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Ökologische Bedenken bezüglich Massentourismus

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  • respice finem
    antwortet
    AW: Ökologische Bedenken bezüglich Massentourismus

    Das ist der "ist-" Stand vor dem Peak, der noch lange nicht da ist. Die Extrapolierung der Epidemiologen ist in etwa so, wie ich geschrieben habe, am unteren Ende Kinder, am oberen Alte und Multimorbide. Anders gesagt, man kann ungefähr abschätzen, wie viele noch sterben werden, aus Erfahrung an Krankheiten wie SARS (wer heute an den Folgen stirbt, ist auch daran gestorben). Was noch niemand weiss, ist, welche Konsequenzen es haben kann, daß zumindest einige "klinisch Geheilten" Überträger bleiben (indem die Viren im Stuhl nachweisbar bleiben). Der Kampf gegen die Zeit, die Frage der Fragen: Wie groß ist die Verbreitung, bevor eine wirksame und sichere Impfung verfügbar wird, und ob eine Mutation des Erregers nicht diese wieder "überlistet".
    https://www.hififorum.at/showpost.ph...&postcount=171 :N

    Die Grippe hat allerdings bisher noch jedes Jahr ein Vielfaches an Opfern gefordert, wegen massenhafter Verbreitung. Vielleicht hilft der Corona-Schrecken den Impfraten, mal sehen. Wenn nichts Großes weiter passiert, wird es wohl schnell "alltäglich", wer denkt heute noch an AIDS? - übrigens, das ist hier ähnlich, wer an AIDS stirbt, stirbt eigentlich nicht an AIDS selbst, sondern an den Folgeerkrankungen (z.B. an der zehnten Pneumonie oder am Kaposi-Sarkom), oft erst Jahre nach der Erstinfektion.


    Back@Topic:
    Zitat von David Beitrag anzeigen
    ...Es müsste noch viel mehr passieren (und das wird es auch!) bis es zumindest teilweise ein Umdenken gibt.
    Umdenken setzt Denken voraus, und wenn man da vom Denken überhaupt sprechen kann, dann ist es meist Profitdenken
    Zuletzt geändert von respice finem; 06.02.2020, 09:51.

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  • David
    antwortet
    AW: Ökologische Bedenken bezüglich Massentourismus

    @maho #172
    Volle Zustimmung.

    Aber alles das seine Gründe und wird sich nur schwer ändern lassen.

    Es müsste noch viel mehr passieren (und das wird es auch!) bis es zumindest teilweise ein Umdenken gibt.

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  • maho
    antwortet
    AW: Ökologische Bedenken bezüglich Massentourismus

    Ich sehe den Tourismus insgesamt sehr kritisch.
    Wenn dadurch die Einheimischen nur mehr sehr eingeschränkt leben können, finde ich das gar nicht in Ordnung.
    Immer mehr Pistenschneisen durch unsere Wälder, damit die Reichen dieser Welt wedeln können, ist falsch. Mountenbiken im Wald ist auch falsch.

    Wenn am Wochenende am Berg oben schon mehr Leute sind, als am Stephansplatz, dann läuft ebenfalls was falsch.
    Permanente Bodenversiegelung durch Verbauung fällt uns irgendwann auf den Kopf.

    Tagesflüge um unter 100€ nach z.B. Kopenhagen und retour sind ein Witz.
    Und NUR 12 € Besteuerung ein noch größerer Witz.

    ABER > die Natur schlägt eh schon zurück. Und das ist erst der Anfang.

    Hitze, Feuer, Flut...wir werden uns noch wundern, was möglich ist:P.

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  • debonoo
    antwortet
    AW: Ökologische Bedenken bezüglich Massentourismus

    Nix Genaues weiSs man...

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  • David
    antwortet
    AW: Ökologische Bedenken bezüglich Massentourismus

    Es reicht schon die übliche Grippe. Im vergangenen Jahr starben in Österreich 2800 Menschen an Grippe, Verkehrstote gab es 400.

    In Deutschland wird es ein ähnliches Verhältnis zueinander geben.

    Weltweit: die neuesten Schätzungen liegen zwischen 290.000 bis 650.000 Todesfällen pro Jahr.

    Coronavirus weltweit:
    Bisher 24.000 Erkrankte, 500 sind daran gestorben.

    Allerdings ist dieses Virus bisher kaum über die Grenzen Chinas hinausgekommen.

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  • hubert381
    antwortet
    AW: Ökologische Bedenken bezüglich Massentourismus

    Zur Letalität:

    560 gestorben
    1180 gesundet

    Da sind auch ohne Taschenrechner keine 5-15%

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  • respice finem
    antwortet
    AW: Ökologische Bedenken bezüglich Massentourismus

    So ganz umsonst, werden sie nicht 50 Millionen unter Quarantäne gestellt haben.

    Der Umgang mit dem Coronavirus erschüttert das Vertrauen der Chinesen in ihre Regierung. Weil die kritische Öffentlichkeit fehlt, wird Social Media bedeutsam wie nie.


    Die Wirtschaft freut's auch nicht...
    Die wenigen bisher gesicherten Erkenntnisse:
    • Letalität ca 5 bis 15% also ja, mindestens eine Größenordnung schlimmer
    • extrem kontagiös
    • Symptome erst nach 7-14 Tagen

    Letzteres ist das Schlimmste, einer der sich gesund vorkommt, kann etliche anstecken.
    Die andere Gefahr wäre (bisher theoretisch) eine weitere Mutation.


    Back@Topic: Risiken des Massentourismus - Edelknast ist auch Knast
    Die Betroffenen wurden ins Krankenhaus gebracht, die restlichen Passagiere müssen jetzt zwei Wochen an Bord bleiben. Weltweit sind inzwischen 24.500 Menschen infiziert.
    Zuletzt geändert von respice finem; 05.02.2020, 21:33.

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    AW: Ökologische Bedenken bezüglich Massentourismus

    Zitat von ruedi01 Beitrag anzeigen

    Ich denke wir hier in Deutschland von unserem bequemen Sofa aus können das nicht wirklich be- und schon gar nicht verurteilen.



    ich hab keine Ahnung ob das Virus schlimmer ist als ein normales Grippevirus.
    Das Problem scheint mir, dass das niemand wissen kann, weil es eben neu ist.

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  • respice finem
    antwortet
    AW: Ökologische Bedenken bezüglich Massentourismus

    Auch beim späteren Ausrüsten müssen die nicht nochmals warten, bis aus China die Hardware kommt Wir sind recht ineffizient geworden, leider, und das Outsourcing ist ein Faktor dabei (siehe "Medikamentenkrise").

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  • ruedi01
    antwortet
    AW: Ökologische Bedenken bezüglich Massentourismus

    #163

    ...so in etwa...diesen Zirkus machen die Chinesen nicht mit...:M

    Gruß

    RD

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  • hubert381
    antwortet
    AW: Ökologische Bedenken bezüglich Massentourismus

    Ohne Energiering ist das alles nur KH/2

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  • respice finem
    antwortet
    AW: Ökologische Bedenken bezüglich Massentourismus

    In DE, ein KH mit 1000 Betten? Kein Problem:
    • 3 Jahre Streit, ob überhaupt nötig
    • 5 Jahre Streit, wer der Betreiber sein soll
    • 3 Jahre Planung
    • noch 2 Jahre Neuplanung, weil neue Vorschriften
    • 1 Jahr EU-weite Ausschreibung
    • 2 Jahre Rechtsstreit wg Rechtsmitteln durch Verlierer der Ausschreibung
    • feierlicher Baubeginn
    • 3 Tage später bringt jemand einen seltenen Käfer im Weckglas, GP kettet sich an die Baukräne...

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  • ruedi01
    antwortet
    AW: Ökologische Bedenken bezüglich Massentourismus

    ...da gebe ich Dir recht...ändert aber auch nichts an der schlimmen Situation. Und wie unsere Behörden das handhaben würden, darüber möchte ich mir lieber keine Gedanken machen. In weniger als zwei Wochen ein komplettes Krankenhaus für mehr als 1000 Patienten zu bauen, das kriegen die sicher nicht hin. Ganz sicher!

    Gruß

    RD

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  • respice finem
    antwortet
    AW: Ökologische Bedenken bezüglich Massentourismus

    Möglich, daß der Zustand schöngelogen wird, wir werden sehen. Gerade China ist aber für so was bekannt, und nicht erst seit gestern. Vielleicht können wenigstens einige den Hund als Proviant "tarnen" für die Evakuation. In einem solchen Staat leben möchte ich jedenfalls nicht. Ein Verwandter arbeitet in Beijing, deswegen mein "educated guess": einigen lokalen Entscheidungsträgern passte das "dekadente mit Lebensmitteln spielen" nicht, und da bot sich die Gelegenheit...
    Zuletzt geändert von respice finem; 05.02.2020, 19:20.

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  • ruedi01
    antwortet
    AW: Ökologische Bedenken bezüglich Massentourismus

    Wie kann man nur so etwas fordern? Der Mensch ist das charakterlich abscheulichste Wesen überhaupt.
    ...ja, man kann sich da durchaus als Außenstehender super empören...:C

    Die Chinesen sind verzweifelt. Da ist eine Millionenstadt praktisch lahm gelegt und wenn das Virus flächendeckend auf den Rest des Landes übergreift, dann gut Nacht Marie, das wäre alleine wirtschaftlich ein absolutes Desaster. Von der menschlichen Dimension der Katastrofe mal ganz abgesehen.

    Ich denke wir hier in Deutschland von unserem bequemen Sofa aus können das nicht wirklich be- und schon gar nicht verurteilen.

    Gruß

    RD

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