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1986

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    1986


    Hallo in die Runde,

    ich bin Mitte 50 und Ingenieur im Anlagenbau und der Gebäudetechnik.

    Ich habe schon eine kleine Weile mitgelesen und finde den oft pragmatischen Ansatz sehr erfrischend.

    Los gings mit dem musikalischen Hobby weit in der Vergangenheit. Als Umstieg vom coolen Ghettoblaster mit Doppelkassettendeck. Mit geschenkten Boxen, die ich wegen Wasserflecken blau angemalt hatte.

    Denon PMA 250 + Sony CDP M27 + Telefunken RC 200 Tape+ Jamo J-50

    Der Verstärker war lange noch bei meiner Schwester in Betrieb.

    Grüße,
    Frank
    to be continued

    #2

    Zehn Jahre später wurde es dann schon richtig ernsthaft mit der Musik. Und ich heiratete meine heutige Frau. Die zum großen Glück ebenfalls sehr musikbegeistert ist, von Bach bis Melodic Death Metal.


    1996:

    Marantz PM 62 / CD 52 + Denon DRM 800 Tape / TU 215 Tuner + Technics Sl BD 20 + MB Quart 1000


    Die Lautsprecher hatten wir damals kaum in unseren Fiat 126 (2Zylinder-4Takt-luftgekühlter Heckmotor -> kein Kofferraum) reinbekommen.
    to be continued

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      #3

      Nochmal zehn Jahre weiter sah es dann so aus:

      2006:

      Onkyo A1VL (Class D) / Dx7555 CD Player+ Project Debut + Ortofon OM20 + B&W CM7

      Ein super stabiler PWM Verstärker im Doppel Monoaufbau. Und seitdem entwickelt sich die Hörzone am gleichen Platz im Wohnzimmer. Und die Lautsprecher werkeln auch heute noch in der zweiten Anlage. Einmal zwischenzeitlich die Hochtöner getauscht.

      Grüße,
      Frank
      Angehängte Dateien
      to be continued

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        #4
        Frank, ein freundliches vorerst mal.
        Gruß
        David


        WEBSEITE HiFiAKTIV: Klick mich
        Wirklich hochwertige Audiowiedergabe erfordert tadellose Messwerte beim Hörplatz. Das muss einmal die Basis sein. Danach hört man die Aufnahmen weitgehend so, wie sie produziert wurden, aber nur so gut, wie es die Umstände im Hörraum und beim Hörplatz zulassen. Diese "Deckelung" setzt in üblichen Wohnräumen sehr früh ein, da helfen auch die besten und schönsten Geräte nichts!
        Was bei schlechten Bedingungen immer hilft, das ist ein möglichst kleines Hördreieck.

        Es spricht aber nichts dagegen (gehört für mich sogar standardmäßig dazu) sich nach Optimierung der Messdaten abschließend einen „besser gefallenden“ Klang mit breitbandigen Anhebungen oder Absenkungen einzustellen als lineare Wiedergabe es meist ist. Oft (auch für mich) reicht dazu nur eine Anhebung der Tiefbässe um ein paar dB. An den tadellosen Messdaten ändert sich deshalb nichts.

        Alles das ist „Standard-Profitechnik“, die auf digitaler Basis funktioniert und wozu ein PC und ein DSP notwendig sind.

        Alles was unter den Sammelbegriff „HiFi“ fällt, ist für mich schon vor sehr langer Zeit komplett uninteressant geworden, weil damit nie das erreicht wurde, was ursprünglich angestrebt war und weil es auf die uralte Art auch gar nicht geht, die sich bis heute nicht verändert hat.

        Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst dann, wenn sie physikalisch und messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen wurden. Das war bisher nach unzähligen solcher Tests noch nie der Fall!

        Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich -

        Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
        Wichtig: zumindest versuchen, beim Thema zu bleiben!

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          #5
          Zitat von FOG Beitrag anzeigen
          ...1996...Fiat 126...
          Dazu sagt der Pole in mir:

          Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

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            #6

            2016: Einstieg in die schrullige Naim Welt mit gebrauchten 804er und DIN Kabel.

            Rega RP3 TAD Edition / TTPSU / Elys + Naim Stageline N / Supernait / CD 5i + B&W 804 d2

            Den Plattenspieler gibt’s auch heute noch im Haus. Die Engländer sind ja völlig schmerzbefreit. Zum Beispiel ist der Motor im Plattenspieler mit doppelseitigem Klebeband verbaut. Und die Steuereinheit war wegen den Lötstellen mehrfach zur Reparatur, bis ich schließlich eine Neue gekauft hatte. Der blaue Elys Tonabnehmer wurde gegen einen gelben Exact getauscht. Der nimmt auch die inneren Plattenrillen noch gelassen.

            Grüße,
            Frank

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            to be continued

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              #7

              Zur Corona Zeit dann einen neuen Ansatz im Wohnzimmer gesucht. Zuerst kamen die geschlossenen Lautsprecher aus Aluminium dazu. Eigentlich wollte ich mir bei dem Händler ein paar gebrauchte Avalon anschauen, aber ich war mit deren Bass nicht zufrieden.

              Anders bei den dann vorgespielten Magicos. Die gingen mir nicht mehr aus dem Ohr. Bei den vielen Frästeilen die Lautsprecher für den Maschinenbauer.

              Aber natürlich stattlich teuer. Wobei die ersten A3 Exemplare zu einem noch recht guten Preis über die Theke gingen. Eine Woche lang Finanzen gewürfelt und dann bestellt. Ich hatte lange Zeit nicht mehr so viel Vorfreude.

              Dazu kam der Vollverstärker und der CD Player aus dem Land der aufgehenden Sonne. Den Accuphase hatte ich gebraucht als Übergang gekauft. Aber das Ding gefällt mir so gut, dass sich das Thema erledigt hat.

              Zunächst hatte ich den eingebauten Streamer im CD Player verwendet. Aber die Player Software ist eher rudimentär. Und ich wollte nicht noch einen weiteren Computer im Haus. Daher kam dann ein sehr flexibler Lumin Streaming Transport. Und ein gebrauchter externer DAC aus deutscher Schmiede. Bei dem mir der vorbildhafte Aufbau gefällt.

              Verkabelt ist alles mit In-Akustik. Die Fertigung ist bei uns ganz in der Nähe. Was man sich alles bei einfachen Kabel so ausdenken kann! Ob es was akustisch bringt? Ich würde ein Blindtest nicht bestehen. Aber ich finde auch hier den Ingenieursansatz gut.

              MacMiniM2 + Roon -> Lumin U2Mini Streamer / Marantz ND8006 CD Player-> Linnenberg Telemann DAC -> Accuphase E280 Amp -> Magico A3 - In-Akustik Kabel

              Grüße,
              Frank
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                #8

                Und ich habe mich dann gefragt, was noch so geht, wenn man am Raum weiter bastelt. Die Lautsprecher stehen zwar unsymmetrisch an der langen Raumseite, aber recht weit von den Seitenwänden entfernt. An der linken näheren Wand (1,5m) bildet sich ein Erker mit Fenster aus. Dafür keine rechten Wandecken. Auf der rechten Seite (3m) Bücherregale.

                Von Hofa habe ich mir einen Vorschlag machen lassen und zum Teil umgesetzt. Die schweren Sofas helfen sicher auch dabei und das die eine Raumhälfte in die Küche und einen offenen Flur übergeht. So haben Basswellen Auslauf.

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                Mit Roon auf dem Mac Mini im Büro kam dann die Möglichkeit einen digitalen Filter einzubinden. Zunächst habe ich mit Acourate gespielt, aber das war mir zu kompliziert.

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                Dann bin ich im Netz auf Focus Fidelity gestossen, das einfach zu bedienen war. Eine Raummode bei 30 Hz ist natürlich nicht aufzufüllen. Ist aber für mich auch nicht notwendig.


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                Aber es kommt auch stark auf die Musik darauf an. Und bei welcher Lautstärke es spielt. Bis normale Zimmerlautstärke höre ich lieber ohne Filter.




                Und wie hört sich das Ganze an?

                So dass ich mir nichts mehr anderes Wünsche. Zumindest bis heute. Wir sind auch große Filmfans. Der TV Ton läuft nur noch über die Anlage.




                Viele Grüße

                Frank
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                to be continued

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                  #9
                  Eine sehr interessante "Audio-Bio".

                  Die Lautsprecher von Magico (ich kenne nur deren HP) machen auf mich einen guten Eindruck, obwohl ich selbst einen komplett anderen Weg gehe.
                  Gruß
                  David


                  WEBSEITE HiFiAKTIV: Klick mich
                  Wirklich hochwertige Audiowiedergabe erfordert tadellose Messwerte beim Hörplatz. Das muss einmal die Basis sein. Danach hört man die Aufnahmen weitgehend so, wie sie produziert wurden, aber nur so gut, wie es die Umstände im Hörraum und beim Hörplatz zulassen. Diese "Deckelung" setzt in üblichen Wohnräumen sehr früh ein, da helfen auch die besten und schönsten Geräte nichts!
                  Was bei schlechten Bedingungen immer hilft, das ist ein möglichst kleines Hördreieck.

                  Es spricht aber nichts dagegen (gehört für mich sogar standardmäßig dazu) sich nach Optimierung der Messdaten abschließend einen „besser gefallenden“ Klang mit breitbandigen Anhebungen oder Absenkungen einzustellen als lineare Wiedergabe es meist ist. Oft (auch für mich) reicht dazu nur eine Anhebung der Tiefbässe um ein paar dB. An den tadellosen Messdaten ändert sich deshalb nichts.

                  Alles das ist „Standard-Profitechnik“, die auf digitaler Basis funktioniert und wozu ein PC und ein DSP notwendig sind.

                  Alles was unter den Sammelbegriff „HiFi“ fällt, ist für mich schon vor sehr langer Zeit komplett uninteressant geworden, weil damit nie das erreicht wurde, was ursprünglich angestrebt war und weil es auf die uralte Art auch gar nicht geht, die sich bis heute nicht verändert hat.

                  Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst dann, wenn sie physikalisch und messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen wurden. Das war bisher nach unzähligen solcher Tests noch nie der Fall!

                  Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich -

                  Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
                  Wichtig: zumindest versuchen, beim Thema zu bleiben!

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                    #10
                    Hallo David,

                    es ist sehr interessant alle Parameter, von der Verstärkung bis zum Lautsprecheraufbau, selbst in der Hand zu haben!
                    Bedarf sicher einiger Erfahrung, Zeit und Versuche?

                    Grüße,
                    Frank
                    to be continued

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                      #11
                      Zitat von FOG Beitrag anzeigen
                      Hallo David,

                      es ist sehr interessant alle Parameter, von der Verstärkung bis zum Lautsprecheraufbau, selbst in der Hand zu haben!
                      Bedarf sicher einiger Erfahrung, Zeit und Versuche?

                      Grüße,
                      Frank
                      Es ist ein sehr dornenreicher Weg mit ständigem Dazulernen und irgendwie ein Fass ohne Boden. Aber andererseits ist es auch eine interessante Entdeckungsreise. Zumindest ich komme kaum noch davon los und habe ständig neue Ideen dazu. Schon irgendwo mitten in der Herstellung komme ich wieder auf neue Ideen. Das ist verrückt, keine Frage.
                      Gruß
                      David


                      WEBSEITE HiFiAKTIV: Klick mich
                      Wirklich hochwertige Audiowiedergabe erfordert tadellose Messwerte beim Hörplatz. Das muss einmal die Basis sein. Danach hört man die Aufnahmen weitgehend so, wie sie produziert wurden, aber nur so gut, wie es die Umstände im Hörraum und beim Hörplatz zulassen. Diese "Deckelung" setzt in üblichen Wohnräumen sehr früh ein, da helfen auch die besten und schönsten Geräte nichts!
                      Was bei schlechten Bedingungen immer hilft, das ist ein möglichst kleines Hördreieck.

                      Es spricht aber nichts dagegen (gehört für mich sogar standardmäßig dazu) sich nach Optimierung der Messdaten abschließend einen „besser gefallenden“ Klang mit breitbandigen Anhebungen oder Absenkungen einzustellen als lineare Wiedergabe es meist ist. Oft (auch für mich) reicht dazu nur eine Anhebung der Tiefbässe um ein paar dB. An den tadellosen Messdaten ändert sich deshalb nichts.

                      Alles das ist „Standard-Profitechnik“, die auf digitaler Basis funktioniert und wozu ein PC und ein DSP notwendig sind.

                      Alles was unter den Sammelbegriff „HiFi“ fällt, ist für mich schon vor sehr langer Zeit komplett uninteressant geworden, weil damit nie das erreicht wurde, was ursprünglich angestrebt war und weil es auf die uralte Art auch gar nicht geht, die sich bis heute nicht verändert hat.

                      Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst dann, wenn sie physikalisch und messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen wurden. Das war bisher nach unzähligen solcher Tests noch nie der Fall!

                      Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich -

                      Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
                      Wichtig: zumindest versuchen, beim Thema zu bleiben!

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                        #12
                        Hallo Frank,
                        ein herzliches Willkommen auch von der hiesigen Opposition .

                        Anhand Deines geschilderten Werdegangs, wäre mir evtl. möglich, Deine Lieferhändler zu ermitteln -
                        bin als Handelsvertreter bei fast allen dort unten ein- und ausgegangen.

                        Liebe Grüsse aus dem Nordschwarzwald (Raum FDS)
                        Edward M.




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                          #13
                          Hallo und herzlich willkommen hier im Forum.

                          Und Respekt, da hast Du in gerade mal 30 Jahren wohl mehr Geld mit Hifi Zeugs verbrannt als ich in fast 50 Jahren...Gruß

                          RD

                          Kommentar


                            #14
                            Zitat von ruedi01 Beitrag anzeigen
                            Hallo und herzlich willkommen hier im Forum.

                            Und Respekt, da hast Du in gerade mal 30 Jahren wohl mehr Geld mit Hifi Zeugs verbrannt als ich in fast 50 Jahren...Gruß

                            RD
                            Hallo RD,

                            sind ja eher 40 Jahre, aber das macht es nur im rechnerischen Tagesdurchschnitt besser.
                            Der Gebrauchtmarkt hilft meist die Schmerzen zu lindern.


                            Viele Grüße,
                            Frank
                            to be continued

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                              #15
                              Ja, gebraucht habe ich auch so einiges gekauft in den letzten 30, 35 Jahren zumindest. Man sollte sich aber darüber im klaren sein, dass da immer was ist mit dem alten Zeugs. Meistens kann man das richten (lassen), denn der alte Kram ist im Gegensatz zu den aktuellen Sachen fast immer relativ einfach und preiswert zu reparieren. Und lles in allem langlebiger.

                              Es ist Geschmacksache was man bevorzugt, neu oder alt. Beides hat seine Vor- und Nachteile.

                              Gruß

                              RD

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