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Die "Service(un)freundlichkeit" von Audiokomponenten

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    Die "Service(un)freundlichkeit" von Audiokomponenten

    Zitat von David Beitrag anzeigen
    ...Damit haben die zuständigen Leute in China sicher kein Problem, aber das Gerät müsste dort hin und das ist "gar nicht lustig"...
    Mir hat der Fall Topping DX5 Mk 2 zu denken gegeben, und ich weiß nicht so recht, was ich davon halten soll. Eine Firma, die wirklich tadellose Konstruktionen ablieferte, brachte plätzlich einen "chronischen Problembär", und genauso plötzlich war die früher gute Kommunikation ziemlich "sparsam" geworden. Meine private VT: Die besseren Leute wurden woandershin "beordert" (hust/Rüstung/hust). Was diese Vermutung stützen könnte: Andere Firmen fangen auch an, "Sachen zu machen".
    Zuletzt geändert von respice finem; 08.05.2026, 19:54.
    Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

    #2
    Zitat von respice finem Beitrag anzeigen

    Mir hat der Fall Topping DX5 Mk 2 zu denken gegeben, und ich weiß nicht so recht, was ich davon halten soll..
    Das Design von dem Wandler kommt mir irgendwie bekannt vor ....
    Transformiert zum Kopfhörernutzer.

    Mac Mini (M4), RME ADI-2 DAC FS , AKG K 812

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      #3
      Mir auch... an der Software haben sie sich dann wohl die Zähne ausgebissen.
      Aber es ist keine "Fehlerkultur", dann einfach auf stumm zu schalten.
      Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

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        #4
        Bevor ich mir für meinen PC-Platz die kleinen Studiomonitore plus DSP-Subwoofer von Neumann gekauft habe, hatte ich ebenfalls kleine aktive Studiomonitore von Nubert. Aber nicht lange, denn einer davon war nach ca. 3 Monaten defekt. Nichts wirklich Schlimmes, nur der USB-Eingang war "tot". Ich habe Kontakt zu Nubert aufgenommen und selbstverständlich hätten sie mir das auf Garantie in Ordnung gebracht. Ich habe das dann selbst machen wollen, denn da war sicher nur das zuständige 8-polige IC auf der Platine defekt. Kann ja mal vorkommen. Die ICs hat mir das Service kostenlos zugeschickt. Soweit alles OK.

        Aber dann ging es los: die Elektronik-Einheiten sind nicht nur geschraubt, sondern zusätzlich noch geklebt!!! Bitte wozu??? Wie soll/kann man das ohne Beschädigung ausbauen? Das Service hat dazu geraten, einen Fön zu verwenden, damit der Kleber weich wird. Ich habe geglaubt, ich träume.

        Aber das war noch nicht alles. Innen auf der Platine war alles fix verlötet! Es gab also keine IC-Sockel, so wie üblich.

        Das war mir dann zuviel! Ich hätte das schon machen können, aber neue Lautsprecher und gleich so ein Gemurkse, da habe ich die Freude daran verloren. Ich habe diese Lautsprecher dann inseriert, habe dazu geschrieben, dass bei einem Lautsprecher der USB-Anschluss kaputt ist, den man aber nicht zwingend benötigt, und schon gab es wen, die sie mir abgekauft hat. Preisverlust ca. 500 Euro in ganz kurzer Zeit.

        Nubert ist somit für mich keine Option mehr. Wie gesagt, tadellose Reaktion vom Service , aber konstruktiv leider .
        Gruß
        David


        WEBSEITE HiFiAKTIV: Klick mich
        Wirklich hochwertige Audiowiedergabe erfordert tadellose Messwerte beim Hörplatz. Das muss einmal die Basis sein. Danach hört man die Aufnahmen weitgehend so, wie sie produziert wurden, aber nur so gut, wie es die Umstände im Hörraum und beim Hörplatz zulassen. Diese "Deckelung" setzt in üblichen Wohnräumen sehr früh ein, da helfen auch die besten und schönsten Geräte nichts!
        Was bei schlechten Bedingungen immer hilft, das ist ein möglichst kleines Hördreieck.

        Es spricht aber nichts dagegen (gehört für mich sogar standardmäßig dazu) sich nach Optimierung der Messdaten abschließend einen „besser gefallenden“ Klang mit breitbandigen Anhebungen oder Absenkungen einzustellen als lineare Wiedergabe es meist ist. Oft (auch für mich) reicht dazu nur eine Anhebung der Tiefbässe um ein paar dB. An den tadellosen Messdaten ändert sich deshalb nichts.

        Alles das ist „Standard-Profitechnik“, die auf digitaler Basis funktioniert und wozu ein PC und ein DSP notwendig sind.

        Alles was unter den Sammelbegriff „HiFi“ fällt, ist für mich schon vor sehr langer Zeit komplett uninteressant geworden, weil damit nie das erreicht wurde, was ursprünglich angestrebt war und weil es auf die uralte Art auch gar nicht geht, die sich bis heute nicht verändert hat.

        Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst dann, wenn sie physikalisch und messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen wurden. Das war bisher nach unzähligen solcher Tests noch nie der Fall!

        Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich -

        Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
        Wichtig: zumindest versuchen, beim Thema zu bleiben!

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          #5
          Einer meiner Neumann KH 120II war nach nem knappen Jahr Nutzung defekt. Irgend ein Chip der Spannungsversorgung - Reparaturfall, Einsenden, warten...
          Nach Wiedrankunft waren Kratzer im Boden, sieht man zwar nicht, aber naja - muss das sein?

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            #6
            Zitat von David Beitrag anzeigen
            ,

            Aber das war noch nicht alles. Innen auf der Platine war alles fix verlötet! Es gab also keine IC-Sockel, so wie üblich.

            ,
            Mal in den Mac Mini geschaut ?
            Willkommen im 21. Jahrhundert.

            Gruß Frank

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              #7
              Einige solche "Späße" sind der billigen Bauart geschuldet, andere transportbedingt... Lautsprecher sind kein "dankbares" Cargo-Gut. Aktive erst recht.
              Aber zukleistern ist ein no-go.

              Bei den Ur- KH 120 scheint es weniger Ausfälle zu geben, als bei den II, man munkelt von "crapacitors", aber letztendlich ist das anekdotische Evidenz.
              Ich bin gespannt, wie lange die biligen JBL halten - sind sehr viel in Einsatz, bisher keine Probleme. Ich schalte die gar nicht aus, sie gehen in Standby und schalten sich ein wenn Signal anliegt. Haben also theoretisch 35000 Betriebsstunden auf dem "Buckel"..
              Zuletzt geändert von respice finem; 08.05.2026, 19:45.
              Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

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                #8
                Zitat von FrankG Beitrag anzeigen

                Mal in den Mac Mini geschaut ?
                Willkommen im 21. Jahrhundert.

                Gruß Frank
                Stimmt schon, allerdings hatte ich noch nie ein kaputtes Gerät von Apple und das waren auch schon mehrere, ich schätze etwa ein Dutzend. War halt Pech mit den Nuberts. Aber abgesehen davon, die Elektronik schrauben und kleben, den Sinn dahinter verstehe ich nicht. Ist das bei den Chassis auch so?
                Gruß
                David


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                Wirklich hochwertige Audiowiedergabe erfordert tadellose Messwerte beim Hörplatz. Das muss einmal die Basis sein. Danach hört man die Aufnahmen weitgehend so, wie sie produziert wurden, aber nur so gut, wie es die Umstände im Hörraum und beim Hörplatz zulassen. Diese "Deckelung" setzt in üblichen Wohnräumen sehr früh ein, da helfen auch die besten und schönsten Geräte nichts!
                Was bei schlechten Bedingungen immer hilft, das ist ein möglichst kleines Hördreieck.

                Es spricht aber nichts dagegen (gehört für mich sogar standardmäßig dazu) sich nach Optimierung der Messdaten abschließend einen „besser gefallenden“ Klang mit breitbandigen Anhebungen oder Absenkungen einzustellen als lineare Wiedergabe es meist ist. Oft (auch für mich) reicht dazu nur eine Anhebung der Tiefbässe um ein paar dB. An den tadellosen Messdaten ändert sich deshalb nichts.

                Alles das ist „Standard-Profitechnik“, die auf digitaler Basis funktioniert und wozu ein PC und ein DSP notwendig sind.

                Alles was unter den Sammelbegriff „HiFi“ fällt, ist für mich schon vor sehr langer Zeit komplett uninteressant geworden, weil damit nie das erreicht wurde, was ursprünglich angestrebt war und weil es auf die uralte Art auch gar nicht geht, die sich bis heute nicht verändert hat.

                Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst dann, wenn sie physikalisch und messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen wurden. Das war bisher nach unzähligen solcher Tests noch nie der Fall!

                Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich -

                Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
                Wichtig: zumindest versuchen, beim Thema zu bleiben!

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                  #9
                  Meine sehr subjektive Vermutung: Konstruktionsziel von Sennheiser war bei der Neumann 120 IIer Serie nicht der bessere Klang sondern Kosteneffizienz. Das Gehäuse wurde von Metallguss zu Holz und Plastik geändert, die Elektronik dabei wohl auch - sagen wir mal - kostenoptimiert, gemacht.

                  Der Lauf der Dinge halt, Sennheiser „musste?“ ja auch die Kopfhörersparte abgeben. Chinesisches Hifi Equipment ist halt sehr preisgünstig und gut, schwer bis unmöglich dagegen zu halten.

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                    #10
                    Meine aktiven sind mindestens 12 Jahre alt.
                    Aber Ersatzteile hatte ich beizeiten gekauft, halt etwas optisch vergammelte Gebrauchtware.

                    Gehäuse braucht man eher nicht als Ersatzteile.

                    Gruß Frank

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                      #11
                      Als Vollprofi, der ich viele Jahre war, und zur Zeit immer noch beobachtend im Retourengeschäft sehe, kann ich nur den Kopf schütteln, wenn ich hier lese welche Ansprüche an Reparaturfähigkeit gefordert werden. Das hat mit wirtschaftlicher Produktion so gar nichts mehr zu tun. Ich hatte schon mehrfach gepostet: wenn Fernsehgeräte von heute die Reparaturfreundlichkeit von Geräten der siebziger und achtziger Jahre hätten, sie würden statt 500-1000 Euro leicht mal 5000-10.000 Euro kosten. Natürlich wird heute nirgends mehr ein IC gesockelt, zumal fast immer SMD-Bauteile.
                      Ich repariere hobbymäßig die letzten Jahre Apple-Rechner aller Art ab Baujahr 2006. Ich habe da so ziemlich alles bis auf den "Sektkühler" (Applenutzer wissen was ich meine).
                      Die erste "Käsereibe" ist sowas von servicefreundlich, einfach genial. Da habe ich aktuell vier Festplatten drin. Aber dann gehts los. Mac minis waren schon immer eine heiklte Sache, und es wurde schlimmer und schlimmer. Eigentlich sind es zusammengeklappte Notebooks. Und mittlerweile ist so ziemlich alles gelötet da drinne. Eigentlich ohne Not, man hätte noch Platz für gesteckte M.2-SSDs. Aber nein, wie in den Notebooks ab 2017, alles fest verlötet, nach- oder umrüsten faktisch unmöglich.
                      Ein absolut wichtiger Rat an alle Nutzer moderner Apple-Geräte: macht häufigen Gebrauch von Timemachine!

                      Was neben der Hardware noch deutlich vereinfacht daher kommt: der Backofficeservice, der Werkstattbereich, die Schulung der Supporttechniker. Im Grunde findet das alles nicht mehr statt, da "unbezahlbar". Was ich heute brauche, um ein Mac mini oder MacBook auf Bauteilebene zu reparieren? Ein Heizplatte, ein Digitaloszilloskop, ein Mikroskop mit Videoausgang, eine Heißlötstation, ein Präzisionslötkolben, Juwelierbrillen und -Lupen, Spezialschraubendreher, EMV-Arbeitsplatz, Zugang zu den modernen Schaltplan- und Bestückungsplänen...... Und viel Erfahrung im Umgang mit Mikro-SMD-Bauteilen. Und dazu gute Augen, gute Koordination, und auf keinen Fall zittern!
                      Eine Firma braucht weiter geschultes Personal im Back Office, das versteht, was der Kunde will, dazu gute Dokumentation.

                      Und bitte nicht vergessen: um auf dem Markt bestehen zu können muss der Hersteller mit den neuesten Produkten schnell auf den Markt. Für lange Reifung bleibt da keine Zeit, d.h., die moderne Technik gleicht Bananen, sie reift beim Kunden. Eine Firma wie Nubert hat keine Panasonic-Bestückungsmaschine im Werk. Schaltpläne und Forderungen gehen nach China, da wird die Platine hergestellt. Und da auch die Gehäuse- und Chassisproduktion dort deutlich billiger ist, kann man aktive Lautsprecher gleich dort produzieren lassen. Auch wenn ein 40'-Container von China nach Europa an die 2000$ kostet, es gehen so viele Nubert-Lautsprecher rein, dass es in jedem Fall deutlich billiger ist, als in Bulgarien oder in derTürkei produzieren zu lassen. Österreich und Deutschland als Produktionsstandort könnt ihr für UE und IT für den Massenmarkt ein für alle mal vergessen. Bei den Ansprüchen, die wir bezüglich Lohn haben und bei den Abgaben (Soziales, Steuern...).

                      Wir wollen billige UE und IT? Dann müssen wir damit leben, dass wir schon vor langer Zeit den Weg einer Wegwerfgesellschaft beschritten haben.
                      best regards

                      Mark von der Waterkant

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                        #12
                        Zitat von Observer Beitrag anzeigen
                        ...Wir wollen billige UE und IT? Dann müssen wir damit leben...
                        Ich sehe es etwas differenzierter. Das Eine ist die Fertigung an sich (es gibt durchaus billige Geräte, die halten), das Andere ist geplante Obsoleszenz (z.B. durch "schrottige" Komponenten oder "Hitzetod durch Silikonpampe". Außerdem ist Massenproduktion in der Lage, niedrige Stückkosten zu liefern, ohne Modularität zu opfern etc. Gerade bei teureren Geräten ist "Pfusch ab Werk" für mich inakzeptabel. Beispiel die zitierten Lautsprecher: Was würde es kosten, unifizierte Außenmodule und Stecker einzuführen, statt "Pampe und Kabelverhau"? Bei 500 Stück viel, bei 5000 wenig. Und, Modularität könnte man als Kaufargument verwenden. Aber man will nicht, weil solche Lösungen zu lange halten und reparierbar sind. Wachstuuum... Dann wird rumgeheult, daß diese schröggliche Jugend auf Handy und Kophörer setzt. You reap what you sow.

                        Last but not least: Braucht "die Welt" wirklich 15 DAC Modelle von einem Hersteller in 5 Jahren? Die Beschränkung auf 3, bei besserer Qualität, wäre sinnvoll und "nachhaltiger".

                        Im PC-Bereich ist das schwieriger, weil die Biester kurzlebiger sind und sowieso "Mode" geworden ist, möglichst klein zu bauen (spart Material). Aber auch das kann man so realisieren, daß ein "NUC" seine 15k Stunden hält, oder so, daß er nach 3k "krepieren" muß..
                        Oder Notebook - "Sollbruchstelle" CMOS Batterie: Oft so verbaut, daß sie von einem Laien unmöglich zerstörungsfrei getauscht werden kann. Ein Schelm... Und das ist keine Frage des Preises, es ist einfach Sabotage am Kunden. Der sollte solche Hersteller konsequent boykottieren, aber das Gedächtnis ist kurz und das Geld ist (noch) da.

                        Da lobe ich mir meine ollen ISA/ATX Blechkisten, da kann ich jedes Modul (Netzteil, Mainboard, CPU, RAM, GPU, Karten, Laufwerke...) einzeln tauschen, mit Schraubenzieher und manchmal sogar ohne. Und eine Niere gekostet hat's auch nicht. CMOS-Batterie? Klappe auf, alte raus, neue rein, Klappe zu, fertig. So muß Technik. Übrigens, gerade ISA/ATX sind Beispiele dafür, wie günstig Modularität in der Massenproduktion werden kann. Wenn man es will.
                        Zuletzt geändert von respice finem; 09.05.2026, 08:55.
                        Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

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                          #13
                          Mark, du siehst das alles im aktuellen Service-Bereich, hast dazu noch den Vergleich wie es früher mal war, also glaube ich dir ohne Wenn und Aber!

                          Ich habe gestern zwei neue große Hypex-Verstärkermodule bekommen, sehen super aus, aber eine Reparatur von so etwas ist sicher eine Unmöglichkeit, alleine schon wegen der mehrlagigen Verbindungsebenen. Wenn kaputt -> Kübel.
                          Gruß
                          David


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                          Wirklich hochwertige Audiowiedergabe erfordert tadellose Messwerte beim Hörplatz. Das muss einmal die Basis sein. Danach hört man die Aufnahmen weitgehend so, wie sie produziert wurden, aber nur so gut, wie es die Umstände im Hörraum und beim Hörplatz zulassen. Diese "Deckelung" setzt in üblichen Wohnräumen sehr früh ein, da helfen auch die besten und schönsten Geräte nichts!
                          Was bei schlechten Bedingungen immer hilft, das ist ein möglichst kleines Hördreieck.

                          Es spricht aber nichts dagegen (gehört für mich sogar standardmäßig dazu) sich nach Optimierung der Messdaten abschließend einen „besser gefallenden“ Klang mit breitbandigen Anhebungen oder Absenkungen einzustellen als lineare Wiedergabe es meist ist. Oft (auch für mich) reicht dazu nur eine Anhebung der Tiefbässe um ein paar dB. An den tadellosen Messdaten ändert sich deshalb nichts.

                          Alles das ist „Standard-Profitechnik“, die auf digitaler Basis funktioniert und wozu ein PC und ein DSP notwendig sind.

                          Alles was unter den Sammelbegriff „HiFi“ fällt, ist für mich schon vor sehr langer Zeit komplett uninteressant geworden, weil damit nie das erreicht wurde, was ursprünglich angestrebt war und weil es auf die uralte Art auch gar nicht geht, die sich bis heute nicht verändert hat.

                          Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst dann, wenn sie physikalisch und messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen wurden. Das war bisher nach unzähligen solcher Tests noch nie der Fall!

                          Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich -

                          Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
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                            #14
                            Die Hypexe u. dgl. werden repariert - aber einfach ist das nicht. Genauso repariert RME manchmal die Boards, dito...
                            Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

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                              #15
                              Der Profibereich steht noch etwas anders da.
                              Im HIFI-Bereich gibt es eine lobenswerte Ausnahme, ausgerechnet in Deutschland: T&A. Für mich ein Rätsel, dass die noch existieren. Aber offensichtlich stimmt Preis und Leistung und es ist der Wille da, das Alleinstellungsmerkmal umfassender Service auch für uralte Modelle aufrecht zu halten.

                              In Österreich bemüht sich aktuell noch ProJect. Und lebt gerade von Hype der Vinylnachfrage. Ob das lange gut geht?

                              Was gerne vergessen wird bei der Forderung nach Reparaturfähigkeit und Servicefreundlichkeit: wer soll es machen? Ich habe 17 Jahre ausgebildet, zuletzt wollte kaum mehr ein Deutscher Handwerker werden. Die Sparten Radio- und Fernsehtechniker in den Handwerkskammern sind meist aufgelöst, Meister finden sich auch keine mehr.
                              Wollen wir wirklich laienhafte Aushilfsbastler an unsere Geräte lassen?
                              best regards

                              Mark von der Waterkant

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