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Subwoofer braucht er, der silberne Sörfer

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    Subwoofer braucht er, der silberne Sörfer

    Meine Verehrung!

    Ich habe die Gelegenheit bekommen, noch einmal neu durchzustarten. D.h. ich kann meinen Sehraum, mit Ausnahme der Bildtechnik, noch einmal neu gestalten.

    Diese Gelegenheit möchte ich nutzen, indem ich das Motto, Kleiner ist feiner, umzusetzen gedenke.

    Deswegen ist der AV-Receiver ein Denon X3900H, der preiswert und klein ist, jedoch auch alles anbietet, daß ich benötige - und selbstverfreilich noch wesentlich mehr.

    Der Center ist vom alten Set-up geblieben und ist ein Triangle Magellan Voce.

    Deswegen habe ich mich entschlossen, bei Triangle zu bleiben. Hierbei haben mir die Triangle Titus EZ-Lautsprecher optisch, haptisch und auch von den Abmessungen (d.h. klein) sehr gut gefallen. Auch beim Science Review waren die Messungen sehr gnädig und der Lautsprecher scheint geeignet, daß mit EQ nachgeholfen werden kann.

    Atmos ist mir aktuell zu mühsam und zu preisintensiv, da noch sechs Lautsprecher mit Kabel und allem Tralala mehr - und dies für zwei Filme pro Jahr.

    Bleiben noch die Subwoofer, und jetzt kommen wir ins Geschäft und hier benötige ich die Expertise dieses Forums.

    Da der Denon Dirac ART leisten kann, möchte ich dieses Tool auch nutzen. Das wäre die Software.

    Die Hardware könnten jetzt 1, 2 oder 4 Subwoofer darstellen.

    Wenn 1 Subwoofer, dann wäre der Platz durch Messungen vorgegeben (d.h. rechts vom linken Frontlautsprecher mit einer fiesen Mode bei 50 Hz, ansonsten gutmütig bis 100 Hz, wo eine weitere fiese Mode fuhrwerkt.

    Zwei Subwoofer an der Frontwand (vom Sehsitz aus gesehen) exakt auf 1/4 der Raumbreite angeordnet (von der Höhe geht nix, da die Leinwand direkt darüber liegt) wären mir schon lieber:
    • Dazu meine Frage, ob bei Verwendung von Dirac ART ein Unterschied besteht, wenn ich die zwei Subwoofer in Monokonfiguration einklinke (d.h. ein Subwoofer-Ausgang mit einem Y-Kabel auf zwei Subwoofer) oder wenn ich für jeden Subwooferausgang einen eigenen Ausgang nehme? Man verzeihe mir die Frage, aber ich bin ein Novize auf diesem Gebiet. Bis jetzt habe ich immer einmessen lassen, diesmal möchte ich den Spieß umdrehen und mich selbst um die Angelegenheit kümmern.
    • Die nächste Frage wäre, ob vier Subwoofer einen qualitativen Unterschied machen würden, wenn ich diese symmetrisch anordne? Die Zielvorgaben bei Maximalpegel sind maximal 100 dBc am Hörplatz. 99% der Seh- und Hörzeit liegen zwischen 65 und 75 dBc.
      • Auch hier könnte ich zwei Monokonfigurationen nehmen, indem ich nur zwei Subwooferausgänge mit jeweils einen Y-Kabel auf zwei Subwoofer führe oder alle vier Subwooferausgänge belege. Keine Ahnung, ob des für Dirac ART einen Unterschied macht.
    Jetzt komme ich gleich zum Finale:
    • Ich bitte um Empfehlungen für kleine (Kantenlänge muß unter 40 cm liegen, kleiner ist feiner) und preiswerte Subwoofer (750 Euro pro Subwoofer), die für dieses Projekt geeignet wären?
    • Mir würden Subwoofer von Triangle 340 und Triangle 300 gefallen, aber auch SVS würde ins Profil passen.
    • Alternativen sind herzlich willkommen.
    Ich würde mich freuen, wenn ich sachdienliche Hinweise von euch bekommen könnte (bezüglich Subwoofer-Anbindung an Dirac ART und Subwoofer selbst).

    Der Raum selbst wurde hier skizziert. Die Sitzgelegenheit ist nicht mehr aktuell, denn es gibt nur noch einen Stressless Pegasus-Sessel auf exakt 2/3 der Raumlänge.

    Es verbleibt mit herzlichen Grüßen

    Silver Surfer
    Zuletzt geändert von Silver Surfer; 02.09.2026, 15:53.

    #2
    Erfahrungsmäßig würde ich sagen das 4 Subwoofer für die Einmessung des AV Receivers problematisch ist.
    Hat bei mir nicht funktioniert mit Marantz AV 7705.

    Die Front LS und 4 Subs sind bei mir über 4 in 8 DSP an den AV angeschlossen.
    Bei Aktiv System und symmetrischen Vorverstärker Ausgängen problemlos möglich.

    Zumindest bei 4 Subwoofern kommt man um ein susätzlichen DSP kaum drum rum.
    Lediglich mit sehr teuren AV Receivern die inzwischen 4 Subwoofer Ausgänge haben.

    Mit 4 Subwoofern und externem DSP könnte aber auch eine DBA Konstruktion funktionieren.

    Gruß Frank

    Kommentar


      #3
      Welche klangliche Verbesserung ist bei 4 Subs gegenüber 2 in solch einem relativ kleinen Raum zu erwarten, wenn alles optimal aufgestellt und eingemessen wird?
      Laut KI:

      Der Schritt von 2 auf 4 Subwoofer (oft als DBA/Double Bass Array oder Multisub-Anordnung realisiert) bringt in einem relativ kleinen Raum erhebliche klangliche Vorteile.
      1. Die Hauptvorteile auf einen Blick
      • Auslöschung von Raummoden: Raumresonanzen (Dröhnen und Basslöcher) werden physikalisch extrem minimiert.
      • Perfekte Pegel-Gleichmäßigkeit: Der Bass klingt auf fast jedem Sitzplatz identisch, nicht nur im "Sweet Spot".
      • Höhere Dynamik und Headroom: Vier Treiber teilen sich die Arbeit, was Verzerrungen drastisch senkt.
      • Präziseres Ausschwingverhalten: Der Bass "stoppt" schneller und wirkt dadurch knackiger und trockener.
      Ist das wirklich alles so?
      LG
      Bernd
      Zuletzt geändert von David; 03.09.2026, 06:07.
      shibumi

      Kommentar


        #4
        Bin bekennender SVS Fan!

        Kann die kleinen nur empfehlen 1000er Pro Serie z.B.

        Vielleicht gibt es bei Abnahme von 4 Stk anständigen Rabatt?

        PS: statt Dirac A1 Evo verwenden und die 20 Euro zum Erstellen und laden eines DSP Profils am Denon investieren….

        lg

        Armin

        Kommentar


          #5
          [QUOTE=Palisanderwolf;n739100]Welche klangliche Verbesserung ist bei 4 Subs gegenüber 2 in solch einem relativ kleinen Raum zu erwarten, wenn alles optimal aufgestellt und eingemessen wird?
          Laut KI:

          Der Schritt von 2 auf 4 Subwoofer (oft als DBA/Double Bass Array oder Multisub-Anordnung realisiert) bringt in einem relativ kleinen Raum erhebliche klangliche Vorteile.
          1. Die Hauptvorteile auf einen Blick
          • Auslöschung von Raummoden: Raumresonanzen (Dröhnen und Basslöcher) werden physikalisch extrem minimiert.
          • Perfekte Pegel-Gleichmäßigkeit: Der Bass klingt auf fast jedem Sitzplatz identisch, nicht nur im "Sweet Spot".
          • Höhere Dynamik und Headroom: Vier Treiber teilen sich die Arbeit, was Verzerrungen drastisch senkt.
          • Präziseres Ausschwingverhalten: Der Bass "stoppt" schneller und wirkt dadurch knackiger und trockener.
          Ist das wirklich alles so?
          LG
          Bernd

          [/QUOTEGute Frage, denn das betrifft momentan auch mich, weil ich aktuell vier Subwoofer verwende, ohne es so gewollt zu haben. Ich wollte DBA verwirklichen, hat auch funktioniert, aber alle vier Subwoofer an der Boxenfront messen sich noch besser, zumindest was die Raummoden betrifft. In dieser Hinsicht wären überhaupt nur zwei Subwoofer wahrscheinlich noch besser (noch nicht probiert). Was den Klirr betrifft allerdings eher nicht, was aber egal wäre (ist momentan "meilenweit" von der Hörbarkeit entfernt).

          Großes ABER!

          Ich habe es damals mit DBA verabsäumt, die Ausschwingzeit zu messen, denn die ist sicher besser gewesen und das ist ein Punkt, der fast so wichtig ist wie das generelle Entfernen der Tieftonmoden, davon bin ich fest überzeugt.

          Ich habe also im Bassbereich auch noch viel zu tun. Aber Eines nach dem Anderen. Jetzt sind einmal die Sats dran.

          ------------------------------------------------------------------------

          Sorry Silver Surver wegen dem Schwenk zu meinem Zeugs (wird nicht wieder vorkommen - kann ich auch auslagern wenn du möchtest), aber vielleicht profitierst du doch davon.
          Zuletzt geändert von David; 03.09.2026, 06:41.
          Gruß
          David

          Private Audioanlage: Lautsprecher und 8-Kanal Verstärker sind Eigenbau. Das "Herzstück" ist ein Mac Mini und ein miniDSP Flex Eight mit Dirac Live


          WEBSEITE HiFiAKTIV: Klick mich
          Wirklich hochwertige Audiowiedergabe erfordert tadellose Messwerte beim Hörplatz. Das muss einmal die Basis sein. Danach hört man die Aufnahmen weitgehend so, wie sie produziert wurden, aber nur so gut, wie es die Umstände im Hörraum und beim Hörplatz zulassen. Diese "Deckelung" setzt in üblichen Wohnräumen sehr früh ein, da helfen auch die besten und schönsten Geräte nichts!
          Was bei schlechten Bedingungen immer hilft, das ist ein möglichst kleines Hördreieck.

          Es spricht aber nichts dagegen (gehört für mich sogar standardmäßig dazu) sich nach Optimierung der Messdaten abschließend einen „besser gefallenden“ Klang mit breitbandigen Anhebungen oder Absenkungen einzustellen als lineare Wiedergabe es meist ist. Oft (auch für mich) reicht dazu nur eine Anhebung der Tiefbässe um ein paar dB. An den tadellosen Messdaten ändert sich deshalb nichts.

          Alles das ist „Standard-Profitechnik“, die auf digitaler Basis funktioniert und wozu ein PC und ein DSP notwendig sind.

          Alles was unter den Sammelbegriff „HiFi“ fällt, ist für mich schon vor sehr langer Zeit komplett uninteressant geworden, weil damit nie das erreicht wurde, was ursprünglich angestrebt war und weil es auf die uralte Art auch gar nicht geht, die sich bis heute nicht verändert hat.

          Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst dann, wenn sie physikalisch und messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen wurden. Das war bisher nach unzähligen solcher Tests noch nie der Fall!

          Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich -

          Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
          Wichtig: zumindest versuchen, beim Thema zu bleiben!

          Kommentar


            #6
            Guten Morgen euch gewünscht!

            Herzlichen Dank an Armin und Bernd und selbstverständlich an David für eure Beiträge! David, des paßt perfekt hier rein, bitte nicht löschen. Ich muß des noch für mich kompilieren (bin technischer Novize und brauche deswegen Zeit, des für mich zu übersetzen) und werde im Verlauf des Tages (nach getanem Tagewerk) noch was schreiben.

            Beste Grüße von eurem

            Silver Surfer

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              #7
              Hallo,
              ich hätte bei mir schon längst ein DBA realisiert jedoch habe ich einen L-förmigen Raum.
              Wenn man den Bass bei den Moden absenkt hat man die Auslöschungen meist immer noch, was aber noch schlimmer ist, die stehende Welle schwabbelt immer noch zwischen den Wänden hin und her bloß halt leiser.
              Ich habe auch schon mal Notch Filter gesetzt, war aber irgendwie auch nicht der Hit weil ja auch noch die Harmonischen da sind.
              Vielleicht ziehe ich mal in einen anderen Raum um, einen freien hätte ich noch im Haus.
              Leider sind die Maße nicht ganz ideal, 5 x 5 x 2,8 Meter, sonst hätte ich es wahrscheinlich schon gemacht.
              David, hier würde ich an deiner Stelle auf jeden Fall noch Zeit investieren, da ein DBA im Normalfall der Königsweg ist.
              Gerätschaften die man dafür braucht hast Du ja bereits alle.

              Viele Grüße
              Marty

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                #8
                Zitat von Palisanderwolf Beitrag anzeigen
                Welche klangliche Verbesserung ist bei 4 Subs gegenüber 2 in solch einem relativ kleinen Raum zu erwarten, wenn alles optimal aufgestellt und eingemessen wird?
                Laut KI:

                Der Schritt von 2 auf 4 Subwoofer (oft als DBA/Double Bass Array oder Multisub-Anordnung realisiert) bringt in einem relativ kleinen Raum erhebliche klangliche Vorteile.
                1. Die Hauptvorteile auf einen Blick
                • Auslöschung von Raummoden: Raumresonanzen (Dröhnen und Basslöcher) werden physikalisch extrem minimiert.
                • Perfekte Pegel-Gleichmäßigkeit: Der Bass klingt auf fast jedem Sitzplatz identisch, nicht nur im "Sweet Spot".
                • Höhere Dynamik und Headroom: Vier Treiber teilen sich die Arbeit, was Verzerrungen drastisch senkt.
                • Präziseres Ausschwingverhalten: Der Bass "stoppt" schneller und wirkt dadurch knackiger und trockener.
                Ist das wirklich alles so?
                LG
                Bernd
                Soviel zur Theorie.
                Aber in der Praxis kommen die Wellen von der Front nicht alle zeitrichtig an.
                Wenn die Subwoofer am Fußboden stehen ist der Weg am Fußboden kürzer als über die Decke und Seitenwände.
                Also muss ich das Delay so einstellen das von allen ein Teil absorbiert wird.

                Somit werden vielleicht 70% ? der Reflexionen absorbiert, bei mir von den Seitenwänden gar nicht.
                Aber die Raumbreite von 10m hilft bei mir.

                Ein echter Bass Absorber wäre besser der absorbiert alles was ankommt.


                Aber wenn man die Moden von +-10..12 dB auf +-3..4 dB runterbekommt ist das ein riesen Gewinn.

                Der größte Gewinn ist die Basswelle klingt schneller ab im Raum und gibt den wieder frei für andere akustische Ereignisse.
                Wo die Bass Welle im Bereich einer halben Sekunde im Raum noch so laut wäre anderes zu übertönen.

                Gerade im 5 Kanal Betrieb wird das Audio extrem authentisch.
                Und ob du in einem Film die Hochzeitsfeier in einer Kirche hörst oder tatsächlich drin sitzt.
                Wirst du mit verbundenen Augen nicht fest machen können, der Nachall der Wände, die Orgel, alles wirkt authentisch.

                Eine gute Basswiedergabe macht geschätzt 2/3 der Qualität eines Audio Systems aus.
                Ist aber auch der am schwierigsten realisierbare Teil.

                Der Mensch der dir versteckt mitteilt das dein Audio System Scheiße klingt ist deine Frau.
                Stell das leiser wird der Kommentar sein.

                Gruß Frank
                Zuletzt geändert von FrankG; 03.09.2026, 11:09.

                Kommentar


                  #9
                  Silver Surfer

                  Hallo Silver Surfer,

                  wenn man im Leben keine Probleme hat dann baut/hat man einen fast quadratischen Hörraum/Heimkino
                  und versucht der Raummoden Herr zu werden.
                  Ich habe mal im REW RoomSim versucht deine Situation nachzubilden.
                  Da das Programm keine „komplexen“ Grundrisse kann, habe ich deine 1m „Techniknische“ durchgezeignet.
                  In dem Fall kein Beinbruch da sich die Quermoden immer auf die breiteste Stelle im Raum beziehen.
                  Heißt bei dir natürlich umdenken.
                  Die Quermode wird zur Längsmode, da dein Raum breiter als lang ist. (bei der Legende und im Diagramm beachten)
                  Raumhöhe habe ich keine gefunden hier sind 2,1 m eingesetzt.
                  Als erste Simulation habe ich dir 2 Subs in der klassischen Kühlschrank/Waschmaschinenanordnung simuliert.
                  Zuerst die Summendarstellung und folgend jeweils den einzelnen Sub.
                  Man sieht halt sofort visualisiert mit welch übermächtigen Gegner man sich bei „quadratischen Raum anlegt.
                  Die Längs- und Quermode spielen doppelt auf da sie sehr nahe zusammenrücken.
                  Beim echt quadratischen Raum wirken sie beide an derselben Frequenz.
                  Und bei dir kommt dann noch die asymmetrische Anordnung der Anlagenkonfiguration und des Referenzhörplatzes dazu.

                  Bei der Wahl der Subwoofer, nichts gegen Triangle, aber in der Preisklasse würde ich auch bei den SVS SB 1000 pro zuschlagen.
                  Alleine schon wegen des leistungsfähigen DSP an Bord mit u.a. 3 PEQs+++!!!

                  Schau dir das mal an, ich kann dir sagen die Simulation mit dem REW passen relativ genau. Damit bekommst eine gute Vorstellung
                  wie sich das in der Realität abspielt.
                  Wegen der von mir ermittelten Werte bei Delay und Gain darfst du dich nicht wundern, die resultiert u.a. aus der Asymmetrie deines Raumes und
                  damit kann man recht gut unterschiedlichste Frequenzgänge zaubern. (da kannst dir gleich mal vorstellen was dich beim Einmessen erwartet)
                  Lade dir das REW herunter und fang selber zu „spielen“ an. Ist keine Hexerei.
                  REW installieren und du kannst sofort nach dem Öffnen des Programmes auf den Reiter „Room sim“ gehen.
                  Und kannst schon beginnen.
                  Baue einfach eine meiner Simulationen nach und fang dann zu verschieben+++
                  Ein paar Kniffe:
                  Wenn du die Lautsprecher (LS) anklickst dann siehst deren Einzelfrequenzgang im Diagramm.
                  Die LS Lassen sich mit der Maus oder Cursor verschieben.
                  Die LS lassen sich im Uhrzeigersinn drehen indem du den LS anklickst und mit der rechten Maustaste um 90 Grad je Klicks drehst.
                  UND
                  Wenn du bei Surface Absorptions z.b. den Wert für Back (Rückwand) erhöhst (also wenn du quasi die Rückwand mit Steinwolle dämmst)
                  dann siehst du was mit dem Frequenzgang passiert……..

                  Ja noch was.
                  Wenn du in die Realisierung gehst, ohne miniDSP z.B. 2*4HD würde ich das nicht machen.
                  Du bist einfach extrem flexibel damit!!!

                  SIMULATIONSERGEBNISSE:

                  2 SVS SB 1000 pro – Anordnung SUB1/SUB2 Front zwischen FL und FR


                  Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: image.png Ansichten: 0 Größe: 2484 KB ID: 739166

                  Legende zu den Raummoden

                  Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: image.png Ansichten: 0 Größe: 688 KB ID: 739167?

                  Frequenzgang – SUB 1

                  Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: image.png Ansichten: 0 Größe: 2758 KB ID: 739168

                  Frequenzgang – SUB 2

                  Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: image.png Ansichten: 0 Größe: 2761 KB ID: 739169

                  2 SVS SB 1000 pro S5/S6 – aktive Auslöschung mit SUB 6

                  Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: image.png Ansichten: 0 Größe: 2612 KB ID: 739170

                  Fortsetzung folgt


                  Zuletzt geändert von Uwe JAM; 03.09.2026, 18:06.

                  Kommentar


                    #10
                    Silver Surfer

                    4 SVS SB 1000 pro S1/2/7/8 - aktive Auslöschung an Rückwand mit SUB 7/8


                    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: image.png Ansichten: 0 Größe: 2729 KB ID: 739172


                    4 SVS SB 1000 pro – in Multisubwoofer Anordnung SUB 1/2/3/4



                    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: image.png Ansichten: 0 Größe: 2692 KB ID: 739173

                    Du kannst dir dein Urteil aus den Simulationen selber ableiten.
                    War mal als Denkanstoß gedacht.
                    Wie gesagt spiel dich selber damit. Mit der Zeit bekommst du direkt ein Gespür dafür wo du drehen mußt.

                    Einen schönen Abend und viel Erfolg bei deiner weiteren Umsetzung.

                    LG UWE



                    Zuletzt geändert von Uwe JAM; 03.09.2026, 18:07.

                    Kommentar


                      #11
                      Hi Uwe,


                      du genießt hier wirklich meinen allergrößten Respekt, was das Analysieren, Realisieren und generell den Umgang mit REW angeht. Das wollte ich an der Stelle einfach mal kurz gesagt haben. Für mich bist du hier sowas wie der Wissenschaftler im Forum.

                      Kommentar


                        #12
                        Uwe macht das wirklich toll!
                        Gruß
                        David

                        Private Audioanlage: Lautsprecher und 8-Kanal Verstärker sind Eigenbau. Das "Herzstück" ist ein Mac Mini und ein miniDSP Flex Eight mit Dirac Live


                        WEBSEITE HiFiAKTIV: Klick mich
                        Wirklich hochwertige Audiowiedergabe erfordert tadellose Messwerte beim Hörplatz. Das muss einmal die Basis sein. Danach hört man die Aufnahmen weitgehend so, wie sie produziert wurden, aber nur so gut, wie es die Umstände im Hörraum und beim Hörplatz zulassen. Diese "Deckelung" setzt in üblichen Wohnräumen sehr früh ein, da helfen auch die besten und schönsten Geräte nichts!
                        Was bei schlechten Bedingungen immer hilft, das ist ein möglichst kleines Hördreieck.

                        Es spricht aber nichts dagegen (gehört für mich sogar standardmäßig dazu) sich nach Optimierung der Messdaten abschließend einen „besser gefallenden“ Klang mit breitbandigen Anhebungen oder Absenkungen einzustellen als lineare Wiedergabe es meist ist. Oft (auch für mich) reicht dazu nur eine Anhebung der Tiefbässe um ein paar dB. An den tadellosen Messdaten ändert sich deshalb nichts.

                        Alles das ist „Standard-Profitechnik“, die auf digitaler Basis funktioniert und wozu ein PC und ein DSP notwendig sind.

                        Alles was unter den Sammelbegriff „HiFi“ fällt, ist für mich schon vor sehr langer Zeit komplett uninteressant geworden, weil damit nie das erreicht wurde, was ursprünglich angestrebt war und weil es auf die uralte Art auch gar nicht geht, die sich bis heute nicht verändert hat.

                        Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst dann, wenn sie physikalisch und messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen wurden. Das war bisher nach unzähligen solcher Tests noch nie der Fall!

                        Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich -

                        Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
                        Wichtig: zumindest versuchen, beim Thema zu bleiben!

                        Kommentar


                          #13
                          Hallo Milon,
                          danke für das Feedback!
                          Anwender vorhandener und zu meinem Vorteil nicht allen bekannter Tools, würde ich eher definieren.

                          Aber.
                          Wenn du nicht 780 km von mir entfernt leben würdest, müßte ich dich auf der Stelle noch auf ein Bier einladen.
                          Schönen Abend.
                          LG Uwe

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                            #14
                            Servus Uwe!

                            Wow! Herzlichen Dank für Deine Arbeit und Deine Zeit!

                            Um das für mich zu verarbeiten, benötige doch noch etwas Zeit, doch es wurden schon ausführliche Messungen vor Ort im Jahre des Herrn 2014 durchgeführt, deswegen überraschen mich die Simulationen nicht. Das Spannende am Raum ist, daß es keinen rechten Winkel gibt, da alleine die Deckenhöhe von vorne nach hinten um sportliche 18 cm differiert. In der Breite ist es weniger extrem, aber alles andere als symmetrisch. Ja, ein alter Bunker eben

                            Ich hatte heute eine anstrengenden Arbeitstag, sodaß ich nicht groß zum Einlesen gekommen bin. Auf den ersten Blick meine ich aber, daß es für mich besser wäre, einfach zu bleiben. Das bedeutet, daß der Ansatz/Empfehlung von Armin für mich am zweckdienlichsten sein könnte. Ich habe noch meinen alten Sauriersubwoofer (Velodyne DD15), der nach 21 Jahren noch immer klaglos funktioniert. Er ist halt riesig in meinem Raum. Das mit dem A1 Evo klingt für mich spannend (habe kurz ein youtube-tutorial angehört), meine mentalen Kapazitäten werden des jedoch nicht umsetzen. Ich hatte noch mit keiner Software dieser Art Kontakt, da fehlt mir das Talent und der Spieltrieb.

                            Es wurde 2014 auch der für diesen Raum am wenigsten katastrophale Platz für den Subwoofer bestimmt und ich hatte dann auch einen miniDSP SHD in einer 2.1-Konfiguration einmessen lassen. Des hat für mich gut geklungen (max. bis 85 dBc, lauter mag ich nicht). Ich versuche, daß ich morgen gegen Abend eine Messung einstelle (von 2014).

                            Ich habe bemerkt, daß man für die Bezahlung von Dirac eine Kreditkarte (oder einen Bezahldienst) benötigt. Da ich keine Kreditkarte habe, und auch keine möchte, auch keinen Bezahldienst, schaut des mit dem Dirac live ART eh nit so flauschig aus. Spricht auch für das A1 Evo. Aber da brauch ich auch eine fachkundige Person, die willens ist, mir das umzusetzen.

                            Im Eingangsbeitrag habe ich, glaube ich, nicht erwähnt, daß dieser Aufbau nur dazu dient, zu sehen, ob mir das Serien- und Filmeschauen überhaupt noch zusagt. Die Sehhöhle war für fast ein Jahr komplett außer Betrieb. Deswegen habe ich hier ganz kleine Brötchen gebacken beim gekauften Equipment => obwohl die Triangle Titus EZ-Lautsprecher klein, fein und herzallerliebst aussehen - jedenfalls für mich.

                            Wie Uwe (nochmals herzlichen Dank!) sehr schön in den Simulationen zeigte, der Raum ist unterdurchschnittlich gut, fast schon überdurchschnittlich schlecht Und tote Pferde reiten sich nicht besonders gut

                            Irgendwie hört(e) es sich für mich aber nit soo schlecht an => im Vergleich zum Kopfhörer. Soo große Unterschiede konnte ich da auch nicht ausmachen. Dies könnte auch mit meiner Abhörlautstärke zu tun haben, und den damit verbundenen Hörschwellen. Aber hohe Summen zu investieren, des braucht es für mich nicht mehr.

                            Uii, muß noch was arbeiten.

                            Ich wünsche euch noch einen schönen Abend und bleibt gesund

                            Silver Surfer

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                              #15
                              Die Beispiele von Uwe JAM zeigen das mit 4 Subwoofern immer eine brauchbare Lösung gefunden wird.
                              Das hat auch hier gut funktioniert, obwohl die Aufstell Optionen begrenzt waren.
                              Tür und freistehende Heizkörper blockieren hier die wahrscheinlich günstigsten Plätze.

                              Gruß Frank

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