Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Warum in den meisten Fällen Mono besser wäre

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    #16
    Leider schwimme ich auch hier wieder gegen den Strom. Für mich wäre die Monowiedergabe jedenfalls nichts. Ich habe das mit meinenLautsprechern ausprobiert, lässt sich ja über die App sehr schön einstellen. Aber mal ehrlich: Langweiliger gehts kaum noch. Bis auf den Vorteil der Realschallquelle in der Mitte ist das für meinen Dafürhalten viel zu kompromissbehaftet. Die Räumlichkeit geht verloren, und die Bühnenbreite, wo ist sie hin? Auch die Basswiedergabe ist deutlich schwächer. Ich müsste da deutlich größere Gehäuse und mindestens doppelt so viel Chassis in nur einem Lautsprecher haben, weil mir das sonst viel zu wenig wäre. Der Lautsprecher wäre insgesamt also viel größer bzw. größer und breiter. Ist nicht mein Format.


    Tut leid.

    Kommentar


      #17
      Also mir ist frequenzmäßig nichts abgegangen. Und ja, die Bühnenbreite war weg, aber das ist, wenn man sich nicht im Sweetspot befindet, ebenso. Kann doch gar nicht anders sein.

      Wenn das nicht so ist, dann stimmt irgendwas nicht.
      Gruß
      David

      Private Audioanlage: Lautsprecher und 8-Kanal Verstärker sind Eigenbau. Das "Herzstück" ist ein Mac Mini und ein miniDSP Flex Eight mit Dirac Live


      WEBSEITE HiFiAKTIV: Klick mich
      Wirklich hochwertige Audiowiedergabe erfordert tadellose Messwerte beim Hörplatz. Das muss einmal die Basis sein. Danach hört man die Aufnahmen weitgehend so, wie sie produziert wurden, aber nur so gut, wie es die Umstände im Hörraum und beim Hörplatz zulassen. Diese "Deckelung" setzt in üblichen Wohnräumen sehr früh ein, da helfen auch die besten und schönsten Geräte nichts!
      Was bei schlechten Bedingungen immer hilft, das ist ein möglichst kleines Hördreieck.

      Es spricht aber nichts dagegen (gehört für mich sogar standardmäßig dazu) sich nach Optimierung der Messdaten abschließend einen „besser gefallenden“ Klang mit breitbandigen Anhebungen oder Absenkungen einzustellen als lineare Wiedergabe es meist ist. Oft (auch für mich) reicht dazu nur eine Anhebung der Tiefbässe um ein paar dB. An den tadellosen Messdaten ändert sich deshalb nichts.

      Alles das ist „Standard-Profitechnik“, die auf digitaler Basis funktioniert und wozu ein PC und ein DSP notwendig sind.

      Alles was unter den Sammelbegriff „HiFi“ fällt, ist für mich schon vor sehr langer Zeit komplett uninteressant geworden, weil damit nie das erreicht wurde, was ursprünglich angestrebt war und weil es auf die uralte Art auch gar nicht geht, die sich bis heute nicht verändert hat.

      Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst dann, wenn sie physikalisch und messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen wurden. Das war bisher nach unzähligen solcher Tests noch nie der Fall!

      Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich -

      Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
      Wichtig: zumindest versuchen, beim Thema zu bleiben!

      Kommentar


        #18
        Hi Milon,

        ich würde auch nicht Mono gegen Stereo tauschen wollen. Korrekte Aufstellung vorausgesetzt, find ich Stereo gar wunderbar. Mehr brauche ich nicht, obwohl Mehrkanal noch mehr bieten könnte. Ich höre Musik bei mir auch nicht en passant, sondern bleibe im sweet spot.

        Gruß
        Franz

        Kommentar


          #19
          Hi Franz,


          hätte mich jetzt auch schwer gewundert. Ja, Mehrkanal ist im Prinzip die Endstufe. Habe ja 16 Jahre lang so gehört. Bis hin zum Exzess optimiert. Trotzdem würde ich meine Lautsprecher-Raum-Antwort sowie sie jetzt ist nicht gegen meine Anlage von damals eintauschen wollen. Ich bin jetzt an einem Punkt wo ich sage, wofür der Aufwand und die Kosten? Akustisch besteht für mich kein Handlungsbedarf.



          Ansonsten :

          Was den Monobetrieb betrifft: Wenn ich bei gleicher Leistung im Monobetrieb keine Einbüßen möchte, ihr glaubt gar nicht was das für monströse Ausmaße mit sich bringt. Über 1,50 m hoch bei einer Gehäusebreite von 50 cm und satten 70 cm Tiefe. Das wäre ein riesiger, dicker, fetter Block mitten im Raum, um annähernd an die Leistung von zwei Boxen heranzukommen. Mit einem Gewicht von über 130 kg kriegt man das Ding nie wieder irgendwo raus, und vernünftig verkauft kriegen würde man das auch nur sehr schwer. Also am Ende auch hier wieder nur noch mehr Kompromisse. Könnte man mit Subwoofer natürlich anders lösen. Ist aber nicht meine Art zu hören.




          Ich bereue es mittlerweile sehr, nicht schon vor 20 Jahren mit diesem ganzen Messkrempel angefangen zu haben. Zum einen, weil ich jetzt Vergleichsdaten hätte, hätte ich schön die Chassis miteinander vergleichen können: Hochtöner, Mitteltöner, Tieftöner, insbesondere die Klirrwerte. Das wäre wirklich mal sehr interessant. Und zum anderen, weil es sich einfach richtiger anfühlt.

          Kommentar


            #20
            Milon, ich weiß nicht, wie du auf diese "Monster Maße" kommst. Ob ein oder zwei Lautsprecher, das ergibt einen Pegelunterschied von etwa 3dB. Für halbwegs leistungsfähige Lautsprecher ist das kaum der Rede wert.

            Bei mir hat ein Lautsprecher einfach supergut geklungen, bei jedem Pegel. So wie es bei mir immer ist.
            Zuletzt geändert von David; 28.08.2026, 15:43.
            Gruß
            David

            Private Audioanlage: Lautsprecher und 8-Kanal Verstärker sind Eigenbau. Das "Herzstück" ist ein Mac Mini und ein miniDSP Flex Eight mit Dirac Live


            WEBSEITE HiFiAKTIV: Klick mich
            Wirklich hochwertige Audiowiedergabe erfordert tadellose Messwerte beim Hörplatz. Das muss einmal die Basis sein. Danach hört man die Aufnahmen weitgehend so, wie sie produziert wurden, aber nur so gut, wie es die Umstände im Hörraum und beim Hörplatz zulassen. Diese "Deckelung" setzt in üblichen Wohnräumen sehr früh ein, da helfen auch die besten und schönsten Geräte nichts!
            Was bei schlechten Bedingungen immer hilft, das ist ein möglichst kleines Hördreieck.

            Es spricht aber nichts dagegen (gehört für mich sogar standardmäßig dazu) sich nach Optimierung der Messdaten abschließend einen „besser gefallenden“ Klang mit breitbandigen Anhebungen oder Absenkungen einzustellen als lineare Wiedergabe es meist ist. Oft (auch für mich) reicht dazu nur eine Anhebung der Tiefbässe um ein paar dB. An den tadellosen Messdaten ändert sich deshalb nichts.

            Alles das ist „Standard-Profitechnik“, die auf digitaler Basis funktioniert und wozu ein PC und ein DSP notwendig sind.

            Alles was unter den Sammelbegriff „HiFi“ fällt, ist für mich schon vor sehr langer Zeit komplett uninteressant geworden, weil damit nie das erreicht wurde, was ursprünglich angestrebt war und weil es auf die uralte Art auch gar nicht geht, die sich bis heute nicht verändert hat.

            Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst dann, wenn sie physikalisch und messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen wurden. Das war bisher nach unzähligen solcher Tests noch nie der Fall!

            Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich -

            Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
            Wichtig: zumindest versuchen, beim Thema zu bleiben!

            Kommentar


              #21
              Ja David, das stimmt natürlich was du sagst. Die Maße entstehen aber nicht primär wegen des Pegels, sondern wegen des fehlenden Basses, der mir abgeht wenn ich nur einen einzigen Lautsprecher nutze. Das muss volumen- und membranmäßig ja irgendwie wieder reingeholt werden, um auf das Niveau von zwei Lautsprechern zu kommen.

              Kommentar


                #22
                Aber wieso fehlt dann Bass? Das würde bedeuten, dass die Lautsprecher im Bass unterdimensioniert sind. Ist das so?

                Ich habe bei meinem Mono-Test konsequent nur zwei Subwoofer verwendet. Habe nur den linken oder nur den rechten Kanal gespielt. Aber OK, das sind dann pro Seite immer noch zwei 18 Zöller.
                Gruß
                David

                Private Audioanlage: Lautsprecher und 8-Kanal Verstärker sind Eigenbau. Das "Herzstück" ist ein Mac Mini und ein miniDSP Flex Eight mit Dirac Live


                WEBSEITE HiFiAKTIV: Klick mich
                Wirklich hochwertige Audiowiedergabe erfordert tadellose Messwerte beim Hörplatz. Das muss einmal die Basis sein. Danach hört man die Aufnahmen weitgehend so, wie sie produziert wurden, aber nur so gut, wie es die Umstände im Hörraum und beim Hörplatz zulassen. Diese "Deckelung" setzt in üblichen Wohnräumen sehr früh ein, da helfen auch die besten und schönsten Geräte nichts!
                Was bei schlechten Bedingungen immer hilft, das ist ein möglichst kleines Hördreieck.

                Es spricht aber nichts dagegen (gehört für mich sogar standardmäßig dazu) sich nach Optimierung der Messdaten abschließend einen „besser gefallenden“ Klang mit breitbandigen Anhebungen oder Absenkungen einzustellen als lineare Wiedergabe es meist ist. Oft (auch für mich) reicht dazu nur eine Anhebung der Tiefbässe um ein paar dB. An den tadellosen Messdaten ändert sich deshalb nichts.

                Alles das ist „Standard-Profitechnik“, die auf digitaler Basis funktioniert und wozu ein PC und ein DSP notwendig sind.

                Alles was unter den Sammelbegriff „HiFi“ fällt, ist für mich schon vor sehr langer Zeit komplett uninteressant geworden, weil damit nie das erreicht wurde, was ursprünglich angestrebt war und weil es auf die uralte Art auch gar nicht geht, die sich bis heute nicht verändert hat.

                Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst dann, wenn sie physikalisch und messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen wurden. Das war bisher nach unzähligen solcher Tests noch nie der Fall!

                Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich -

                Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
                Wichtig: zumindest versuchen, beim Thema zu bleiben!

                Kommentar


                  #23
                  Was bei Mono gut funktioniert ist die 3 Kanal Wiedergabe bei Film Ton.

                  Oft bei Filmmaterial vor den 70ern der Fall, das hat recht wenig Dynamik, klingt aber oft sehr angenehm.
                  Natürlich sind hier auch mehr Fehler der Tonaufnahmen hörbar, die Technik war halt noch nicht soweit.

                  Am unnatürlichtes empfinde ich wenn aus dem feinkörnigen Filmrausches pixelige Oberflächen bei 1080p Kopien wurde.
                  An Tapeten und gemusterten Flächen sieht das unschön aus.
                  Bei 4K Kopien ist das wieder wie Film, wo manches auf 70 mm Film hohe Qualität hat.

                  Gruß Frank

                  Kommentar


                    #24
                    Hallo,

                    meine Tochter hat mir vor zwei Jahren eine „Alexa“ geschenkt. Kostete im Angebot knapp unter 20,- Euro. Das ist so ein rundes Ding mit 12cm Durchmesser. Ein Prozessor mit einem Lautsprecher. Zum bedudeln beim kochen oder Hintergrund-Lounge-Music im Garten wirklich fein. Wer bedenken hat, kann das „Spionage-Tool“ einfach vom Netz nehmen und nur bei Bedarf in Betrieb nehmen.

                    Sowas mit hochwertigen Lautsprechern in einer beweglichen und ansehnlichen Säule zur musikalischen Berieselung sicher mehr als gut.

                    Zwischen zwei Lautsprechern in einem engen Abhördreieck mit stereophon-manipuliertem Material wie „The Immaculate Collection“ von Madonna, hat halt Mono keine Chance. Diese künstliche und breitgestaffelte Bühnenillusion ist halt genau das Tonmaterial, das Stereo zu dem macht was es sein soll.

                    LG, Paul

                    Kommentar


                      #25
                      Nichts gegen Stereo, wenn alles optimal ist.

                      Aber bevor "Stereopallawatsch" - und das ist in sehr vielen Fällen so, - dann lieber ordentliche Monowiedergabe, denn da gibt es diesen Pallawatsch nicht. Ist technisch tadellos, nur halt einkanalig.
                      Gruß
                      David

                      Private Audioanlage: Lautsprecher und 8-Kanal Verstärker sind Eigenbau. Das "Herzstück" ist ein Mac Mini und ein miniDSP Flex Eight mit Dirac Live


                      WEBSEITE HiFiAKTIV: Klick mich
                      Wirklich hochwertige Audiowiedergabe erfordert tadellose Messwerte beim Hörplatz. Das muss einmal die Basis sein. Danach hört man die Aufnahmen weitgehend so, wie sie produziert wurden, aber nur so gut, wie es die Umstände im Hörraum und beim Hörplatz zulassen. Diese "Deckelung" setzt in üblichen Wohnräumen sehr früh ein, da helfen auch die besten und schönsten Geräte nichts!
                      Was bei schlechten Bedingungen immer hilft, das ist ein möglichst kleines Hördreieck.

                      Es spricht aber nichts dagegen (gehört für mich sogar standardmäßig dazu) sich nach Optimierung der Messdaten abschließend einen „besser gefallenden“ Klang mit breitbandigen Anhebungen oder Absenkungen einzustellen als lineare Wiedergabe es meist ist. Oft (auch für mich) reicht dazu nur eine Anhebung der Tiefbässe um ein paar dB. An den tadellosen Messdaten ändert sich deshalb nichts.

                      Alles das ist „Standard-Profitechnik“, die auf digitaler Basis funktioniert und wozu ein PC und ein DSP notwendig sind.

                      Alles was unter den Sammelbegriff „HiFi“ fällt, ist für mich schon vor sehr langer Zeit komplett uninteressant geworden, weil damit nie das erreicht wurde, was ursprünglich angestrebt war und weil es auf die uralte Art auch gar nicht geht, die sich bis heute nicht verändert hat.

                      Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst dann, wenn sie physikalisch und messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen wurden. Das war bisher nach unzähligen solcher Tests noch nie der Fall!

                      Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich -

                      Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
                      Wichtig: zumindest versuchen, beim Thema zu bleiben!

                      Kommentar


                        #26
                        Ich bin ja immer noch ein Fan der Beatles. Was haben die sich anfangs gewehrt, das Ping-Pong-Stereo zu akzeptieren, das ihnen das Studio aufgezwungen hatte. Ich hatte mich schon viele Jahre an Musik erfreut bis ich zum ersten Mal Stereo hörte. War damals beeindruckend, aber nicht zwingend. Nun, nach all den Jahren mit Stereo hat man sich dran gewöhnt. Besonders mit Kopfhörern befreit es etwas von der Inkopfortung. Aber über Lautsprecher im Raum ist es für mich immer noch nicht zwingend. Und das Surroundset, dass sich immer noch in meinem Wohnzimmer breit macht, ist mittlerweile nahezu sinnlos für mich geworden.
                        best regards

                        Mark von der Waterkant

                        Kommentar


                          #27
                          Zu den PingPong Aufnahmen habe ich meine kleine VT: Sie sollten den Stereo Effekt betonen, egal ob falsch oder richtig. Denn sehr viele hörten damals in recht beengten Verhältnissen, mit Koffer-Plattenspielern etc. Und die Hälfte sowieso mono, die sollten zu Stereo "konvertieren". Eine Art Werbemaßnahme also.
                          Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

                          Kommentar


                            #28
                            Zitat von David Beitrag anzeigen
                            Aber wieso fehlt dann Bass? Das würde bedeuten, dass die Lautsprecher im Bass unterdimensioniert sind. Ist das so?

                            Ich habe bei meinem Mono-Test konsequent nur zwei Subwoofer verwendet. Habe nur den linken oder nur den rechten Kanal gespielt. Aber OK, das sind dann pro Seite immer noch zwei 18 Zöller.
                            Beide Lautsprecher kommen ja jeweils auf die Fläche eines 14,5 Zollers.Ziehst du dann einen Lautsprecher für die Monowiedergabe ab, hast du halt nur noch einmal 14,5 Zoll. Das ist dann schon ein enormer Rückschritt und klingt in der Tat nach unterdimensioniert. Die Macht der Gewohnheit. Deshalb hätte ich, glaube ich, auch Schwierigkeiten auf kleinere Modelle mit weniger Membranfläche umzusteigen. Im Prinzip gibts für mich keinen Weg mehr zurück.

                            Kommentar


                              #29
                              Zitat von Observer Beitrag anzeigen
                              Ich bin ja immer noch ein Fan der Beatles. Was haben die sich anfangs gewehrt, das Ping-Pong-Stereo zu akzeptieren, das ihnen das Studio aufgezwungen hatte. Ich hatte mich schon viele Jahre an Musik erfreut bis ich zum ersten Mal Stereo hörte. War damals beeindruckend, aber nicht zwingend. Nun, nach all den Jahren mit Stereo hat man sich dran gewöhnt. Besonders mit Kopfhörern befreit es etwas von der Inkopfortung. Aber über Lautsprecher im Raum ist es für mich immer noch nicht zwingend. Und das Surroundset, dass sich immer noch in meinem Wohnzimmer breit macht, ist mittlerweile nahezu sinnlos für mich geworden.
                              Manche Aufnahmen gewinnen vor allem an Rauminformation, wenn man sie von Mono in Stereo setzt. Ich hör z.B. die alten Sachen von Procol Harum gern. Die waren früher in Mono. Auf dieser Compilation:

                              Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: 917hvSkq3rL._SX522_.jpg
Ansichten: 91
Größe: 940 KB
ID: 738834

                              findet man den bekannten Titel "A Whiter Shade Of Pale" sowohl in Mono als auch in einer alternativen Stereo-Version. Letztere ist mehr raumfüllend, gefällt besser.

                              Gruß
                              Franz
                              Angehängte Dateien

                              Kommentar


                                #30
                                Milon schrieb:
                                Beide Lautsprecher kommen ja jeweils auf die Fläche eines 14,5 Zollers.Ziehst du dann einen Lautsprecher für die Monowiedergabe ab, hast du halt nur noch einmal 14,5 Zoll. Das ist dann schon ein enormer Rückschritt und klingt in der Tat nach unterdimensioniert. Die Macht der Gewohnheit. Deshalb hätte ich, glaube ich, auch Schwierigkeiten auf kleinere Modelle mit weniger Membranfläche umzusteigen. Im Prinzip gibts für mich keinen Weg mehr zurück.?
                                OK, dann reicht ein Lautsprecher für relativ hohe Lautstärken nicht und die Sache klirrt dann bereits hörbar, aber "etwas leiser" müsste tadellos gehen, so ist es jedenfalls bei einem guten Sub-/Sat System.

                                Ich weiß nicht, wie hoch bei deinen Lautsprechern die 6,5 Zöller raufspielen müssen (habe keine Angaben dazu gefunden), aber ich denke, sie übernehmen auch einen großen Teil der unteren musikalischen Mitten- bzw. Grundtöne, so wie es bei fast alle HiFi-Lautsprechern der Fall ist und dann klingt es schon sehr früh verzerrt.
                                Zuletzt geändert von David; 30.08.2026, 08:28.
                                Gruß
                                David

                                Private Audioanlage: Lautsprecher und 8-Kanal Verstärker sind Eigenbau. Das "Herzstück" ist ein Mac Mini und ein miniDSP Flex Eight mit Dirac Live


                                WEBSEITE HiFiAKTIV: Klick mich
                                Wirklich hochwertige Audiowiedergabe erfordert tadellose Messwerte beim Hörplatz. Das muss einmal die Basis sein. Danach hört man die Aufnahmen weitgehend so, wie sie produziert wurden, aber nur so gut, wie es die Umstände im Hörraum und beim Hörplatz zulassen. Diese "Deckelung" setzt in üblichen Wohnräumen sehr früh ein, da helfen auch die besten und schönsten Geräte nichts!
                                Was bei schlechten Bedingungen immer hilft, das ist ein möglichst kleines Hördreieck.

                                Es spricht aber nichts dagegen (gehört für mich sogar standardmäßig dazu) sich nach Optimierung der Messdaten abschließend einen „besser gefallenden“ Klang mit breitbandigen Anhebungen oder Absenkungen einzustellen als lineare Wiedergabe es meist ist. Oft (auch für mich) reicht dazu nur eine Anhebung der Tiefbässe um ein paar dB. An den tadellosen Messdaten ändert sich deshalb nichts.

                                Alles das ist „Standard-Profitechnik“, die auf digitaler Basis funktioniert und wozu ein PC und ein DSP notwendig sind.

                                Alles was unter den Sammelbegriff „HiFi“ fällt, ist für mich schon vor sehr langer Zeit komplett uninteressant geworden, weil damit nie das erreicht wurde, was ursprünglich angestrebt war und weil es auf die uralte Art auch gar nicht geht, die sich bis heute nicht verändert hat.

                                Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst dann, wenn sie physikalisch und messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen wurden. Das war bisher nach unzähligen solcher Tests noch nie der Fall!

                                Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich -

                                Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
                                Wichtig: zumindest versuchen, beim Thema zu bleiben!

                                Kommentar

                                Lädt...
                                X
                                👍