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  • Aufnahmestandards

    Hallo zusammen,


    vor einiger Zeit wurde in irgendeinem Thread über heutige Aufnahmestandards diskutiert und da habe ich versprochen, bei Gelegenheit mit Andreas Spreer von TACET über dieses Thema zu reden und habe heute von ihm Folgendes erfahren (falls die Diskussion hier in eine von der Realität abweichende Richtung verlaufen sollte, will er selbst eingreifen - sofern er Zeit dazu findet:N):


    Es gibt bei TACET die "Tube Only" Serie, das sind Produktionen, die ausschliesslich mit Röhrenequipment und rein analog gefahren werden - Telefunken M 10 - Neumann U 42 u.a. - entsprechende Mischkonsole. Wenn ich diese Aufnahmen als LP über eine komplett analoge Wiedergabekette abhöre, höre ich vollkommen BIT-frei.

    Bitte nicht darüber diskutieren, das ist eine wertfreie Tatsachenfeststellung.


    Die TACET Digitalproduktionen werden mit einer Auflösung von grundsätzlich 24 Bit / 96 kHz gefahren und zwar auch bei Mehrspuraufnahmen mit mehr als 24 Spuren.
    Damit das geht (MADI - Technik erfordert hier einen grossen, teuren Aufwand bei den Rechnern) wurde mit erheblichem finanziellen Aufwand das entsprechende Equipment angeschafft.



    Natürlich gibt es auch andere audiophile Labels, die diesen Aufwand betreiben.
    Standardproduktionen werden aus Kostengründen mit 16 Bit / 44,1 kHz gefahren und bei marketingtechnischem Bedarf entsprechend hochgesampelt.


    Vielleicht ist diese Info für den einen oder anderen von Euch von Interesse.


    E.M.

  • #2
    AW: Aufnahmestandards

    Dazu gefunden und gelesen:
    https://www.tacet.de/main/seite1.php...name=tacet.php

    Es gibt bei TACET die "Tube Only" Serie, das sind Produktionen, die ausschliesslich mit Röhrenequipment und rein analog gefahren werden - Telefunken M 10 - Neumann U 42 u.a. - entsprechende Mischkonsole. Wenn ich diese Aufnahmen als LP über eine komplett analoge Wiedergabekette abhöre, höre ich vollkommen BIT-frei.
    Liest sich gut - beides.

    Müsste man einmal hören, um sich ein eigenes Urteil zu bilden.
    Gruß
    David


    WEBSEITE HiFiAKTIV: Klick mich
    Einen „Audio-Laien“ erkennt man daran, dass er sich viel mehr mit Audiokomponenten beschäftigt als mit Raumakustik, LS-Aufstellung und Hörplatzwahl.
    Auch Personen, die noch wenig Wissen auf diesem Gebiet haben, oder solche, die Rat und Hinweise von Erfahrenen suchen, sind hier richtig.
    Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich -Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich -Private Anlage: Klick mich -
    Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst, wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen werden konnten. Das gilt für das was ich selbst zu hören glaube ebenso.
    Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
    Wichtig: zumindest versuchen, beim Thema bleiben!

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    • #3
      AW: Aufnahmestandards

      #2


      Kann man bei mir hören, ich führe gern mit Tonträgern von TACET (LP/CD/SACD) vor, weil ich da eben auch was von der Entstehungsgeschichte mitbekomme.


      E.M.

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      • #4
        AW: Aufnahmestandards

        Zitat von Der Schwarzwälder Beitrag anzeigen
        ...Standardproduktionen werden aus Kostengründen mit 16 Bit / 44,1 kHz gefahren und bei marketingtechnischem Bedarf entsprechend hochgesampelt.
        Den Part verstehe ich nicht ganz. 24bit und mehr ist ja gerade produktionsseitig und im Mastering sinnvoller wg. Headroom, und die Technik kostet nicht (mehr) so arg viel, s. Beispiel-Link.
        https://www.thomann.de/de/midas_m32_live_bundle.htm
        Ist das nicht eher so, daß 16 Bit/44,1 kHz Aufnahmen ediert werden, einfach, weil sie vorliegen? Dann ist "aus Kostengründen" verständlich, neu produzieren wäre natürlich sehr teuer.
        Zuletzt geändert von respice finem; 13.11.2019, 19:57.
        Es ist besser, fertig zu werden, als sich fertig zu machen, oder machen zu lassen. Glauben ist gut, Wissen ist besser. Mathematik und Physik sind keine Meinungen, Messwerte keine Ansichten. Illusionen sind und bleiben Illusionen, und Geschwurbel bleibt Geschwurbel.

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        • #5
          AW: Aufnahmestandards

          so sucht halt jeder seine unique selling proposition, nix dagen zu sagen, wenn dafür gezahlt wird. schönen gruß an den herrn und ein tipp, die homepage ist eine bleiwüste, vielleicht sollte mal ein layouter und texter drüberschaun, kostet sicher weniger als ein austausch der pultröhren, der ja auch von zeit zu zeit sein muss.
          das auge liest mit
          ALSregel: besser man kann mehr, als man macht, als man macht mehr, als man kann. (brecht)

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          • #6
            AW: Aufnahmestandards

            Was mich bei TACET irritiert:

            Hier die Auflösung im einzelnen:

            SACD: 1 Bit (DSD). Übertragung meist von PCM mit der dort vorhandenen Auflösung.

            Wieso Übertragung meist von PCM?

            Mein Chip im AVR kann DSD-Direkt. Und TACET schreibt von DSD über haupt nichts, nur über ihren komischen Real-Surround-Sound.

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            • #7
              AW: Aufnahmestandards

              Tacet bietet grundsätzlich sehr hohe Qualität, kann ich bestätigen.

              Ob analog oder digital.

              Ein weiteres audiophiles Label, das für seine LPs rein analoge Aufnahmen erstellt und nicht einfach die Digitalmaster der übrigen Tonträger nimmt, ist Fonè aus Italien.

              Eine weitere Besonderheit bei Tacet ist, dass einige LPs mit besonders dynamischen Schlusspassagen - was ja in der Klassik häufiger vorkommt - umgekehrt geschnitten sind, also von innen nach außen laufen, um mehr Spielraum beim Schneiden zu haben.

              Gruß
              Markus
              Zuletzt geändert von Markus Berzborn; 13.11.2019, 21:04.

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              • #8
                AW: Aufnahmestandards

                Eine weitere Besonderheit bei Tacet ist, dass einige LPs mit besonders dynamischen Schlusspassagen - was ja in der Klassik häufiger vorkommt - umgekehrt geschnitten sind, also von innen nach außen laufen, um mehr Spielraum beim Schneiden zu haben.
                "Geile Idee"! :I

                Aber in der Praxis nicht ganz unproblematisch, wenn man es entweder nicht weiß oder nicht aufpasst.

                Was passiert dann in der jeweiligen Leerrille dazwischen? Läuft die mit der vorhergehenden zusammen?
                Gruß
                David


                WEBSEITE HiFiAKTIV: Klick mich
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                • #9
                  AW: Aufnahmestandards

                  Zitat von Markus Berzborn Beitrag anzeigen
                  ...Eine weitere Besonderheit bei Tacet ist, dass einige LPs mit besonders dynamischen Schlusspassagen - was ja in der Klassik häufiger vorkommt - umgekehrt geschnitten sind, also von innen nach außen laufen, um mehr Spielraum beim Schneiden zu haben.
                  Raffiniert
                  Zitat von David Beitrag anzeigen
                  wenn man es entweder nicht weiß oder nicht aufpasst.
                  dann hört man "moderne Kunst" :W
                  Es ist besser, fertig zu werden, als sich fertig zu machen, oder machen zu lassen. Glauben ist gut, Wissen ist besser. Mathematik und Physik sind keine Meinungen, Messwerte keine Ansichten. Illusionen sind und bleiben Illusionen, und Geschwurbel bleibt Geschwurbel.

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                  • #10
                    AW: Aufnahmestandards

                    Zitat von David Beitrag anzeigen
                    Aber in der Praxis nicht ganz unproblematisch, wenn man es entweder nicht weiß oder nicht aufpasst.

                    Nö, kann ja nichts passieren.
                    Wenn man den Tonarm aufsetzt wie üblich, geht der halt einfach nicht weiter, sondern verbleibt in der Endlosrille am äußeren Plattenrand. :D


                    Gruß
                    Markus

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                    • #11
                      AW: Aufnahmestandards

                      Ach so, die ganze Platte ist dann so geschnitten? Bin davon ausgegangen, dass nur der letzte Cut.
                      OK, dann passt es.
                      Gruß
                      David


                      WEBSEITE HiFiAKTIV: Klick mich
                      Einen „Audio-Laien“ erkennt man daran, dass er sich viel mehr mit Audiokomponenten beschäftigt als mit Raumakustik, LS-Aufstellung und Hörplatzwahl.
                      Auch Personen, die noch wenig Wissen auf diesem Gebiet haben, oder solche, die Rat und Hinweise von Erfahrenen suchen, sind hier richtig.
                      Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich -Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich -Private Anlage: Klick mich -
                      Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst, wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen werden konnten. Das gilt für das was ich selbst zu hören glaube ebenso.
                      Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
                      Wichtig: zumindest versuchen, beim Thema bleiben!

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                      • #12
                        AW: Aufnahmestandards

                        Ja, stimmt. Der Händler wartet dann auf den Kunden der kommt und sagt "Platte kaputt" :H
                        Es ist besser, fertig zu werden, als sich fertig zu machen, oder machen zu lassen. Glauben ist gut, Wissen ist besser. Mathematik und Physik sind keine Meinungen, Messwerte keine Ansichten. Illusionen sind und bleiben Illusionen, und Geschwurbel bleibt Geschwurbel.

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                        • #13
                          AW: Aufnahmestandards

                          Zitat von David Beitrag anzeigen
                          Ach so, die ganze Platte ist dann so geschnitten?
                          Ja, genau.
                          Zum Beispiel beim "Bolero" von Ravel, der wohl bekanntesten Platte von Tacet, die so geschnitten ist.
                          Da bietet es sich ja wirklich an, weil das Stück sehr leise anfängt und sehr laut aufhört.

                          Ob das aber jetzt wirklich objektiv NÖTIG ist, ist natürlich wieder eine andere Frage, da ich auch etliche Platten habe mit extrem viel Dynamik in den Innenrillen.
                          Die allerdings dann wirklich abtastkritisch sind, das stimmt schon.
                          Da ist mir auch immer wieder aufgefallen, dass hörbare Verzerrungen in den allermeisten Fällen an den Geräten und falscher Justage liegen und nicht an den LPs.

                          Gruß
                          Markus

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                          • #14
                            AW: Aufnahmestandards

                            ...man könnte die LP auch mit 45 U/min schneiden. Nur so eine Idee...

                            Gruß

                            RD

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                            • #15
                              AW: Aufnahmestandards

                              Das wäre zu einfach.

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