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Selbstbau Helmholtzresonator

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    Selbstbau Helmholtzresonator

    Hallo Andy!

    Na, wenn du schon 4 Wochen wartest, brauche ich mir keine Gedanken zu machen. Aber es ist ja sowieso jetzt Weihnachtszeit, kann sein, dass die erst wieder am 8.1. "ansprechbar" sind.

    Zu Deinem Helmi: den zu bedämpfen kann nur die Wirkung "ändern", wahrscheinlich nur vermindern. Ein Helmi ist einmal was Schmalbandiges, fertig. Weil er auf Resonanz arbeitet, genau wie Bassreflex.

    Wie steif ist denn das Gehäuse? Für einen Helmi sollte es wohl möglichst steif sein, wie ein LS auch. Schwingende Wände sind Verlust.

    Aber bis jetzt rede ich immer noch nur Theorie, bin gespannt, wann ich endlich zur Praxis komme. Die Balkonverglasung kommt erst Ende Jänner, weil der Hersteller einen Engpass hat. So lange warte ich jedenfalls nicht.

    lg, Wolfgang

    #2
    hi wolfgang,


    das bedämpfen des HH dient eigentlich nur dem mindern des nachhalls. das funktioniert ganz gut. der HH ist aus 19 mm MDF gemacht. und...moment...nein, schwingt nicht grossartig mit.
    irgendwie ist mir inzwischen die wirkungsweise eines HH unklarer geworden.
    die einen (recording magazine) reden von erzeugung eines gegenphasigen signals, was zur auslöschung der entsprechenden frequenz sorgt. die anderen reden von wärmeumwandlung bei "passieren" der kanalöffnung. andere wiederum schreiben von notweniger innerer dämpfung, durch die energie entzogen wird.... :L

    akustik ist ein irrenhaus.

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      #3
      Hallo Andy!

      Original von inthro
      irgendwie ist mir inzwischen die wirkungsweise eines HH unklarer geworden.
      die einen (recording magazine) reden von erzeugung eines gegenphasigen signals, was zur auslöschung der entsprechenden frequenz sorgt. die anderen reden von wärmeumwandlung bei "passieren" der kanalöffnung. andere wiederum schreiben von notweniger innerer dämpfung, durch die energie entzogen wird.... :L

      akustik ist ein irrenhaus.
      scheint so.
      Wenn wir aber von Helmholtz-Resonatoren sprechen, ist es aber eigentlich eindeutig, nämlich das, was das recording magazine schreibt.

      Wärmeumwandlung: wäre eine billige Heizung... :D

      Einergie entziehen: wozu dann ein Gehäuse um das Dämmaterial machen?

      lg, Wolfgang

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        #4
        ... und das eine interessante [deutschsprachige] Büchlein dazu ist sauteuer :U

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          #5
          hi wolfgang,

          den messungen, die ich hier gemacht habe, zu urteilen, passt die theorie des recording magazines ja auch.
          ich glaube inzwischen auch nur noch, was ich hier selber erfahre.

          hier mal noch ein link, um noch für ein wenig verwirrung zu sorgen :D

          http://www.tmr-audio.de/faq.htm#al7

          zitat von der o.g. seite

          Ein Helmholtz-Resonator besteht aus einem Feder-Masse-System. Hierbei sind ein großer Hohlraum (der betreffende Hörraum) und ein kleiner Hohlraum (das Helmholtz-Resonator-Volumen) über einen Kanal (Helmholtz-Resonator-Fläche und -länge) miteinander gekoppelt.
          Bei einer bestimmten Frequenz (der Helmholtz-Resonator-Frequenz) beginnt der kleine Hohlraum zu schwingen und entzieht bei geeigneter Dämpfung dem Hörraum Energie. Zweckmäßigerweise wird daher entweder der Kanal oder das Volumen des Helmholtz-Resonators mit entsprechendem Dämmmaterial gefüllt.
          hier ist von gegenphasigen signalen keine rede... :Y

          ich habe das ja mal ausprobiert und bei 50%-iger füllung des HH mit akustikschaum war die wirkung eher lächerlich.


          grüsse andy

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            #6
            einen wunderschönen guten tag, herr bukowsky

            Original von bukowsky
            ... und das eine interessante [deutschsprachige] Büchlein dazu ist sauteuer :U
            welches da wäre?

            ach ja, noch was....war nicht vor geraumer zeit von einer freundlichen begrüssung deinerseits die rede? ;)


            grüsse andy

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              #7
              ich habs aufgegeben ... hat irgendwie nix gebracht mit dem Grüßen, hauen ja dennoch dauernd Leute ab ... :E

              guckst Du hier

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                #8
                Original von visir

                Einergie entziehen: wozu dann ein Gehäuse um das Dämmaterial machen?

                Hi,

                .....damit die Wärme nicht wieder raus kann..... :Y


                aber vielleicht hilft Euch das weiter...

                Bisher haben wir unsere mathematischen Berechnungen nur auf den Resonator selbst beschränkt. Der umgebende Raum wurde bisher völlig außer acht gelassen. Leider besitzt aber gerade dieser Raum großen Einfluss auf die Wirksamkeit des Helmholtzresonators. Die Funktion ist nur dann gewährleistet, wenn das Resonatorinnenvolumen optimal auf das Raumvolumen abgestimmt ist. Nur wenn Raumvolumen und Innenvolumen im richtigen Verhältnis stehen, kann der Resonator funktionieren. Um diese Tatsache mathematisch vernünftig beschreiben zu können existiert der Koppelfaktor k für den folgende Berechnungsformel benötigt wird:

                http://www.burosch.de/news/Raumakustik_Teil_3.html

                Grüße Frank

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                  #9
                  ich habs aufgegeben ... hat irgendwie nix gebracht mit dem Grüßen, hauen ja dennoch dauernd Leute ab ...
                  was, mit an sicherheit grenzender wahrscheinlichkeit, nichts mit deinem fehlenden begrüssungstext zu tun hat :D

                  "wohlsein" hatte trotzdem was. ;)

                  der preis ist wirklich heiss :G vielleicht gibts ja mal eine möglichkeit des gebrauchtkaufs...
                  sowas würde ich mir aber wahrscheinlich nur begleitend zum bau eines hörraumes kaufen. ich hoffe, ich komme mal die gelegenheit.
                  derweil schlag ich mich halt noch ein wenig mit foren rum. und meinen messmöglichkeiten.


                  grüsse andy

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                    #10
                    hi frank,


                    auch dort ist von innerer dämpfung die rede. und nicht von gegenphasiger schallerzeugung.

                    Bei perfekter Abstimmung (dazu muss die Frequenz der zu dämpfenden Eigenmode möglichst exakt bekannt sein) entzieht der Resonator dem Raum im Bereich der Eigenmode Schallenergie, die in seinem Inneren durch Dampfungsmaterial unschädlich gemacht wird
                    mein problem ist, ich würde gern irgendwas glauben. bei unterschiedlichen aussagen fange ich an, zu überprüfen.
                    mittels meinen primitiven messmethoden glaube ich der theorie der inneren dämpfung zur "schallschluckung" nicht mehr.

                    jetzt gibt es zwei möglichkeiten...

                    1. meine messungen sind falsch

                    2. die theorie der notwendigen inneren dämpfung ist falsch.


                    das ist das "lustige" am internet. zu jeder frage gibt es mehrere antworten. nur, welche ist die richtige? ;)



                    grüsse andy


                    ps gibt es noch messungen deines DBA`s? du kannst einen ganz schon auf die folterbank spannen... ;)

                    Kommentar


                      #11
                      Original von inthro
                      was, mit an sicherheit grenzender wahrscheinlichkeit, nichts mit deinem fehlenden begrüssungstext zu tun hat :D

                      "wohlsein" hatte trotzdem was. ;)
                      sei ehrlich, Du willst mir nur Mut machen :D

                      Wohlsein war eigentlich nur mal als Pendant zu ..... gedacht :H


                      Original von inthro
                      der preis ist wirklich heiss :G vielleicht gibts ja mal eine möglichkeit des gebrauchtkaufs...
                      im Laufe eines Jahres ist mir erst ein Buch dieser Art bei eBay durch die Lappen gegangen ...


                      hab noch ein anderes Büchlein hier, nämlich das Master Handbook of Acoustics, aus welchem sich mein Verständnis eines Helmis so ableitet: Luftvolumen von Raum und Resonator treffen am Port des Resonators zusammen und verlieren dort durch Reibung Energie. So richtig schlüssig klingt das für mich jedenfalls nicht. Die Größe es Helmis war dem Autoren übrigens ziemlich egal, was mich ebenfalls irritiert.

                      Kommentar


                        #12
                        Original von inthro
                        mittels meinen primitiven messmethoden glaube ich der theorie der inneren dämpfung zur "schallschluckung" nicht mehr.
                        an innere Dämpfung glaube ich auch nicht, hab das aber auch noch nicht irgendwo gelesen. Das Dämpfungsmaterial macht nach meinem Verständnis den Wirkungsbereich breitbandiger und nimmt gleichzeitig Wirkung.

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                          #13
                          sei ehrlich, Du willst mir nur Mut machen
                          hast du doch gar nich nötich... :S

                          an innere Dämpfung glaube ich auch nicht, hab das aber auch noch nicht irgendwo gelesen. Das Dämpfungsmaterial macht nach meinem Verständnis den Wirkungsbereich breitbandiger und nimmt gleichzeitig Wirkung.
                          was meine messungen (so sie denn keine fehler enthalten) ja bestätigen.

                          die beste wirkung hatte die kiste, als sie leer war.

                          zur grösse kann ich auch nur gelesenes wiedergeben. aber anscheinend macht es mehr sinn, einen riesen HH auf mehrere kleine aufzuteilen. jedenfalls hat damit ein user aus dem HF ergebnisse von 10 dB erreicht. leider habe ich nicht den platz, für weitere kisten in meiner kammer.

                          Kommentar


                            #14
                            Original von inthro

                            an innere Dämpfung glaube ich auch nicht, hab das aber auch noch nicht irgendwo gelesen. Das Dämpfungsmaterial macht nach meinem Verständnis den Wirkungsbereich breitbandiger und nimmt gleichzeitig Wirkung.
                            was meine messungen (so sie denn keine fehler enthalten) ja bestätigen.

                            die beste wirkung hatte die kiste, als sie leer war.
                            Hi,

                            gedämpft/absobiert wird beim Helmi immer, eine gegenphasige Wiederausstrahlung erfolgt nicht.

                            Wenn die Kiste leer ist, ist das Dämpfungsmaterial die in der Kiste enthaltene Luft, die in Wärme umgewandelt wird.

                            Die Erregung erfolgt durch den "Luftpfropfen" im Resonanzrohr.

                            Stell es Dir wie eine Luftpumpe vor, durch den Druck wird die Luft warm.

                            Leere Kiste = sehr schmalbandig, Kiste mit zusätzlichen Dämmstoff = breitbandiger

                            Der im vorigen Thread gepostete Hinweis ist insoweit zu beachten, dass Helmi + Raum gemeinsam betrachtet und berechnet werden müssen.

                            Grüße Frank

                            Kommentar


                              #15
                              Hallo alle!

                              Wäre nicht ein eigener Helmi-Zweig fällig, da das hier ja nicht unmittelar was mit Messungen zu tun hat?

                              Dass die Raumgröße Einfluss hat, wird theoretisch schon stimmen, aber der Raum ist doch "sehr groß" im Vergleich zum Resonator-Volumen und daher müsste man auch ohne auskommen. Zumal sich zumindest aus der Raumgeometrie sowieso die Frequenz ergibt, die man auslöschen möchte.

                              Zur Befüllung: Akustikschaum ist vielleicht ein bissl schwer und massiv (wenn ich auch bis jetzt immer noch der Meinung bin, dass keine Dämpfung nötig ist). Wenn Du schon füllen willst, dann mit LS-Dämmzeugs, das ist was ganz Leichtes.

                              Da fällt mir noch ein Aspekt ein: die Federung der Reso-Innenluft ist nicht mit der stehenden Welle, die sich bilden kann, gleichzusetzen. In diesem Sinne kann Dämpfung Sinn haben: sie behindert die Federung nur gering (täuscht ein etwas größeres Volumen vor), bremst aber die stehende Welle.

                              lg, Wolfgang

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