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Wann ist genug - genug..?!

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    Wann ist genug - genug..?!

    Ich stelle in meinem Alter fest dass ich an Konsumgrenzen stoße.

    Ich habe mir so ziemlich alle Konsumwünsche erfüllt

    nachdem ich vor 29 Jahren Lehrer wurde

    und damit das notwendige Kleingeld

    vorhanden war.

    Das letzte Mal dass ich über den Zaun geblickt habe (Will haben), war der VOLVO XC 60 Inscription.

    Ich habe den VOLVO - jetzt - ganz bewusst verworfen, weil ich ohnehin schon sehr gut fahre mit meinem TCV mehr ist nicht notwendig.

    Eine interessante Erfahrung für mich, emotional loszulassen von Etwas dass für mich persönlich Schönheit verkörpert und Perfektion.

    MK: Ich habe noch nocht ausgelernt - ich erwarte die nächsten 20 Jahre noch viel zu lernen.

    Das Seerosenphänomen ist am Werk.

    Zuletzt geändert von debonoo; 28.06.2026, 18:33.

    #2
    ich hab jetzt seit jahren so eine karre und
    ist auch nur eine karre, die nicht von selbst das handschuhfach entmüllt …
    ALSregel: besser man kann mehr, als man macht, als man macht mehr, als man kann. (brecht)

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      #3
      Zitat von longueval Beitrag anzeigen
      ich hab jetzt seit jahren so eine karre und
      ist auch nur eine karre, die nicht von selbst das handschuhfach entmüllt …
      Ich habe bei meinem sogar den Eindruck, daß das Handschuhfach sich von selbst zumüllt und das Mittelkonsolenfach erst...
      Übrigens, Murphysches Gesetz: Je höher die Wagenklasse, desto weniger/kleinere Ablagen.
      Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

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        #4
        @eigentliches Threadthema - am aktuellen Beispiel: Ich stehe gerade davor, eine 30+ Jahre alte Küche minimal "aufzumotzen". Kriegt (da zweigeteilt mit Durchgang zur Vorratskammer) zwei neue Arbeitsplatten, da die Alten ästhetisch fast am Ende sind, und eine ordentliche Spüle - aus demselben Grund. Alles Andere bleibt drin, inklusive 30+ Jahre alte Spülmaschine und Herd. Viele hätten gesagt "bist du meschugge"? Nun, vielleicht. Aber ich brauche keine neue Küche. Es reizt mich auch Null, Gutes gegen Neues zu tauschen. Zumal manches Alte solider und langlebiger ist. Ach ja, die Bessere von den alten Arbeitsplatten wechselt samt alter Stahlblech-Spüle in den Keller, denn da ist sie manchmal nützlich. Der einzige Abfall ist das "Skelett" der alten Spüle, mit Ausschnitten für Herdplatte und Spüle. Man könnte meinen, ich wäre ein Grüner

        Ein weiser Mann hat mal (sinngemäß) gesagt: Wahrer Reichtum ist nicht, mehr zu besitzen, sondern weniger zu begehren.
        Solange solcher Minimalismus freiwilig gelebt wird, sehe ich darin kein Problem.
        Es gibt übrigens einen Thread dafür:


        Einschränkung: Es gibt Dinge, die man besser hat und nicht braucht, als umgekehrt. Die helfen gegen wildgewordene Zweibeiner und so..
        Zuletzt geändert von respice finem; 28.06.2026, 18:52.
        Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

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          #5
          ha!

          ich habe neulich in meiner alten küche die beschläge alle nachfestellt, damit die spaltmaße wieder gleichmäßig sind und bei einem türl die lockeren beschläge wieder angeknallt, geheimtipp, wennn die befestigungsschrauben schon einen ewigen gang haben, heißkleber in die ausgewerkelten löcker und bingo.
          aus sparsamkeitsgründen? nein, ich hab jeden sommer baustelle im haus. ich will wenigstens in teilen meine ruhe. demnächst kommt die neue haushälterin zum anlernen, da will man einen guten eindruck machen. da hab ich dann für 2 monate, bis die alte in pension geht, 2. für den hausarbeiter hab ich auch schon einen nachfolger.
          zusätzlich kriegen wir noch ein halbtags kindermädchen 2 kleine kinder und eine schwiegertochter, die sich voll einbringt, das geht so nicht weiter.
          Zuletzt geändert von longueval; 28.06.2026, 19:59.
          ALSregel: besser man kann mehr, als man macht, als man macht mehr, als man kann. (brecht)

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            #6
            Es gibt für "Härtefälle" (wenn's mit Heißkleber o. dgl. nicht mehr reicht) ein gutes "Patent" aus Stahlblech, habe ich bisher 1x bei Mutter gebraucht, als sie sich auf den offenen Schrank gestützt hat... Danach ist der Schrank stabiler als im Neuzustand:
            Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

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              #7
              Ausgefranzte Löcher lassen sich mit einer Mischung aus Holzleim und Holzspänen nahezu perfekt reparieren.
              Wenns von der Statik etwas mehr aushalten muss.

              longueval

              Hier sind Arbeitsplatten aus 4cm Granit verbaut, unkaputtbar.
              Nach über 20 Jahren wie neu.

              Gruß Frank

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                #8
                40mm

                das ist der Overkill...



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                  #9
                  Hochglanzpolierte Granitplatten mit ca. 4cm Dicke haben wir in der Küche rundherum, da kann man alles drauf machen, ist fast unkaputtbar und sieht super aus.
                  Gruß
                  David

                  Private Audioanlage: Lautsprecher und 8-Kanal Verstärker sind Eigenbau. Das "Herzstück" ist ein Mac Mini und ein miniDSP Flex Eight mit Dirac Live


                  WEBSEITE HiFiAKTIV: Klick mich
                  Wirklich hochwertige Audiowiedergabe erfordert tadellose Messwerte beim Hörplatz. Das muss einmal die Basis sein. Danach hört man die Aufnahmen weitgehend so, wie sie produziert wurden, aber nur so gut, wie es die Umstände im Hörraum und beim Hörplatz zulassen. Diese "Deckelung" setzt in üblichen Wohnräumen sehr früh ein, da helfen auch die besten und schönsten Geräte nichts!
                  Was bei schlechten Bedingungen immer hilft, das ist ein möglichst kleines Hördreieck.

                  Es spricht aber nichts dagegen (gehört für mich sogar standardmäßig dazu) sich nach Optimierung der Messdaten abschließend einen „besser gefallenden“ Klang mit breitbandigen Anhebungen oder Absenkungen einzustellen als lineare Wiedergabe es meist ist. Oft (auch für mich) reicht dazu nur eine Anhebung der Tiefbässe um ein paar dB. An den tadellosen Messdaten ändert sich deshalb nichts.

                  Alles das ist „Standard-Profitechnik“, die auf digitaler Basis funktioniert und wozu ein PC und ein DSP notwendig sind.

                  Alles was unter den Sammelbegriff „HiFi“ fällt, ist für mich schon vor sehr langer Zeit komplett uninteressant geworden, weil damit nie das erreicht wurde, was ursprünglich angestrebt war und weil es auf die uralte Art auch gar nicht geht, die sich bis heute nicht verändert hat.

                  Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst dann, wenn sie physikalisch und messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen wurden. Das war bisher nach unzähligen solcher Tests noch nie der Fall!

                  Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich -

                  Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
                  Wichtig: zumindest versuchen, beim Thema zu bleiben!

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                    #10
                    Nur die aktuellen Preise... Und, die Schränke darunter müssen das Gewicht zuverlässig tragen können.
                    Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

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                      #11
                      Die 4 Meter Arbeitsflächen meiner Küche sind aus 4cm Rosa Granit - auch die Flächen an der Wand zwischen Unter- und Überbau sind aus Rosa Granit, allerdings nur 2cm. Ich habe diese Wahl nie bereut. Sieht nach 30 Jahren aus wie am ersten Tag.

                      LG, dB
                      Vor Inbetriebnahme einer KI
                      bitte selbstständiges Denken einstellen !

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                        #12
                        Für meinen Fall, "overkill". Wenn meine "0815" Dinger 30 Jahre halten, wie ihre Vorgänger, bin ich "im Erlebensfall" 90, insofern apres moi, le deluge. Meine Nachfolger können Sie sich dann die Küche gestalten, wie sie wollen. Oder weiternutzen, weil ich mein Zeugs pfleglich behandle. Außerdem koche ich nicht jeden Tag. Die jetzt "fälligen" Arbeitsplatten sind durch die zwischendurch 15 Jahre dort gewohnt habende "Laumieter" verschlissen, sie haben viel gekocht usw. Das "bauartbedingte" Problem der Holzfaser+Furnier Arbeitsplatten ist die Vorder/Unterkante, wer da nicht aufpasst wg. Wasser, macht sie langsam aber sicher kaputt - die Kante quillt auf, weil sie nie perfekt dicht ist, bzw. nur im Neuzustand.
                        Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

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                          #13
                          Meine Küche besteht aus Erle massiv - die wird mich mit Sicherheit überleben.

                          LG, dB
                          Vor Inbetriebnahme einer KI
                          bitte selbstständiges Denken einstellen !

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                            #14
                            Ich denke der Punkt des Genug ist erreicht

                            wenn man sich sagt - wozu ..?!

                            das was ich habe ist gut genug!

                            Das Gefühl des Haben wollens, hervorgerufen durch ein neues Design oder einem besonderen Superlativ

                            ist soweit abgeschwächt, dass die simple Rationalität im Gehirn wieder Fuß greifen kann.

                            z.B. hat meine Mutter exzellent kochen können, mit bloß wenig Töpfen und Pfannen.

                            Und soviel Neues gibt es nicht anzuschaffen, es ist bloß ein substituieren,

                            auf ein höheres Niveau, Geld ist heutzutage ja genug da.

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                              #15
                              Wenn man tatsächlich anfängt zu fragen 'wozu?', dann braucht man fast gar nichts mehr.... Welches Auto braucht man, reicht die alte Karre aus, er fährt ja immer noch und ist auch sonst noch OK. Muss es überhaupt ein eigenes Auto sein? Brauche ich neue Schuhe, die alten tun es ja noch und wie viele Paar muss ich überhaupt haben? Wie viele m² brauche ich zum Wohnen? reichen 42 oder müssen es unbedingt 120 sein? Muss man(n) eine Frau haben...oder vielleicht zwei oder drei...oder nicht? Will man ab und zu ein Glas Milch trinken, muss man sich ja nicht gleich die ganze Kuh kaufen...

                              Wenn man alles auf die Menge und Größe reduziert, die man wirklich zum Leben benötigt, dann bleibt nicht mehr viel...aber macht das Leben dann überhaupt noch Spaß?

                              Gruß

                              RD

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