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Haben passive Pegelminderer einen Klang?

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    Haben passive Pegelminderer einen Klang?

    Einen guten Lösungsvorschlag hatte Mrwarpi im laufenden Thread über Leos Anschluss an seinen Verstärker gemacht für den Fall, dass das Eingangssignal zu hoch wäre. Ist aber bereits geklärt. Der vorgeschlagene passive Pegelminderer macht einen soliden Eindruck: https://www.conrad.de/de/img-stage-l...160608160326:s

    Im Beschreibungstext dieses - nur als Beispiel erwähnten - passiven Pegelminderers steht auf der Seite: "verhalten sich in der Praxis absolut klangneutral".

    Die passiven Pegelminderer bringe ich deshalb in diesem Unterforum zur Sprache, weil die Klangneutralität dieses Angebotes extra betont wird. Wäre dies nicht so geschrieben worden, dann wäre bei mir gar nicht einmal der Gedanke entstanden, dass es anders sein könnte. Gibt es etwa Klangverfärbungen durch passive Pegelminderer?

    #2
    AW: Haben passive Pegelminderer einen Klang?

    Ein "passiver Pegelminderer" - vielleicht besser "passiver Pegelsteller" genannt, ist nichts Anderes als ein Potentiometer im Signalweg. Jahrzehnte lang wurde (und wird heute noch) auf diese Art - sogar in "allerbesten" Voll- und Vorverstärkern - die Lautstärke eingestellt. Also kann daran nichts schlecht sein, zumindest aber nicht klangmildernd.

    Bei "passiven Vorverstärkern" ist das auch so. Aus technischer Sicht ist so etwas nicht ideal, weil sich dabei mit jeder Einstellung der ausgangsseitige Impedanzwert ändert.

    Sind die Kabelwege nicht allzu lang, gibt es keine Probleme damit. Ansonsten kann es Störungen geben und im Extremfall zu Höhenverlust kommen.

    Das was du hier verlinkt hast ist auch nichts Anderes, allerdings mit Fixwiderständen realisiert.
    Macht einen tadellosen Eindruck.
    Gruß
    David


    WEBSEITE HiFiAKTIV: Klick mich
    Wirklich hochwertige Audiowiedergabe basiert auf tadellosen Messwerten beim Hörplatz. Das muss einmal die Basis sein. Danach hört man die Aufnahmen weitgehend so, wie sie produziert wurden, aber nur so gut, wie es die Umstände im Hörraum und beim Hörplatz zulassen.

    Es spricht aber nichts dagegen (gehört für mich sogar standardmäßig dazu) sich abschließend einen „besser gefallenden“ Klang einzustellen als lineare Wiedergabe es meist ist. Oft (auch für mich) reicht dazu nur eine Anhebung der Tiefbässe um ein paar dB. An den tadellosen Messdaten ändert sich deshalb nichts.

    Alles das ist „Standard-Profitechnik“, die auf digitaler Basis funktioniert und wozu ein PC notwendig ist.

    Von allem, was unter den Sammelbegriff „HiFi“ fällt, habe ich mich schon vor sehr langer Zeit komplett distanziert und ich möchte mich an derartigen Diskussionen in Zukunft nicht mehr beteiligen.

    Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich -
    Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich nur, wenn sie messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen werden konnten.
    Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
    Wichtig: zumindest versuchen, beim Thema zu bleiben!

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      #3
      AW: Haben passive Pegelminderer einen Klang?

      Zitat von DAVID Beitrag anzeigen
      Sind die Kabelwege nicht allzu lang, gibt es keine Probleme damit. Ansonsten kann es Störungen geben und im Extremfall zu Höhenverlust kommen
      Dies wäre dann allerdings der Kapazität des Anschlusskabels geschuldet und nicht dem Pegelminderer? Sprechen wir dabei von NF-Kabellängen über 2m?

      Kommentar


        #4
        AW: Haben passive Pegelminderer einen Klang?

        ALSregel: besser man kann mehr, als man macht, als man macht mehr, als man kann. (brecht)

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          #5
          AW: Haben passive Pegelminderer einen Klang?

          Zitat von DIN-HiFi Beitrag anzeigen
          Dies wäre dann allerdings der Kapazität des Anschlusskabels geschuldet und nicht dem Pegelminderer? Sprechen wir dabei von NF-Kabellängen über 2m?
          Ja, hat mit dem Pegelminderer nichts zu tun.

          2m sind noch nicht kritisch, vielleicht ab 10m könnte das der Fall sein, je nach Kabel.
          Gruß
          David


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          Es spricht aber nichts dagegen (gehört für mich sogar standardmäßig dazu) sich abschließend einen „besser gefallenden“ Klang einzustellen als lineare Wiedergabe es meist ist. Oft (auch für mich) reicht dazu nur eine Anhebung der Tiefbässe um ein paar dB. An den tadellosen Messdaten ändert sich deshalb nichts.

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            #6
            AW: Haben passive Pegelminderer einen Klang?

            Habe ich das richtig gelesen, 10m? Ist ja der Hammer. Würde dieser Wert für ein Billig-Chinchverlängerungskabel verkürzt werden müssen?

            Edit: Ich weiß ja, dass dies für die Verbindung bis zum Magnetvorverstärker / MM-Eingang nicht gilt. Dort so kurz wie möglich und auch abgeschirmt.

            Edit: @longueval: Danke für Deinen Link.
            Zuletzt geändert von Gast; 10.06.2016, 13:00.

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              #7
              AW: Haben passive Pegelminderer einen Klang?

              Würde dieser Wert für ein Billig-Chinchverlängerungskabel verkürzt werden müssen?
              Ich sehe dazu keinen Grund, niedrige Ausgangsimpedanz des Quellgerätes (unter 500 Ohm) vorausgesetzt.
              Gruß
              David


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                #8
                AW: Haben passive Pegelminderer einen Klang?

                Der Threadersteller hat mich darum gebeten, Holger von diesem Thread auszuschließen.

                Da ich so etwas von Haus aus für nicht gut finde, werde ich die Regeln dazu neu anpassen.

                Admin
                Gruß
                David


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                Es spricht aber nichts dagegen (gehört für mich sogar standardmäßig dazu) sich abschließend einen „besser gefallenden“ Klang einzustellen als lineare Wiedergabe es meist ist. Oft (auch für mich) reicht dazu nur eine Anhebung der Tiefbässe um ein paar dB. An den tadellosen Messdaten ändert sich deshalb nichts.

                Alles das ist „Standard-Profitechnik“, die auf digitaler Basis funktioniert und wozu ein PC notwendig ist.

                Von allem, was unter den Sammelbegriff „HiFi“ fällt, habe ich mich schon vor sehr langer Zeit komplett distanziert und ich möchte mich an derartigen Diskussionen in Zukunft nicht mehr beteiligen.

                Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich -
                Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich nur, wenn sie messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen werden konnten.
                Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
                Wichtig: zumindest versuchen, beim Thema zu bleiben!

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                  #9
                  AW: Haben passive Pegelminderer einen Klang?

                  Hallo,
                  es kommt darauf an, wie man den Spannungsteiler aufbaut...

                  Hier mal den belasteten Spannungsteiler betrachten:
                  RL (in dem Fall Einganzimpedanz des "Empfangsgerätes") sollte konstant bleiben.
                  Das kann durch geeignete Kombination von R1 und R2 erreicht werden.
                  Soll es stufenlos einstellbar sein, verwendet man zwei gekoppelte Potentiometer eines mit positiver, eines mit negativer Kennlinie.
                  Dreht man R1 (nun Poti) hoch, verstärkt sich die Bedämpfung, gleichzeitig wird R2 (nun Poti) heruntergeregelt, so dass insgesamt die Ausgangsimpedanz der Verschaltung RL, R1, R2 unverändert bleibt.
                  Solche Doppelpotis/Schaltungen werden z.B. in Passivweichen verwendet, um Hochtöner im Pegel einstellbar zu machen, ohne die Übergangsfrequenz zu verändern.

                  So beschaltet dürften Klangeinflüsse eher unwahrscheinlich sein.

                  Gruß
                  Peter Krips

                  Kommentar


                    #10
                    AW: Haben passive Pegelminderer einen Klang?

                    Zitat von DIN-HiFi Beitrag anzeigen
                    Habe ich das richtig gelesen, 10m? Ist ja der Hammer. Würde dieser Wert für ein Billig-Chinchverlängerungskabel verkürzt werden müssen?
                    Beipack Cinchkabel reichen völlig.

                    Ich hab mal Telefonkabel genommen weil ich mitten in der Nacht nichts anderes hatte.



                    Ging auch ....:D
                    Transformiert zum Kopfhörernutzer.

                    Mac Mini (M4), RME ADI-2 DAC FS , AKG K 812

                    Kommentar


                      #11
                      AW: Haben passive Pegelminderer einen Klang?

                      cinch ist einstrahlempfindlich, das heißt je länger desto "antenne", daher werden im pro bereich balanced verwendet. wenn man sich aber nix einfängt, dann fängt man sich nix ein und es ist egal. die angst stammt noch aus plattenspielerzeiten, wo das durchaus schon eine rolle gespielt hat.
                      ALSregel: besser man kann mehr, als man macht, als man macht mehr, als man kann. (brecht)

                      Kommentar


                        #12
                        AW: Haben passive Pegelminderer einen Klang?

                        Zitat von Mrwarpi o Beitrag anzeigen
                        Ich hab mal Telefonkabel genommen weil ich mitten in der Nacht nichts anderes hatte.
                        Bist ja ein richtiger Bastler mitten in der Nacht :-)

                        Kommentar


                          #13
                          AW: Haben passive Pegelminderer einen Klang?

                          @ DIN-HiFi
                          Ein Pegelminderer ist in der Regel unproblematisch, aber leider kann man sich darauf nicht verlassen.

                          Daher sollte man einige Punkt berücksichtigen. Im Audiobereich verwendet man die Spannungsanpassung. Von einer Spannungsanpassung geht man aus, wenn die die nachfolgende Stufe einen um Faktor 10 höheren Eingangswiderstand aufweist, als der Ausgangswiderstand des Quellgerätes. Auch wenn man dies nicht so eng sieht, sollte doch der Eingangswiderstand 5-mal so hoch sein wie der Ausgangswiderstand.

                          Wenn also das Quellgerät einen hohen Ausgangswiderstand hat und das nachgeschaltete Gerät ein geringen Eingangswiderstand, kann es etwas schwierig sein, den Pegelminderer passend zu dimensionieren.

                          Ich persönlich würde einen selber gebauten Pegelminderer immer einem gekauften vorziehe, weil ich den Eigenbau besser auf meine vorliegenden Bedingungen auslegen kann. Zu den gekauften Dingern bekommt man auch kaum brauchbare Informationen.

                          Wenn man zwischen den Geräten ein langes Kabel verwenden muss, so ist es sinnvoll, das Kabel hinter dem Pegelminderer nicht zu lang zu wählen oder eins mit einer geringer geringen Kapazität zu nehmen.

                          Verwendet man ein Cinch-Kabel mit zwei Innenleitern, so ist, wenn auch der Schirm angeschlossen wird, die Kapazität zwischen innenleiter-Schirm relevant und somit ist die wirksame Kapazität deutlich höher als die Ader-Ader-Kapazität, die vorzugsweise in den Datenblättern angegeben wird.


                          Gruß

                          Uwe

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                            #14
                            Hallo zusammen,
                            über diesen Thread bin ich überhaupt auf dieses Forum gestossen, da ich mit dem zu hohen Output einiger Vorstufen oder der zu geringen Eingandsimpedanz zu kämpfen hatte.
                            Ich hatte mir einen Röhrenvorverstärkerbausatz bein Ebay gekauft, der in der Facebookgruppe hifi-friends ausführlich vorgestellt wurde, und der für €200 mehr als phantastisch klingt.
                            Hatte mir auch zuerst die Pegelminderer von Monacor zugelegt, was halbwegs vertretbar war, wenn ich die Vorstufe mit einer QUAD Endstufe betrieben habe, aber mir´t anderen Endstufen, wie einer SONY TA N55ES klang es wie Bier, das vier Tage in der Sonne gestanden hat.
                            Ich habe daraufhin mir eine passive einkanalige Vorstufe, ein Kästchen mit einem ALPS-Poti, Ein- und Ausgangsbuchsen für €40 von Nobsound, wo übrigens auch meine beiden Röhrenvorstufen herkommen, gekauft, was eine sehr viel bessere Lösung darstellt.
                            Zu dem Pegelminderer von Monacor:
                            Misst man ihn mal durch, so ist der Wert des Line-Widerstandes immer 10kOhm, bei -10dB, -15dB, -20dB, nur der Parallel-Widerstand ändert sich, und das sollte eigentlich nicht so sein.
                            Dagegen ist die passive Vorstufe da um Einiges besser.
                            Hier mal das Model, z.B. bei Ebay:

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                              #15
                              Ich hatte selber nie solchen Bedarf, aber andere Mitglieder vielleicht.
                              Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

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