  Gehört über Vienna acoustics Liszt Reference, Electrocompaniet EC 4.8 / 2x AW 400 / ECP 2 / Rega Planar 6 mit Excalibur Platinum​​​​​​​​​​​​​

                  Kommentar


                    Traumhaft schöne, romantische Melodien wechseln sich ab mit fremdartig orientalischen und indischen Passagen - eine fesselnde Mischung:

                    Titi Robin / Kali Sultana (L'Ombre Du Ghazal) / naïve WN145166 / 2-CD-Set von 2008



                    Bevor ich mich in einer weiteren Erklärung zu dieser musikalischen Geschichte noch verzettele, hier eine fachkundige Erläuterung:

                    Ein Filmsoundtrack ohne Film, eine musikalische Reise zwischen Indien und Spanien. Thierry «Titi» Robin lässt Scheherezade eine Nacht lang auf seinen Saiten tanzen.


                    Abgesehen von extrem hohen Grundpegel (weist auf Kompression hin) sehr klare und durchhörbare Aufnahme.

                    LG
                    E.M.

                    Gehört über Vienna acoustics Liszt Reference, Electrocompaniet EC 4.8​ / Paar AW 400​ / EMP 2 / ECD 2​​​​​​​​​​​​​​​​​​​

                    Kommentar


                      Heute morgen lag wieder einmal ein Sampler im CD-Laufwerk:

                      V.A. / The DALI CD Vol. 2 / Art.-Nr. 531 230-8 / CD von 2009 (die Weisse)



                      Sehr abwechslungsreiche Compilation mit musikalischen und akustischen Highlights - macht einfach Spass zuzuhören.
                      Ein paar Titel verführen zum sehr lauten Anhören. Willy DeVille mit einer Live-Aufnahme von "Spanish Harlem" ist ein Hammer (Titel 10).

                      LG
                      E.M.

                      Gehört über Vienna acoustics​ Beethoven Baby Grand Reference, Vincent SV-700, Vincent DAC-700, Vincent CD-S 7 DAC (nur als Laufwerk)​​

                      Kommentar


                        Spannende Klaviermusik und interessante Entstehungsgeschichte dieser CD, die auf einem Konzerterlebnis von Werner Dabringhaus basiert:

                        Franz Liszt (u.A.) / Hexameron / Claudius Tanski u. 5 internationale junge Pianisten / MDG 904 1803-6 / Hybrid-SACD von 2013



                        Für Klavierfreunde sicher eine Entdeckung - sehr empfehlenswert.

                        LG
                        E.M.

                        Gehört über Vienna acoustics Liszt Reference, Electrocompaniet EC 4.8​ / Paar AW 400​ (Titel 1-13) und AW 250 R (Titel 13-17) / EMP 2 / ECD 2​​​​​​​​​​​​​​​​​​​
                        ​​

                        Kommentar


                          Die zehn Sinfonien von Gustav Mahler (inkl. Das Lied von der Erde) gab es 1988 in einer Sammelbox von DENON. Hier stelle ich die enthaltenen CD-Sets einzeln vor, sie sind unter anderen Bestellnummern einzeln vermutlich auch heute noch im Handel:

                          Mahler / Sinfonie Nr. 1, 4, 5 + „Lied von der Erde“ / Radiosinfonieorchester Frankfurt, Ltg. Eliahu Inbal, Peter Schreier, Tenor u. Jard van Nes, Mezzosopran / DENON CO-72589-592 / 4-CD-Set von 1988

                          Mahlers Sinfonien sind grosse, teilw. schwere Werke, für die man sich einige Zeit nehmen muss. Es ist keine Unterhaltungsmusik für nebenbei.
                          Der Klanghörer wird mit den DENON-Einspielungen seine Freude haben, glasklar durchhörbar und riesige Dynamik - z.B. der Übergang vom 3. in den 4. Satz bei der 4. Sinfonie.

                          LG
                          E.M.

                          Gehört über Vienna acoustics Liszt Reference, Electrocompaniet EC 4.8​ / AW 250 R / EMP 2 / ECD 2 (Sinfonie 1, 4, 5) sowie
                          Vienna acoustics​ Beethoven Baby Grand Reference, Vincent SV-237 MK II, Vincent CD-S 7 DAC
                          (Das Lied von der Erde)​​​​​​​​​​​​​​​​​​​
                          ​​​


                          Kommentar


                            Als Kontrastprogramm zu Mahler, legte ich wieder einmal eine CD von ihm ein:

                            Vangelis / China / Polydor 813653-2 / CD von 1983



                            So beim Zuhören (es zischt und macht aus allen Richtungen) dachte ich, von den Grundmelodien her ist das gar kein Kontrastprogramm,
                            da scheinen mir doch einige Gemeinsamkeiten vorhanden.
                            Und so stelle ich mir die Frage, haben die Elektronikmusiker ausgangs des letztes Jahrhunderts bei der E-Musik abgekupfert oder ist es eine moderne Fortführung - das gilt durchaus auch für einige Rockgruppen, wie Pink Floyd.
                            Diese Produktion habe ich hier schon als LP vorgestellt aber die CD passt irgendwie besser zu dem Werk, weil man nicht nach der Hälfte aus der
                            gewissen Trance, die sich leicht einstellen kann, herausgerissen wird.

                            LG
                            E.M.

                            Gehört über Vienna acoustics​ Beethoven Baby Grand Reference, Vincent SV-237 MK II, Vincent CD-S 7 DAC​​


                            Kommentar


                              Zitat von E.M. Beitrag anzeigen
                              Und so stelle ich mir die Frage, haben die Elektronikmusiker ausgangs des letztes Jahrhunderts bei der E-Musik abgekupfert oder ist es eine moderne Fortführung - das gilt durchaus auch für einige Rockgruppen, wie Pink Floyd.

                              LG
                              E.M.

                              Gehört über Vienna acoustics​ Beethoven Baby Grand Reference, Vincent SV-237 MK II, Vincent CD-S 7 DAC​​


                              Da stellt sich die Frage wie hätten die Kompositionen der alten Meister ausgesehen, wenn es schon Synthesizer gegeben hätte ?

                              Als Freund elektronischer Musik würde ich das auch als moderne Fortführung definieren.

                              Gruß Frank


                              Kommentar


                                Baritonarien aus Opern von Verdi und Tchaikovsky - eine wunderbare Mischung schönster Melodien:

                                Dmitri Hvorostovsky / Tchaikovsky & Verdi Arias / Rotterdam Philharmonic Orchestra, Valéry Gergiev / Philips 426 740-2 / CD von 1990


                                Als die CD neu herauskam 1990, zählte sie in meinem Musikladen zu den meistverkauften Klassik-CD schlechthin - na ja, ich war selbst so begeistert von dieser Produktion, dass ich sie mit sanftem "Nachdruck" angepriesen und verkauft habe .

                                LG
                                E.M.

                                Gehört über Vienna acoustics Liszt Reference, Electrocompaniet EC 4.8​ / AW 250 R / EMP 2 / ECD 2

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