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    #31
    # 29
    So ähnlich höre ich auch Musik. Raum grösstenteils symmetrisch. Überall die gleich grossen Abstände zu den Wänden. 2 grosse Zimmerpflanzen hinter den Schallbrettern. Sub mittig zwischen den L.S. Geringer Hörabstand, Platz hinter mir. Keine Brachial Pegel. Sub absolut nicht ortbar. Macht Spass, so zu hören. Klar ist aber auch, in einem normalen Wohnzimmer würde das nicht mal im Ansatz gehen.
    l.g. werner

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      #32
      Je älter ich werde, je mehr mich meine Ohren im Stich lassen, desto mehr lerne ich wieder alte Tugenden schätzen, die alle mal da waren, an Stellen, die wir nicht mit HIFI verbinden. Es geht um Sprachverständlichkeit. Schon mal eine Unterhaltung im Treppenhaus gelauscht? Oder in der ummöblierten Neubauwohnung? Das wird mit zunehmenden Alter immer schwerer, da zu verstehen. Heute sind es Podcasts oder andere BLogs und Vlogs, die einem eindrucksvoll vermitteln, was der Akustikraum bedeutet. Wann verstehe ich den Sprecher gut, wann schlecht?
      Und wie haben wir damals Fernsehen verständlich hören können? Oder Musik aus dem Radio? Bei geringem Abstand und der eingebaute Lautsprecher war ein Breitbandchassis in einem recht großem Gehäuse. Und das hat gereicht.
      Aber die HIFI-Industrie redet uns ein, man braucht mannshohe Standlautsprecher, 1000Wrms, hochauflösenden Content 24/192 und 100kg schwere Plattenteller. Und wenns um Sprache geht, diese Anlage ist am Fernsehgerät angeschlossen, ist die Sprachverständlichkeit unzureichend. Und so soll Musikhören korrekt sein?

      Wenn ich wieder anfange mit DIY-Lautsprechern, dann mit Breitbändern.
      best regards

      Mark von der Waterkant

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        #33
        # 32
        Schön zu lesen. Besser geht immer, nur was absolut irre ist......mit welch einfachen Mitteln gut Musik gehört werden kann. Egal welche.
        l.g. werner

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          #34
          Hier spricht eigentlich die Praxis tauglichkeit dagehen.

          Wer kann oder will sich 1m x1,30m große Bretter in ein Wohnzimmer stellen ?
          Einfache 2 Weger mit Subwoofern schon eher.
          Ich kann da keine Nachteile entdecken.

          In der derTechnik gibt es viele Möglichkeit, etwas zu bauen.
          Meistens verschwindet vieles was teuer und unpraktisch ist wieder.

          Gruß Frank

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            #35
            Wer kann oder will sich 1m x1,30m große Bretter in ein Wohnzimmer stellen ?
            Kaum wer, schon klar. Aber es zeigt auf, dass so etwas grundsätzlich reicht.

            Einfache 2 Weger mit Subwoofern schon eher.?
            Genau! Größenordnung nach gefordertem Maximalpegel. Nur das zählt letztendlich.

            Und das mache ich demnächst, allerdings in meinem Keller-Hörraum und "in Groß".
            Gruß
            David


            WEBSEITE HiFiAKTIV: Klick mich
            Wirklich hochwertige Audiowiedergabe erfordert tadellose Messwerte beim Hörplatz. Das muss einmal die Basis sein. Danach hört man die Aufnahmen weitgehend so, wie sie produziert wurden, aber nur so gut, wie es die Umstände im Hörraum und beim Hörplatz zulassen. Diese "Deckelung" setzt in üblichen Wohnräumen sehr früh ein, da helfen auch die besten und schönsten Geräte nichts!
            Was bei schlechten Bedingungen immer hilft, das ist ein möglichst kleines Hördreieck.

            Es spricht aber nichts dagegen (gehört für mich sogar standardmäßig dazu) sich nach Optimierung der Messdaten abschließend einen „besser gefallenden“ Klang mit breitbandigen Anhebungen oder Absenkungen einzustellen als lineare Wiedergabe es meist ist. Oft (auch für mich) reicht dazu nur eine Anhebung der Tiefbässe um ein paar dB. An den tadellosen Messdaten ändert sich deshalb nichts.

            Alles das ist „Standard-Profitechnik“, die auf digitaler Basis funktioniert und wozu ein PC und ein DSP notwendig sind.

            Alles was unter den Sammelbegriff „HiFi“ fällt, ist für mich schon vor sehr langer Zeit komplett uninteressant geworden, weil damit nie das erreicht wurde, was ursprünglich angestrebt war und weil es auf die uralte Art auch gar nicht geht, die sich bis heute nicht verändert hat.

            Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst dann, wenn sie physikalisch und messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen wurden. Das war bisher nach unzähligen solcher Tests noch nie der Fall!

            Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich -

            Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
            Wichtig: zumindest versuchen, beim Thema zu bleiben!

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              #36
              Zitat von mikep70 Beitrag anzeigen

              Wir reden aber vom Hifi Hören als Musikgenuß - deshalb sehr ich das schon begründet mit dem notwendigem Nachhall
              Wir?
              Hier sagt irgendwie jeder seins...
              Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

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                #37
                Zitat von respice finem Beitrag anzeigen

                Wir?
                Hier sagt irgendwie jeder seins...
                Ja mag sein - dann würde ich es etwas anders formulieren: Sollte es nicht um bestmöglichen Musikgenuß gehen? Auch wenn das natürlich wieder subjektiv ist kann man schon die Frage stellen ob der bestmögliche Musikgenuss hochgedämmte Räume und Hören im Nahfeld also quasi Studiobedingungen erfordert.

                Ich bleibe da bei meiner Meinung - ein Immersives Musikerlebnis stellt sich nicht wirklich unter den oben genannten Bedingungen ein.

                Aber wie auch immer - wem es so gefällt ...

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                  #38
                  Die "Studiomenschen" die ich kennen gelernt habe (das waren gar nicht so wenige, ist aber auch schon sehr lange her) waren sich immer darin einig, dass die Aufnahmen die sie fertigen, im Idealfall unverfälscht wiedergegeben werden sollten. Im Besonderen sogar sollte kein Hall mehr dazu kommen, weil dieser genau passend bereits auf den Aufnahmen vorhanden ist und zwar nur dort (meist nur beim Gesang) wo er Sinn macht. Eine Hall "über alles drüber" wurde da nie gemacht.

                  Ich glaube nicht, dass sich das in der Zwischenzeit geändert hat.
                  Gruß
                  David


                  WEBSEITE HiFiAKTIV: Klick mich
                  Wirklich hochwertige Audiowiedergabe erfordert tadellose Messwerte beim Hörplatz. Das muss einmal die Basis sein. Danach hört man die Aufnahmen weitgehend so, wie sie produziert wurden, aber nur so gut, wie es die Umstände im Hörraum und beim Hörplatz zulassen. Diese "Deckelung" setzt in üblichen Wohnräumen sehr früh ein, da helfen auch die besten und schönsten Geräte nichts!
                  Was bei schlechten Bedingungen immer hilft, das ist ein möglichst kleines Hördreieck.

                  Es spricht aber nichts dagegen (gehört für mich sogar standardmäßig dazu) sich nach Optimierung der Messdaten abschließend einen „besser gefallenden“ Klang mit breitbandigen Anhebungen oder Absenkungen einzustellen als lineare Wiedergabe es meist ist. Oft (auch für mich) reicht dazu nur eine Anhebung der Tiefbässe um ein paar dB. An den tadellosen Messdaten ändert sich deshalb nichts.

                  Alles das ist „Standard-Profitechnik“, die auf digitaler Basis funktioniert und wozu ein PC und ein DSP notwendig sind.

                  Alles was unter den Sammelbegriff „HiFi“ fällt, ist für mich schon vor sehr langer Zeit komplett uninteressant geworden, weil damit nie das erreicht wurde, was ursprünglich angestrebt war und weil es auf die uralte Art auch gar nicht geht, die sich bis heute nicht verändert hat.

                  Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst dann, wenn sie physikalisch und messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen wurden. Das war bisher nach unzähligen solcher Tests noch nie der Fall!

                  Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich -

                  Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
                  Wichtig: zumindest versuchen, beim Thema zu bleiben!

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                    #39
                    Zitat von Observer Beitrag anzeigen
                    Du hörst da noch was? Alle Achtung. Ich bin ab 10kHz vollkommen raus. Mit hoher Lautstärke (sehr hoch!) höre ich mit einem Ohr bis 12,5kHz, mit dem anderen nicht mal mehr 12kHz.
                    Dann könntest Du ja endlich ganz auf Schallplatten und einen der preiswerteren PS umsatteln, ohne etwas zu vermissen - und in gewissen Kreisen erstmalig als ebenbürtiges „Goldohr“ auftreten.
                    LG
                    Bernd
                    shibumi

                    Kommentar


                      #40
                      Zitat von Observer Beitrag anzeigen
                      Der Amar G. Bose war einfach einer der alten Hasen in der Entwicklung von Lautsprechern. Und viele seiner Patente haben sich mittlerweile gut verbreitet.

                      A.G.Bose war eigentlich immer recht ehrlich und hat imho nichts „Unmögliches“ versprochen und wußte genau um die Begrenzungen seiner Entwicklungen. Die recht großen Verkaufszahlen zeigen halt auch, daß das Ergebnis seiner Entwicklungen sehr sehr vielen durchaus ausreichten/ausreichen. Es ist offenbar nicht so weit her mit dem „musikalischen Gehör“ der Meisten. Genaues Hören wird imho in vielen Fällen erst „erlernt“ und hat man das erst mal für sich realisiert, kann man später, wenn das Gehör längst nachgelassen hat, immer noch gut herum schwadronieren. Manchmal denke ich, daß gerade das für Manchen einen wichtigen Teil des Hobby's ausmacht.
                      LG
                      Bernd
                      shibumi

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                        #41
                        Durchaus - und deswegen schwindet der Drang nach "Besserem", nachdem man die eigenen Einschränkungen, und die der Wiedergabe in Räumen, verstanden hat. Ist jedenfalls bei mir so, und wohl "unheilbar".
                        Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

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                          #42
                          Nur meine Meinung

                          Ich halte persönlich nichts von Breitbändern. Meine ganz eigene Physik sagt mir, dass es extrem schwierig ist Mittel- und Hochton gleichzeitig gleich gut wiederzugeben (erst recht wenn es laut wird). Ich habe erst gestern wieder einen Kompressionstest 96 dB (vs 75dB) am Hörplatz (2,20 m) durchgeführt. Das ergibt auf 1 m Entfernung einen Pegel von 103 dB. Das möchte ich sehen, dass ein Breitbänder hier mithalten kann.
                          Meiner Meinung nach gehen die Dinger bei der Last auf wie ein Hefekuchen. Von der ursprünglichen Linearität bleibt da nichts mehr übrig, da bin ich mir sehr sicher.
                          Zuletzt geändert von Dr. Who; 03.05.2026, 17:50.

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                            #43
                            Zitat von David Beitrag anzeigen
                            Milon, ich habe es hier schon unzählige Male geschrieben: mein Ziel ist es seit fast jeher, eine selbstgebaute Anlage auf die Beine zustellen, die selbst bei extrem hohen Pegeln noch immer "glockenklar" klingt und die auch sonst keine hörbaren Fehler macht.

                            Dieses Ziel habe ich schon vor etwa 40 Jahren in meinem Kellerraum erfolgreich umgesetzt.
                            ....
                            In der Zwischenzeit gab es grob geschätzt weitere zehn große Anlagen. Immer wollte ich "es" noch besser machen. Egal was es war, es war immer gut, aber anders geklungen hat es bei linearer Einstellung (diesen Unsinn habe ich etwa drei Jahrzehnte lang ausgelebt!) nie.

                            Einen wirklich großen klanglichen Schritt nach Vorne gab es erst, als meine persönlich gewünschte Zielkurve dazu kam. Das ist jetzt etwa fünf Jahre her. Seit etwa zwei Jahren bin ich auf dem Open Baffle-Trip und seit etwa einem Jahr möchte ich nur noch Lautsprecher mit punktförmiger Schallabgabe haben.

                            ....
                            und des Weiteren:
                            Hat man eine derartig verrückte Forderung wie ich sie mir selbst vorgebe, dann wird man auch ungefähr dort landen wo ich jetzt bin.
                            In wenigen Worten Deine Entwicklung auf diesem Gebiet ganz nüchtern von Dir selbst und imho auch sehr treffend zusammengefasst.
                            Und meines Wissens verlangst Du auch nicht, daß es ein Jeder genau so macht.
                            LG
                            Bernd
                            shibumi

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                              #44
                              Zitat von Palisanderwolf Beitrag anzeigen

                              Dann könntest Du ja endlich ganz auf Schallplatten und einen der preiswerteren PS umsatteln, ohne etwas zu vermissen - und in gewissen Kreisen erstmalig als ebenbürtiges „Goldohr“ auftreten.
                              LG
                              Bernd
                              Wenn Du tatsächlich meinst, es wäre ein großes Problem von Plattenspielern, dass da irgendwann bei 10, vielleicht 12 kHz Schluss ist mit einer präzisen Wiedergabe, dann kennst Du eine gute Schallplattenwiedergabe offenbar noch nicht. Natürlich muss man ein bisschen was in die Technik investieren, für insgesamt 299 € ist ein gutes Gesamtpaket noch nicht zu bekommen aber es geht. Kritischer als die Hardware ist aber die Schallplatte, ist die Produktion und/oder die Pressung mies, dann kann der beste Dreher nichts mehr reißen.

                              Allerdings, wer sich mal den Frequenzumfang von CDs ansieht, zumindest bei Pop- und Rockmusik ist das oft so, da ist bei 12 kHz, manchmal schon vorher Schluss obwohl technisch viel mehr möglich wäre. Das Gleiche gilt für die gebotene Dynamik...da wird im Grunde immer nicht mal annähernd ausgenutzt was die Technik hergeben würde.

                              Gruß

                              RD

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                                #45
                                Messtechisch wird ein Mehrweger meist besser sein. Das kann aber im Zweifel egal sein, weil die "Raumsünden" und die des eigenen Gehörs überwiegen. Kleiner "fun fact": Ein Kopfhörer ist üblicherweise ein Breitbänder. Das Trommelfell sowieso.
                                Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

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