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    Ähem, oft reicht es, die Wohnung auf 20°C zu halten und richtig zu lüften. Nach 30 Jahren als Servicetechniker, dabei zu 50% im Außendienst, kenne ich eine fünfstellige Zahl an Wohnungen von innen. Du glaubst garnicht, in wie vielen "Saunen" ich dabei war. Da ist soviel Potential zu sparen. Allein die Mehrheit der Bewohner ist da zu keinem Zugeständnis bereit. Ist ja auch unzulässige Einschränkung der Freiheit. Freiheit geht über Gemeinnutz. Das ist der Hauptpunkt, den wir Piefkes von den US.-Amerikanern gelernt haben.
    best regards

    Mark von der Waterkant

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      Zitat von Observer Beitrag anzeigen

      Ähem, oft reicht es, die Wohnung auf 20°C zu halten und richtig zu lüften.
      Alte Leute (JoachimA) frieren bei 20°C wer legt diese Normtemperatur eigentlich fest..?!

      junge, kräftige Menschen, Beamte und Politiker die kostenlos in gut beheizten Büros sitzen..?!

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        auch alte leute "frieren" nicht bei 20°, außer sie irren mit seniler bettflucht in der untergatte herum. niemand wird daran gehindert, sich den umständen entsprechend anzuziehen.
        trotzdem rate ich dem joachim, wenn er schon sparen will, sich um die heizung zu kümmern. oft gibts einstellungsmöglichkeiten, die ein sparsames fahren der heizung ohne komfortverlust zulassen, wenn man weiß wie. ich kenn natürlich die heizung nicht, aber ich weiß von meinem mietshaus in wien, was man mit wenigen zb hydraulischen maßnahmen hinbekommen kann. dass er da global herumnölt, ist vermutlich weniger ein heiztechnisches problem, sondern eine kommunikationsstrategie.
        ALSregel: besser man kann mehr, als man macht, als man macht mehr, als man kann. (brecht)

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          Zitat von longueval Beitrag anzeigen
          Jetzt möchte ich aber wissen, wie viele Grad es bei dir im Haus hat und wie Du angezogen bist,

          immer eingedenk dessen, dass Du ein altes Gemäuer hast , das gut Wärme speichert.

          meine Mauern sind auch teilweise 60 - 70 cm



          Ich gebe auch noch zu bedenken, dass die Menschen unterschiedlich veranlagt sind.

          auch das Alter spielt eine Rolle, es ist ein Unterschied ob jemand 60 ist oder 80ig.

          krank, gesund, dick, oder dünn etc...
          Zuletzt geändert von debonoo; 20.10.2023, 08:40.

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            Es gibt das Frieren und das gefühlte Frieren - ist leicht zu unterscheiden, wer wirklich friert, zittert (zwecks muskulärer Wärmeerzeugung). Ist ein unbedingter Reflex. Das gefühlte Frieren basiert IMHO vor allem auf der "neumodischen" Gewohnheit, zu Hause im Winter genauso angezogen zu sein, wie im Sommer. Undere Vorfahren lebten da anders, und noch ganz anders deren Vorfahren.

            Unter 18°C würde ich allerdings nicht gehen wollen, denn dann gibt es öfters Feuchtigkeitsprobleme, manchmal Schimmel trotz Lüften etc.
            17-18°C war die reale sozialistische Normaltemperatur in den polnischen Bürgerschließfächern, und jeder der dort wohnte, war froh, nicht Kohle schleppen zu müssen. Schimmel gab's eher nicht, dank "Dauerlüftung" durch undichte Holzfenster und (bis heute) vorgeschriebene Ventilationsschächte in jeder Wohnung (die auch jährlich geprüft werden).

            Ähnlich war es in der ex-DDR. Ein Spezialfall waren "Ulbricht-Ära" Bürgerschließfächer, diese hatten noch individuelle Kamine. War mittelschrecklich, aber funktionierte. Nach der Wende wurde investiert in dichte Kunststoffenster und Zentralheizung, die Kamine wurden abgeschafft und deren Rauchabzüge dichtgemacht. So schaffte man, excusez le mot, Gaskammern ohne jede Lüftung. Ungeachtet der Temperatur und vorbildlicher Stoßlüftung, hatte jede Wohnung Schimmelbefall. Wie man so etwas zulassen kann, verstehe ich bis heute nicht, aber ich muß ja nicht alles verstehen.
            Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

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              19° dort, wo zentralheizkörper sind,
              außenwände speichern nicht, außer, sie wären außen gedämmt, fast egal wie dick die steinwände sind.
              der u-wert ist unterirdisch. bissi besser sind die 2 oberen stockwerke, die sind vollziegelverbund, aber auch schlecht.
              dort wird mit kachelöfen geheizt.
              partielle maßnahmen
              historische holztäfelungen und sanierungsversuche von mir mit kalziumsilikatplatten/putz. immer ein kampf zwischen feuchte und wärme.
              hausinterne wege sind ungeheizt, große teile des hauses werden im winter nicht genutzt und nicht geheizt. geheizt werden ~ 600m². das sind die büroräume der verwaltung, küche und hauswirtschaftsräume, essraum und nebenraum, abhörraum und 2 wohnungen für mich und meinen sohn. teilweise geheizt: gästezimmer und bäder.
              zentral geheizt wird nur das erdgeschoß wegen der wassergefahr für die holzdecken. nur die bäder im ersten stock hängen auch dran, weil die sind bautechnisch ohnehin "wannen", sprich, unglücklicher weise austretendes wasser wird aufgefangen und abgeleitet.
              die wohn nebengebäude für die hausangestelltenfamilie und arbeiter sind außengedämmt und hängen auch an der zentralheizung teilweise, bzw. werden mit holzkaminöfen geheizt.
              in solchen alten häusern kannst konvektionsheizung vergessen. wir setzen daher bei heizkörpern auf strahlungsfläche, bzw heizleisten
              Zuletzt geändert von longueval; 20.10.2023, 09:47.
              ALSregel: besser man kann mehr, als man macht, als man macht mehr, als man kann. (brecht)

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                Bei der Gelegenheit mal eine Frage - Du hast wohl ein Temperatur- und Feuchtigkeitsmonitoring, welches und wie gut funktioniert es? Mein Haus ist zwar nicht vergleichbar, aber ich heize auch schon selektiv. Es wäre ganz praktisch, die Möglichkeit zu haben, kontinuierlich zu überwachen, ob alles noch im sicheren Bereich ist. Vorzugsweise ohne unsichere Apps und "Klaut"
                Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

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                  ich hab luftentfeuchter laufen
                  überwachung mit natürlicher intelligenz. die stehen nicht überall herum, sondern werden nach bedarf aufgestellt. feuchtigkeitsmesser hängen und stehen überall herum. vorsicht ist die mutter der porzelankiste. mehr oder weniger fix sind die geräte in den bädern und in der küche. die sind auf 60% eingestellt und schalten sich bei bedarf ein- lüften im winter schadet nicht. im sommer ist vorsicht angesagt bei offenen fenstern. is es draußen wärmer als innen (meist) schwitzen die wände.

                  zb:
                  https://de.trotec.com/shop/maschinen/luftentfeuchtung.html?gad_source=1&gclid=CjwKCAjwy sipBhBXEiwApJOcu5R1kWjrSkKDBIBZljpOIMssKuJ8LmakzEa AjzhlFAUDcsc4CDCuoRoCQWkQAvD_BwE

                  heizungssteuerung ist außentemperaturgesteuerte heizkurve gebildet aus erfahrung und
                  holzschlepplust bei den kachelöfen.
                  meine zentralheizungssteuerung beeinflusst die vorlautemperatur. die pumpen arbeiten mit proportionaldruck und regeln zurück, wenn thermostate für raumtemperatur zumachen. zweikreissysteme, hydraulisch abgeglichen.
                  es wird durchgeheizt, kein absenkungsunfug.
                  ich habe den luxus sehr großer pufferspeicher, die die hydraulische weiche bilden (20 000l). daher kann der kessel sehr gleichmäßig laufen, takten entfällt.
                  egal welche heizung, verbrauchsmäßig ist das takten, also das schnelle starten und wieder abstellen der größte anzunehmende unfug.
                  Zuletzt geändert von longueval; 20.10.2023, 10:30.
                  ALSregel: besser man kann mehr, als man macht, als man macht mehr, als man kann. (brecht)

                  Kommentar




                    Da sieht man mal, wie unsere Vorfahren auch noch vor nicht all zu langer Zeit lebten, leben mußten, als es das Alles oder wenigstens Vieles davon noch nicht gab.

                    Kachelöfen hatte auch nicht Jeder ( oft noch nicht mal einen Kanonenofen), selbst in meiner Kindheit, und wer so etwas hatte wußte, daß es was Feines war.

                    Die Leute von heute wehren sich gegen 18-20 Grad; wie reich und verwöhnt, ja sogar dekadent wir so schnell ( nur etwas über 70 Jahre) geworden sind.

                    LG
                    Bernd
                    shibumi

                    Kommentar


                      gemauerte grundöfen gab es in besseren häusern schon ab der renaissance
                      ansonsten gabs halt offene feuer unter kamin und in bauernhäusern die sogenannte schwarze kuchl. in der ein offenes feuer brannte mit einem abzug in der decke, wo auch das "gselchte" hing. kachelherde und kachelöfen waren luxus, der mit dem barock aufkam.

                      http://www.artnet.de/k%C3%BCnstler/pieter-bruegel-the-elder/die-arme-k%C3%BCche-MKBaoLt-4KabFEk_rcCYFA2

                      in kalten winternächten,
                      legte man sich steine in die glut und dann ins bett. wer etw. auf sich hielt, hatte daher himmelbetten mit vorhängen, damit der eisbär nicht zulief.
                      fürs gesinde bestand luxus aus einem schlafplatz im animalisch warmen stall für die männer und in zugigen "mentschakaumman" für die mädls.
                      die hausherrschaft katte im besten fall eine kammer neben oder oberhalb der küche.
                      und der pfarrer redete am sonntag von der kanzel vom jammertal, das auf erlösung hofft.
                      elend war gratis und kostete das leben.
                      zu zeiten meines urgroßvaters starben 2 schmiede im nebengebäude, die kamen auf die glorreiche idee am abend holzkohle aus der esse in eine pfanne zu packen und in ihre kammer mitzunehmen. waren zwar harte jungs, aber das co brachte sie trotzdem um.
                      Zuletzt geändert von longueval; 20.10.2023, 12:11.
                      ALSregel: besser man kann mehr, als man macht, als man macht mehr, als man kann. (brecht)

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                        longueval also doch "analog" wie bei mir bisher auch.
                        Muß nur noch einmal zuschlagen, wenn Lidl wieder Thermo+Hygrometer hat, für die restlichen Räume.
                        Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

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                          Zitat von Palisanderwolf Beitrag anzeigen

                          Da sieht man mal, wie unsere Vorfahren auch noch vor nicht all zu langer Zeit lebten, leben mußten, als es das Alles oder wenigstens Vieles davon noch nicht gab.

                          Die Leute von heute wehren sich gegen 18-20 Grad; wie reich und verwöhnt, ja sogar dekadent wir so schnell ( nur etwas über 70 Jahre) geworden sind.

                          LG
                          Bernd
                          das kann man so sehen, dabei darf man aber auch die frühen Todeszeitpunkte der Menschen von damals nicht außer acht lassen.

                          Und die Leiden bis dorthin, bis zu diesem frühen (damals natürlichen) Ableben.

                          Ich denke, das Alter ist heutzutage (gesundheitlich) weit erträglicher.

                          Nicht zuletzt die Wärme trägt dazu bei.

                          Zuletzt geändert von debonoo; 20.10.2023, 13:09.

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                            Zitat von debonoo Beitrag anzeigen

                            ....
                            Ich denke, das Alter ist heutzutage (gesundheitlich) weit erträglicher.

                            Nicht zuletzt die Wärme trägt dazu bei.

                            Wobei über 20 Grad die Menschen anscheinend auch wieder anfälliger macht, was dann aber durch Einnahme von Medikamenten ( bis zu 8 verschiedene/Tag nimmt ein mir bekannter Arzt angeblich selbst ein) ausgeglichen werden kann.
                            Da wiederum hat die "Wirtschaft" sicherlich nichts dagegen und auch "Umwelt hat Zukunft", solange sie sich gut vermarkten lässt, zumindest stellt die Politik und die Wirtschaft das gerne so dar.
                            Unterm Strich werden wir komfortabler ( mit mehr Luxus) älter. Ob das aber auch noch für künftige Generationen so sein wird?
                            LG
                            Bernd

                            shibumi

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                              Es ist tatsächlich ein Für und Wider, das moderne Leben hat auch seine Tücken.

                              Meine alter Kapellmeister mit seinen 85 Jahren meinte erst kürzlich,

                              alle haben heutzutage irgendeinen Krebs

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                                Meine Wohlfühltemperatur sind auch eher 21 Grad Raumtemperatur.
                                Bei den restlichen Räumen außer der Wohnküche eher 16-18 Grad.
                                Und da wird Abends auch gekocht, die Abwärme ist auch nicht verloren.
                                Halt je nah Nutzungsgrad der Räume.
                                Und wenn halt die Räume mal gebraucht werden stell ich das passend.
                                Gerade das große Wohnzimmer wir in der Woche eher wenig benutzt.
                                Hier greift dann wieder die Winter Strategie die Rollos in allen Räumen über Nacht zu schließen, dann kühlt das nur wenig aus.

                                Wenn die PV und Batterie um das etwa doppelte aufgestockt ist.
                                Wird die Abwärme auch die Werkstatt im Winter größtenteils heizen.
                                Die Batterie Temperatur liegt im Moment bei 20 Grad, dann wird das dort nicht viel kälter im Raum sein.
                                Der Heizungsraum nebenan macht den Rest.
                                Außen etwa 10 Grad.
                                Und der kleine Gefrierschrank der geplant ist, kommt wohl auch in den Raum und kann die Abwärme da abgeben.
                                Die 3 etwas betagten Leuchtstoffröhren werden den Raum bei Benutzung auch aufheizen.

                                Gruß Frank

                                Kommentar

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