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Sind Studiomonitore für den Heimbetrieb "die besseren Lautsprecher"?

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    Zitat von ruedi01 Beitrag anzeigen
    ...na ja, dann wissen offensichtlich sowohl Neumann als auch Thomann nicht so richtig einzuordnen was das nun ist, Nahfeld oder Midfield...2,5 Meter Hörabstand so ca. habe ich in meinem Hörzimmer auch und nach meinem Dafürhalten ist das kein Nahfeld mehr.

    Gruß

    RD
    Ich sag's mal so (anderes Beispiel): Meine JBL Nahfelder, mit sehr ähnlichem Volumen und ebenfalls 8" Woofer reichen dafür, ein fast 50 m2 Wohnzimmer mehr als laut genug "mit Musik zu füllen". Aber richtig optimale Qualität liefern sie so bis 2 Meter Abstand. Würde ich weiter sitzen und laut hören wollen, wird's schnell kriminell wg. THD.
    Insofern ist das alles "fließend", ich denke, die Klassifikation "Nahfeld" ist eine Empfehlung, kein "Dogma", aber man sollte sich daran halten, wenn man höchste Qualität will (Studio...)
    Zuletzt geändert von respice finem; 03.09.2026, 22:15.
    Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

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      ...yo, so kann man das wohl sehen.

      Gruß

      RD

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ID: 739209

        von der Neumann Seite... da gibts eigentlich keine Interpretationen. Wie gesagt, sie spielt auch im Midfield noch ordentlich, wurde aber nicht daraufhin entwickelt.
        Der Pegel ist im Nahfeld nicht sooo wesentlich

        Kommentar


          Alles verständlich, was dazu gesagt wurde. Ich hab sie auch bei anderen gehört, der Hörabstand war da auch größer als für optimalen Betrieb angegeben, so um die 4-5 m. Ich hätte da sowieso ein kleineres, gleichseitiges Dreieck zum Hören aufgestellt, aber als Gast hält man sich da zurück. Tonal hat mir die 310 wie gesagt, sehr gefallen können, recht neutral. Sowas mag ich eigentlich immer. Neben der Geithain RL 906 ist die Neumann bzw. K+H 310 für mich die bisher bestgehörte "Kompaktbox".

          Gruß
          Franz

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            Ohne "noch" nähere Daten zur neuen 310 zu haben, ist für mich jetzt schon ganz klar, dass wenn man sie bei ca. 80Hz nach unten hin limitiert und dazu eine qualitativ passende "Basserweiterung" nimmt (gibt ja diverse Möglichkeiten dazu) so ziemlich das Beste ist, was man sich momentan auf diesem Gebiet zum Musikhören zuhause "antun" kann.

            Müsste bei vernünftigem Hörabstand auch für recht hohe Pegel reichen, falls gewünscht.

            -----------------------------------------------------------------

            Die neue 350er ist das nächstgrößere Modell mit üblicher Chassisanordnung, ist aber so kompakt, dass sogar ich damit leben könnte. Hat angeblich sogar eine "automatische Hörplatzanpassung" fix eingebaut (ich hoffe, jetzt nichts Falsches zu schreiben, so steht es jedenfalls im Internet).

            Wer weiß, was mir eines Tages dazu einfällt.
            Gruß
            David

            Private Audioanlage: Lautsprecher und 8-Kanal Verstärker sind Eigenbau. Das "Herzstück" ist ein Mac Mini und ein miniDSP Flex Eight mit Dirac Live


            WEBSEITE HiFiAKTIV: Klick mich
            Wirklich hochwertige Audiowiedergabe erfordert tadellose Messwerte beim Hörplatz. Das muss einmal die Basis sein. Danach hört man die Aufnahmen weitgehend so, wie sie produziert wurden, aber nur so gut, wie es die Umstände im Hörraum und beim Hörplatz zulassen. Diese "Deckelung" setzt in üblichen Wohnräumen sehr früh ein, da helfen auch die besten und schönsten Geräte nichts!
            Was bei schlechten Bedingungen immer hilft, das ist ein möglichst kleines Hördreieck.

            Es spricht aber nichts dagegen (gehört für mich sogar standardmäßig dazu) sich nach Optimierung der Messdaten abschließend einen „besser gefallenden“ Klang mit breitbandigen Anhebungen oder Absenkungen einzustellen als lineare Wiedergabe es meist ist. Oft (auch für mich) reicht dazu nur eine Anhebung der Tiefbässe um ein paar dB. An den tadellosen Messdaten ändert sich deshalb nichts.

            Alles das ist „Standard-Profitechnik“, die auf digitaler Basis funktioniert und wozu ein PC und ein DSP notwendig sind.

            Alles was unter den Sammelbegriff „HiFi“ fällt, ist für mich schon vor sehr langer Zeit komplett uninteressant geworden, weil damit nie das erreicht wurde, was ursprünglich angestrebt war und weil es auf die uralte Art auch gar nicht geht, die sich bis heute nicht verändert hat.
            ​
            Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst dann, wenn sie physikalisch und messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen wurden. Das war bisher nach unzähligen solcher Tests noch nie der Fall!

            Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich - ​

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              Sie werden die hauseigene DSP Software "beipacken", glaube ich - ev. modernisiert. Ich muß PEQ bei dem "analog-aktiven" Vorgänger via DSP des RME ADI2-DAC machen, also "manuell" nach eigener Messung. Für diejenigen, die nicht den DSP-Sub von Neumann wollen, ist das durchaus ein nettes Feature. Wechseln würde ich aber nicht, da "wunschlos glücklich".
              Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

              Kommentar


                Zitat von ruedi01 Beitrag anzeigen
                ...na ja, dann wissen offensichtlich sowohl Neumann als auch Thomann nicht so richtig einzuordnen was das nun ist, Nahfeld oder Midfield...2,5 Meter Hörabstand so ca. habe ich in meinem Hörzimmer auch und nach meinem Dafürhalten ist das kein Nahfeld mehr.

                Gruß

                RD
                Nearfield, Midfield - Definiert den Übergang wo der Direktschall nicht mehr überwiegt und man verstärkt Diffusschallanteile mitbekommt.

                Ich sehe da kein Problem, denn die üblichen Studiomonitore sind im Gegensatz zum Hifi Lautsprecher auch in der Abstrahlung optimiert, so das man da eher weniger Probleme als beim Hifi Lautsprecher erwarten kann wenn man ins Midfield wechselt.

                Ansonsten muss man nur schauen, das der Pegel bzw die Verzerrung für das was am Hörplatz haben will, ausreicht. Die kleineren Monitore sind so auf 85db in 1-2m ausgelegt um da möglichst wenig Verzerrungen zu liefern. Nearfield.

                Wegen der kleinen Chassis geht das nicht viel mehr und man verliert pro weiterem Meter Entfernung ja nochmal zwischen 3-6db - da geht dann bei grösseren Abständen im Bass schnell das Licht aus bzw an, der Limiter.

                Top Klang gibts fürs kleine Geld, nur der Pegel kostet

                Kommentar


                  ...mike, danke für die Belehrung...aber das wusste ich alles schon.

                  Im Ernst, die Bezeichnungen Nahfeld, Midfield ist eine grobe Klassifizierung für den Anwendungszweck im Studio. Dem Heimanwender kann das im Grunde egal sein.

                  Gruß

                  RD

                  Kommentar


                    "schnellste Transienten....", "geht auch >2,5m super..."
                    Neumann will offenbar eine gewisse Kundenschicht nicht verschrecken, oder anlocken.

                    Sonst sind das wahrscheinlich Detailverbesserungen, so wie zwischen 300er und 310er damals und es wird wieder ein toller Lautsprecher.
                    Aber aktuell durchaus mit ein paar Mitbewerbern die ebenfalls was taugen.
                    Da hatte die 300er damals weniger Konkurrenz.

                    mfg


                    Kommentar


                      Zitat von ruedi01 Beitrag anzeigen
                      ...mike, danke für die Belehrung...aber das wusste ich alles schon.

                      Im Ernst, die Bezeichnungen Nahfeld, Midfield ist eine grobe Klassifizierung für den Anwendungszweck im Studio. Dem Heimanwender kann das im Grunde egal sein.

                      Gruß

                      RD
                      gerne

                      Kommentar


                        Hallo,

                        Ich höre mit meinen Teufel Ultima im Nahfeld 1,5m Abstand, gleichseitiges Dreieck stark eingewickelt und frage mich gerade was passieren würde wenn ich den Hörabstand noch näher wähle, die Entfernung der Lautsprecher zueinander aber gleich lasse, nur noch stärker einwinkle? Ist das gegen jede physikalische Regel?

                        LG, Paul

                        Kommentar


                          ich habe dazumals die 0300 gegen mitbewerber getestet und die kh310 bestellt. der hauptvorteil gegenüber mitbewerbern damals, der hohe mitteltonbereich, da ich damals hauptsächlich streicher kammermusik bearbeitet habe, war das ein trumpf.

                          nearfield und midfield unterschiede sind hauptsächlich 2

                          1.) pegelmöglichkeiten (abstand macht leiser). wenn ich am schwitzspot auf 85db einstelle, brauch ich halt um so weiter weg desto reserve

                          2.) je weiter weg, desto spiet die erstreflexion mit (raum), ergo tricher vorm mitteltöner siehe kh 420. daher ist die 420er ein midfielder in großen räumen und ein main in kleinen räumen.
                          ergo st midfielder bezeichnung sehr relativ zur raumgröße und zum möglichen abstand.
                          ALSregel: besser man kann mehr, als man macht, als man macht mehr, als man kann. (brecht)

                          Kommentar


                            Wenn man z.B. weiß ob/dass man am Hallradius hören will - d.h. Direktschall und Raumschall ist gleich laut, dann kann man es sich anhand der RA und des Bündelungsmaßes ausrechnen.
                            Kennt man die Hörabstand, und steht die RA dann ergibt sich ein nötiges Bündelugnsmaß unsw.

                            In "normalen" Räumen ohne deutliche RA Maßnahmen ist der Hallradius eher um 1m.

                            Folglich:
                            Alles was >2...3m geht, heißt deutliche RA Maßnahmen UND stärker bündelnde Lautsprecher, um am/innerhalb des Hallradius zu hören.

                            Warum am Hallradius?
                            Weil sich das statistisch als besten Kompromiss gezeigt hat. Innerhalb geht in Richtung Kopfhörer-Effekt und Raum "tot", außerhalb geht Richtung "verschmieren".

                            mfg

                            Kommentar


                              Zitat von Paul Beitrag anzeigen
                              Hallo,

                              Ich höre mit meinen Teufel Ultima im Nahfeld 1,5m Abstand, gleichseitiges Dreieck stark eingewickelt und frage mich gerade was passieren würde wenn ich den Hörabstand noch näher wähle, die Entfernung der Lautsprecher zueinander aber gleich lasse, nur noch stärker einwinkle? Ist das gegen jede physikalische Regel?

                              LG, Paul
                              Ist bei mir "zwangsläufig so, weil meine Leinwand drei Meter breit ist und ich trotzdem nur 2,3 Meter weit weg sitze. Irgendeinen Nachteil kann ich dadurch nicht erkennen. Das mit dem gleichseitigen Dreieck gilt nur als "Faustregel".
                              Gruß
                              David

                              Private Audioanlage: Lautsprecher und 8-Kanal Verstärker sind Eigenbau. Das "Herzstück" ist ein Mac Mini und ein miniDSP Flex Eight mit Dirac Live


                              WEBSEITE HiFiAKTIV: Klick mich
                              Wirklich hochwertige Audiowiedergabe erfordert tadellose Messwerte beim Hörplatz. Das muss einmal die Basis sein. Danach hört man die Aufnahmen weitgehend so, wie sie produziert wurden, aber nur so gut, wie es die Umstände im Hörraum und beim Hörplatz zulassen. Diese "Deckelung" setzt in üblichen Wohnräumen sehr früh ein, da helfen auch die besten und schönsten Geräte nichts!
                              Was bei schlechten Bedingungen immer hilft, das ist ein möglichst kleines Hördreieck.

                              Es spricht aber nichts dagegen (gehört für mich sogar standardmäßig dazu) sich nach Optimierung der Messdaten abschließend einen „besser gefallenden“ Klang mit breitbandigen Anhebungen oder Absenkungen einzustellen als lineare Wiedergabe es meist ist. Oft (auch für mich) reicht dazu nur eine Anhebung der Tiefbässe um ein paar dB. An den tadellosen Messdaten ändert sich deshalb nichts.

                              Alles das ist „Standard-Profitechnik“, die auf digitaler Basis funktioniert und wozu ein PC und ein DSP notwendig sind.

                              Alles was unter den Sammelbegriff „HiFi“ fällt, ist für mich schon vor sehr langer Zeit komplett uninteressant geworden, weil damit nie das erreicht wurde, was ursprünglich angestrebt war und weil es auf die uralte Art auch gar nicht geht, die sich bis heute nicht verändert hat.
                              ​
                              Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst dann, wenn sie physikalisch und messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen wurden. Das war bisher nach unzähligen solcher Tests noch nie der Fall!

                              Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich - ​

                              Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
                              Wichtig: zumindest versuchen, beim Thema zu bleiben!

                              Kommentar


                                sag ma mal so

                                wenn du kein panning studiomäßig einstellen musst nach gehör, wird das vermutlich halb so wild sein.

                                andersherum verlangt die ma1 einmessung der neumann software schon eine cm genaue aufstellung

                                als konsument, kannst das dreieck etwas lockerer nehmen, solange die abweichung sich in grenzen hält. einwinklung, ja …

                                akustische kontrolle nach gehör
                                mono rauschen abspielen über beide kanäle, das rauschen muss für dein gehör wie ein strich durch die mitte kommen.
                                Zuletzt geändert von longueval; 04.09.2026, 16:21.
                                ALSregel: besser man kann mehr, als man macht, als man macht mehr, als man kann. (brecht)

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