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Verhältnis "Raumphysik" und Audioanlage

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    #31
    Auch das ist blöderweise psychoakustisch "einprogrammiert" - ich kann richtig "eintauchen" mit Kopfhörer. Aber ich bin dafür "frühkonditioniert". Als ich klein war, war der Kopfhörer den Minilautsprechern überlegen, vom Raum (Bürgerschließfach) fang ich nicht an...
    Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

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      #32
      Es gibt Lautsprecher, Kopfhörer und dann gibts es Rammstein-Konzerte in der Gelsenkirchener Veltins-Arena.
      Die sind für ihre Lautstärke bekannt.
      Anwohner berichteten von Lärm, der an "Bombenfeuer" erinnert
      ......

      Also wer mal was Richtiges hören will.
      Transformiert zum Kopfhörernutzer.

      Mac Mini (M4), RME ADI-2 DAC FS , AKG K 812

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        #33
        Musik ist nicht selten "Lärm". Da ich Rammstein noch nie bewusst gehört habe, fürchte ich, dass das für mich dazugehört. Schon der Name deutet darauf hin.

        Frage, die sich bei mir jetzt dazu ergibt: ich mag auch Rap und Operngesang nicht. Wieviel müsste man mir jeweils bezahlen, dass ich zu so einem Konzert gehe? Und bei welchem am meisten?
        Gruß
        David

        Private Audioanlage: Lautsprecher und 8-Kanal Verstärker sind Eigenbau. Das "Herzstück" ist ein Mac Mini und ein miniDSP Flex Eight mit Dirac Live


        WEBSEITE HiFiAKTIV: Klick mich
        Wirklich hochwertige Audiowiedergabe erfordert tadellose Messwerte beim Hörplatz. Das muss einmal die Basis sein. Danach hört man die Aufnahmen weitgehend so, wie sie produziert wurden, aber nur so gut, wie es die Umstände im Hörraum und beim Hörplatz zulassen. Diese "Deckelung" setzt in üblichen Wohnräumen sehr früh ein, da helfen auch die besten und schönsten Geräte nichts!
        Was bei schlechten Bedingungen immer hilft, das ist ein möglichst kleines Hördreieck.

        Es spricht aber nichts dagegen (gehört für mich sogar standardmäßig dazu) sich nach Optimierung der Messdaten abschließend einen „besser gefallenden“ Klang mit breitbandigen Anhebungen oder Absenkungen einzustellen als lineare Wiedergabe es meist ist. Oft (auch für mich) reicht dazu nur eine Anhebung der Tiefbässe um ein paar dB. An den tadellosen Messdaten ändert sich deshalb nichts.

        Alles das ist „Standard-Profitechnik“, die auf digitaler Basis funktioniert und wozu ein PC und ein DSP notwendig sind.

        Alles was unter den Sammelbegriff „HiFi“ fällt, ist für mich schon vor sehr langer Zeit komplett uninteressant geworden, weil damit nie das erreicht wurde, was ursprünglich angestrebt war und weil es auf die uralte Art auch gar nicht geht, die sich bis heute nicht verändert hat.

        Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst dann, wenn sie physikalisch und messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen wurden. Das war bisher nach unzähligen solcher Tests noch nie der Fall!

        Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich -

        Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
        Wichtig: zumindest versuchen, beim Thema zu bleiben!

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          #34
          Zitat von David Beitrag anzeigen
          Musik ist nicht selten "Lärm". Da ich Rammstein noch nie bewusst gehört habe, fürchte ich, dass das für mich dazugehört. Schon der Name deutet darauf hin.

          Frage, die sich bei mir jetzt dazu ergibt: ich mag auch Rap und Operngesang nicht. Wieviel müsste man mir jeweils bezahlen, dass ich zu so einem Konzert gehe? Und bei welchem am meisten?
          Ich dachte viel mehr an die eingesetzte Stadion - Beschallungstechnik u.s.w ....
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            #35
            also alles ist recht relativ
            es gibt auch sachen, die ich herne sehr laut höre


            beispiek



            jaja man war auch einmal jung
            ALSregel: besser man kann mehr, als man macht, als man macht mehr, als man kann. (brecht)

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              #36
              Zitat von David Beitrag anzeigen

              Das sehe ich ganz anders, denn auf der Aufnahme sollte alles drauf sein, das (auch) klangentscheidend ist und alles was da noch dazu kommt, macht nichts besser, sondern nur schlechter.

              Der Maßstab ist die Kopfhörerwiedergabe, nur mit dem Nachteil, dass die Bühne winzig klein ist und dass es keinen Körperschall gibt. Mit Lautsprechern kann man diese beiden Mankos beseitigen und die Musikwiedergabe "live-artig" machen.

              Für mich ist nur das der logische und richtige Weg.
              Ich weiss das du das so siehst, was ja auch ok ist, die Forschung spricht dagegen, Toole und Olive von Harmann haben dazu folgendes herausgefunden (kein Zitat):

              Übermäßige Dämpfung ("tote Räume") ist kontraproduktiv: Akustisch stark absorbierende Räume mit minimalem Nachhall werden in kontrollierten Blindtests systematisch schlechter bewertet als typisch reflektierende Räume.
              • Mechanismus: Das menschliche Gehör ist evolutionär an das Hören in reflektierenden Umgebungen angepasst. Ein moderates, natürliches Maß an Nachhall wird als angenehm und authentisch empfunden, während vollständig fehlende Reflexionen unnatürlich und irritierend wirken.
              Entspricht 0.3-0.5s Nachhall, was im Bass schon ne Hausnummer ist das zu erreichen.

              Aber letztendlich muss es ja jedem subjektiv gefallen, da gibts kein "muss". Ich mag ein gewisses Mass an Nachhall in den Höhen, weil das einhüllender und echter klingt.
              Zuletzt geändert von mikep70; 11.05.2026, 18:13.

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                #37
                Genau. Wenngleich man "im Hinterkopf" behalten muß, es handelt sich um Präferenzen von Konsumenten, nicht von Produzenten oder dgl. Audio circle of confusion lässt grüßen. Aber rein praktisch, alles nicht so wild, denn reell existierende Wohnräume sind selten "überdämpft", eher das Gegenteil.
                Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

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                  #38
                  Zitat von respice finem Beitrag anzeigen
                  Genau. Wenngleich man "im Hinterkopf" behalten muß, es handelt sich um Präferenzen von Konsumenten, nicht von Produzenten oder dgl. Audio circle of confusion lässt grüßen. Aber rein praktisch, alles nicht so wild, denn reell existierende Wohnräume sind selten "überdämpft", eher das Gegenteil.
                  Ging ja um Davids Aussage, das man Reflektionen am Besten ganz vermeiden sollte. Im Normalfall läuft es, wie Du schreibst, eher wohl andersrum. Wohnräume sind viel zu hallig.

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                    #39
                    Mein Raum ist "meilenweit" von einem schalltoten entfernt. Ich würde ihn nur als "akustisch sehr trocken" bezeichnen, mehr ist das nicht.

                    Hier eine Messung, allerdings schon locker 10 Jahre alt, damals noch mit ARTA gemacht und dazu habe ich eine Grafik erstellt:


                    Gruß
                    David

                    Private Audioanlage: Lautsprecher und 8-Kanal Verstärker sind Eigenbau. Das "Herzstück" ist ein Mac Mini und ein miniDSP Flex Eight mit Dirac Live


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                    Wirklich hochwertige Audiowiedergabe erfordert tadellose Messwerte beim Hörplatz. Das muss einmal die Basis sein. Danach hört man die Aufnahmen weitgehend so, wie sie produziert wurden, aber nur so gut, wie es die Umstände im Hörraum und beim Hörplatz zulassen. Diese "Deckelung" setzt in üblichen Wohnräumen sehr früh ein, da helfen auch die besten und schönsten Geräte nichts!
                    Was bei schlechten Bedingungen immer hilft, das ist ein möglichst kleines Hördreieck.

                    Es spricht aber nichts dagegen (gehört für mich sogar standardmäßig dazu) sich nach Optimierung der Messdaten abschließend einen „besser gefallenden“ Klang mit breitbandigen Anhebungen oder Absenkungen einzustellen als lineare Wiedergabe es meist ist. Oft (auch für mich) reicht dazu nur eine Anhebung der Tiefbässe um ein paar dB. An den tadellosen Messdaten ändert sich deshalb nichts.

                    Alles das ist „Standard-Profitechnik“, die auf digitaler Basis funktioniert und wozu ein PC und ein DSP notwendig sind.

                    Alles was unter den Sammelbegriff „HiFi“ fällt, ist für mich schon vor sehr langer Zeit komplett uninteressant geworden, weil damit nie das erreicht wurde, was ursprünglich angestrebt war und weil es auf die uralte Art auch gar nicht geht, die sich bis heute nicht verändert hat.

                    Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst dann, wenn sie physikalisch und messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen wurden. Das war bisher nach unzähligen solcher Tests noch nie der Fall!

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                    Wichtig: zumindest versuchen, beim Thema zu bleiben!

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                      #40
                      nur so viel

                      dämpfungsklassen gibt von a (höchst) bis e

                      tontechnisch gilt
                      totale dämpfung is nix in der nachberbeitung, sonst stellst den hall falsch ein
                      zu wenig dämpfung ist totaler schas
                      wenn reflwxion, dann hoher zeitunterschied zum direktschall und min. 15db leiser
                      im wohnraum zu viel dämpfung? vergiss es, kriegst nicht hin. sowas hab ich noch nie gehört.

                      dämpfung ist übrigens frequenzabhängig.
                      ALSregel: besser man kann mehr, als man macht, als man macht mehr, als man kann. (brecht)

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                        #41
                        Rein praktisch, habe ich mittlerweile gute Diffusion und moderate Dämpfung im Hörraum (ca 0,3s bei 1 kHz), so ist es für mich OK, mehr davon würde ich aber nicht haben wollen, sonst kann ich gleich Kopfhörer nehmen. Ich produziere ja keine Musik, ich konsumiere nur.

                        Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: fetch?id=711320&d=1743786379.jpg Ansichten: 0 Größe: 966 KB ID: 732654
                        Zuletzt geändert von respice finem; 11.05.2026, 21:59.
                        Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

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                          #42
                          Ich denke wir müssen bei der Diskussion unterscheiden zwischen Musik Hören mit Genuss und Musik hören auf technisch machbarem Level. Letzteres beinhaltet nicht zwingend den Genuss.

                          David strebt nach technischer Perfektion denn seine selbstgesetzen Vorgaben sind teilweise Absurd überzogen.

                          Bei der Nachhall Diskussion kann ich nur immer wieder sagen - ich habe für mich rausgefunden das ein gesundes Maß an Erstreflektion für mich gut klingt. Mein Raum ist allerdings, trotzdem, auch schon ordentlich mit Absorbern behandelt.

                          Wie ich oben schrieb - es gibt Forschung zu dem Thema und die Mehrheit der Hörer bevorzugt irgendwas im Bereich 0.3-0.5s Nachhall im Raum, weil es halt unserem natürlich gewohnten Hörempfinden recht nahe kommt.

                          Meine mal irgendwo gelesen zu haben, das Nachhall nicht so leicht exakt zu messen ist - bzw. er muss sehr laut gemessen werden um Relevanz zu haben, was mich zum Punkt bringt ein wenig die vielen hier veröffentlichten Messschriebe in Frage zu stellen ob die immer so wirklich korrekt sind. Damit will ich jetzt aber keinen irgendwie persönlich verdächtigen - das Thema falsch messen kenne ich von mir selber zu genüge

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                            #43
                            Hat hier wer schon mal einen akustischen Messraum betreten? Ein praktisch reflexionsfreier Raum, auf dem du auf Gittern läufst, weil auch der Boden entsprechend behandelt ist?
                            Doch, das Musikhören da hat die Anmut der vollkommenen Reinheit, wenn auch entsprechend aufgenommen wurde. Nur man muss diesen Raum erstmal betreten. Und da kommt starke Beklemmung auf. Da möchte man nicht verweilen. Und schon gar nicht Musik hören. Dabei gibt es ja akustisch ähnliches im Freiraum, draußen aufn Feld mit sumpfigen Boden. Auch kein Hall zu hören. ABER, die Luft bewegt sich im Freien immer. Und von irgendwo her kommt immer ein Geräusch. Das Klaustrophobische ist weg. Aber wer Platzangst hat fühlt sich auch da nicht wohl.
                            Klingt aber wenigstens ein Lautsprecher gut? Die meisten Lautsprecher für Heimanwendung, auch die mobilen, brauchen Raummoden um hinreichend Bass zu erzeugen, den erwarteten Bass. Selbst die mächtigsten Partylautsprecher von JBL und Teufel klingen Draußen bestenfalls ausreichend, nicht aber mächtig. Anders bei PA-Equipment. Das können wir auf den Jahrmärkten oder Openair-Rockkonzerten (WACKEN!) eindrucksvoll hören.
                            best regards

                            Mark von der Waterkant

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                              #44
                              Das mit dem laut NHZ messen ist IMHO quasi selbsterklärend -- a) jedes Mikrofon hat "endliche" Parameter und b) wenn von den (Gedächtnisprotokoll) 60 dB Abfall 20-30 dB im Grundgeräusch des gemessenen Raums "versinken", ist die Messung halt für die Katz.

                              P.S. Observer war schneller
                              Zuletzt geändert von respice finem; 12.05.2026, 06:36.
                              Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

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                                #45
                                Ich messe seit vielen Jahren immer unter ganz gleichen Umständen und somit auch mit dem gleichen Pegel beim Hörplatz, kapp unter dem, bevor Carma "sagt", dass es zu laut ist. Somit ist für mich alles bestens vergleichbar und mich interessieren Normen dazu kaum bis gar nicht. Von Lautsprecher Messungen (Chassis ausgenommen) bei nur einem Meter Abstand halte ich generell nichts, auch wenn es so der Norm entspricht.
                                Gruß
                                David

                                Private Audioanlage: Lautsprecher und 8-Kanal Verstärker sind Eigenbau. Das "Herzstück" ist ein Mac Mini und ein miniDSP Flex Eight mit Dirac Live


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                                Es spricht aber nichts dagegen (gehört für mich sogar standardmäßig dazu) sich nach Optimierung der Messdaten abschließend einen „besser gefallenden“ Klang mit breitbandigen Anhebungen oder Absenkungen einzustellen als lineare Wiedergabe es meist ist. Oft (auch für mich) reicht dazu nur eine Anhebung der Tiefbässe um ein paar dB. An den tadellosen Messdaten ändert sich deshalb nichts.

                                Alles das ist „Standard-Profitechnik“, die auf digitaler Basis funktioniert und wozu ein PC und ein DSP notwendig sind.

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