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Sind Studiomonitore für den Heimbetrieb "die besseren Lautsprecher"?

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    Zitat von Dr. Who Beitrag anzeigen
    Aus meiner Sicht sollte ein hochmoderner Lautsprecher, der mit der Zeit geht, über so viele Anschlüsse wie möglich verfügen. Man weiß schließlich nie ob man den einen oder anderen nicht doch irgendwann mal braucht.


    Ich dachte bisher übrigens immer, die Neumanns wären mit DSP ausgestattet – falsch gedacht.


    Schnittstellen sind zum Einen mit Lizenzen verknüpft (bei Neumann sicher nicht relevant), zum Anderen mit Gefahren der Falschanwendung (bei billigen Smartnetzteilen leider zunehmend problematisch). Die Entwickler des Key accounts für den ich tätig bin, haben mir da abenteuerliche Stories erzählt. Selbst Apple MacBooks und Co sollen schon ihr Geist aufgegeen haben, weil irgendwelche Trottel irgendwelche Billigteile von TEMU und co nutzen wollten.....

    Man müsste bei Neumann anfragen, um das abschließend zu klären. Seltsam finde ich die Verwendung eines BNC-Anschlusses, kenne ich nur noch von Messgeräten (war mal im Videobereich und Netzwerken angesagt, vor dreißig Jahren).
    best regards

    Mark von der Waterkant

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      Ich dachte bisher übrigens immer, die Neumanns wären mit DSP ausgestattet – falsch gedacht.
      Die 310 ist (war) ein "Nachzügler".
      Zuletzt geändert von David; 04.09.2026, 06:27.
      Gruß
      David

      Private Audioanlage: Lautsprecher und 8-Kanal Verstärker sind Eigenbau. Das "Herzstück" ist ein Mac Mini und ein miniDSP Flex Eight mit Dirac Live


      WEBSEITE HiFiAKTIV: Klick mich
      Wirklich hochwertige Audiowiedergabe erfordert tadellose Messwerte beim Hörplatz. Das muss einmal die Basis sein. Danach hört man die Aufnahmen weitgehend so, wie sie produziert wurden, aber nur so gut, wie es die Umstände im Hörraum und beim Hörplatz zulassen. Diese "Deckelung" setzt in üblichen Wohnräumen sehr früh ein, da helfen auch die besten und schönsten Geräte nichts!
      Was bei schlechten Bedingungen immer hilft, das ist ein möglichst kleines Hördreieck.

      Es spricht aber nichts dagegen (gehört für mich sogar standardmäßig dazu) sich nach Optimierung der Messdaten abschließend einen „besser gefallenden“ Klang mit breitbandigen Anhebungen oder Absenkungen einzustellen als lineare Wiedergabe es meist ist. Oft (auch für mich) reicht dazu nur eine Anhebung der Tiefbässe um ein paar dB. An den tadellosen Messdaten ändert sich deshalb nichts.

      Alles das ist „Standard-Profitechnik“, die auf digitaler Basis funktioniert und wozu ein PC und ein DSP notwendig sind.

      Alles was unter den Sammelbegriff „HiFi“ fällt, ist für mich schon vor sehr langer Zeit komplett uninteressant geworden, weil damit nie das erreicht wurde, was ursprünglich angestrebt war und weil es auf die uralte Art auch gar nicht geht, die sich bis heute nicht verändert hat.

      Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst dann, wenn sie physikalisch und messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen wurden. Das war bisher nach unzähligen solcher Tests noch nie der Fall!

      Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich -

      Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
      Wichtig: zumindest versuchen, beim Thema zu bleiben!

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        Zitat von Observer Beitrag anzeigen
        Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: Neumann KH 310 II difference.jpg Ansichten: 0 Größe: 704 KB ID: 739115

        Da gibt es noch weitere Punkte....
        Das glaubt David nur, wenn es blindtestgesichert ist. Von Herstellerangaben hält er wenig. Oder doch nicht, wenn es um Studio-Profi-Lautsprecher geht? Fragen über Fragen.

        Ich halte diese Lautsprecher, auch ihre Vorgänger für sehr gut, hab vieles von denen schon hören können. Ich persönlich halte DSP gar für überflüssig.

        Gruß
        Franz

        Kommentar


          rundfunkanstalen und große studios sind wegen der enormen kabellängen ihrer installationen bnc fixiert. da gehen installationen oft durch ganze gebäude.

          bei mir ist es jetzt so, dass die dsps in den subs sitzen. von da gehts analog weiter zu den 310ern.
          versuch mal xlr mit steckern durch kabelkanäle zu ziehen und vergleich das mit bnc.
          Zuletzt geändert von longueval; 03.09.2026, 10:34.
          ALSregel: besser man kann mehr, als man macht, als man macht mehr, als man kann. (brecht)

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            Mit 5 dB mehr Schalldruck und einer quasi Verdopplung der Leistung sollte das neue Modell ordentlich Alarm machen, das kommt gefühlt ja schon fast einer Verdopplung der Lautstärke gleich. Fürs Wohnzimmer sollte das mehr als ausreichen.

            Aber um noch mal auf USB zurückzukommen: Heutzutage ist es einfach schwer zu vermitteln warum solche modernen Schnittstellen nicht integriert werden. Ich war seinerzeit jedenfalls heilfroh dass ein USB-Anschluss mit an Bord war. Kaufentscheidend war das zwar nicht, kommt aber bei Privatkunden immer gut an. Zumindest hätte man somit beide Klientel bedient, den Privatkunden genauso wie den Studiomenschen.


            Kommentar


              Die Frage ist, ob man mit dann neu eingebauten USB-C-Schnittstellen den Erwartungen der Kunden gerecht wird. Manchmal dienen sie gerade mal zum Laden angeschlossener Smart Phones, manchmal steckt hinter ihnen ein DAC, dann kann der Lautsprecher mit eine Soundkarte punkten. Das wäre dann z.B. perfekt für mich. Aktuell muss ich den RME ADI-2 vor die Neumänner schalten.
              best regards

              Mark von der Waterkant

              Kommentar


                Die USB-Schnittstelle ist anfällig gegen Störungen via Hochfrequenz. Das ist bekannt. Man muß dann schon dafür sorgen, daß die Störungen außen vor bleiben.

                Fachleute wissen das.

                Gruß
                Franz

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                  ...welche Fachleute sagen das?

                  Klar, 'Fachleute' aus dem High-End Umfeld rümpfen die Nase, noch schlimmer ist nur noch Bluetooth. M.W. gibt es eine Begrenzung der Länge eines USB-Kabels, die nicht überschritten werden sollte. Warum und wie lang ein USB-Kabel maximal sein sollte weiß ich aber nicht. In jedem Fall ist die Datenübertragung via USB wenig störanfällig. Selbst bei sehr hohen Datenübertragungsraten arbeiten USB-Schnittstellen praktisch perfekt und störungsfrei. Solche Geschwindigkeiten werden bei der Übertragung von digitalen Audiodaten aber nicht mal annähernd erreicht. Um ganz sicher zu gehen sollte man hochwertige geschirmte Kabel verwenden. so viel mehr kosten die auch nicht. Alles in allem gibt es kaum etwas billigeres als eine USB-Verbindung. Klar, in gewissen Kreisen, wo für Lautsprecher Kabel im Preisbereich von mehreren hundert € rausgehauen werden, kann ein USB-Kabel für einen Zehner ja nichts taugen...

                  Was man der USB-Schnittstelle vorwerfen kann ist, dass die Stecker nicht in der Buchse arretieren, sie können recht leicht herausrutschen, je nachdem wie hochwertig die Stecker gefertigt sind. Bei HDMI ist das Problem noch größer.

                  Heutzutage ist es einfach schwer zu vermitteln warum solche modernen Schnittstellen nicht integriert werden.
                  Ja, die Hersteller vor allem von professionellem Audiokram tun sich schwer mit Standards aus dem Computerbereich. Aktivlautsprecher oder auch moderne Verstärker oder DACs für den Heimanwender kommen heute ohne USB oder HDMIarc neben S/P-DIF nicht mehr aus. Ist halt praktisch und gängig und aus technischer Sicht vollkommen hinreichend.

                  Gruß

                  RD
                  Zuletzt geändert von ruedi01; 03.09.2026, 11:27.

                  Kommentar


                    Die USB-Schnittstelle wird auch in industriellen Anwendungen immer beliebter. Dabei darf allerdings der EMI- und ESD-Schutz keinesfalls vernachlässigt werden. Wir verraten Ihnen, worauf es konkret ankommt.

                    Kommentar


                      Wie immer hängt da alles vom Können des Herstellers ab.


                      Ein USB-Anschluss an einem Lautsprecher muss natürlich schon seinen Nutzen haben , Akkus aufladen zähle ich jetzt mal nicht dazu. Ich nutze den USB-Anschluss immer für meine Sweeps. Man kann darüber aber natürlich genauso gut externe Festplatten mit Musik abspielen. Das ist im Vergleich zu einer Qobuz-App zwar vergleichsweise primitiv, aber immerhin. Ich habe bei mir keinerlei Unterschiede ausmachen können: Ob nun 24/192 per Streaming oder direkt über USB, das klingt bei mir identisch. Selbst bei größter Anstrengung war da kein Unterschied zu hören.
                      Aber wie gesagt: Ich nutze ihn primär der Sweeps wegen und sollte mal das Internet ausfallen, gehts halt auf die traditionelle Art und Weise. Auf jeden Fall gut, dass eine solche Schnittstelle integriert wurde. Besser haben als nichthaben.


                      Kommentar


                        Ich habe schon 10 Meter lange USB-Kabel ohne Probleme benutzt.
                        Gruß
                        David

                        Private Audioanlage: Lautsprecher und 8-Kanal Verstärker sind Eigenbau. Das "Herzstück" ist ein Mac Mini und ein miniDSP Flex Eight mit Dirac Live


                        WEBSEITE HiFiAKTIV: Klick mich
                        Wirklich hochwertige Audiowiedergabe erfordert tadellose Messwerte beim Hörplatz. Das muss einmal die Basis sein. Danach hört man die Aufnahmen weitgehend so, wie sie produziert wurden, aber nur so gut, wie es die Umstände im Hörraum und beim Hörplatz zulassen. Diese "Deckelung" setzt in üblichen Wohnräumen sehr früh ein, da helfen auch die besten und schönsten Geräte nichts!
                        Was bei schlechten Bedingungen immer hilft, das ist ein möglichst kleines Hördreieck.

                        Es spricht aber nichts dagegen (gehört für mich sogar standardmäßig dazu) sich nach Optimierung der Messdaten abschließend einen „besser gefallenden“ Klang mit breitbandigen Anhebungen oder Absenkungen einzustellen als lineare Wiedergabe es meist ist. Oft (auch für mich) reicht dazu nur eine Anhebung der Tiefbässe um ein paar dB. An den tadellosen Messdaten ändert sich deshalb nichts.

                        Alles das ist „Standard-Profitechnik“, die auf digitaler Basis funktioniert und wozu ein PC und ein DSP notwendig sind.

                        Alles was unter den Sammelbegriff „HiFi“ fällt, ist für mich schon vor sehr langer Zeit komplett uninteressant geworden, weil damit nie das erreicht wurde, was ursprünglich angestrebt war und weil es auf die uralte Art auch gar nicht geht, die sich bis heute nicht verändert hat.

                        Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst dann, wenn sie physikalisch und messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen wurden. Das war bisher nach unzähligen solcher Tests noch nie der Fall!

                        Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich -

                        Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
                        Wichtig: zumindest versuchen, beim Thema zu bleiben!

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                          Leitungsgebundener HF Einfluss ist heutzutage überall vorhanden. Das ist ein Binse. Was allerdings nicht heißt, dass dieser hörbare Störungen verursachen muss. Und dabei halten sich die Anbieter von so allerlei Entstörungsmaßnahmen für den HighEnd Audio Bereich vornehm zurück, nämlich einen Beweis zu erbringen, dass eine Entstörmaßnahme einen hörbaren Einfluss hat auf das Audiosignal. Bessere HF Dämpfung bei 10 MHz, ok geschenkt. Mich interessieren aber 0-20kHz und eine Messung, die dort irgendwas zeigt. Aber egal: man hört es halt.

                          Kommentar


                            Wir leben ja sowieso schon Jahrzehnte lang im "digitalen Dreck" und zwar pausenlos.
                            Gruß
                            David

                            Private Audioanlage: Lautsprecher und 8-Kanal Verstärker sind Eigenbau. Das "Herzstück" ist ein Mac Mini und ein miniDSP Flex Eight mit Dirac Live


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                            Wirklich hochwertige Audiowiedergabe erfordert tadellose Messwerte beim Hörplatz. Das muss einmal die Basis sein. Danach hört man die Aufnahmen weitgehend so, wie sie produziert wurden, aber nur so gut, wie es die Umstände im Hörraum und beim Hörplatz zulassen. Diese "Deckelung" setzt in üblichen Wohnräumen sehr früh ein, da helfen auch die besten und schönsten Geräte nichts!
                            Was bei schlechten Bedingungen immer hilft, das ist ein möglichst kleines Hördreieck.

                            Es spricht aber nichts dagegen (gehört für mich sogar standardmäßig dazu) sich nach Optimierung der Messdaten abschließend einen „besser gefallenden“ Klang mit breitbandigen Anhebungen oder Absenkungen einzustellen als lineare Wiedergabe es meist ist. Oft (auch für mich) reicht dazu nur eine Anhebung der Tiefbässe um ein paar dB. An den tadellosen Messdaten ändert sich deshalb nichts.

                            Alles das ist „Standard-Profitechnik“, die auf digitaler Basis funktioniert und wozu ein PC und ein DSP notwendig sind.

                            Alles was unter den Sammelbegriff „HiFi“ fällt, ist für mich schon vor sehr langer Zeit komplett uninteressant geworden, weil damit nie das erreicht wurde, was ursprünglich angestrebt war und weil es auf die uralte Art auch gar nicht geht, die sich bis heute nicht verändert hat.

                            Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst dann, wenn sie physikalisch und messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen wurden. Das war bisher nach unzähligen solcher Tests noch nie der Fall!

                            Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich -

                            Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
                            Wichtig: zumindest versuchen, beim Thema zu bleiben!

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                              Und wir werde immer älter. Jetzt stellen wir uns mal vor, der ganze Dreck würde weggefiltert. Das Sozialsystem würde komplett zusammenbrechen (noch mehr als ohnehin schon).

                              Kommentar


                                Ja, dieses digitale Zeugs ist halt dem alten eingefleischten High-Ender, der in den 80er Jahren technisch stehen geblieben ist kaum zu vermitteln.

                                Wie gesagt, im Hochfrequenzbereich werden ganz andere Anforderungen an die Schnittstellen gestellt und es funktioniert bestens. Dagegen ist alles was Audio betrifft Pipifax.

                                Gruß

                                RD

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