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    Das Impulsdiagramm wie bei mir in (#133) und das Spektrogramm gehören zusammen.
    Wobei das Impulsdiagramm die tatsächlichen Reflexionen am Hörplatz anzeigt.

    Ist das Spektrogramm nur aussagekräftig in Verbindung mit der Raum Größe.
    Das ist so definiert.



    Carma bietet das von sich aus an.
    In der selben Skalierung bei Dr. Who und Uwe JAM würde das so aussehen.



    Aber wir haben lt. akustischer Definition einen großen Raum mit etwa 45m2.



    Und das erklärt auch warum die kritischen Reflexionen erst später und kleiner sind. (#133)

    Gruß Frank

    Kommentar


      Hallo Frank, die Logik dahinter verstehe ich nicht: Die ersten kritischen Reflexionen am Hörplatz haben immer das selbe Timing, ob der Raum nun 15 oder 45 qm groß ist, spielt dabei doch überhaupt keine Rolle.

      Kommentar


        Dr. Who

        Wenn es ein paar Tage Zeit hat versuche ich die Diagramme mal zu erklären, möglichst leicht verständlich.
        Ale hängen auf die eine oder andere weise zusammen.
        Alles dient nur dazu, abzuschätzen in welchen akustischem Zustande der Raum ist, und welche Maßnahme das verbessern kann.

        Schallgeschwindigkeit ist 340m/s.
        In größeren Räumen sind die Wandabstände meist größer, das heist der Schall legt einen weiteren Weg zur Wand und zum Hörplatz zurück.
        Jeder Meter Umweg kostet Schallenergie, die Reflexion wird leiser und stört den Direkt Schall weniger.
        Wenn die LS auf einem freien Feld stehen, kommt nichts zurück.

        Gruß Frank

        Kommentar


          Dr. Who

          Hallo Milon,

          ja anbei THD.
          Wie ich schon vor längerem gesagt habe.
          Das sind 1250 €/Paar Monitor Audio Bronze 500 6G
          AVR ist ein Lexicon Rv-6, da kannst dir nichts davon abschneiden.
          Aber durch meinen recht gut bearbeiteten Raum klingt das mit den SVS Subwoofern recht manierlich.
          Wo die 1% Grenze verläuft, siehst du am Fadenkreuz.
          Der Maximalwert bei den 95 db liegt bei 8% - THD kurve - rot bei ca.65 Hz.


          Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: image.png Ansichten: 6 Größe: 1960 KB ID: 735802

          Was verstehst du unter dem Dynamik Test?
          Wie erfolgt da die Messung? - mit REW, sagt mir nichts - bitte Feedback.

          Was die Unruhe bei mir bewirkt habe ich mittlerweile auch herausbekommen.
          Habe einen an sich sehr symmetrischen Raum.
          Nuer es gibt da in der Rückwand die Eingangstüre.
          Obwohl ich einen 250 mm Lochplattenabsorber in die Tür integriert habe, ergibt sich dennoch ein massives Missverhältnis.
          Die restliche Rückwand beseht ja aus einem Lochplattenabsorber mit 360 mm SteicoFlex und einer 140 mm Hinterlüftung.
          Also habe ich durch die Türe ca. 2m² geringere Absorption.
          Und dann kommt noch die "Koje" dazu die entsteht da die Türe um 500 mm genüber der restlichen Rückwand nach hinten verschoben ist. (zu sehen in oben angeführtem Bildmaterial)

          Das kam ganz eindeutig durch meine Analyse mit dem Acustic Texture Analyzer und meinem KI - Assistenten heraus.

          Ergebnis z.B. für den Bereich 150 - 700 Hz schaut dann so aus:

          Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: image.png Ansichten: 6 Größe: 3000 KB ID: 735803


          Brauchst dir nur die REW ETC Messung als *.wav File exportieren und in das Tool laden......

          Kernaussagen des Programmes:

          Beim Acoustic Texture Analyzer (entwickelt von Dr. Alejandro Bidondo) gibt es keine festen "idealen" Werte, da die ideale Akustik stark von der Nutzung des Raumes (z.B. Konzertsaal, Regieraum oder Heimkino) abhängt. Die Software bewertet die Charakteristik und Qualität der Raumimpulsantwort (RIR). [1, 2, 3, 4]
          Die idealen Daten für Ihre individuelle Auswertung hängen stark von den analysierten Kernparametern ab:
          Die wichtigsten Parameter und ihre Tendenzen
          • Übergangszeit (Transition Time - Tt): Gibt an, wann frühe Reflexionen in den Nachhall übergehen. Ein idealer Wert hängt von der Raumgröße ab (z.B. ~40-60 ms in kleinen Regieräumen, um den Direktschall nicht zu maskieren). [1, 2]
          • Normalized Ordinal Distance (nOD): Quantifiziert die Abweichung der Energie der frühen Reflexionen von einer idealen Kurve. Ein Wert nahe 0 bedeutet, dass die Struktur der Reflexionen sehr gut und gleichmäßig verteilt ist (diffuses Feld). [1]
          • Kumulative Anzahl früher Reflexionen (CNER): Zeigt, wie dicht die Reflexionen eintreffen. In hervorragend diffusen Räumen steigen diese Reflexionsdichten gleichmäßig und kontinuierlich an, ohne abrupte Energiesprünge. [1, 2]
          • Autocorrelation Duration (ACd): Ein Maß für die wahrgenommene Räumlichkeit und Klangfülle. Ideal ist ein Wert, der eine harmonische Verteilung aufweist, ohne dass einzelne Reflexionen zu lange isoliert herausstechen. [1]
          Ein anschauliches Video, das die genaue Funktion des Acoustic Texture Analyzers und die Auswertung der nOD-Werte (Normalisierte Ordinale Distanz) erklärt:



          Einordnung der Ergebnisse
          Die grafischen Auswertungen der Software zeigen typischerweise die Kurve der Energieakkumulation im Vergleich zu einer idealen Referenzkurve (vergleichbar mit dem Ladevorgang eines Kondensators). [1, 2]
          • Ideale Textur: Die tatsächliche Energiekurve folgt der idealen Kurve sanft und stetig bis zur Übergangszeit. Es gibt keine plötzlichen Energiespitzen (Peaks) oder auffälligen Einbrüche. [1]
          • Problematische Textur: Große Abweichungen zwischen der gemessenen Kurve und der Idealkurve weisen auf Flatterechos, unzureichende Diffusion oder eine zu stark reflektierende/absorbierende Raumgeometrie hin.


            Die gesamte Analyse meines Raumes fasse ich noch zusammen und stelle sie ein falls du (ihr) Interesse hast/habt.

            Schönen Abend.
            LG Uwe
          Zuletzt geändert von David; 07.07.2026, 06:18.

          Kommentar


            FrankG

            Hallo Frank,

            Zitat von FrankG Beitrag anzeigen
            Das Impulsdiagramm wie bei mir in (#133) und das Spektrogramm gehören zusammen.


            Ist auch mein "Spruch"
            Der Zusammenhang Spektrogramm/Raumgröße ist mir klar.
            (REW macht da keinen Unterschied, an sich tolles Programm in dem Punkt aber)

            Ich sehe aber bei den Diagrammen keinen Unterschied bei den Messwerten.
            Der einzige Unterschied liegt in der unterschiedlichen Formatierung der Ordinate.
            Wenn man die Ordinate des unteren Diagrammes auf die 500 ms wie oben formatiert dann hat man doch dasselbe Ergebnis.
            Oder übersehe ich da was?

            Schönen Abend.
            LG UWE

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              Hallo Uwe, eines muss ich dir lassen: Ich habe noch nie jemanden gesehen der das Messen so akribisch betreibt wie du. Das ist ja schon eine ganze Wissenschaft für sich, was du da machst.



              Da ich ja jetzt weiß, mit welchen Lautsprechern du hörst, kann ich das Diagramm gleich viel besser einordnen. Das muss man halt immer alles in Relation sehen.
              Das ist überhaupt etwas, was mir seit jeher in den Foren aufgefallen ist, dass diejenigen mit bescheidenen Mitteln( Lautsprecher bezogen) sich viel mehr mit der Raumakustik auseinandersetzen. Warum das letztendlich so ist, kann man nur mutmaßen.
              Auf jeden Fall danke ich dir, dass du dich getraut hast, deine THD-Werte offenzulegen – und dann auch noch bei 95 dB! Das ist aller Ehren wert und gebührt Respekt. Hätte ja auch was passieren können mit den Lautsprechern. Und wer hier im Forum hat denn jemals ungeglättet THD veröffentlicht, niemand( jedenfalls habe ich noch nichts dergleichen gesehen ). Das ist ja bei REW im Distortionsmenü auch gar nicht möglich, jedenfalls nicht in meiner Version. Bekommst einen dicken Daumen hoch.
              Solltest du jemals eine Vergleichsmessung benötigen, kannst du dich gerne bei mir im Träumchen melden.
              Ach und eines noch: Das mit der 1%-Linie ist wirklich eine richtig gute Idee, das werde ich so übernehmen. So liest sich das gleich viel einfacher.



              Und zu guter Letzt: Mit Dynamiktest oder Kompressionstest, oder wie man das auch immer nennen mag meine ich einfach zwei Messungen. Einmal bei 75 dB, einmal bei 90 dB und wenn du es ganz genau wissen willst, auch noch mal bei 95 dB.
              Und dann legst du die Frequenzgänge in REW einfach unter All SPL übereinander. Da siehst du dann genau, inwieweit deine Lautsprecher tonal verfärben. Im absoluten Idealfall liegen die Frequenzgänge (75 vs 90) exakt übereinander, entsprechend dem theoretischen Ideal. Ist mal ganz interessant zu sehen, inwieweit ein Lautsprecher verfärbt wenn es zu einem derartigen Pegelsprung kommt. Für mich war es jedenfalls sehr aufschlussreich.


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