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High End 2026

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    High End 2026

    Hallo!

    Ich war heute, das erste Mal seit 10 Jahren wieder auf der High End, die ja das erste Mal in Wien ist. Hatte mich schon die ganze Woche darauf gefreut, jedoch war ich leider nicht begeistert. Irgendwie ist es immer das gleiche. Die Dudelmusik (ja ist Geschmackssache, nur nicht alles meins) auf jeder Anlage auf 30.000 M2. Es klang alles irgendwie gleich, was besonderes hatte ich nicht gehört. Die Hörräume sind besser als in München, das war es dann schon. Komponenten im Wert eines Kleinwagens. als Besucher wirst du heranlassend angeschaut, wenn du normal angezogen erscheinst und nicht den Eindruck machst, als könntest du es dir leisten. Anlagen bis 10.000 Euro waren Mangelware, zwar ausgestellt, jedoch nicht angeschlossen. Wenigstens die Chinesen waren alle freundlich, da können sich die europäischen und amerikanischen Hersteller was abschneiden. Von den deutschen rede ich gleich garnicht, weil ich sie auch nicht besucht habe. Irgendwie erscheint mir, als hätten sie die Hifi Branche übernommen. Ausser Lautsprecher, die sie mMn nicht bauen können, sind sie bereits überlegen. Lieber einen Class D Verstärker, als eine Monoendstufe vom Preis eines Kleinwagens. Am wenigstens beindruckt haben mich die Tulpenlautsprecher (leider keine Ahnung, von wem sie sind), die aber immer auf der High End vertreten sind. Am meisten Beeindruckt war ich von Velodyne. Ein Sub mit 2x18". Leider nicht angeschlossen :-(. Für dei Kopfhörer war eine eigene Halle, die sehr gut besucht war. Auch gab es OEM Hersteller, die unter anderem einen Austeller hatten, der Metallfernbedienungen baut! Alle Plastikdinger waren baugleich aus Alu gefräßt. Für mich leider noch immer nicht erklärlich, warum die Hersteller, bei Geräten jenseits der tausenden Euro nicht eine hapisch ansprechende FB anbieten.
    Insgesamt hatte ich einen tollen Ausflug und ich bin froh, das die High End in Wien ist.

    Lg

    Michi

    #2
    Ich habe gerade erst gelesen, dass die neuen Modelle von Bowers & Wilkins, die D5-Serie, rausgekommen sind. Die Preisliste hat mich, als ich sie gesehen habe, ehrlich gesagt umgehauen: Das Topmodell, die 801 D5 lag vorher bei 42.000 €(D4) und soll jetzt – man glaubt es kaum – 20 % mehr kosten. Wir sprechen hier also von stattlichen 50.000 €! Und was hat sich geändert? Nichts. Es bleibt beim passiven Konzept. Hätte man hier wenigstens auf eine aktive, DSP-gesteuerte Lösung gesetzt, hätte man das mit Technik auf dem neuesten Stand vielleicht noch irgendwie argumentieren können. So aber ist das für mich völlig unerklärbar und inakzeptabel 50.000 € für einen Passivlautsprecher zu bezahlen.


    Die Deutschen haben sehr wohl noch gute Entwickler. Für mich der beste Mann bei Interpol: Friedrich Müller. Der Meister der Sensorregelung ist ja auf diesem Gebiet ein Pionier, oder besser gesagt: der Pionier überhaupt.

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      #3
      Danke Michi für den Bericht. So wie es scheint, hat sich gegenüber früher nichts zum Positiven hin verändert. Hätte mich aber ehrlich gesagt auch gewundert. Vielleicht gibt es demnächst Fotos im Internet davon. Würde mich auch interessieren, ob ich da noch wen von früher erkenne.

      Gruß
      David

      Private Audioanlage: Lautsprecher und 8-Kanal Verstärker sind Eigenbau. Das "Herzstück" ist ein Mac Mini und ein miniDSP Flex Eight mit Dirac Live


      WEBSEITE HiFiAKTIV: Klick mich
      Wirklich hochwertige Audiowiedergabe erfordert tadellose Messwerte beim Hörplatz. Das muss einmal die Basis sein. Danach hört man die Aufnahmen weitgehend so, wie sie produziert wurden, aber nur so gut, wie es die Umstände im Hörraum und beim Hörplatz zulassen. Diese "Deckelung" setzt in üblichen Wohnräumen sehr früh ein, da helfen auch die besten und schönsten Geräte nichts!
      Was bei schlechten Bedingungen immer hilft, das ist ein möglichst kleines Hördreieck.

      Es spricht aber nichts dagegen (gehört für mich sogar standardmäßig dazu) sich nach Optimierung der Messdaten abschließend einen „besser gefallenden“ Klang mit breitbandigen Anhebungen oder Absenkungen einzustellen als lineare Wiedergabe es meist ist. Oft (auch für mich) reicht dazu nur eine Anhebung der Tiefbässe um ein paar dB. An den tadellosen Messdaten ändert sich deshalb nichts.

      Alles das ist „Standard-Profitechnik“, die auf digitaler Basis funktioniert und wozu ein PC und ein DSP notwendig sind.

      Alles was unter den Sammelbegriff „HiFi“ fällt, ist für mich schon vor sehr langer Zeit komplett uninteressant geworden, weil damit nie das erreicht wurde, was ursprünglich angestrebt war und weil es auf die uralte Art auch gar nicht geht, die sich bis heute nicht verändert hat.
      ​
      Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst dann, wenn sie physikalisch und messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen wurden. Das war bisher nach unzähligen solcher Tests noch nie der Fall!

      Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich - ​

      Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
      Wichtig: zumindest versuchen, beim Thema zu bleiben!

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        #4
        Milon schrieb:

        Es bleibt beim passiven Konzept.
        Ist verrückt in derartigen Preisklassen!

        Aber dadurch kann man preislich dazu passende Verstärker verkaufen. Und Kabel, dick wie Gartenschläuche.

        Selbst schuld, wer so etwas kauft.
        Gruß
        David

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        Wirklich hochwertige Audiowiedergabe erfordert tadellose Messwerte beim Hörplatz. Das muss einmal die Basis sein. Danach hört man die Aufnahmen weitgehend so, wie sie produziert wurden, aber nur so gut, wie es die Umstände im Hörraum und beim Hörplatz zulassen. Diese "Deckelung" setzt in üblichen Wohnräumen sehr früh ein, da helfen auch die besten und schönsten Geräte nichts!
        Was bei schlechten Bedingungen immer hilft, das ist ein möglichst kleines Hördreieck.

        Es spricht aber nichts dagegen (gehört für mich sogar standardmäßig dazu) sich nach Optimierung der Messdaten abschließend einen „besser gefallenden“ Klang mit breitbandigen Anhebungen oder Absenkungen einzustellen als lineare Wiedergabe es meist ist. Oft (auch für mich) reicht dazu nur eine Anhebung der Tiefbässe um ein paar dB. An den tadellosen Messdaten ändert sich deshalb nichts.

        Alles das ist „Standard-Profitechnik“, die auf digitaler Basis funktioniert und wozu ein PC und ein DSP notwendig sind.

        Alles was unter den Sammelbegriff „HiFi“ fällt, ist für mich schon vor sehr langer Zeit komplett uninteressant geworden, weil damit nie das erreicht wurde, was ursprünglich angestrebt war und weil es auf die uralte Art auch gar nicht geht, die sich bis heute nicht verändert hat.
        ​
        Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst dann, wenn sie physikalisch und messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen wurden. Das war bisher nach unzähligen solcher Tests noch nie der Fall!

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        Wichtig: zumindest versuchen, beim Thema zu bleiben!

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          #5
          Zitat von David Beitrag anzeigen
          Milon schrieb:



          Ist verrückt in derartigen Preisklassen!

          Aber dadurch kann man preislich dazu passende Verstärker verkaufen. Und Kabel, dick wie Gartenschläuche.

          Selbst schuld, wer so etwas kauft.
          Was mich in dieser Branche wirklich ärgert, ist, dass es einfach keinen Fortschritt gibt. Jede Spülmaschine oder jeden Kühlschrank kann ich mittlerweile mit dem Handy bedienen, nur einen Hi-Fi Lautsprecher der so viel kostet wie ein Mittelklassewagen muss ich noch bedienen wie in der Steinzeit. Das ist wirklich etwas, das mir einfach nicht in den Kopf will.

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            #6

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              #7
              Zitat von Dr. Who Beitrag anzeigen
              Jede Spülmaschine oder jeden Kühlschrank kann ich mittlerweile mit dem Handy bedienen
              Wozu soll man eine Spülmaschine oder Kühlschrank mit dem Handy bedienen?

              LG
              Clara

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                #8
                Alexa ... Earl Grey Heiß bitte .

                Antwort: Ich bin kein Replikator .

                Auf der einen Seite ist es ganz nett verschiedene Wiedergabe - Profile an Aktivboxen fest zulegen.

                Leise, Laut, David, Rammstein, Alpha - Scramble.
                Zuletzt geändert von Mrwarpi o; 07.06.2026, 07:09.
                Transformiert zum Kopfhörernutzer.

                Mac Mini (M4), RME ADI-2 DAC FS , AKG K 812
                SL 1200 GR , Orthofon Black

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                  #9
                  Naja,wenn sich ein Kühlschrank ja selbst auffüllen könnte....

                  aber ich hab noch keinen freilaufenden Kühlschrank bei EDEKA oder REWE gesehen

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                    #10
                    In einer idealen zuküftigen Welt würden auch der High End Messe nur noch handliche 2-Wege Systeme mit Sub Arrays rumstehen. Alles Aktiv und per inkludiertem DSP an den Raum eingemessen und per 1-Klick den jeweiligen Wunschklnag/Kurve eingestellt.
                    Unterschieden sich dann lediglich in der Chasiss Größe wegen Pegelfähigkeit um die jeweilige Raumgrösse abzudecken. Alle Hersteller gehen diesen Weg, da er "alternativlos" ist. Man hört es ja auch sofort, sagt die Wissenschaft auch und da gibt es keine Diskussionen mehr - ist so akzeptiert

                    Preisunterschiede entstehen lediglich durch das Aussehen/Haptik um um die Gunst des Käufers zu werben. Da kann man je nach Wunschmaterial/Ausführung dann mehr Geld in die Handnhemen, so man will. Klanglich ist nach wenigen hunderten Euros keine Steigerung mehr zu erziehlen.

                    Hintergrund: Die KI hatte vor langer Zeit "rausgefunden" und auch belegt das dieses ganze klassische High End Getüttel, Klanglich völlig obsolet ist und von der idealen Wiedergabe sogar abweicht. Somit hat die Menscheit die Sinnlosigkeit erkannt und akzeptiert uund die Hersteller denSchwenk zur idealen Hifi Wiedergabe vollzogen.

                    Wie wäre das denn?
                    Zuletzt geändert von mikep70; 07.06.2026, 07:47.

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                      #11
                      Was ich schon immer sage: das Schlimmste bei passiven HiFi-Lautsprechern ist deren Starrheit. Sie sind so wie sie sind und vom Hersteller aus gibt es keine Möglichkeit, sie an die gegebene Situation anzupassen. Also so, als gäbe es keinen Raum in dem sie betrieben werden.
                      Gruß
                      David

                      Private Audioanlage: Lautsprecher und 8-Kanal Verstärker sind Eigenbau. Das "Herzstück" ist ein Mac Mini und ein miniDSP Flex Eight mit Dirac Live


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                      Wirklich hochwertige Audiowiedergabe erfordert tadellose Messwerte beim Hörplatz. Das muss einmal die Basis sein. Danach hört man die Aufnahmen weitgehend so, wie sie produziert wurden, aber nur so gut, wie es die Umstände im Hörraum und beim Hörplatz zulassen. Diese "Deckelung" setzt in üblichen Wohnräumen sehr früh ein, da helfen auch die besten und schönsten Geräte nichts!
                      Was bei schlechten Bedingungen immer hilft, das ist ein möglichst kleines Hördreieck.

                      Es spricht aber nichts dagegen (gehört für mich sogar standardmäßig dazu) sich nach Optimierung der Messdaten abschließend einen „besser gefallenden“ Klang mit breitbandigen Anhebungen oder Absenkungen einzustellen als lineare Wiedergabe es meist ist. Oft (auch für mich) reicht dazu nur eine Anhebung der Tiefbässe um ein paar dB. An den tadellosen Messdaten ändert sich deshalb nichts.

                      Alles das ist „Standard-Profitechnik“, die auf digitaler Basis funktioniert und wozu ein PC und ein DSP notwendig sind.

                      Alles was unter den Sammelbegriff „HiFi“ fällt, ist für mich schon vor sehr langer Zeit komplett uninteressant geworden, weil damit nie das erreicht wurde, was ursprünglich angestrebt war und weil es auf die uralte Art auch gar nicht geht, die sich bis heute nicht verändert hat.
                      ​
                      Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst dann, wenn sie physikalisch und messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen wurden. Das war bisher nach unzähligen solcher Tests noch nie der Fall!

                      Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich - ​

                      Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
                      Wichtig: zumindest versuchen, beim Thema zu bleiben!

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                        #12
                        Um noch mal auf B&W zurückzukommen: Ich hab mir das Ganze mal auf YouTube angeschaut. Im Prinzip sind das alles nur Detailverbesserungen, das Gehäuse ein bisschen optimiert, die Rückwand überarbeitet. Da war für mich nichts dabei, wo ich sage: "Mein lieber Mann!“ Nicht einmal eine neue Generation beim Hochtöner. Man soll die Unterschiede im Direktvergleich zur Vorgängerversion ja hören: mehr Breite, eine größere Bühne, mehr Druck untenrum. Dass die Entwicklung sieben lange Jahre gedauert hat zeigt wie schwer die sich getan haben müssen, um da überhaupt noch was rauszuholen. Der logische Schritt wäre gewesen, konsequent auf aktiv zu setzen, mit DSP und allem Drum und Dran. Das wäre mal ein Knaller gewesen. Aber so? Da lobe ich mir doch Focal, die sind mit ihren neuen Modellen auf einem ganz anderen Level.


                        Insgeheim hatte ich ja gehofft, dass B&W einen ähnlichen Weg geht, damit sich mal ein bisschen was verändert. Sprich: technischer Fortschritt. Aber das kannste alles vergessen, alles trübe Tassen. Klappe zu, Affe tot.
                        Zuletzt geändert von David; 07.06.2026, 08:56.

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                          #13
                          Es gab mal Zeiten, da pilgerten wir als HIFI-Händler und -Supporter zu den Messen und machten ein Event daraus, es ist für mich viele, viele Jahre her. Die Innovationen wurden immer weniger, die Kopfschmerzen am Ende der Besuchstage immer heftiger und die erzählten Geschichten der Anbieter immer absurder. Das was bei den HighEnd-Messen vorgeführt wurde hatte immer weniger mit dem zu tun, was wir verkaufen konnten. Ich blieb diesen Ereignissen dann irgendwann vollständig fern. Meine Kollegen genossen noch gerne die Rahmenprogramme, ich schaute mir alles nur noch auf einschlägigen Plattformen im Internet an.
                          Wäre ich heuer noch aktiv dabei, ich würde mitfahren, mir das zwei, drei Stunden anschauen. Und mich dann in die wiener Innenstadt absetzen und mir gemütliche Tage machen. Vielleicht würde ich im Moonhotel nähe Hauptbahnhof übernachten und die halbe Nacht auf der Dachbar verbringen, Wien ist Nachts an dem Ort erstaunlich ruhig, ganz anders als Hamburg.

                          Wer den ganz großen Ausflug zu einer UE-Messe machen möchte, der reise zur CES nach Las Vegas. In der Stadt kann er dann auch noch paar Dollar verspielen.

                          Aber schön, dass es Einigen noch Spaß macht zur HighEnd zu fahren, egal ob München oder Wien. Ich würde mich dabei weniger auf die Austellungsstücke konzentrieren, als viel mehr auf die Menschen, die man da trifft. Die Vernetzung ist das Wesendliche dieser Veranstaltungen, nicht die Geräte.
                          best regards

                          Mark von der Waterkant

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                            #14
                            ich bin tatsächlich nach Wien gefahren, einen Messetag hab ich eingeplant. Wollte einfach auch schauen ob das für mich für meine Distributionsprodukte, insbesondere die Humminguru in Frage kommt. Das könnte ich ja noch mit ja beantworten.
                            Ansonsten war ich tatsächlich, obwohl unübersichtlich, im wesentlichen in dem einen Tag durch. Gehört hab ich allerdings fast nicht,
                            Die Preise scheinen durch die Decke zu gehen, ich war bei Dutch&Dutch, hab mit Martijn über die neue 15c gesprochen (war nicht vor Ort), da peilen die 100.000 dafür an. Sorry.. geht gar nicht,
                            Nächstes Jahr erspar ich mir das, da schick ich meinen Mitarbeiter.
                            viele Grüße
                            Reinhard
                            Zuletzt geändert von David; 07.06.2026, 14:16.

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                              #15
                              Samstag war auch bei mir und meinem besten Freund die High End in Wien dran. Wir haben letztes Jahr die „Vormesse“ im Austria Center besucht und waren nicht begeistert. Dementsprechend waren wir gespannt, ob es eine Verbesserung nun für die „echte“ High End geben würde.

                              Was man vielleicht noch dazu sagen sollte: Weder mein Freund noch ich glauben an Kabel/Verstärker/Vodou Klang. Ein Hifi Messebesuch wird also etwas nüchtern angegangen. Vom Audiotyp her sind wir uns sehr ähnlich. Bei mir stehen drei aktive Trinity von Achenbach, bei meinem Freund zwei Son-B Maxi High End von Achenbach.

                              Wir sind also einfach losgezogen. Tatsächlich hatten wir ein wirklich tolles und überraschendes Erlebnis auf der High End – mehr dazu am Ende von diesem Beitrag. Geschildert werden von mir hier aber nur die persönlichen Highlights.


                              Trinnov / Perlisten Speaker
                              Begonnen wurde das ganze mit einer kurzen Besichtigung bei Audio Reference. Wir wollten dort in der Nähe sein, weil wir die Vorführung um 10.50 gebucht hatten. Das war Trinnov CI mit Perlisten Lautsprechern und Subwoofern.

                              Bei Betreten des Vorführraumes dachte ich kurz, dass da ein nicht hochaufgelöstes LED Display hängt, wo man eine Glasscheibe davor montiert hat. Bei näherer Betrachung hat sich dann herausgestellt, dass es sich um eine schalltransparente Leinwandfolie handelt. Selbst mit dem Wissen, dass da kein LED Display installiert ist, wirkte das Standbild hochglänzend.

                              Wie auch immer. Die Vorführung bestand nur aus Musikstücken, leider kein einziger Filmtrailer. Die Perlisten Speaker empfand ich dieses mal in den Höhen etwas scharf – komplett anders als im Demokino von Trinnov auf der ISE in Barcelona. Das kann eigentlich nur bei der Einmessung passiert sein. Wobei diese sicher nicht einfach war, weil der Raum zwar akustisch bedämpft, allerdings nach oben hin offen war.

                              Sound hat trotzdem Spaß gemacht, der Bass hat auch angedrückt – trotz offenen Raum. Die Präzision hätte besser sein können, ging aber wohl wegen der Raumphysik nicht.

                              Alles in allem eine gute Vorführung. Perlisten gefällt mir. Imho finde ich sie aber zu teuer. So geht es mir aber meistens, weil mir unvermeidlich der Vergleich mit Selbstbaulautsprechern in den Sinn kommt.


                              Eversolo
                              Bei diesem Hersteller sind wir gelandet, weil mein Freund unbedingt die ausgestellten Speaker hören wollte. In diesen waren Hoch, Mittel und Tieftöner von Purifiy verbaut. Leider war es auf diesem Stand sehr laut mit sehr viel Publikum. Mit Musikstücken die ich nicht kannte, war überhaupt nichts anzufangen auf Grund des höheren Lärmpegels.

                              Endlich kamen dann aber zumindest zwei Songs, die ich gut kannte. Also der Hochtöner kann echt was und macht Lust auf mehr. Diese Speaker würde ich mir gerne nochmal anhören, allerdings in einem ruhigeren Raum.

                              Gebaut wurden die Speaker übrigens von Rose – Handwerker / Lautsprecher. Ein Preis ist nicht bekannt.


                              JBL
                              Sehr cooler Stand mit einem Rückblick in der Lautsprechergeschichte von JBL. Sehr beeindruckend, sogar aus den 30ern waren Speaker zu sehen.
                              Zu hören gab es dann von JBL die Everest – ein Speaker, der es wirklich in sich hat. Dynamik und Wumms, dass es eine Freude macht. Das Teil würde ich gerne mal in einer 7.1 Aufstellung hören – oder noch besser – gleich mit Front Wides dazu. Eine gnadenlose Box! Auch hier: Imho zu teuer.


                              Avantgarde Acoustic
                              Ein Besuch von Avantgade Acoustic ist imho ein Muss. In München wurde immer die Trio3 vorhespielt – heuer war in Wien die Opus 1 in einem etwas kleineren Raum zu hören. Hui – dasTeil hat’s echt drauf. Hier sind wir etwas länger gesessen. Ein kleiner, aber sehr feiner Lautsprecher.


                              Was uns am meisten aufgefallen ist:
                              - Der Trend bei der Vorführmusik scheint sich von dem typischen Jazzmessegedüddel zu verabschieden. Man scheint erkannt zu haben, dass auch elektronischer Vorführmusik zugehört wird. Einige wenige quittieren das aber trotzdem noch mit Kopfschütteln und apruptem Verlassen der Demo.
                              - Lautsprecher werden klanglich „heller“ abgestimmt. Kann das jemand nachvollziehen?


                              Was schade war:
                              - Ascendo war leider nicht vertreten. Hätte ich gerne gehört.
                              - Die Hersteller geben da richtig viel Geld aus, um die Anlagen vorzuführen. Trotzdem erkennt so gut wie keiner, dass eine Einmessung des Raumes (auch bei schlechten Bedingungen) ziemlich viel bringen würde.


                              Nun zu unserem ABSOLUTEN Highlight: ESD Acoustic / Level -2 D3
                              Wir sind da rein marschiert und es war ein chinesisches Musikstück mit chinesischen Instrumenten zu hören. Der Raum, eigentlich die Halle, war absolut kahl, links an der Wand hing ein sehr großes Plakat mit allen Lautsprecherserien. Nicht sehr ansehnlich. Dem Plakat ist anzusehen, dass es schon einiges mitgemacht hat, teilweise wurde es auch „manuell“ bearbeitet.

                              Die Super Dragon
                              Die Lautsprecher standen geschätzt 8 bis 10 Meter auseinander. Zu sehen war ein Hornsystem. Wir haben uns weiter hinten (ich glaube zwei Reihen vor der letzten Reihe) hingesetzt und dem chinesischen Musikstück gelauscht und eigentlich gewartet, dass es aufhört. Beeindruckend war (trotz des Musikstückes), dass sich da eine wirklich GEWALTIGE Bühne auftat“. Wir beschlossen, noch das Ende abzuwarten, ob nicht doch noch was anderes gespielt werden würde. Wir wurden nicht enttäuscht. Klassik, Filmmusik, elektronische Musik und Pop folgten. Zusätzlich habe es eine wirklich sehr ausführliche technische Erklärung zu den Speakern.

                              Was soll man schreiben? Diese Speaker waren tatsächlich für uns eine neue Dimension! Wir haben uns bei JEDEM Musikstück ertappt (außer dem Chinesischen, ist halt nicht unseres gewesen), dass wir am Ende Klatschen wollten – weil man das ja so gewohnt ist bei einem Livekonzert. Die Bühne war unglaublich groß und bildete ein klassisches Orchester gefühlt in originaler Dimension ab. So etwas haben wir noch nie gehört. Das ausgestellte System hat übrigens ab Bestellung eine Bauzeit von zwei Jahren und kostet $ 3.6 Millionen. Punkt.

                              Wer heute noch auf der High End unterwegs ist, unbedingte Anhörempfehlung!

                              Michi Der Velodyne Woofer ist kein Doppel 18er, sondern hat ein 18er und ein 24er Chassis. Laut technischer Angaben zieht der 6kw, hat aber nur einen 240 Volt Anschluss. Wusste gar nicht, dass das über einen herkömlichen Anschluss überhaupt geht. So ein Teil sehe ich mehr als Scherz, aber nicht als Innovation. Der Hersteller vermutlich auch. Weltweit werden nur 50 Stück von dem Teil gebaut werden.



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                              Zuletzt geändert von surfreak; 07.06.2026, 11:07.

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