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DIY-Aktivlautsprecher versus serienmäßiger Studiomonitor

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    DIY-Aktivlautsprecher versus serienmäßiger Studiomonitor

    Dazwischen liegen die sprichwörtlichen "Welten", denn in einem Fall (Studiomonitor) geht es um ein ausgereiftes Produkt, wo man als Endverbraucher "nur" mittels dazugehöriger Software sowohl eine hörplatzbezogene Anpassung machen kann, als auch wenn gewünscht, dazu auch noch eine "gefällige Klangeinstellung". Und es ist auch gut so dass es nicht mehr ist, denn damit kann man als Endverbraucher an den Lautsprechern nichts kaputt machen und auf einfache Art wieder den Auslieferungszustand herstellen.

    Das ist vergleichbar mit dem Kauf eines PCs samt Betriebsprogramm, den man danach personalisiert.

    ------------------------------------------

    Bei der Herstellung eines aktiven DIY-Lautsprecherpaares samt DSP fängt man dagegen praktisch bei Null an und dabei kann man "tausende Fehler" machen. Das ist vergleichbar damit, als wenn sich ein gelernter Software-Programmierer sowohl einen PC selbst zusammenbaut (ist gar nicht schwierig) als auch das Betriebsprogramm selbst herstellt (ist sehr schwierig).

    Denn: einen DSP im Zusammenhang mit dem was man sich da "zusammengebastelt" hat richtig einzustellen, mit den vielen Möglichkeiten die man dabei hat, und das sowohl messtechnisch als auch hörplatzbezogen optimal, dazu noch so, dass es auch noch "gefällig" klingt, das ist schon noch einmal eine ganz andere Nummer!

    Letzteres ist eines meiner hochinteressanten Hobbys seit mehreren Jahrzehnten. Dabei gibt es ein ständiges Dazulernen, mit ebenso ständig neuen Ideen wie es vielleicht noch besser ginge, aber auch Frust, Enttäuschung und auch so manche Ernüchterung. Und in meinem Fall noch fürchterlich viele Metall- und Holzspäne.

    Irgendwelche "Tipps" von irgendwelchen HiFi-Hobbyisten sind ungefähr vergleichbar damit, als würde ein medizinischer Laie (so wie ich es auch bin) einem Herzchirurgen Tipps geben, wie er bei einer Herztransplantation vorgehen soll.
    Zuletzt geändert von David; 05.06.2026, 07:33.
    Gruß
    David

    Private Audioanlage: Lautsprecher und 8-Kanal Verstärker sind Eigenbau. Das "Herzstück" ist ein Mac Mini und ein miniDSP Flex Eight mit Dirac Live


    WEBSEITE HiFiAKTIV: Klick mich
    Wirklich hochwertige Audiowiedergabe erfordert tadellose Messwerte beim Hörplatz. Das muss einmal die Basis sein. Danach hört man die Aufnahmen weitgehend so, wie sie produziert wurden, aber nur so gut, wie es die Umstände im Hörraum und beim Hörplatz zulassen. Diese "Deckelung" setzt in üblichen Wohnräumen sehr früh ein, da helfen auch die besten und schönsten Geräte nichts!
    Was bei schlechten Bedingungen immer hilft, das ist ein möglichst kleines Hördreieck.

    Es spricht aber nichts dagegen (gehört für mich sogar standardmäßig dazu) sich nach Optimierung der Messdaten abschließend einen „besser gefallenden“ Klang mit breitbandigen Anhebungen oder Absenkungen einzustellen als lineare Wiedergabe es meist ist. Oft (auch für mich) reicht dazu nur eine Anhebung der Tiefbässe um ein paar dB. An den tadellosen Messdaten ändert sich deshalb nichts.

    Alles das ist „Standard-Profitechnik“, die auf digitaler Basis funktioniert und wozu ein PC und ein DSP notwendig sind.

    Alles was unter den Sammelbegriff „HiFi“ fällt, ist für mich schon vor sehr langer Zeit komplett uninteressant geworden, weil damit nie das erreicht wurde, was ursprünglich angestrebt war und weil es auf die uralte Art auch gar nicht geht, die sich bis heute nicht verändert hat.
    ​
    Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst dann, wenn sie physikalisch und messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen wurden. Das war bisher nach unzähligen solcher Tests noch nie der Fall!

    Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich - ​

    Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
    Wichtig: zumindest versuchen, beim Thema zu bleiben!

    #2

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      #3
      Mir haben früher manche DIY Lautsprecher sehr gut gefallen, und waren von der Machart her besser, als manche "Kaufware". Aber das waren keine "nach Gehhör getunte" Verbrechen, sondern bspw. Kit-Lautsprecher von Visaton, maximal ausgereizt optisch und haptisch.

      Allerdings leben wir nicht mehr in den 80ern, und heutige Monitore etc. sind nix für Laien (schon wegen der Form der Waveguides). Freilich gibt es auch heute "Prefabrikate" wie "Klone" von Waveguides, und es gibt "Desperados", die solche Konstruktionen versuchen, u.A. mitels 3D Druck. Das kann recht gut gelingen, aber a) wozu? und b) wird garantiert teurer als der Fertigkauf. Abgesehen davon, wie viele "offene Türen" man eintreten muß, mangels Fachwissen.
      Zuletzt geändert von respice finem; 05.06.2026, 10:10.
      Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

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        #4
        Waveguides sind nichts, das sein muss. Aber sie verbessern die Schallabgabe, keine Frage. Kaum irgendein teuerer und hochgelobter HiFi-Lautsprecher hat so etwas.
        Gruß
        David

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        Was bei schlechten Bedingungen immer hilft, das ist ein möglichst kleines Hördreieck.

        Es spricht aber nichts dagegen (gehört für mich sogar standardmäßig dazu) sich nach Optimierung der Messdaten abschließend einen „besser gefallenden“ Klang mit breitbandigen Anhebungen oder Absenkungen einzustellen als lineare Wiedergabe es meist ist. Oft (auch für mich) reicht dazu nur eine Anhebung der Tiefbässe um ein paar dB. An den tadellosen Messdaten ändert sich deshalb nichts.

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        Alles was unter den Sammelbegriff „HiFi“ fällt, ist für mich schon vor sehr langer Zeit komplett uninteressant geworden, weil damit nie das erreicht wurde, was ursprünglich angestrebt war und weil es auf die uralte Art auch gar nicht geht, die sich bis heute nicht verändert hat.
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        Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst dann, wenn sie physikalisch und messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen wurden. Das war bisher nach unzähligen solcher Tests noch nie der Fall!

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        Wichtig: zumindest versuchen, beim Thema zu bleiben!

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          #5
          Das ändert sich, langsam aber stetig. Zumal es bei Massenproduktion kaum einen Kostenfaktor darstellt, im Gegensatz zu DIY.
          Ein gutes Beispiel ist mal wieder der billige JBL 308 - für einen DIYer "mission impossible", in der Massenherstellung = die gesamte Front ist ein Kunststoff-Pressteil. Billiger (und damit profitabler) geht's kaum. Die Matrize dafür war zwar teuer, aber jedes weitere Stück macht sie billiger.
          Manche "schöner Wohnen" Hersteller haben es kapiert und machen es ähnlich, auch liefern viele Treiberhersteller die passenden Waveguides mit.

          Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: jbl.jpg Ansichten: 0 Größe: 833 KB ID: 734127

          Übrigens, die teureren Neumann haben auch so eine "monolithische" Front, aus was diese besteht, weiß ich nicht.
          Ist ein sinnvoles und kostensparendes "Patent".

          Neumann KH 310 A right, Aktiver Studiomonitor, 3 Wege System, Höchstmaß an Klangneutralität und Impulstreue, Gleichmäßiges Bündelungsmaß, Präzise Basswiedergabe bis 34 Hz, NF-Eingang ausgestattet mit extrem verzerrungsarmer...
          Zuletzt geändert von respice finem; 05.06.2026, 12:52.
          Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

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            #6
            Hier als Kontrast die "Artillerie"

            Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

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              #7
              Übrigens, die teureren Neumann haben auch so eine "monolithische" Front, aus was diese besteht, weiß ich nicht.
              Ist ein sinnvoles und kostensparendes "Patent".
              Meine billigen Nuberts haben auch so eine Frontplatte aus einem Polymer (allerdings ohne Waveguide und matt anthrazit), die Magnete für die Frontgitter sind gleich unsichtbar darin verbaut und die Treiber sind bündig eingelassen, sehr clean, elegant und wertig sieht das aus.

              Zum Thema...DiY lohnt sich heute nicht mehr, erst Recht nicht aus wirtschaftlichen Gründen, außer man treibt es dermaßen ins Extreme wie David. Will man einfach nur ein Paar gute Lautsprecher für den Heimbetrieb, dann gibt es so ein großes Angebot an guten fertigen Konzepten, dass man an Selbstbau keinen Gedanken mehr zu verschwenden braucht.

              Habe auch mal selber gebaut, d.h. einen Bausatz zusammengesetzt, mehr war da nicht. Das nannte sich Vifa Delta und war vor mehr als 35 Jahren. Für meinen Anspruch war das damals absolutes High-End.

              Gruß

              RD
              Zuletzt geändert von ruedi01; 05.06.2026, 13:07.

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                #8
                Bei Nubert müsste eigentlich der HT einen Waveguide haben - nicht alle sind "hornmäßig" wie bei JBL oder Klipsch.
                Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

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                  #9
                  ...keine Ahnung, es sind die hier:

                  Nubert nuBox A-125 Aktivlautsprecher | zu empfehlen - Hörbeispiele, Erster Eindruck & Unboxing?

                  Ein fantastischer Lautsprecher für den Preis...

                  Gruß

                  RD

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                    #10
                    Durch die Gitter sieht man es nicht - mal sehen was das Netz hergibt... - ich meine, ja, kleines Waveguide:

                    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: Nubert_A125_Front.jpg
Ansichten: 199
Größe: 1324 KB
ID: 734135
                    Zuletzt geändert von respice finem; 05.06.2026, 13:41.
                    Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

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                      #11
                      Ich glaube nicht das man solche "technisch perfekte" Studio Lautsprecher annähernd fürs gleiche Geld und gleicher Qualitat als DIY bauen kann.

                      Selbst bei teuren Midfield Monitoren wird es nicht möglich sein DIY die gleiche Quali zu erreichen. Fina ziell schon, Klang Quali nicht

                      Sogar bei Subs ist es nicht möglich - selbst schon durchgerechnet.

                      DIY ist eher was für so zwei Wege PappBass und Kalotte oder single Chassis Breitband - das kriegt man selbst irgendwie ähnlich gut wie die kommerziellen Hersteller hin, denn die verkaufen di ja auch unverschämt teuer.

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                        #12
                        Durch die Gitter sieht man es nicht - mal sehen was das Netz hergibt... - ich meine, ja, kleines Waveguide:
                        Ja könnte sein. Wenn das ein Waveguide ist, dann eher nur ein angedeuteter. Wie auch immer, die Teile sehen cool aus und die Verarbeitung ist angesichts des Preises unverschämt gut. Allenfalls die vier Schrauben am Flansch des Tiefmitteltöners hätte man etwas eleganter gestalten können.

                        Gruß

                        RD

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                          #13
                          Die Selbstherstellung hochwertiger Lautsprecher zahlt sich nur aus, wenn man es wirklich kann, denn das Material dazu kostet nur ganz wenig Geld im Vergleich zu dem, was man dann hat. Wenn auch das Design und die Oberflächenqualität eine Rolle spielen, wird es ganz schwierig, mit einem Fertigprodukt mitzuhalten.
                          Gruß
                          David

                          Private Audioanlage: Lautsprecher und 8-Kanal Verstärker sind Eigenbau. Das "Herzstück" ist ein Mac Mini und ein miniDSP Flex Eight mit Dirac Live


                          WEBSEITE HiFiAKTIV: Klick mich
                          Wirklich hochwertige Audiowiedergabe erfordert tadellose Messwerte beim Hörplatz. Das muss einmal die Basis sein. Danach hört man die Aufnahmen weitgehend so, wie sie produziert wurden, aber nur so gut, wie es die Umstände im Hörraum und beim Hörplatz zulassen. Diese "Deckelung" setzt in üblichen Wohnräumen sehr früh ein, da helfen auch die besten und schönsten Geräte nichts!
                          Was bei schlechten Bedingungen immer hilft, das ist ein möglichst kleines Hördreieck.

                          Es spricht aber nichts dagegen (gehört für mich sogar standardmäßig dazu) sich nach Optimierung der Messdaten abschließend einen „besser gefallenden“ Klang mit breitbandigen Anhebungen oder Absenkungen einzustellen als lineare Wiedergabe es meist ist. Oft (auch für mich) reicht dazu nur eine Anhebung der Tiefbässe um ein paar dB. An den tadellosen Messdaten ändert sich deshalb nichts.

                          Alles das ist „Standard-Profitechnik“, die auf digitaler Basis funktioniert und wozu ein PC und ein DSP notwendig sind.

                          Alles was unter den Sammelbegriff „HiFi“ fällt, ist für mich schon vor sehr langer Zeit komplett uninteressant geworden, weil damit nie das erreicht wurde, was ursprünglich angestrebt war und weil es auf die uralte Art auch gar nicht geht, die sich bis heute nicht verändert hat.
                          ​
                          Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst dann, wenn sie physikalisch und messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen wurden. Das war bisher nach unzähligen solcher Tests noch nie der Fall!

                          Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich - ​

                          Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
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                            #14
                            Zitat von respice finem Beitrag anzeigen
                            200m² Beschallung

                            ein Marketing Gag

                            Ich kann mich an den Audio Test erinnern

                            die haben die 67000 in der Empfangshalle aufgestellt

                            in der Lobby - aus Desinteresse oder Platzmangel vermute ich einmal

                            Zuletzt geändert von debonoo; 06.06.2026, 08:13.

                            Kommentar


                              #15
                              Nicht einmal die Werbung gefällt wird

                              Das erste Mal in meinem langen HIFI Leben

                              Wo sind die Guten Alten HIFI Zeiten hin gekommen



                              JBL ist nicht mehr das Einhorn der 70iger Jahre

                              eine Art Götterdämmerung


                              Zuletzt geändert von debonoo; 06.06.2026, 08:05.

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