Zitat von joerg67
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Stereo ist Murks!
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Panning, kenne ich auch als Foto- und Videograph > schwenken bzw. folgen mit der Kamera.
Am Mischpult gibts da den Panoramaeinsteller. Bei der Einspielung der Hauptstimme steht der meist in der Mitte, oder? Auch da haben die Beatles damals, als man ihnen Stereo aufzwang, gerne experimentiert.
Mag Stereo Murks sein, etwas besseres haben wir halt nicht. Surround und Co. machen es meist nur schlimmer, da zu oft falsch angewand. Ich hatte mir z.B. vor zwanzig Jahren von Fünfkanal-SACD deutlich mehr erhofft, als wir letztendlich bekamen.
best regards
Mark von der Waterkant
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Hier noch ein wichtiger Nachtrag meinerseits: Stereo ist nur dann Murks, wenn man es nicht richtig nützt. Ansonsten ist es schon OK.
Und das ist das eigentliche Problem! Fast alle "Musikkonumenten" die Stereoanlagen haben, nützen Stereo gar nicht. Musik im Alltag dient der Musikberieselung und sonst zu nichts. Und dabei ist die Stereowiedergabe sogar eher ein Nachteil als ein Vorteil (wie schon mehrmals geschrieben). Aber genau genommen ist das auch schon egal.
Somit kann alles bleiben wie es ist. "Man" (damit meine ich "die breite Masse") hat Stereo, man hat dafür bezahlt, aber man nützt es praktisch nie. Es gibt Schlimmeres.
Gruß
David
Private Audioanlage: Lautsprecher und 8-Kanal Verstärker sind Eigenbau. Das "Herzstück" ist ein Mac Mini und ein miniDSP Flex Eight mit Dirac Live
WEBSEITE HiFiAKTIV: Klick mich
Wirklich hochwertige Audiowiedergabe erfordert tadellose Messwerte beim Hörplatz. Das muss einmal die Basis sein. Danach hört man die Aufnahmen weitgehend so, wie sie produziert wurden, aber nur so gut, wie es die Umstände im Hörraum und beim Hörplatz zulassen. Diese "Deckelung" setzt in üblichen Wohnräumen sehr früh ein, da helfen auch die besten und schönsten Geräte nichts!
Was bei schlechten Bedingungen immer hilft, das ist ein möglichst kleines Hördreieck.
Es spricht aber nichts dagegen (gehört für mich sogar standardmäßig dazu) sich nach Optimierung der Messdaten abschließend einen „besser gefallenden“ Klang mit breitbandigen Anhebungen oder Absenkungen einzustellen als lineare Wiedergabe es meist ist. Oft (auch für mich) reicht dazu nur eine Anhebung der Tiefbässe um ein paar dB. An den tadellosen Messdaten ändert sich deshalb nichts.
Alles das ist „Standard-Profitechnik“, die auf digitaler Basis funktioniert und wozu ein PC und ein DSP notwendig sind.
Alles was unter den Sammelbegriff „HiFi“ fällt, ist für mich schon vor sehr langer Zeit komplett uninteressant geworden, weil damit nie das erreicht wurde, was ursprünglich angestrebt war und weil es auf die uralte Art auch gar nicht geht, die sich bis heute nicht verändert hat.
Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst dann, wenn sie physikalisch und messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen wurden. Das war bisher nach unzähligen solcher Tests noch nie der Fall!
Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich -
Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
Wichtig: zumindest versuchen, beim Thema zu bleiben!
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Dank Wellenfeldsynthese hat Stereo mittlerweile einen neuen Reiz bekommen. Die Schallausbreitung ist um Raumeffekte "reicher" gewurden. Sonos, Bose, Teufel und noch viele mehr bauen da aktuell BT-Speaker und Soundbars, die eine Raumberieselung der dritten Art ermöglichen. Hat jetzt mit HIFI kaum mehr was zu tun, scheint aber zu gefallen. Schaun mer mal wie lange der Hype anhält.
best regards
Mark von der Waterkant
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Hier mal paar wichtige Thesen zum Thema Wellenfeldsynthese: das wird kaum einen Verfechter des "Stereo ist perfekt..." gefallen >
Bei der Wiedergabe einer akustischen Szene erzielen Stereofonie, 5.1 und andere konventionelle Wiedergabetechniken den optimalen Höreindruck in einem eng begrenzten Bereich, dem Sweet Spot. Befindet sich ein Zuhörer außerhalb des Sweet Spots, reduziert sich die wahrgenommene Qualität der räumlichen Wiedergabe deutlich. Im Gegensatz zu diesen konventionellen Verfahren erreicht WFS zumindest eine näherungsweise Nachbildung des Wellenfeldes einer akustischen Szene innerhalb eines ausgedehnten Abhörbereichs. So ist die optimale Wiedergabe nicht auf einen einzigen Punkt beschränkt und es kann für ganze Gruppen von Zuhörern eine hohe Wiedergabequalität erreicht werden. Außerdem haben die Zuhörer die Möglichkeit, sich innerhalb des Abhörbereichs frei zu bewegen, was zum einen das Hörerlebnis intensiviert und darüber hinaus auch den Abstand einer wiedergegebenen Quelle zum Zuhörer direkt wahrnehmbar macht. Eine geeignete räumliche Aufnahme vorausgesetzt, ist es mittels WFS möglich, das Schallfeld eines Aufnahmeraumes physikalisch weitgehend wiederherzustellen, so dass sich eine Veränderung der Zuhörerposition im Wiedergaberaum akustisch genauso auswirken würde wie eine entsprechende Ortsveränderung im Aufnahmeraum.
Aus Wikipedia: Wellenfeldsynthese, Ausschnitt.best regards
Mark von der Waterkant
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Musik im Garten.....
bin recht neu im Forum, und lese mich gerade langsam so ein....
.... habe im Garten zum Musikhören, einen kleinen, mobilen JBL Akku Partywürfel, kann Stereo, ist aber bauartbedingt wohl eher ein "mono" LS > also gibt Stereo über einen LS wieder, würde ich mal laienhaft so sagen, kann aber Stereo, mit links und rechts.....
Was hört man > in 2 bis 3 m Entfernung > eigentlich guten Klang, hab mit einem EQ noch etwas nachgeholfen....und ja, man kann sich auch bewegen, und es klingt immer noch gut, fehlt was? klar, Verortung der Instrumente im Klangbild fehlt, fehlt mir da konkret was beim hören? beim entspannten Musikhören im Garten > Nein!
Für den Bereich, wo mal die Terrasse hinkommt, habe ich auch Strom und da stehen 2 grössere JBL Partywürfel (710 ér), und die kann man als richtiges Stereo Paar koppeln, oder, im Partymodus betreiben> dann spielt jeder LS wieder das gesamte Stereo.....also wieder irgendwie Stereo Signal, Wiedergabe mono über 2 LS
Und jetzt mein Eindruck > im Partymodus klingt es "entspannt" besser, sogar druckvoller, und man kann sich durchaus bewegen, vom Griller zum Tisch... und es kling immer noch gleich gut....
>> sind natürlich meine persönlichen, subjektiven Wahrnehmungen! Aber, wenn es mir besser gefällt, wird es eben so gemacht
- ich werde wirklich einige male beide Koppelungsvarianten vergleichen, evt. mit ein paar Kollegen > und fragen, was besser klingt, ohne Hinweis, was was ist....schaun wir mal...
Chris
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Obwohl ich viele alte Jazzplatten in Mono habe und auch um dessen Vorteile weiss, finde ich Stereo ( abgesehen von frühen PING-PONG Aufnahmen) richtig gut.Die Atmosphäre bei Liveaufnahmen kommt einfach besser rüber als bei Mono.
l.g. werner
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Was meinst Du damit?Zitat von Onkel Werner Beitrag anzeigenObwohl ich viele alte Jazzplatten in Mono habe und auch um dessen Vorteile weiss, finde ich Stereo ( abgesehen von frühen PING-PONG Aufnahmen) richtig gut.Die Atmosphäre bei Liveaufnahmen kommt einfach besser rüber als bei Mono.
l.g. werner
LG
Berndshibumi
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Das bei Live Aufnahmen der Raum in den die Musiker spielen glaubhafter rüber kommen in Stereo.. Bei den Monoscheiben habe ich durch die Bank einen sauberen Tiefton. Soviel zu den Vorteilen von Monoplatten
l.g. werner
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du wirst es kaum glauben, auch in stereo ist der bass meist mono beaonders im jazz, wo soll er den sonst sein als mono in der mitte ...
selbst bei klassik ist es meist so, obwohl da die ausnahmen häufiger sind, aber wenn, sind es uch nur die obertöne, die davon abweichen.
mir fällt momentn gar kein beispiel ein, wo das anders wäre.ALSregel: besser man kann mehr, als man macht, als man macht mehr, als man kann. (brecht)
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Weiss was du meinst. Nur klingen die Monoscheiben ( viele Atlantik Records aus Japan als Neuauflage) einfach im Grundton sauberer und druckvoller.
l.g. werner
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Gast
Mir ist tatsächlich eine untergekommen:Zitat von longueval Beitrag anzeigendu wirst es kaum glauben, auch in stereo ist der bass meist mono beaonders im jazz, wo soll er den sonst sein als mono in der mitte ...
selbst bei klassik ist es meist so, obwohl da die ausnahmen häufiger sind, aber wenn, sind es uch nur die obertöne, die davon abweichen.
mir fällt momentn gar kein beispiel ein, wo das anders wäre.
We got requests von Oscar Peterson.
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Tatsächlich kann man viel erreichen, aber zu Live wird es imho dennoch immer einen Unterschied geben.Zitat von Onkel Werner Beitrag anzeigenDas bei Live Aufnahmen der Raum in den die Musiker spielen glaubhafter rüber kommen in Stereo.. Bei den Monoscheiben habe ich durch die Bank einen sauberen Tiefton. Soviel zu den Vorteilen von Monoplatten
l.g. werner
Neben meiner Arbeit in der relativ sicheren Umgebung eines Tonstudios darf ich mich glücklich schätzen, an über 15 Live-Album-Produktionen beteiligt gewesen zu sein. Ich habe dabei mehrere, teils gigantische Tourneen als FOH-Engineer begleitet und viele Kämpfe in der unvorhersehbaren Arena der Live-Musik bestritten. Ich kann also behaupten, dass ich weiß, wovon ich rede, wenn es...
LG
Bernd
shibumi
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Hallo Klaus # 313
We got requests von Oscar Peterson. Bass, Ray Brown. Klasse Platte, hab ich auch. Und mit dem leeren Cover ging ich ins Konzert das er bei uns in Gütersloh gab. In den 80er Jahren waren fast alle grossen des Jazz bei uns. Nach dem Konzert stellten wir uns brav vor die Tür und klopften leise an. Die Tür ging auf.....und da stand er..einen Kopf kleiner als ich, aus Fleisch und Blut.
Wenn man ein Autogramm haben möchte sollte man diese 2 FEHLER !!! nicht machen, die Platte auf der er zwar mitspielte die aber
We got requests von Oscar Peterson war und dann noch keinen Kugelschreiber zu haben. Seine Reaktion damals war leichtes Kopfschütteln. Dann lachte er holte einen Kuli und schrieb klitzeklein auf seinem weissen Hemd seinen Namen. War überglücklich. Äh, damals hatte ich nur diese Platte auf die er mitwirkte, das hat sich dann aber schnell geändert.
l.g. werner
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