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    #46
    Von dynamikkomprimierter Musik bekomme ich immer Kopfweh.
    Viele Grüße
    Thomas

    www.forestpipes.de

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      #47
      Zitat von FrankG Beitrag anzeigen

      Was ist bei dir anders ?

      Kalotte, 6,5 Zoll Mitteltöner und 4x 6,5 Zoll Bass Chassis.
      Entspricht ungefäher 12 Zoll Subwoofer von der Membranfläche.

      Nur halt in einer großen Kiste und zum Sonderpreis.

      Gruß Frank
      Na, erst einmal ist bei mir die Mathematik anders. 4 x 6,5 Zoll entsprechen 13 Zoll, plus den Bass an der Front (Tiefmitteltöner) ergibt das etwa 14,5 Zoll. Gegenfrage: Was macht ein Bentley anders als ein Golf? Der hat auch nur vier Räder, eine Karosserie und ein Lenkrad. Diese Frage kann man nur beantworten wenn man in einem Bentley sitzt und damit fährt. Genauso wie man einen Lautsprecher hören muss.



      Ich vermute mal, dass man kleine Satelliten irgendwo bei 80 bis 100 Hz trennt, wenn man Subwoofer nutzt. Nur was ist in dem Bereich zwischen 80 und 300 Hz? Da wird ebenso Membranfläche benötigt, um bei gehobenen Pegeln nicht zu komprimieren. Ein kleiner Satellit muss demnach Kickbass und Mittelton gleichzeitig übernehmen. Ich gehe jede Wette ein, dass genau in diesem Bereich die Klirrwerte bei gehobenen Lautstärken stark ansteigen – enorm ansteigen. Klirrwerte bei 85, 90 und 95 dB wären hier mal ganz interessant.

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        #48
        Den Bereich bis 200 Hz von seitlichen Tieftönern übernehmen zu lassen, halte ich für einen faulen Kompromiss.

        Weil man aus Design Gründen keinen 8 Zöller einsetzen wollte ?

        Den Unterschied Golf vs Bentley kenne ich, wir haben im Prinzip beides.
        Das sind technisch verschiedene Autos.

        Aber Lautsprecher, ein simples elektromechanisches Systen.

        Gruß Frank

        Kommentar


          #49
          Zitat von FrankG Beitrag anzeigen
          Den Bereich bis 200 Hz von seitlichen Tieftönern übernehmen zu lassen, halte ich für einen faulen Kompromiss.

          Mag sein, dass das stimmt was du schreibst, das müsste sich dann aber auch in der Sprungantwort bemerkbar machen. Und da sehe ich bei mir nichts dergleichen. Und die STEREO anscheinend auch nicht, denn die hat die Sprungantwort im Test gemessen.

          Kommentar


            #50
            Zitat von Dr. Who Beitrag anzeigen

            Ein kleiner Satellit muss demnach Kickbass und Mittelton gleichzeitig übernehmen. Ich gehe jede Wette ein, dass genau in diesem Bereich die Klirrwerte bei gehobenen Lautstärken stark ansteigen – enorm ansteigen.
            Dafür gibt es ja Messungen wie bei sound & recording. Beispielsweise kann ein günstiger 8 Zöller (Presonus Eris E8) ab 50 Hz durchgängig 100 dB auf 1 m Entfernung liefern bei maximal 3 % Verzerrung. sound & recording geht unter 300 Hz sogar von tolerablen 10 % Verzerrung aus, dann liefert dieser einfache und günstige Monitor sogar 103 dB. Zwischen 80 und 300 Hz benötigen wir gar nicht so viel Membranfläche.
            Bei zwei bis drei Metern Entfernung vom Lautsprecher genügt das für die meisten, schließlich wollen wir nicht unsere Ohren schädigen. Wenn wir mehr Tiefgang wünschen, kommen eben Subwoofer dazu.
            Natürlich steigt der Klirr, wenn wir mehr Lautstärke wollen - dann wird es eben so teuer wie bei dir oder David. Wobei bei David die Preissteigerung eher in der enormen gewünschten möglichen Lautstärke liegt und bei Dir eher in dem tollen Finisch der Box.
            Aber es ist eben auch gut, vorher zu prüfen, wie laut wir tatsächlich hören. Dann können wir, wie oft von Schauki gefordert, ein Lastenheft erstellen und sehen vielleicht, dass die einfache billige Lösung alle Anforderungen erfüllt und nicht den befürchteten hohen Klirr erzeugt.
            Mit herzlichem Gruß
            Steckenpferd
            Zuletzt geändert von Steckenpferd; 31.08.2026, 21:43.

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              #51
              Milon schrieb:

              4 x 6,5 Zoll entsprechen 13 Zoll, plus den Bass an der Front (Tiefmitteltöner) ergibt das etwa 14,5 Zoll.?
              Wenn dieser aber erst bei 200Hz einsetzt, trägt er zu Basswiedergabe nichts bei.

              Ich vermute mal, dass man kleine Satelliten irgendwo bei 80 bis 100 Hz trennt, wenn man Subwoofer nutzt. Nur was ist in dem Bereich zwischen 80 und 300 Hz? Da wird ebenso Membranfläche benötigt, um bei gehobenen Pegeln nicht zu komprimieren. Ein kleiner Satellit muss demnach Kickbass und Mittelton gleichzeitig übernehmen. Ich gehe jede Wette ein, dass genau in diesem Bereich die Klirrwerte bei gehobenen Lautstärken stark ansteigen – enorm ansteigen. Klirrwerte bei 85, 90 und 95 dB wären hier mal ganz interessant.
              So ist es, funktioniert nur halbwegs brauchbar bei geringen Lautstärken und/oder bei geringem Hörabstand.
              Zuletzt geändert von David; 01.09.2026, 06:13.
              Gruß
              David

              Private Audioanlage: Lautsprecher und 8-Kanal Verstärker sind Eigenbau. Das "Herzstück" ist ein Mac Mini und ein miniDSP Flex Eight mit Dirac Live


              WEBSEITE HiFiAKTIV: Klick mich
              Wirklich hochwertige Audiowiedergabe erfordert tadellose Messwerte beim Hörplatz. Das muss einmal die Basis sein. Danach hört man die Aufnahmen weitgehend so, wie sie produziert wurden, aber nur so gut, wie es die Umstände im Hörraum und beim Hörplatz zulassen. Diese "Deckelung" setzt in üblichen Wohnräumen sehr früh ein, da helfen auch die besten und schönsten Geräte nichts!
              Was bei schlechten Bedingungen immer hilft, das ist ein möglichst kleines Hördreieck.

              Es spricht aber nichts dagegen (gehört für mich sogar standardmäßig dazu) sich nach Optimierung der Messdaten abschließend einen „besser gefallenden“ Klang mit breitbandigen Anhebungen oder Absenkungen einzustellen als lineare Wiedergabe es meist ist. Oft (auch für mich) reicht dazu nur eine Anhebung der Tiefbässe um ein paar dB. An den tadellosen Messdaten ändert sich deshalb nichts.

              Alles das ist „Standard-Profitechnik“, die auf digitaler Basis funktioniert und wozu ein PC und ein DSP notwendig sind.

              Alles was unter den Sammelbegriff „HiFi“ fällt, ist für mich schon vor sehr langer Zeit komplett uninteressant geworden, weil damit nie das erreicht wurde, was ursprünglich angestrebt war und weil es auf die uralte Art auch gar nicht geht, die sich bis heute nicht verändert hat.

              Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst dann, wenn sie physikalisch und messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen wurden. Das war bisher nach unzähligen solcher Tests noch nie der Fall!

              Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich -

              Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
              Wichtig: zumindest versuchen, beim Thema zu bleiben!

              Kommentar


                #52
                Zitat von Palisanderwolf Beitrag anzeigen

                Dafür reicht mir ein IPhone (mit AirpodsPro 2).
                LG
                Bernd
                Ich mache aber immer wieder technische Zeichnungen und da behaupte ich mal, dass das auf einem Handy kein Idealfall ist.
                Gruß
                David

                Private Audioanlage: Lautsprecher und 8-Kanal Verstärker sind Eigenbau. Das "Herzstück" ist ein Mac Mini und ein miniDSP Flex Eight mit Dirac Live


                WEBSEITE HiFiAKTIV: Klick mich
                Wirklich hochwertige Audiowiedergabe erfordert tadellose Messwerte beim Hörplatz. Das muss einmal die Basis sein. Danach hört man die Aufnahmen weitgehend so, wie sie produziert wurden, aber nur so gut, wie es die Umstände im Hörraum und beim Hörplatz zulassen. Diese "Deckelung" setzt in üblichen Wohnräumen sehr früh ein, da helfen auch die besten und schönsten Geräte nichts!
                Was bei schlechten Bedingungen immer hilft, das ist ein möglichst kleines Hördreieck.

                Es spricht aber nichts dagegen (gehört für mich sogar standardmäßig dazu) sich nach Optimierung der Messdaten abschließend einen „besser gefallenden“ Klang mit breitbandigen Anhebungen oder Absenkungen einzustellen als lineare Wiedergabe es meist ist. Oft (auch für mich) reicht dazu nur eine Anhebung der Tiefbässe um ein paar dB. An den tadellosen Messdaten ändert sich deshalb nichts.

                Alles das ist „Standard-Profitechnik“, die auf digitaler Basis funktioniert und wozu ein PC und ein DSP notwendig sind.

                Alles was unter den Sammelbegriff „HiFi“ fällt, ist für mich schon vor sehr langer Zeit komplett uninteressant geworden, weil damit nie das erreicht wurde, was ursprünglich angestrebt war und weil es auf die uralte Art auch gar nicht geht, die sich bis heute nicht verändert hat.

                Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst dann, wenn sie physikalisch und messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen wurden. Das war bisher nach unzähligen solcher Tests noch nie der Fall!

                Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich -

                Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
                Wichtig: zumindest versuchen, beim Thema zu bleiben!

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                  #53
                  Zitat von Dr. Who Beitrag anzeigen
                  ...
                  Ich vermute mal, dass man kleine Satelliten irgendwo bei 80 bis 100 Hz trennt, wenn man Subwoofer nutzt. Nur was ist in dem Bereich zwischen 80 und 300 Hz? Da wird ebenso Membranfläche benötigt, um bei gehobenen Pegeln nicht zu komprimieren. Ein kleiner Satellit muss demnach Kickbass und Mittelton gleichzeitig übernehmen. Ich gehe jede Wette ein, dass genau in diesem Bereich die Klirrwerte bei gehobenen Lautstärken stark ansteigen – enorm ansteigen. Klirrwerte bei 85, 90 und 95 dB wären hier mal ganz interessant.
                  Kann man z.B. bei Neumann bei der KH120II nachlesen auf der Site:
                  Der KH 120 II in Anthrazit wurde komplett neu entwickelt. Tieferer Bass, höherer Maximalpegel und feinere Auflösung für präzises Monitoring.

                  Dort sind Diagramme für 80-95dB, bzw. der Maximalpegel bei 1% und 3% THD.

                  Bei 80Hz sind das bei 1% THD ~95dB, und bei 3% THD ~100dB die da bei 1m möglich sind.
                  Eingesetzt wird dort ein 5,25" Chassis in BR.


                  mfg

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                    #54
                    Hallo zusammen,
                    die B&M Line 35 trennt die hinteren Subwoofer bei 80 Hz, d.h. die 4 vorderen 6,5“ Tiefmitteltöner arbeiten von 80 Hz bis 800 Hz. Bei ungefähren 90 db lauter Rock/- Popmusik am Hörplatz sieht man hier fast keinen Membranhub, das kribbelt nur an den Fingern und das nicht mal zu toll, was mich auch schon ein wenig gewundert hat.

                    Viele Grüße
                    Marty

                    Kommentar


                      #55
                      Hallo Marty,

                      das ist durch die Sensorregelung im Bass bedingt.

                      Gruß
                      Franz

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                        #56
                        Zitat von David Beitrag anzeigen
                        Milon schrieb:



                        Wenn dieser aber erst bei 200Hz einsetzt, trägt er zu Basswiedergabe nichts bei.

                        .
                        David, ich habe nirgendwo behauptet, dass der Tiefmitteltöner bei 200 Hz abgekoppelt wird, das ist jetzt deine Interpretation. Der Lautsprecher arbeitet nach dem 3,5 Wege-Prinzip. Sprich: Das vordere Chassis läuft nach unten hin voll durch.

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                          #57
                          Hallo Milion,
                          das kann ich mir bei besten Willen nicht vorstellen, dass das vordere Chassis bis in den Subbass hin arbeitet.
                          Das würde dir den Klirr zerschießen, hat das vordere Chassis bei Basslastiger Musik die gleiche Auslenkung wie die seitlichen Chassis. Wenn man da vorne was im Bass Mist könnte das durch die Kugelförmige Ausbreitung der seitlichen Chassis zustande kommen. Wenn dann müsste man beim Messen die seitlichen Bässe abschließen.

                          Viele Grüße
                          Marty

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                            #58
                            Hallo Franz,
                            denke nicht das dies mit der Sensorregelung zutun hat, da Schalldruck einfach Membranhub benötigt, so oder so, ohne Hub geht es nicht.

                            Viele Grüße
                            Marty

                            Kommentar


                              #59
                              Marty, du schreibst doch selbst:
                              Bei ungefähren 90 db lauter Rock/- Popmusik am Hörplatz sieht man hier fast keinen Membranhub,
                              90 dB am Hörplatz ist schon recht laut. Wer wesentlich lauter am Hörplatz hören will, der sollte zu PA greifen, hab ich schon öfter gesagt. Mit meinen sensorgeregelten Lautsprechern kann ich in meinem Hörraum so laut hören, daß jeder normale Mensch sagt, "dreh mal bitte leiser". Und da zeigen die Bassmembranen auch keinen sichtbaren Membranhub.

                              Die Regelung zwingt die Membran in eine absolut lineare Kolbenbewegung. Sie arbeitet effizienter und benötigt für denselben sauberen Pegel weniger mechanische Auslenkung als nichtgeregelte Membranen. Das geht bis zu einer gewissen Grenze. Die liegt aber meist über dem, was man aushalten kann. Droht Überlastung, schaltet sich die Endstufe dann ab. Ist bei mir noch nie der Fall gewesen, und meine Besucher haben schon immer viel lauter hören wollen - und es auch getan - als ich es für gut befand. Aber ich höre eh lieber mit gemäißgten Pegeln (75 - 85 dB/C ), weil ich da nichts, aber auch gar nichts vermisse.

                              Aber jeder Jeck ess anders, wie man in Kölle sagt.

                              Gruß
                              Franz

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                                #60
                                Schalldruck x, benötigt Verschiebevolumen Y und das untrennbar im gleichen Verhältnis verbunden.

                                Rein rechnerisch sind die 4x6,5" bei 80HZ und 90db (1m) bei 0,13mm Peak-Peak) (Strahlungskopplung unsw eingerechnet).
                                Klar im Detail müsste man es sich anschauen, aber es geht mal um Größenordnungen.
                                Das ist also etwa 1-2 Blatt Papierdicke.

                                Mehr mechanische Auslenkung (gleiche Frequenz) geht unumgänglich mit einem höheren Pegel einher.

                                mfg

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