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    Bauteilequalität

    Zitat von ruedi01 Beitrag anzeigen
    Yo, die meisten Elektronikdefekte gehen auf das Konto zu knapp bemessener Bauteile, meist Kondensatoren, die zu warm werden. Auf Dauer kann das nicht gut gehen. Leider betrifft das Thema nicht nur billige Geräte.
    Bauteile aus dem Mil - Bereich sollen helfen ....

    Übersicht mit KI

    MIL-Bauteile (Militärstandard-Komponenten) sind elektronische, mechanische oder hydraulische Bauteile, die nach strengen Verteidigungs- oder Luft- und Raumfahrtstandards (MIL-SPEC, MIL-STD) entwickelt und gefertigt werden. Sie sind auf extreme Langlebigkeit, Ausfallsicherheit und Umweltverträglichkeit ausgelegt. [1, 2, 3, 4]

    Die wichtigsten Eigenschaften
    • Extreme Bedingungen: Funktionieren zuverlässig bei extremen Temperaturen (oft \(-55^{\circ }\text{C}\) bis \(+220^{\circ }\text{C}\)), starker Vibration, Feuchtigkeit oder Druck.
    • Strengste Vorgaben: Müssen militärische Normen erfüllen (wie z. B. MIL-STD-981 für Raumfahrt oder MIL-PRF-15305 für Spulen).
    • Höhere Kosten: Deutlich teurer als Standard- oder Industriekomponenten, da sie aufwendiger produziert und intensiv getestet werden. [1, 2, 3]
    Typische Einsatzbereiche

    Neben dem Militär werden diese Bauteile überall dort verbaut, wo höchste Sicherheit und Robustheit gefordert sind: [1]
    • Luft- und Raumfahrt: Satelliten, Flugzeuge und Hubschrauber.
    • Spezial-Steckverbinder: Robuste Rund- und D-Sub-Steckverbinder für widrige Umgebungen (z. B. erhältlich bei Mouser Electronics).
    • Industrie & Medizin: Geräte, die rauen Umgebungsbedingungen ausgesetzt sind oder als kritisch gelten. [1, 2, 3,


    Aussen Accuphase , innen Leopard 2 A8 . ...
    Zuletzt geändert von Mrwarpi o; 30.05.2026, 12:59.
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    Mac Mini (M4), RME ADI-2 DAC FS , AKG K 812

    #2
    MIL-Bauteile (Militärstandard-Komponenten) sind elektronische, mechanische oder hydraulische Bauteile, die nach strengen Verteidigungs- oder Luft- und Raumfahrtstandards (MIL-SPEC, MIL-STD) entwickelt und gefertigt werden. Sie sind auf extreme Langlebigkeit, Ausfallsicherheit und Umweltverträglichkeit ausgelegt. [1, 2, 3, 4]
    Yo, nur findet man solche Bauteile nicht in U-Elektronik, nicht mal bei Accuphase. Im Grunde ist sowas auch nicht nötig, es würde schon reichen z.B. Kondensatoren oder ICs, die heiß werden ausreichend zu dimensionieren oder mit Kühlkörpern zu versehen. Aber auch das kostet Geld, Geld das heute oft eingespart wird.

    Gruß

    RD

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      #3
      Zitat von ruedi01 Beitrag anzeigen

      Yo, nur findet man solche Bauteile nicht in U-Elektronik, nicht mal bei Accuphase. Im Grunde ist sowas auch nicht nötig, es würde schon reichen z.B. Kondensatoren oder ICs, die heiß werden ausreichend zu dimensionieren oder mit Kühlkörpern zu versehen. Aber auch das kostet Geld, Geld das heute oft eingespart wird.

      Gruß

      RD
      Richtig . Für U-Elektronik wie wir sie betreiben ist Mil - Technik nicht wirklich nötig.

      Ansonsten Natriumkühlung .....

      PS: Ich beflaster gerade 2 mittlere Standboxen mit einem Class - D - Miniverstärker. Grade mal außen 34 Grad warm .

      Ich habe ein Laserthermometer. Ist wie bei Star Trek.
      Zuletzt geändert von Mrwarpi o; 30.05.2026, 17:37.
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        #4
        Accuphase könnte die verwenden, ohne es zu schreiben(?) oder halt gleichwertige.
        Milspec Bauteile und Werkzeuge kann man kaufen, sind nicht allzu günstig... Einige Mainboardhersteller "prahlen" damit.
        Nur, bevor ich 500+ € für ein Mainboard "rausschmeiße", lasse ich den Lüfter laufen.
        Ausnahme HTPC, aber der hat a) wenig last und b) ist sehr gut gekühlt via Heatpipes.
        Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

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          #5
          ...warum sollte Accuphase nicht damit 'prahlen' würden sie solche Bauteile verwenden? Wie Mrwarpi geschrieben hat, solche Bauteile machen in U-Elektronik wenig Sinn...

          Gruß

          RD

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            #6
            Weil "prahlen" nicht ihre Art ist. Japaner sind "anders". Sinn hin wie her, die Kisten laufen manchmal 30+ Jahre.
            Mit "crapacitors" u. dgl. gelingt das nicht, egal was man draufschreibt oder nicht.
            Wobei das "circuit design" natürlich auch wichtig ist, keine Frage.
            Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

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              #7
              Zitat von ruedi01 Beitrag anzeigen
              ...warum sollte Accuphase nicht damit 'prahlen' würden sie solche Bauteile verwenden? Wie Mrwarpi geschrieben hat, solche Bauteile machen in U-Elektronik wenig Sinn...

              Gruß

              RD
              105 Grad - Kondensatortypen dürften reichen . So teuer sind die nun auch nicht ...
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                #8
                Zitat von respice finem Beitrag anzeigen
                Einige Mainboardhersteller "prahlen" damit.
                Nur, bevor ich 500+ € für ein Mainboard "rausschmeiße", lasse ich den Lüfter laufen.
                Ausnahme HTPC, aber der hat a) wenig last und b) ist sehr gut gekühlt via Heatpipes.
                Kauf Dir einen Mac . Mein Mini Mac (M4) ist gerade mal außen 31 Grad Celsius warm . Nicht der Rede Wert .....
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                  #9
                  Mache ich vielleicht irgendwann, weil ich als frugaler Rentier nicht mehr auf Windows Anwendungen angewiesen bin. Bis auf den "Notfallserver" der bis 2032 bereitgehalten werden muß, sollte kein Problem sein, da nur alle paar Monate kurz in Betrieb, und Fujitsu Server-grade Mainboard. Aber: Der restliche "Zoo" funktioniert, und solange dem so ist, keine Motivation, kein Bedarf.
                  Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

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                    #10
                    Ich kann mich auch nicht daran erinnern, dass je ein Verstärker den ich hatte oder selbst gebaut habe, zu warm geworden ist. Nicht einmal zu "A/B-Zeiten".

                    Ist das Gleiche mit den ständigen Schreckgespenstern was Elkos betrifft. Da wird nur (sorry!) "nachgeplappert". Selbst als ich noch im Service tätig war, hat es so gut wie nie kaputte Elkos gegeben. Nicht einmal bei uralten Geräten.

                    In meinem Hobbyraum spielt fast täglich - und das seit gut 40 Jahren - ein "Kofferradio". Ist noch für 220 Volt ausgelegt. Funktioniert wie am ersten Tag. Gleiches auf unserem Klo im Erdgeschoß. Da habe ich eine Steckdose so geschaltet, dass sie erst Strom bekommt, wenn man das Licht aufdreht. Daran hängt ebenso ein "Steinzeit- Kofferradio" und funktioniert problemlos.

                    ----------------------------------------------------

                    Ich war gerade auf unserem Dachboden. Weil es da oben so heiß ist, habe ich interessehalber unseren Kabelverstärker (internet und Fernsehen) angegriffen und mir fast die Finger verbrannt. Hat schon etwa 10 Sommer hinter sich.

                    Warum soll ich mir also "einen Kopf machen", über Dinge, die noch nie ein Problem waren?
                    Zuletzt geändert von David; 31.05.2026, 06:05.
                    Gruß
                    David


                    WEBSEITE HiFiAKTIV: Klick mich
                    Wirklich hochwertige Audiowiedergabe erfordert tadellose Messwerte beim Hörplatz. Das muss einmal die Basis sein. Danach hört man die Aufnahmen weitgehend so, wie sie produziert wurden, aber nur so gut, wie es die Umstände im Hörraum und beim Hörplatz zulassen. Diese "Deckelung" setzt in üblichen Wohnräumen sehr früh ein, da helfen auch die besten und schönsten Geräte nichts!
                    Was bei schlechten Bedingungen immer hilft, das ist ein möglichst kleines Hördreieck.

                    Es spricht aber nichts dagegen (gehört für mich sogar standardmäßig dazu) sich nach Optimierung der Messdaten abschließend einen „besser gefallenden“ Klang mit breitbandigen Anhebungen oder Absenkungen einzustellen als lineare Wiedergabe es meist ist. Oft (auch für mich) reicht dazu nur eine Anhebung der Tiefbässe um ein paar dB. An den tadellosen Messdaten ändert sich deshalb nichts.

                    Alles das ist „Standard-Profitechnik“, die auf digitaler Basis funktioniert und wozu ein PC und ein DSP notwendig sind.

                    Alles was unter den Sammelbegriff „HiFi“ fällt, ist für mich schon vor sehr langer Zeit komplett uninteressant geworden, weil damit nie das erreicht wurde, was ursprünglich angestrebt war und weil es auf die uralte Art auch gar nicht geht, die sich bis heute nicht verändert hat.

                    Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst dann, wenn sie physikalisch und messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen wurden. Das war bisher nach unzähligen solcher Tests noch nie der Fall!

                    Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich -

                    Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
                    Wichtig: zumindest versuchen, beim Thema zu bleiben!

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                      #11
                      Zitat von David Beitrag anzeigen
                      ...Ist das Gleiche mit den ständigen Schreckgespenstern was Elkos betrifft. Da wird nur (sorry!) "nachgeplappert". Selbst als ich noch im Service tätig war, hat es so gut wie nie kaputte Elkos gegeben. Nicht einmal bei uralten Geräten...
                      Was ich leider wiederholen muß: Der Tellerrand ist nicht der Event Horizon. Und "damals" ist lange her.
                      Schaue mal bitte die Aussagen alter ASR "Reparaturhasen" zu "crapacitors" - inklusive Bildmaterial, und das in "gehobenen" Geräten teilweise.
                      Ob das geplant ist oder geschlampt, sei dahingestellt, aber es gibt davon genug.
                      Das pauschal zu negieren, grenzt an "disinfo" gegenüber Lesern, sorry.
                      Nur ein Beispiel (in 2 Threads) von wegen nachgeplappert:

                      I own(ed) two KH80 speakers, bought in 2020 (in eBay), that I used daily, connected to my desktop computer (as I shared in this post). A couple months ago, the right speaker failed: first no sound came while playing music, then some low volume crackles were heard and finally a violent spark was...
                      Zuletzt geändert von respice finem; 30.05.2026, 20:01.
                      Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

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                        #12
                        P.S. Heutzutage ist es zwar weniger schlimm, als früher (also nicht "ganz früher") - es hat sogar für einen Wikipedia Eintrag gereicht (der auch schon hier im Forum diskutiert worden ist). Auch nachgeplappert? Mir sind "beruflich" zwei Mainboards "weggefault" damals /dadurch, und ein teurer Adaptec Controller, der ein RAID "himmelte"... Muß ich wohl halluziniert haben... Amicus Plato, sed magis amica veritas.
                        Zuletzt geändert von respice finem; 30.05.2026, 20:16.
                        Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

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                          #13
                          Dann hatte ich halt mein Leben lang Glück und du Pech.
                          Gruß
                          David


                          WEBSEITE HiFiAKTIV: Klick mich
                          Wirklich hochwertige Audiowiedergabe erfordert tadellose Messwerte beim Hörplatz. Das muss einmal die Basis sein. Danach hört man die Aufnahmen weitgehend so, wie sie produziert wurden, aber nur so gut, wie es die Umstände im Hörraum und beim Hörplatz zulassen. Diese "Deckelung" setzt in üblichen Wohnräumen sehr früh ein, da helfen auch die besten und schönsten Geräte nichts!
                          Was bei schlechten Bedingungen immer hilft, das ist ein möglichst kleines Hördreieck.

                          Es spricht aber nichts dagegen (gehört für mich sogar standardmäßig dazu) sich nach Optimierung der Messdaten abschließend einen „besser gefallenden“ Klang mit breitbandigen Anhebungen oder Absenkungen einzustellen als lineare Wiedergabe es meist ist. Oft (auch für mich) reicht dazu nur eine Anhebung der Tiefbässe um ein paar dB. An den tadellosen Messdaten ändert sich deshalb nichts.

                          Alles das ist „Standard-Profitechnik“, die auf digitaler Basis funktioniert und wozu ein PC und ein DSP notwendig sind.

                          Alles was unter den Sammelbegriff „HiFi“ fällt, ist für mich schon vor sehr langer Zeit komplett uninteressant geworden, weil damit nie das erreicht wurde, was ursprünglich angestrebt war und weil es auf die uralte Art auch gar nicht geht, die sich bis heute nicht verändert hat.

                          Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst dann, wenn sie physikalisch und messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen wurden. Das war bisher nach unzähligen solcher Tests noch nie der Fall!

                          Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich -

                          Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
                          Wichtig: zumindest versuchen, beim Thema zu bleiben!

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                            #14
                            Ich habe in meiner Studenten Zeit

                            als Hausmeister - nicht als Salzstreuer...

                            Verkehrsampel - Glühlampen in die Fassungen eingeschraubt

                            haben ungleich länger gehalten als die normalen Glühlampen

                            Das ist wie beim Kolosseum - eine dickere Glühwendel

                            hält ewig und 3 Tage

                            überdimensionieren ist das Geheimnis...

                            im Zweifelsfall



                            das ist wohl mit dem Militärstandard gemeint

                            ganz simpel/simple

                            etc...
                            Zuletzt geändert von debonoo; 31.05.2026, 08:59.

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                              #15
                              Überdimensionieren kostet ein paar Cent mehr

                              und hält ewig.

                              Warum machen die Leute nicht damit Werbung..?!

                              Ich würde mir das eher kaufen als einen Artikel der 1.- EUR weniger kostet...

                              Zuletzt geändert von debonoo; 31.05.2026, 09:47.

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