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    @ra

    also

    welchen Beruf hast Du gelernt mit Lehrabschluss..?!

    und in welchem Job in der Fabrik warst Du so fertig..?!

    und welchen Beruf hast Du in weiterer Folge ausgeübt..?!

    bis zur Pension



    PS: Woher kommt deine schlechte Einstellung zur Erwerbsarbeit
    Zuletzt geändert von debonoo; 03.03.2023, 12:06.

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      Communism never works, because people like to own things.
      ich bin für vereinfachungen - soweit es sinnvoll möglich ist.
      unterschied besitz - eigentum.
      besitz ist das (jetzt doch - viell. zu - vereinfacht) was "besetzt" wird und ist, in der regel mit vermögen verbunden - landbesitz, produktionsmittel etc.
      eigentum sind deine persönlichen habseligkeiten - und da wird in einer "normalen", also nach humanen perspektiven organisierten gesellschaft auch das von den eltern ererbte häuschen dazugerechnet etc. fahrzeug, wenn nicht anders organisiert etc.
      das zinshaus gehört da nicht mehr dazu.
      das wird sehr gerne in der politischen debatte vermischt - scheiß differenziertes denken.

      weil deboono so gerne auf die herabblickt und sie viell. sogar verhungern ließe, die nix leisten - wie ists dann mit denjenigen "jet set" angehörigen, die nie was gearbeitet haben, die erbten, denen anteile an riesigen produktionsstätten gehören, die eben mehr umweltdreck versachen als eine ganze kleinstadt und deren bewohner?

      es geht niemals um enteignung - und im bakuninschen sinne viell. noch weniger - sondern um die möglichkeit der selbstbestimmung.
      die konzentration der medien in wenigen, kapitalkräftigen händen schwächt unabhängige berichterstattung - blattlinie.
      die konzentration der produktionsmittel führt zu immer weiter gehender monopolisierung und entrechtung der "lohnabhängigen".
      die konzentration des immobilienmarktes führt dazu, dass "normale" menschen sich kaum mehr eine wohnung leisten können - und die preise steigen und steigen
      die konzentration auf dem energiesektor führt dazu, dass unglaubliche gewinne eingefahren werden, während die leut verzweifeln
      die konzentration auf dem handelssektor (incl. lebensmittel) - lebensmittel werden noch stärker spekulationsobjekt an den börsen...und und und

      da kann man sagen - ja, die leistungsträger sollen auch verdienen. schon richtig so.
      oder man kann sich fragen - ist das die welt, wie ich sie mir vorstelle.
      aber - was soll man machen - die da oben.....

      Kommentar


        Ohne Besitz gibt's aber auch kein Eigentum, "du sollst nichts besitzen" klingt für mich damit sehr wohl nach Enteignung. Wenn man dann noch aus Polen kommt, das einige Enteignungen hinter sich hat, wird man erst recht hellhörig. IMHO könnte es in die Richtung gehen "du sollst nichts besitzen, bezahlen sollst du's trotzdem".
        Die Zeit wird es zeigen.

        Sharing economy war ja das Buzzword noch vor Kurzem. Irgendwie still geworden. Die Städte schaffen still und leise Carsharing, Bike Sharing etc. ab (jedenfalls hier). Geblieben sind Schrott und Kosten. Der Mensch taugt schon wieder nicht, leider...
        Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

        Kommentar


          @ra

          wegen mir ist noch keiner verhungert

          habe neulich dem Amazon Fahrer EUR 2.- Trinkgeld gegeben

          mein Postler bekommt zu Weihnachten 10.- beim Einkaufen runde ich großzügist auf,

          all das sind Leute die ich sehr wertschätze weil ich ohne ihre Arbeit aufgeschmissen wäre.

          Wo würdest Du denn dein Bier trinken, ohne Wirten und ohne Kellner/in..?!



          MK: Arbeit ist prinzipiell gut und absolut notwendig

          von NIX kommt NIX
          Zuletzt geändert von debonoo; 03.03.2023, 12:47.

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            no, so ein netter mensch.
            bestellt bei amazon, aber gibt dem fahrer ein trinkgeld.
            und dem briefträger - nett.
            zu denen bist du nett, weil du ohne sie aufgeschmissen wärst - selbstaussage.
            du gibts nicht wirklich bedingungslos. aber bedingungslosigkeit einzufordern in einer welt voller bedingungen und abhängigkeiten...
            ich will dich nicht überfordern.

            und du liest (wie wir alle in gewissem maße) halt speziell sehr selektiv.
            ich kenn leut, die kellnern gern, ich kenn leut, die arbeiten gern in der landwirtschaft, am bau, mit metall, als gartengestalter - einiges davon selbst schon gemacht.
            darum gehts nicht.

            nochmal: es geht nicht um die tätigkeit - es geht drum, dass dich die arbeit nicht kaputt macht, nicht stresst, deine gesundheit nicht ruiniert.
            der mensch IST NICHT dazu geboren, ein leben lang auf seinem arsch herumzusitzen.
            ein gesunder, halbwegs bei sinnen sich befindender mensch hält das gar nicht aus.

            und wenns privat wird - ist meine vermutung richtig, dass du lehrer bist?
            welches menschenbild gibst du weiter? hast eine menge verantwortung. welches weltbild gibst du weiter?

            aber wenns dich interessiert:
            ich bin heilmasseur und heilbademeister mit staatl. diplom
            hab einen interuniversitären abschluss (EU diplom): integrative und psychosoziale gesundheitsförderung.
            jahre am institut für tiefenpsychologie
            therapeutischer supervisor
            kommunikationstrainer
            arbeit in der behindertenbetreung
            hab vorher, und während der ausbildungen, um der familie das fortkommen zu sichern, gearbeitet als und im
            gartenbau, teichbau, gartengestaltung,
            am bau - much money
            im verkauf und außendienst
            redaktion
            bei der neuen zeit (gibts schon lange nicht mehr)
            ubahn eben
            saurierbauer ....sicher was vergessen

            no, da kann man sagen - viel gemacht, aber halt nix gscheits.

            Kommentar


              Vogelhäuser haben auch manchmal andere Besucher.
              Eichhörnchen und Spechte mögen die Wallnüsse.
              Da wir dieses Jahr jede Menge geerntet haben, halt zurück an die Natur.



              Gruß Frank

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                Zitat von ra Beitrag anzeigen
                kommst also aus dem Gesundheitsbereich, wie der Willi Dungl

                haben Bauarbeiter in der Familie, die sind abgeschunden,

                Hochbau - Tiefbau - Kanalbau- Stollenbau

                und mit 56 in Pension gegangen...

                haben gerne gearbeitet.



                Du bist wohl auch schon über 70ig...
                Zuletzt geändert von debonoo; 03.03.2023, 13:44.

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                  ohne besitz kein eigentum:
                  nach meiner definition schon.
                  es geht einfach drum, keine zu großen abhängigkeiten entstehen zu lassen.

                  viele unternehmer - halt nicht die von konzernen - habens schon vor zeiten kapiert und führten z.b. ein, dass die belegschaft quasi anteile erhält am unternehmen - die folge: besserers arbeitsklima, weniger krankenstände, die qualität steigt in allen bereichen.
                  es besteht ein unterschied zwischen ausbeutung und fairen arbeitsbedingungen.
                  wennst heut was von fairness erwähnst, klopfen sich die leut mit dem finger an die stirn.

                  es geht ums übermaß. wenn einer einen betrieb aufbaut, weil er sachverstand hat ist das gut, in der regel sehr gut sogar.
                  wenn dieser mensch aber möglichst viel profit machen will auf kosten der mitarbeiter schauts anders aus.

                  enteignungen - sicher zwiespältig. weil das eine und das andere - oft völlig verschiedene paar schuhe.
                  beispiel berlin wohnungsmarkt:
                  diese geforderten enteignungen sind aus meiner sicht völlig gerechtfertigt - wenige investoren machen rücksichtslos gewinn auf dem rücken der wohnungssuchenden und mieter - ganz abgesehen von den geschäften mit der stadtverwaltung, die da im vorfeld abgelaufen sind. doch vor allem gehts da um den rückkauf zu einem normalen preis.....

                  da sind - wie überall in politik und PR - soviele reizwörter enthalten, unklare begriffe, definitionen...
                  enteignung kann gut sein oder schlecht.
                  wenns um die enteignung eines sklavenhändlers geht, kannst rel einfach - bei funktionierender PR - zuspruch erzielen, vor allem von den sklaven, aber auch von allen menschen mit einer spur von restgefühl.
                  konzerne, banken etc. haben erstklassige presse(medien-)abteilungen.
                  aus meiner sicht ists nicht immer nur schwarz - weiß.

                  Kommentar


                    zum bericht über die abholzung, drum sag ich ja, da sind die gauner unterwegs, die zertifizierung is ein witz.
                    in österreich nicht möglich, laut forstgesetz. die nationalen forstbestimmungen und deren überwachung sind ein skandal. und die korruption sowieso.
                    und jetzt musst du dir vorstellen, mit denen steh ich in konkurrenz.
                    drum sag ich ja und hab aus einem prüfungsgutachten zitiert, die sehen bei der prüfung keinen baum, die prüfen die buchhaltung.
                    und der originalwisch auf den sich die kette beruft, ist der wisch ausgestellt vom subunternehmer, den er von cousin seiner frau am forstamt in transsylvanien unterschreiben hat lassen.
                    eine hand wäscht die andere und gutis und du wirst doch nicht glauben, die heinis bei eurospan oder schweighofer oder egger wissen das nicht. hauptsach menge und preis stimmt und dass sie vom ständigen schelmischen zwinkern keine gesichtslähmung kriegen.
                    nur ein beispiel
                    lärchenbretter aus sibirien werden in hoher qualität in massen angeboten und ruinieren die preise, an der schmalwüchsigkeit der maserung kannst erkennen, dass die aus borrealen wäldern stammen. dort dauert 200 jahre, bis eine lärche erwachsen wird. abgeholzt werden die im kha ausmaß. irre.
                    vergiss die zertifizierung. sicher kannst nur sein, wennst beim kleinen österreichischen säger kaufst. und selbst da stehen die großhändler am hof und bieten an.
                    welcher säger widersteht der versuchung. lkw voller erstklassiger lärchenbretter. keine arbeit, super preis, lecker geld.
                    fichte ist bei denen übrigens mehr beifang. die hast dann in den pellets.
                    Zuletzt geändert von longueval; 03.03.2023, 16:16.
                    ALSregel: besser man kann mehr, als man macht, als man macht mehr, als man kann. (brecht)

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                      Zitat von debonoo Beitrag anzeigen

                      kommst also aus dem Gesundheitsbereich, wie der Willi Dungl
                      kann ich so nicht sagen.
                      mich interessiert viel mehr - alles was die menschen und die gesellschaft formt, das leben beeinflusst.

                      was die gesundheit betrifft - die ottawa charta der WHO sagt da grundlegendes zu diesem thema:

                      angemessene Wohnbedingungen,
                      Bildung,
                      Ernährung,
                      Einkommen,
                      ein
                      stabiles Öko-System,
                      eine sorgfältige Verwendung vorhandener Naturressourcen,
                      soziale Gerechtigkeit und Chancengleichheit.

                      Jede Verbesserung des
                      Gesundheitszustandes ist zwangsläufig fest an diese Grundvoraussetzungen
                      gebunden.


                      und jetzt: wenn dies jedem zusteht - und wir gehen schon davon aus, dass gesundheit jedem zusteht
                      - dann vergleichen wir das mal mit dem status quo.







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                        meine arbeiter und angestellten sind am gewinn beteiligt. 20% werden als prämien ausgeschüttet. vekehrt herum. je niedriger der fixlohn, desto höher der prämienanteil. das wird ohne zulagen gerechnet. also über den grundlohn. die bauern, die nur anfallsartig ins holz gehen, werden nach maschinenringtarif fix entlohnt.
                        jeder kann, wenn er will, sich das in holzbezug auszahlen lassen.
                        ein effekt, den ich anfangs gar nicht mitgerechnet hatte, ist, dass die leute mehr aufs werkzeug und die maschinen aufpassen. weil jede reparatur und neuanschaffung ihren gewinn schmälert. andererseits denken sie bei neuanschaffungen mit. angenehmer nebeneffekt.
                        da kommt dann schon mal einer daher und meint, er habe sich das gerechnet, die next kleinere maschine tuts auch
                        Zuletzt geändert von longueval; 03.03.2023, 18:25.
                        ALSregel: besser man kann mehr, als man macht, als man macht mehr, als man kann. (brecht)

                        Kommentar


                          warum soll ich mich was scheren - kenn ich von den baustellen.
                          schmeißen das werkzeug durch die gegend, wennst was sagst -"wos regst di auf, is eh ned meins".

                          Kommentar


                            Q.E.D. - people like to own things... Sie betrachten es so als irgendwie ihrs, nicht als, excusez le mot, "Volkseigentum".

                            In Polen ist mal ein Handy-Anbieter auf eine simple Idee gekommen, nachdem er desaströse Schäden an der Kfz-"Firmenflotte" hatte: Die Fahrzeuge wurden neu beschafft - mit der Option, nach 3 Jahren günstig durch die Mitarbeiter übernommen zu werden. Und, oh Wunder...
                            Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

                            Kommentar



                              ALSregel: besser man kann mehr, als man macht, als man macht mehr, als man kann. (brecht)

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                                Komischerweise gibt es auch das Umgekehrte. Einige passen besser auf Eigentum Anderer auf, als ihr Eigenes, aber es sind nicht soo viele (oder es fällt nicht auf). So ist es bei mir, wenn ich mal ein, ähm, Sportgerät leihen muß - es ist danach viel sauberer, als mein eigener "Saustall" Die Eigenschaft hatte ich aber irgendwie schon immer, ist nicht bewusst "antrainiert".
                                Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

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