Ankündigung
Einklappen
Keine Ankündigung bisher.
Digitale Daten und deren Sicherheit
Einklappen
X
-
Man fördere das offline computing, "it´s more fun to compute.."
Wann war das nochmal? - 1979 Computerwelt, Kraftwerk. - Ach ja, das waren noch Zeiten, die größte Bedrohung waren Computerviren auf einer Spielediskette
Viel passieren konnte da eh nicht, Festplatten waren weder verbreitet noch für Normalsterbliche erschwinglich. Selbst im Jahr 1990 mußte ich in der Druckerei den Compugraphic Satzrechner( Fotosatz) noch mit einem Betriebssystemsatz von zehn 5 1/4 Zoll Floppydisks hochfahren. Die einzige Sabotage die da möglich war, mit einem Magneten über die Floppydisks zu fahren oder sie zu lochen und abzuheften. - Immerhin, es gab schon ein Intranet, verwechselte man beim Hochfahren des Systems eine Disk stürzten automatisch alle anderen angeschlossenen Satzrechner anstandshalber mit ab. - Also Neustart, ..Disk 1, Disk 2, Disk 3...dauerte ca. 30 Minuten und man konnte sich nen Kaffee aus der Kantine holen und der beißende Spott der Kollegen war einem sicher.
Wenn man das heute jungen Leuten erzählt, können die´s kaum glauben wie das alles angefangen hat das sie heute als Minicomputer in der Hosentasche mit sich rumtragen. Was ein Bit oder ein Byte ist wissen die Meisten auch nicht, wir verstanden wie die Technik im Detail funktionierte, mußten wir auch, denn wir mußten uns meistens selbst helfen, wenn´s irgendwo hakte.
Gruß,
JoachimZuletzt geändert von JoachimA; 18.03.2025, 21:11.Ein Computer löst all die Probleme, die ich ohne ihn nicht hätte.
Kommentar
-
-
Das "oberfiese" von heutiger Schadsoftware, speziell von Verschlüsselungstrojanern, ist, sie geht nicht "wild drauflos", sondern wartet geduldig, bis möglichst alle Backupgenerationen betroffen sind. Dem kann man eigentlich nur beikommen durch konsequentes Testen (also Wiederherstellen) jedes Backups auf einer separaten Maschine. Macht kaum jemand wegen des Aufwands.
Ähnliche Problematik ist mit DDOS "Botfarmen" - es passiert nix, bis der programmierte Zeitpunkt gekommen ist, dann fangen alle möglichen (id)IOT Geräte Zielserver anzupingen, bis diese "kapitulieren". Und wie viele bspw. Handys Jahre nach Supportende benutzen, "weil sie noch laufen"...Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.
Kommentar
-
-
Zur größten Bedrohung hat sich tatsächlich die allumfassende Vernetzung entwickelt und das könnte noch schlimmer kommen, Stichwort IOT (internet of things), da bastelt man ja auch dran rum. Schadsoftware hatte es noch nie so einfach sich rasend schnell zu verbreiten, möchte nicht wissen wieviele Rechner trotz Virenscanner u. sonstiges infiltriert sind, bekommen die meisten Nutzer ja nicht mal mit. Kritische Infrastruktur wird auch zunehmend zur Zielscheibe, weltweit operieren zehntausende an Hackern verschiedener (auch Schurken-) Staaten um wichtige Infrastruktur anderer Staaten oder Unternehmen zu schädigen oder völlig lahm zu legen. - Brave new world, wie du immer so schön sagst, naja und all die Schlapphüte stehen heute ja auch nicht mehr nächtlings unter der Laterne rum.
Gruß,
JoachimZuletzt geändert von JoachimA; 18.03.2025, 21:47.Ein Computer löst all die Probleme, die ich ohne ihn nicht hätte.
Kommentar
-
-
Meine Herangehensweise: Vernetzt ist bei mir, was muß. Nicht, was kann. Ja es kostet manchmal Komfort. Aber, daß mir wichtige Daten unrettbar gelöscht, verschlüsselt oder geklaut werden, ist dadurch weniger wahrscheinlich, denn sie sind auf keinem vernetzten PC zu finden.Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.
Kommentar
-
-
Gute Strategie, obwohl, was mir spontan gerade einfällt, ein 14.4er Modem über Kupferkabel von der Post wäre auch heute wohl ziemlich unangreifbar weil schlicht zu alt
- Nur leider haben die modernen Rechenknechte die Schnittstelle gar nicht mehr. Abgesehen davon müßte man wohl ziemlich viel Geduld aufbringen wenn die Daten so vor sich hin tröpfeln, da würde man Demut (neu)lernen.
Gruß,
Joachim
Zuletzt geändert von JoachimA; 18.03.2025, 22:07.Ein Computer löst all die Probleme, die ich ohne ihn nicht hätte.
Kommentar
-
-
Allein schon der Webbrowser kann alte PCs "in die Knie zwingen". Schauen wir mal - habe gerade FF und 4 Tabs offen in Linux Mint: Firefox "genehmigt sich" fast 300 MB Speicher. In den Background Tabs werden ca 100 Tracker und sonstige Plagen geblockt durch µBlock Origin, Das sind wenige (ist auch eine Posener Lokalzeitung mit wenig Werbung und Zeugs). Trotzdem, das am Modem, mit 20 Jahre alter "Möhre", nee...Zitat von JoachimA Beitrag anzeigen...müßte man wohl ziemlich viel Geduld aufbringen wenn die Daten so vor sich hin tröpfeln, da würde man Demut (neu)lernen...Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.
Kommentar
-
-
"24 PC´s IBM kompatibel mit 500 MB Festplatte, Cdrom und 14,4er Modems" - "Madame wünscht einen ruhigen Ort um es zu testen"Zitat von respice finem Beitrag anzeigen
Allein schon der Webbrowser kann alte PCs "in die Knie zwingen". Schauen wir mal - habe gerade FF und 4 Tabs offen in Linux Mint: Firefox "genehmigt sich" fast 300 MB Speicher. In den Background Tabs werden ca 100 Tracker und sonstige Plagen geblockt durch µBlock Origin, Das sind wenige (ist auch eine Posener Lokalzeitung mit wenig Werbung und Zeugs). Trotzdem, das am Modem, mit 20 Jahre alter "Möhre", nee...
aus James Bond "Golden Eye"...
Heute lachhaft wenn man die Computer in alten Filmen sieht, aber damals modernster Stand der Technik.
Gruß,
JoachimEin Computer löst all die Probleme, die ich ohne ihn nicht hätte.
Kommentar
-
-
Naja, viele schmissen ihren Laptop oder sonst was ja spätestens nach 3-4 Jahren weg, war jedenfalls bis vor wenigen Jahren so. Ist heute ja auch fast ein Wegwerfartikel, zumindest bei den Billigteilen. Bei meinem z. B., vor 2 Jahren erstanden lädt der Akku nicht mehr, läuft nur noch im Netzbetrieb. Könnte jetzt ja mal versuchen zu ergründen obs ein Soft- oder Hardwareproblem ist, könnte ja sein wegen der vielen Zwangsupdates von Microsoft, aber ehrlich gesagt habe ich da keine besondere Lust zu, solange das Ding noch geht und unterwegs brauche ich das Teil ja eh nicht.
Hinzu kommt bei mir ist nichts wichtiges drauf, wozu dann ein Backup.
Gruß,
JoachimEin Computer löst all die Probleme, die ich ohne ihn nicht hätte.
Kommentar
-
-
Das Risiko eines Datenverlusts ist ja um so höher mit "halbguter" Hardware. Wie unwichtig die Daten waren, merkt man erst, wenn sie weg sind.
Es reichen schon die Logins zu "zig" Stellen, E-Banking etc. p.p.
Beruflich ist "kein Backup" sogar strafbar (steuer- oder kundenrelevante Daten mit Aufbewahrungspflichten etc.).
Auch ist Verschlüsselung mittlerweile im beruflichen Umfeld Pflicht, denn bei bspw. Diebstahl der Datenträger ist man sonst "dran" wg. Fahrlässigkeit.
Zuletzt geändert von respice finem; 25.03.2025, 12:05.Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.
Kommentar
-
Kommentar