Ansonsten: hab in meinem ganzen Leben noch nie ein Chassis gegrillt und die Lautsprecher ganz früher waren nicht so hochwertig. Und laut gehört habe ich schon immer.
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Messpraxis am Hörplatz: Relevanz und Gewichtung der Messkurven bei 85, 90 & 96 dB
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Messe ich sonst nicht, denn selbst wenn das Resultat schlecht wäre, wüsste ich nicht, wie ich es verbessern könnte. Das gilt auch für mehrere andere Messungen, die nur wenig bis gar nichts mit den Lautsprechern zu tun haben. Und selbst wenn, dann geht es dabei um Gehäuseresonanzen und so etwas gibt es bei Open Baffles nicht. Im Bass habe ich geschlossene Gehäuse, da könnte es schon so sein.Zitat von Dr. Who Beitrag anzeigenDavid, ich bin ja mal auf dein Wasserfall gespannt welches du hier einstellen wirst.
Ich werde diese Messung nur für dich machen und hier zeigen.
Aber!
Im Gegenzug möchte ich von dir Klirrmessungen sehen, die du beim Hörplatz mit einem Pegel gemacht hast, knapp bevor das Messsystem "sagt", dass der Pegel zu hoch ist, so wie ich es immer mache.
Deal?Zuletzt geändert von David; 23.04.2026, 06:53.Gruß
David
Private Audioanlage: Lautsprecher und 8-Kanal Verstärker sind Eigenbau. Das "Herzstück" ist ein Mac Mini und ein miniDSP Flex Eight mit Dirac Live
WEBSEITE HiFiAKTIV: Klick mich
Wirklich hochwertige Audiowiedergabe erfordert tadellose Messwerte beim Hörplatz. Das muss einmal die Basis sein. Danach hört man die Aufnahmen weitgehend so, wie sie produziert wurden, aber nur so gut, wie es die Umstände im Hörraum und beim Hörplatz zulassen. Diese "Deckelung" setzt in üblichen Wohnräumen sehr früh ein, da helfen auch die besten und schönsten Geräte nichts!
Was bei schlechten Bedingungen immer hilft, das ist ein möglichst kleines Hördreieck.
Es spricht aber nichts dagegen (gehört für mich sogar standardmäßig dazu) sich nach Optimierung der Messdaten abschließend einen „besser gefallenden“ Klang mit breitbandigen Anhebungen oder Absenkungen einzustellen als lineare Wiedergabe es meist ist. Oft (auch für mich) reicht dazu nur eine Anhebung der Tiefbässe um ein paar dB. An den tadellosen Messdaten ändert sich deshalb nichts.
Alles das ist „Standard-Profitechnik“, die auf digitaler Basis funktioniert und wozu ein PC und ein DSP notwendig sind.
Alles was unter den Sammelbegriff „HiFi“ fällt, ist für mich schon vor sehr langer Zeit komplett uninteressant geworden, weil damit nie das erreicht wurde, was ursprünglich angestrebt war und weil es auf die uralte Art auch gar nicht geht, die sich bis heute nicht verändert hat.
Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst dann, wenn sie physikalisch und messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen wurden. Das war bisher nach unzähligen solcher Tests noch nie der Fall!
Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich -
Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
Wichtig: zumindest versuchen, beim Thema zu bleiben!
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Ist ja schön für euch, wenn ihr noch keine Chassis zerlegt habt. Ist sicher der Tatsache geschuldet, dass ihr nicht ganz so viele Lautsprecher in euren Händen hattet. Da ich aber knapp dreißig Jahre im Service tätig war und nun vierzehn Jahre in der Qualitätsprüfung beschäftigt bin, konnte ich tausende Lautsprecher prüfen, entgegennehmen, reparieren.....
Eingetrocknete Ferrofluidhochtöner, festgelaufenen Spulen, durchgebrannte Spulen, aufgelöste Sicken, eingedrückte Kalotten, alles gängige Praxis.
Manchmal Partyopfer, manchmal einfach zu alt oder zulange in der Sonne geschmort. Manchmal defekte Endstufen, Ursachen für defekte Lautsprecherchassis gibt es viele.
Und auch ich habe schon mal einen teuren Titanhochtöner gekillt. Dazu musste ich nur (dummerweise) am Plattenspieler das Tonabnehmersystem tauschen ohne den Verstärker runter- besser ausgeschaltet zu haben. Ich hörte nur einen leisen Klick, da war es zu spät. Ja, ein Passivlautsprecher von MB mit fünf Jahren Garantie, mein Glück. Einkaufspreis des Hochtöners: 170,-DM.
Beim Messen ist mir nie ein System drauf gegangen, obwohl ich da heftig laut höre. Der Verstärker des Messsystems ist aber eine Klasse für sich.
best regards
Mark von der Waterkant
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Egal auf welchen Messwert man sich "verbeisst", die Frage bleibt offen, inwieweit jeder davon wirklich wichtig ist. Die "Antwort" aus der Praxis, nach gefühlt "unendlich vielen verblindeten Vergleichen", ist dazu eine erschreckende. Vor allem gegenüber dem, was einem dauernd im HiFi-Bereich so eingeredet wird und vor allem im Zusammenhang mit Musik! Das gilt selbstverständlich auch für das, worauf ich mich "verbeisse".
Wie könnte es sonst möglich sein, dass Leute vom Klang ihrer Anlage begeistert sind, wenn es dahinter Messwerte gibt, die einfach entsetzlich schlecht sind?
Gruß
David
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Es war und ist teil des High End Narrativs, dem Opf... ähm, Kunden zu sugerrieren, daß alles irgendwie hörbar sein muß. Führt zu "Gerätsfetischismus" und Selbsttäuschung, aber was will man machen? außerdem ist heutzutage jeder in der Lage, sich zu informieren, was wirklich relevant ist, und was nicht. Wer lieber jedem alles glaubt, kann es gerne machen, nicht meine Baustelle.Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.
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Manches Mal in letzter Zeit erwische ich mich dabei, dass ich mir selbst die Frage stelle, ob die "HiFi-Enthusiasten" (um es einmal "nett" auszudrücken) nicht doch eher die sind, die "es" richtig(er) machen als ich oder Andere, die perfekte Musikwiedergabe in einem Raum anstreben, denn ihnen reichen schöne Geräte, dazu noch toll aussehendes Zubehör und eine große Portion HiFi-Voodoo..... und das was dann aus ihren Lautsprechern "irgendwie rausdudelt", das hinterfragen sie nicht, weil es ihnen reicht und weil sie auch gar nicht in der Lage sind, es akustisch zu messen.
Kurzum: Nichtwissen, Ahnungslosigkeit und der Glaube an Dinge die es gar nicht gibt, kann mehr befriedigen, interessanter sein und mehr Spaß machen als das Streben nach Perfektionismus.
Dazu muss man aber auch der passende Typ sein. Ich bin's (leider???) nicht.Gruß
David
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Was bei schlechten Bedingungen immer hilft, das ist ein möglichst kleines Hördreieck.
Es spricht aber nichts dagegen (gehört für mich sogar standardmäßig dazu) sich nach Optimierung der Messdaten abschließend einen „besser gefallenden“ Klang mit breitbandigen Anhebungen oder Absenkungen einzustellen als lineare Wiedergabe es meist ist. Oft (auch für mich) reicht dazu nur eine Anhebung der Tiefbässe um ein paar dB. An den tadellosen Messdaten ändert sich deshalb nichts.
Alles das ist „Standard-Profitechnik“, die auf digitaler Basis funktioniert und wozu ein PC und ein DSP notwendig sind.
Alles was unter den Sammelbegriff „HiFi“ fällt, ist für mich schon vor sehr langer Zeit komplett uninteressant geworden, weil damit nie das erreicht wurde, was ursprünglich angestrebt war und weil es auf die uralte Art auch gar nicht geht, die sich bis heute nicht verändert hat.
Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst dann, wenn sie physikalisch und messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen wurden. Das war bisher nach unzähligen solcher Tests noch nie der Fall!
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Manchmal ist es noch ganz anders - derjenige weiß ganz genau, wie "der Hase läuft", aber andere Faktoren sind kaufentscheidend. Von WAF Spleen, Sentimentales, oder gar Statussymbol Gehabe ist alles möglich. Der Mensch ist nur bedingt ein rationales Wesen.
Beispiel meine Wenigkeit. Warum kaufe ich mir, anno 2025, einen Plattenspieler? Für die paar alte Platten, die noch übrig waren, sinnlos. OK manchmal schleppt die Verwandtschaft was her. Aber generell? Ich wollte irgendwann die Erinnerung daran, egal wie irrational. Blöd, aber nicht schlimm. Bonus: Macht was her im Wohnzimmer.Zuletzt geändert von respice finem; 23.04.2026, 08:21.Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.
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Meine Erfahrung mit den ganz reichen Kunden: sie wissen es oft tatsächlich nicht besser und vertrauen den Marketinggeschwätz. Und oft fand ich es auch nicht notwendig, da Aufklärungsarbeit zu leisten. Lieber den Kunden in seeligen Glauben lassen.
Ja, konnte ich irgendwann nicht mehr, ich bin ja raus aus dem Endkundengeschäft.
best regards
Mark von der Waterkant
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Kann ich gut verstehen.Ja, konnte ich irgendwann nicht mehr, ich bin ja raus aus dem Endkundengeschäft.
?
Mit meinem heutigen Wissen könnte ich unmöglich noch ein erfolgreiches HiFi-Geschäft führen, denn ich müsste von allem abraten, das in meinen Vorführräumen steht.
Wäre aber irgendwie lustig, denn ich müsste Jeden der mein Geschäft betritt sagen: "sie können sich gerne alles anschauen und ich führe ihnen auch gerne alles vor, aber mein Gewissen lässt es nicht zu, dass ich Ihnen Irgendwas davon verkaufe, weil es technisch komplett veraltet ist.
Gruß
David
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Alles was unter den Sammelbegriff „HiFi“ fällt, ist für mich schon vor sehr langer Zeit komplett uninteressant geworden, weil damit nie das erreicht wurde, was ursprünglich angestrebt war und weil es auf die uralte Art auch gar nicht geht, die sich bis heute nicht verändert hat.
Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst dann, wenn sie physikalisch und messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen wurden. Das war bisher nach unzähligen solcher Tests noch nie der Fall!
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Und wenn -- ist so jemand beratungsresistent, zahlt er eben drauf. Wie sagt der Ami mit Verstopfung - I don`t give a shitZitat von Observer Beitrag anzeigenMeine Erfahrung mit den ganz reichen Kunden: sie wissen es oft tatsächlich nicht besser und vertrauen den Marketinggeschwätz. Und oft fand ich es auch nicht notwendig, da Aufklärungsarbeit zu leisten. Lieber den Kunden in seeligen Glauben lassen.
Ja, konnte ich irgendwann nicht mehr, ich bin ja raus aus dem Endkundengeschäft.
Wir leben nicht mehr in den 80ern und es gibt viele Wege, sich zu "entblöden", wenn man will.Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.
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Theoretisch nicht, denn Du könntest versuchen, nur Geräte zu verkaufen, die nicht komplett veraltet sind.Zitat von David Beitrag anzeigen...ich müsste Jeden der mein Geschäft betritt sagen: "sie können sich gerne alles anschauen und ich führe ihnen auch gerne alles vor, aber mein Gewissen lässt es nicht zu, dass ich Ihnen Irgendwas davon verkaufe, weil es technisch komplett veraltet ist.
Die Chancen, zu scheitern, wären allerdings hoch - zu wenig Marge, oder zu wenige Kunden. Sic Mundus creatus est.Zuletzt geändert von respice finem; 23.04.2026, 09:37.Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.
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Diese Technics Nachbauten sind ganz OK, reichen an das Original aber nicht heran.Zitat von respice finem Beitrag anzeigenSo was (in Silber):
https://www.audio-technica.com/de-de/at-lp120xusb
Gruß
RD
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Zum gut aussehen und mal "alle Totensonntage" eine LP reicht es. Das ist übrigens eine überarbeitete Version, der Vorgänger hatte u.A. Probleme mit Antiskating, der nicht mehr. Und alles an Bord - wahlweise analog oder USB, beide mit RIAA eingebaut. Für mich positiv überraschend - das Ding ist vom Antrieb her absolut lautlos.Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.
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