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Die Herstellung meiner neuen Sat-Lautsprecher nach letzten Erkenntnissen

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    Die Herstellung meiner neuen Sat-Lautsprecher nach letzten Erkenntnissen

    Vorerst: das hier ist ein Blog, nur ich kann hier schreiben und berichten.

    -------------------------------------------------

    Wieder Mal fange ich von vorne an. Es entstehen jetzt zwei Lautsprecherpaare, die noch einfacher als alle bisherigen aufgebaut sind. Jeder Sat-Lautsprecher besteht nur aus fünf relativ kleinen Holzbrettern aus MDF, die miteinander verdübelt und verschraubt sind. Mehr ist da nicht dran, bis auf die Lautsprecherchassis. Man könnte sie auf in der Höhe passende fertige Lautsprecherständer stellen, ich mache dazu Gestelle aus Alu-Rohmaterial.

    Bestückt wird ein Lautsprecherpaar (wie gehabt) mit pro Seite 2 Stk. 10 Zoll Tief-Mitteltöner plus AMT und ein zweites als ganz neue Variante mit je nur einem großen Koax.

    Beide Varianten habe ich schon in der Praxis ausprobiert. Rein messtechnisch gibt es nur geringe Unterschiede, die nach Anwendung von Dirac Live auch noch auf Null hinauslaufen. Der Koax von B&C ist aus meiner Sicht "ein Meisterwerk", aber der AMT von Eighteensound auch. Bei den 10 Zöllern bin ich noch unschlüssig. Die bisher verwendeten von B&C sind messtechnisch ebenfalls ganz wunderbar, zugekauft habe ich noch welche von Faital, die mir in jeder Hinsicht noch besser gefallen, aber deren Klirrwerte sind minimal höher. Mit Sicherheit ist deren Klirr aber noch weit im unhörbaren Bereich. Zum Glück ist es aber so, dass die 10 Zöller von B&C und Faital die gleichen Einbaumaße haben, nur die Anschlüsse sind etwas anders (auch hier ein Pluspunkt für Faital). Der Tausch davon ist in etwa einer Stunde erledigt.

    -------------------------------------------------

    Dieses Mal fange ich aber bei ganz anderen grundlegenden Dingen an. Es hat sich nämlich herausgestellt, dass die vier Subwoofer (bestückt mit je einem 18 Zoll von B&C) am besten funktionieren und die geringsten Raummoden erzeugen, wenn sie vorne mittig ganz zusammengeschoben sind. Das hat zur Folge, dass der bisher dort in einem Rack platzierte 8-kanalige Verstärker weg muss. Das ist für mich keine schlimme neue Erkenntnis, denn das habe ich sowieso schon lange vor und der Platz dafür ist auch schon vorbestimmt, nämlich im Rack beim Hörplatz. Das untere Fach ist seit jeher leer, aber zu klein für den doch sehr breiten Verstärker. Also muss ich es umbauen. Und das mache ich jetzt. Das ändert so ziemlich alles an der bestehenden Verkabelung und wird viel Arbeit.

    Den Verstärker dafür habe ich schon vor ein paar Monaten hergestellt. Er ist (ganz ungewöhnlich!) spiegelverkehrt aufgebaut, genau so, wie auch die Lautsprecher im Raum stehen. Dazu habe ich auch das Einstellfenster vom miniDSP Flex Eight "umprogrammieren" müssen. Auch das ist ungewöhnlich, aber wenn man sich einmal daran gewöhnt hat, eine ganz logische Sache. Außen sind die vier Subwoofer (mit getrennten Verstärkerkanälen) schon in Hinblick auf eventuelles DBA) angeordnet und zur Mitte hin dann die Mittel- und Hochtöner.

    Es kommen noch ein paar Fotos dazu....
    Zuletzt geändert von David; 05.10.2026, 18:11.
    Gruß
    David

    Private Audioanlage: Lautsprecher und 8-Kanal Verstärker sind Eigenbau. Das "Herzstück" ist ein Mac Mini und ein miniDSP Flex Eight mit Dirac Live


    WEBSEITE HiFiAKTIV: Klick mich
    Wirklich hochwertige Audiowiedergabe erfordert tadellose Messwerte beim Hörplatz. Das muss einmal die Basis sein. Danach hört man die Aufnahmen weitgehend so, wie sie produziert wurden, aber nur so gut, wie es die Umstände im Hörraum und beim Hörplatz zulassen. Diese "Deckelung" setzt in üblichen Wohnräumen sehr früh ein, da helfen auch die besten und schönsten Geräte nichts!
    Was bei schlechten Bedingungen immer hilft, das ist ein möglichst kleines Hördreieck.

    Es spricht aber nichts dagegen (gehört für mich sogar standardmäßig dazu) sich nach Optimierung der Messdaten abschließend einen „besser gefallenden“ Klang mit breitbandigen Anhebungen oder Absenkungen einzustellen als lineare Wiedergabe es meist ist. Oft (auch für mich) reicht dazu nur eine Anhebung der Tiefbässe um ein paar dB. An den tadellosen Messdaten ändert sich deshalb nichts.

    Alles das ist „Standard-Profitechnik“, die auf digitaler Basis funktioniert und wozu ein PC und ein DSP notwendig sind.

    Alles was unter den Sammelbegriff „HiFi“ fällt, ist für mich schon vor sehr langer Zeit komplett uninteressant geworden, weil damit nie das erreicht wurde, was ursprünglich angestrebt war und weil es auf die uralte Art auch gar nicht geht, die sich bis heute nicht verändert hat.
    ​
    Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst dann, wenn sie physikalisch und messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen wurden. Das war bisher nach unzähligen solcher Tests noch nie der Fall!

    Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich - ​

    Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
    Wichtig: zumindest versuchen, beim Thema zu bleiben!

    #2
    Ein paar Fotos vom symmetrisch aufgebauten 8-Kanalverstärker. Der eingebaute Lüfter dient nur der Sicherheit, angegangen ist er noch nie, denn dieser Schaltverstärker wird nur mäßig warm, auch bei hoher Leistungsabgabe.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: 1. Konstruktion.jpg
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Name: 2. Gehäuseteile.jpg
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Name: 3. Vorne.jpg
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Name: 4. Hinten.jpg
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Name: 5. Innen.jpg
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ID: 740818
    Gruß
    David

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      #3
      Das Zentrum meiner Audioanlage bzw. deren Elektronik befindet sich jetzt in diesem Rack, auch der 8-kanalige Verstärker. Dazu habe ich die Fächer neu machen müssen. Sie sind momentan nur fein geschliffen und grundiert, gefällt mir so ganz gut, aber vielleicht lackiere ich sie noch Schwarz.

      Daran sind alle Lautsprecher angeschlossen, vier Subwoofer und zwei Sats. Trennfrequenz 90Hz, Flankensteilheit 48dB/Oct.

      Den Apple Mac Mini M2 (ganz bewusst noch ein etwas älteres Modell, weil mehr und passendere Anschlüsse für diesen Zweck) verwende ich auch für alles Andere das ich sonst mit meinem Mac Mini M4 im Obergeschoß mache (mein Haupt-PC). Beide kann ich über das Heimnetzwerk verbinden, so als wären sie nur einer.

      So sieht die Sache jetzt aus. Der miniDSP steht eigenartig im oberen Fach, aber dadurch sind dessen Audio-Anschlüsse hinten mittig und die Verkabelung wird dadurch einfacher (weil symmetrisch) und das gefällt mir so besser. Außerdem wer weiß, könnte ja noch eine Komponente hinzukommen.....

      Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: Rackbeim Hörplatz mit kompletter Elektronik.jpg Ansichten: 0 Größe: 1674 KB ID: 740888
      Zuletzt geändert von David; 05.10.2026, 18:13.
      Gruß
      David

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        #4

        Jetzt geht es wieder in Richtung Raum und Lautsprecher.

        Was dabei für mich absolut wichtig ist, das liste ich hier der Ordnung halber auf (im Forum steht es sowieso):

        1.) Ein sehr stark schallabsorbierender und symmetrisch ausgestatteter Raum (in Summe sind darin ca. 14 Kubikmeter Dämmmaterial vollflächig an den Wänden und an der Decke angeklebt). Mein Ziel ist es, darin mit Lautsprechern eine Wiedergabe zu erzielen, die bezüglich Präzision kaum schlechter ist als sehr hochwertige Kopfhörerwiedergabe. Dazu soll es aber auch „Live-Atmosphäre“ in Form einer großen Bühnensimulation und spürbaren Bass geben.

        2.) Vollaktiv betriebene Lautsprecher, mit DSP und Dirac Live.

        (Dirac Live ist kein Muss, aber für mich als Perfektionisten ist es schon sehr praktisch und hilfreich).

        3.) Sub- und Sat-Lautsprecher getrennt.

        So eine Lautsprecher-Kombi ist seit jeher für mich ein absolutes Muss, weil es nie so ist (zumindest habe ich es noch nie wo anders erlebt), dass der ideale Platz für die Tiefbasserzeugung sich an der gleichen Stelle in einem Raum befindet wie für Lautsprecher, die Frequenzen darüber hinaus erzeugen (nur im Freien wäre es so).

        4.) Drei Wege gesamt reichen, aber mit unüblichen Trennfrequenzen (!), die sich aus der Sub-Sat-Kombination ergeben. Das funktioniert nur mit sehr leistungsfähigen Chassis aus dem Profibereich. Die Subwoofer übernehmen dann (maximal!) etwa eineinhalb Oktaven, die Tief-/Mitteltöner etwa dreieinhalb Oktaven und die Hochtöner ebenfalls etwa dreieinhalb Oktaven.

        Der riesige Vorteil von so etwas ist, dass die Tiefmitteltöner (mit großer Membranfläche) nur sehr kleine Hübe machen müssen (kaum sichtbar) und dadurch auch bei sehr hohen Wiedergabepegeln nur sehr geringer Klirr entsteht.

        5.) Ab 90Hz aufwärts (denn darüber hinaus wird immer mehr der Ort der Schallentstehung erkennbar) darf es nur noch ein akustisches Zentrum in Kopfhöhe geben.

        Dazu noch müssen die Sats exakt zum Hörplatz hin ausgerichtet sein.

        6.) Für die Sat-Lautsprecher hat sich bei mir eine hinten offene Konstruktion bestens bewährt. Dazu würde sogar nur ein breites Brett als Schallwand reichen (das wäre sogar der Idealfall!), aber dadurch dass diese Lautsprecher bis ca. 90Hz runterreichen müssen, wäre es notwendig, dieses Brett etwa einen Meter breit zu machen und das geht bei mir aus Platzgründen nicht. Die Alternative dazu sind 20-25cm breite „Seitenflügel“. Eine Korrektur (Anhebung) bei 90Hz ist dann nicht notwendig!

        Alle Nachteile einer geschlossenen Box fallen bei solchen „Primitiv-Lautsprechern“ weg und die Herstellung davon ist eine recht einfache Sache.
        Zuletzt geändert von David; 07.10.2026, 16:23.
        Gruß
        David

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          #5
          Der aktuelle Grundriss meines Hörraums:

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Name: Grundriss Hörraum.jpg
Ansichten: 483
Größe: 640 KB
ID: 740972

          Zuletzt geändert von David; 30.09.2026, 13:30.
          Gruß
          David

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            #6
            Oben die sehr einfache Konstruktion der beiden Lautsprecher und dazu unten die Simulation der Optik.

            Die beiden Metallgestelle und die beiden Holzsockel stelle ich nur einmal her, sie passen für beide Lautsprecherpaare. Dazu muss man nur unten die beiden Rundstangen tauschen. Die Befestigungslöcher gibt es im Holzsockel zweimal, einmal schmal und einmal breit.

            Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: Konstruktion und Optik.jpg
Ansichten: 581
Größe: 851 KB
ID: 741447
            Zuletzt geändert von David; 07.10.2026, 16:21.
            Gruß
            David

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