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Zuletzt geändert von respice finem; 10.03.2023, 16:54.Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.
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Was da am Ende des Artikels steht, ist ja "hardcore"... Lernfaktor: Null. Sage ich als Kernkraftbefürworter.
https://www.heise.de/hintergrund/Ato...U-7542146.html
AKW in ähnlichen Lagen haben die nämlich Mehrere.
Dabei wäre der GAU, hätte man die jahrhundertealte Warnung befolgt, dort gar nicht passiert.
Aber die Gier...
Nebenbei, interessanter Kommentar bei Heise https://www.heise.de/forum/heise-onl...42393648/show/Zuletzt geändert von respice finem; 10.03.2023, 21:14.Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.
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Anstatt neue AKWs zu bauen sollte man lieber Energie einsparen.
Oder in Wärmedämmung von älteren Häusern investieren.
Selbst die paar Solar Panels auf der Garage haben im Februar 35% unseres Stromverbrauch gedeckt.
Und obwohl im März 3 Tage Schnee gelegen haben.
Waren es immerhin noch 45% in den ersten 10 Tagen.
Und in den Nachtstunden muss vieles nicht laufen.
Ich arbeite noch dran.
Gruß Frank
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IMHO sowohl, als auch. Neue AKW, wird man bauen müssen, Länder wie PL oder FR sowieso, wegen der "allgemeinen Lage" und speziell FR wegen a) Alter der Alten und b) deren Ausrichtung auf Uran aus RU (das ist nicht trivial zu ändern).Zitat von FrankG Beitrag anzeigenAnstatt neue AKWs zu bauen sollte man lieber Energie einsparen...
Einsparen, ja, auch, aber die Möglichkeiten sind für Otto Normalo begrenzt, außerdem frisst Unmengen die schwere Industrie. Da muß man sehen, wo man landet - zwar weniger Autos, aber mehr Panzer etc.p.p. Daß es unterm Strich weniger wird, als jetzt, halte ich für unwahrscheinlich. Und, schwere Industrie hat nicht gerne "mal Strom, mal weniger".
Ceterum censeo: Schönwetterdenken kann nach hinten losgehen.
Und (Murphysches Gesetz) if something can go wrong, it will.Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.
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Gast
Die langfristig beste Lösung für neue grundlastfähige Kraftwerke wären Gas-Kraftwerke, leider auch die vom Brennstoff teuerste. Nur Gaskraftwerke sind in der Lage, sinnvoll mit erneuerbaren Energien zusammenzuwirken, wenn man (in Zukunft) relevante Mengen "grünen" Strom in Gas umwandelt. Die Wirkungsgrade bei diesem Prozess sind "akzeptabel" und Wasserstoff bzw, Methan ist als Prozessgas auch in der Industrie nachgefragt und das Verteilungs- uns Speichernetz existiert schon. Und natürliches Gas als Brückenlösung gibt es auch in ausreichenden Mengen (nicht nur von Russland). Die Verbrennung von Gas ist noch der "sauberste" Prozess bei der Verbrennung von fossilen Energieträgern. Zusammen mit Festkörperspeichern (E-Mobil Flotte) könnte das eine Lösung sein, die Stromerzeugung CO2 neutral zu gestalten.
AKWs sind in der Gesamtbetrachtung unglaublich teuer, und wenn in Mitteleuropa mal eines von den Dingern in die Luft fliegt, dann herzlichen Glückwunsch. Die Endlagerfrage ist auch ungeklärt.
Das Problem ist, die Politik denkt kurzfristig, deshalb wurde in Deutschland der Ausbau der erneuerbaren Energien verpennt und in Frankreich die Ertüchtigung der AKWs. Wie der Engländer so schön sagt: Now we have the salad.
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Gast
mein unötiger senf dazu - alle diese "alten" technologien werden sich totlaufen.
wir sind fixiert wie das kaninchen auf die schlange auf das was da ist - alles technologien, die der umwelt schaden, die dem endverbraucher (letztlich über steuerlich finanzierte subventionen) horrende kosten verursachen, die unsicher sind.
warum ist es da - weils profit bringt.
ein beispiel: statt solar zu fördern, wurde der solarboom abgewürgt in vielen staaten, förderungen eingestellt, die großen dreckschleudern aber subventioniert.
wir denken immer noch in hierarchischischen strukturen, als wärs - wie so eine kirche - gottgegeben und unveränderlich. in politik, wirtschaft, überall.
unser energieproblem - bloß meine anschauung - wird mit zentralistischen strukturen weiterhin probleme haben, weil anfälliger.
die zukunft werden wahrscheinlich netze kleinerer einspeiser sein, jeweils mit minispeichern.
das problem ist auch unsere form der wirtschaft - wachstumsfetischismus, wegwerfgesellschaft, überflussgesellschaft bei uns und dafür armut in anderen teilen der erde.
irgendwo müssen die ressourcen ja herkommen - und irgendwo muss der dreck ja wieder hin.
müll und abfall jeglicher art, ob fest, flüssig oder gasförmig, kunststoffe, die nicht verrotten .... wir schaffen zuerst die probleme - eine lösung wird sich irgendwann schon finden.
ah, interessant - es gibt bis heut noch keine?
wurscht, zuerst mal profite machen - die ärgsten umweltschäden kriegen eh nicht wir zu spüren.
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Grundsätzlich ja - wobei, Althergebrachtes nicht schlecht sein muß per se - womit arbeitet mal gleich die Sonne?
War 5 Mrd. Jahre nicht mal beim TÜV, Nachladen war auch nicht nötig.
Das Problem ist eher, wie gut die Technologie bererrscht wird.
Das andere Problem sind u.a. unvorhersehbare, große Bedarfe - wie jetzt gerade wegen naihrwisstschon.
Wenn in dieser Situation, wie das Leben manchmal spielt, auch noch ein "Jahrhundertwinter" käme, wären wir "restlos bedient".Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.
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Ich habe diese Woche paar YT-Videos zum aktuellen Stand der Kernfusionsforschung angesehen. Auch eines mit Harry Lesch, der die richtigen Fragen stellte. Nein, in den nächsten zehn Jahren wird kein wirtschaftlich relevantes Fusionskraftwerk ans Netz gehen. Wahrscheinlich werden wir älteren es nicht mehr erleben, dass diesbezüglich was passiert. Was wir aber erleben werden in aller Wahrscheinlichkeit, dass nochmal ein weiterer Supergau eines KKWs passieren wird. Einfach mal die Wahrscheinlichkeit, die Anzahl der KKWs, die schon bekannten Supergaus und die politische Sicherheitslage in Korrelation bringen, dann wird es vielleicht deutlich. Seits froh in Polen, rf, dass Greifswald schon abgetragen wird. War in etwa vergleichbar mit dem Trumm in Tschernobyl. Für die Alpenländler hier: Greifswald (ehem. DDR) liegt an der polnischen Grenze und dort herrscht Westwind vor.
Wir haben da alles im Griff? Ja, das dachte die Nation, die für ihr besonders extremes Qualitätsmanagment bekannt ist (Kanban....), auch, Japan.
best regards
Mark von der Waterkant
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die Mauer war schlicht 5m zu niedrig,Zitat von Observer Beitrag anzeigen
die Nation, die für ihr besonders extremes Qualitätsmanagment bekannt ist
warum macht man sowas..?!
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Eben, einfach mehr als peinlich, wenn wegen solchen Fehleinschätzungen tausende Menschen verletzt oder gar gestorben sind. Und wer weiß, wo noch überall ähnliches Versagen vorliegt.Zitat von debonoo Beitrag anzeigen
die Mauer war schlicht 5m zu niedrig,
warum macht man sowas..?!

Ich kann mich an Systeme erinnern, die auch als besonders sicher waren. Dann führten ein, zwei "unkalkulierbare" Fehler zum Einstellen der Concordfliegerei und zum Einstellen der Spaceshuttlefliegerei.
best regards
Mark von der Waterkant
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Wir haben gar nix in Griff, außer "gottlob" das "load balancing", noch...
Übrigens, Supergau, Megagau, Wirwerdenallesterbengau = Framing. Ja ich weiß, ist mittlerweile geläufig. https://de.wikipedia.org/wiki/Ausleg...C3%B6rfall#GAU Aber "noch größer als der Größte", ist irgendwie kindisch. Naja, wir leben in Zeiten von Paidokratie - Kobolden im Netz, Doppelwumms und Bazooka...
Thema Polen: Polen hat nicht das Potential von Deutschland, aus Gründen, die zu diskutieren hier a) sinnfrei und b) gegen die Forenregeln wäre. Es zählt "was hinten rauskommt" - und das ist Nutzung von Kernenergie, lieber heute als morgen. Selbst wenn man dort nicht von der Kohle weg wollte, muß man, weil sie schlicht zur Neige geht - jedenfalls die wirtschaftlich nutzbaren Vorkommen. Nicht jeder hat den Luxus, vom "moralisch hohen Roß" der Welt sagen zu wollen, was sie tun und lassen soll, nachdem man sich selber über Dekaden üppig bei RU bedient hat (ja ich hör schon auf). Reality bites. Man kann die wirklich wirkliche Wirklichkeit
nicht "wegzaubern". https://www.bpb.de/kurz-knapp/zahlen...ort-der-eu-28/
Nebenbei: Was Belastung durch Isotope betrifft, ist gerade Kohle die Katastrophe auf Raten - je tiefer man "gräbt", desto mehr... Und über die Lunge wird's auch aufgenommen. Die Krebsfälle "zig" Jahre später sind sicher.Zuletzt geändert von respice finem; 11.03.2023, 10:16.Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.
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Gast
Kernkraft kann kurzfristig gar nichts lösen. Viel zu teuer und zu aufwendig in der Umsetzung, als dass sie den Energiebedarf in ausreichender Geschwindigkeit decken könnte. Oder man geht all in und legt auf Sicherheit keinen Wert (wird schon gut gehen). Reality bites.
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Einfach alte Zöpfe abschneiden.
Leider werde viele sinnvolle Entscheidungen von Lobbyisten blockiert.
Ich denke hie an die Balkon Kraftwerk Regelung wo eine extra Steckdose montiert werden soll.
Wozu ?
Die max. 3A Strom wird jede normale Steckdose auch verkraften.
Warum steht sonst max. 16A drauf.
Oder die KFZ Steuer.
Die paar Hundert Euro mit riesigem Verwaltungs Aufwand.
Die Mineralöl Steuer wird eh erhoben.
Ein paar Cent mehr und das Geld wäre auch so drin.
Und es würde tatsächlich nach Energie Verbrauch bezahlt.
Es nützt nur der Industrie, dann werde halt kleinere Motoren mit hoher Leistung eingebaut.
Auch PV Energie wird mit vielen Vorschriften und unnötigen Regelungen,die nur Industrie und Handwerk nützen, ausgebremst.
Das Heizungsanlagen zukünftig mit 65 Prozent erneuerbaren Energien laufen sollen.
Läuft meiner Meinung auch ins Leere.
Viel wichtiger wäre alte Gebäude Energetisch zu sanieren.
Gruß Frank
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Sowieso.
Ein Faktor, der noch IMHO massiv unterschätzt wird: Was können sich die Leute noch leisten. Ja ich weiß, die Energiepreise werden auch nicht niedriger. Trotzdem sehe ich, nicht nur hier in PL, besonders Ältere, die eher einen Raum heizen, als über zusätzliche Dämmung nachzudenken, weil unbezahlbar. Das Haus ist dann meistens sowieso von der Sorte "plattschieben und neu bauen". Wer soll das bezahlen? Zuschuss? Hat auch seine Grenzen.

Das mag ja alles lösbar sein, dauert aber "zig" Jahre, in denen viel günstige und möglichst emissionsarme Energie nötig sein wird. Solar und Wind allein reicht nicht, meine ich.Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.
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Die Folgen von Fukushima: Folgen der Atomkatastrophe in Japan und die Entwicklung der Kernenergie in Deutschland.
DAS ist immerhin bekannt. Die Folgen von Kohlebefeuerung aber auch, Ältere hier können sich noch an die SMOG-Lagen vor sechzig Jahren erinnern? Da starben auch durch H2SO4, Eintrag von SO3 durch Kohleverbrennung, dazu Nebel..., abertausende Menschen in London, im Ruhrgebiet, in anderen Industriezentren.
Ja, nicht so einfach, aufzurechnen.
Mein Ansatz wäre, den Europagedanken konsequent zu verfolgen. Und Deutschland würde als "Reparationsmaßnahme" Polen massiv helfen, seine Energielage grundsätzlich zu verändern.
Ich weiß, utopisch, wird nicht passieren. Zuviele Besitzstandswahrer hier.
best regards
Mark von der Waterkant
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