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Klingen unterschiedliche Hochtonsysteme wirklich unterschiedlich?

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    #31
    @ # 17

    kenne ich ja bzw. den Bauthread hatte ich mitbekommen.

    Dennoch hast du letztens noch geäußert BEYMA wäre bei den dargestellten Diagrammen am schummeln. Genauer gesagt in einem bestimmten wichtigen Bereich des Frequenzganges wäre das Diagramm gequetscht dargestellt. Dein letzter Satz dazu war: nicht mit mir!

    Den Beitrag dazu habe ich nicht mehr finden können, sind ja auch einige gelöscht worden...

    Auch wenn du die Qualität des TPL nicht anzweifelst, so ganz traust du BEYMA nicht über den Weg.

    Naja macht ja nix, mich störts nicht.

    LG
    Clara

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      #32
      Beyma presst die Y-Dimension/Achse mehr zusammen als die anderen Hersteller und das ist nicht OK, weil es zu Fehleinschätzungen führt. Überall gibt es Normen, warum hier nicht?

      Wie auch immer, die AMTs dieses Herstellers sind sicher gut und sie passen sehr gut zu 3-wegigen Lautsprecherkonzepten, wo die Tieftonchassis recht hoch (aus meiner Sicht viel zu hoch) raufspielen (müssen).

      In meinem Fall, wo es "richtige Subwoofer" gibt und darüber hinaus nur noch zwei Wege, muss der "Hochtöner" sehr weit runterreichen. Im Idealfall noch eine weitere Oktave unter der Einsatzfrequenz und die schafft keiner der beiden von Beyma.

      Die vorhin gezeigten AMTs von Mundorf, die ich in meinen alten Sats verwende, reichen laut Datenblatt bis 660Hz (obwohl dreiwegig, hier würde auch der von Beyma reichen!).

      Bei meinen Anforderungen und in meinem Raum muss alles sowohl größen- als auch leistungsmäßig überdimensioniert sein, denn nur dann ist Verzerrungsfreiheit auch bei sehr hohen Pegeln gesichert.
      (Anmerkung: mit der Größe muss man/ich aufpassen - bzw. "vernünftig" bleiben, weil sich dadurch auch Nachteile ergeben.)
      Zuletzt geändert von David; 28.02.2026, 08:00.
      Gruß
      David


      WEBSEITE HiFiAKTIV: Klick mich
      Wirklich hochwertige Audiowiedergabe basiert auf tadellosen Messwerten beim Hörplatz. Das muss einmal die Basis sein. Danach hört man die Aufnahmen weitgehend so, wie sie produziert wurden, aber nur so gut, wie es die Umstände im Hörraum und beim Hörplatz zulassen.

      Es spricht aber nichts dagegen (gehört für mich sogar standardmäßig dazu) sich abschließend einen „besser gefallenden“ Klang einzustellen als lineare Wiedergabe es meist ist. Oft (auch für mich) reicht dazu nur eine Anhebung der Tiefbässe um ein paar dB. An den tadellosen Messdaten ändert sich deshalb nichts.

      Alles das ist „Standard-Profitechnik“, die auf digitaler Basis funktioniert und wozu ein PC notwendig ist.

      Von allem, was unter den Sammelbegriff „HiFi“ fällt, habe ich mich schon vor sehr langer Zeit komplett distanziert und ich möchte mich an derartigen Diskussionen in Zukunft nicht mehr beteiligen.

      Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich -
      Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich nur, wenn sie messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen werden konnten.
      Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
      Wichtig: zumindest versuchen, beim Thema zu bleiben!

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        #33
        Hallo,

        Ich hab mal die KI gebeten aufzuzeigen wo die Unterschiede zwischen einer Gewebekalotte einer Neumann und einem Berylliumhochtöner liegen.




        Vergleich zwischen Beryllium-Hochtönern und den Gewebe-Kalotten in Neumann-Monitoren (spezifisch KH 420). Ziel ist eine neutrale Gegenüberstellung der Materialphysik und der messtechnischen Ergebnisse. 1. Materialwissenschaftliche Analyse: Piston Range und Break-up


        Das Ziel eines Hochtöners ist eine Bewegung im sogenannten Kolbenbereich (Piston Mode). Dabei soll sich die gesamte Kalotte gleichmäßig vor- und zurückbewegen, ohne dass sich das Material verformt.

        Kennzahlen-Vergleich:
        • Dichte (rho): Gewebe hat eine sehr niedrige Dichte. Beryllium hat 1,85\text{ g/cm}^3.
        • Steifigkeit (E-Modul): Gewebe hat eine niedrige Steifigkeit (hohe innere Dämpfung). Beryllium hat eine extrem hohe Steifigkeit (287\text{ GPa}).
        • Schallgeschwindigkeit (c): Gewebe ist langsam. Beryllium ist extrem schnell (\approx 12.900\text{ m/s}).

        Technische Auswirkungen:
        • ?Resonanzfrequenz (Break-up Mode): Durch die hohe Steifigkeit liegt diese Resonanzfrequenz bei Beryllium-Kalotten typischerweise bei über 40\text{ kHz}, während sie bei Gewebe-Kalotten oft deutlich niedriger liegt (im Bereich von 20\text{–}25\text{ kHz}).
        • ?Verzerrungsverhalten: Obwohl beide Materialien im Hörbereich extrem linear arbeiten können, beeinflusst die Resonanzfrequenz durch Intermodulationsverzerrungen potenziell den hörbaren Bereich darunter. Die Lage des Break-ups bei 40\text{ kHz}+ (Beryllium) verlagert diese Probleme physikalisch weiter aus dem hörbaren Spektrum heraus als bei Gewebekalotten.
        2. Impulsverhalten (Transienten) und Energieabsorption


        Ein Hochtöner muss nicht nur Töne erzeugen, sondern diese auch exakt stoppen können.
        • Innere Schallgeschwindigkeit: Beryllium besitzt eine extrem hohe Schallgeschwindigkeit. Dadurch breiten sich die Impulse innerhalb der Membran schneller aus, was zu einem schnelleren Ausschwingverhalten führt.
        • Energie-Speicherung: Gewebe-Kalotten benötigen eine hohe innere Dämpfung, um ihre niedrige Eigenresonanz zu kontrollieren. Beryllium ist extrem steif und speichert kaum Energie.
        • Fakt: Das Ausschwingverhalten (Impulsantwort) ist bei Beryllium messtechnisch präziser, es gibt weniger Nachschwinger („verschmierte“ Transienten).
        3. Klirrfaktor (THD) im Vergleich


        Die Analyse der technischen Daten des Klirrfaktors (THD - Total Harmonic Distortion) zeigt:
        • THD bei 90 dB: Neumann KH 420 (Gewebe) < 0,3\% (ab 2 kHz) | Beryllium-Hochtöner < 0,3\% (ab 2 kHz)
        • THD bei 95 dB: Neumann KH 420 (Gewebe) < 0,5\% (ab 2 kHz) | Beryllium-Hochtöner < 0,4\% (ab 2 kHz)

        Analyse der Unterschiede:
        1. ?Gleicher Klirrfaktor im Hörbereich: Neumann erreicht durch Engineering, den Einsatz eines Waveguides und niedrige Übernahmefrequenzen einen Klirrfaktor, der messtechnisch kaum von Beryllium zu unterscheiden ist.
        2. ?Verhalten bei extremen Pegeln (Dynamik): Beryllium hat aufgrund der höheren Steifigkeit einen Vorteil bei extrem hohen Schalldruckpegeln. Die Kalotte verformt sich bei lautem Impuls weniger. Dies führt dazu, dass die THD-Kurve bei Pegeln über 100\text{ dB} bei Beryllium meist flacher bleibt.
        4. Resümee und Analyse der Hörbarkeit


        Technisch gesehen sind beide Hochtöner-Konzepte in der Lage, Klirrfaktorwerte zu liefern, die unterhalb der menschlichen Wahrnehmungsgrenze liegen.
        • Der Ansatz von Neumann ist es, ein Material (Gewebe) durch optimale Gehäuseformung (Waveguide) und elektronische Entzerrung in den idealen Arbeitsbereich zu zwingen.
        • Der Ansatz des Beryllium-Hochtöners ist es, ein Material zu nutzen, das physikalisch aufgrund seiner extremen Steifigkeit und geringen Masse die Fehler (Resonanzen, Verformungen) gar nicht erst entstehen lässt, bevor der Hochtöner in den aktiven elektronischen Korrekturbereich übergeht.

        Zur Hörbarkeit:

        Obwohl der THD-Wert (Klirrfaktor) bei moderaten Pegeln identisch ist, sind die Unterschiede in der zeitlichen Präzision (Impulsverhalten) hörbar.
        1. Transienten: Da Beryllium schneller ein- und ausschwingt, werden Anschlaggeräusche (z.B. Becken, Piano) präziser wiedergegeben. Dies wird oft als „schneller“ oder „klarer“ wahrgenommen.
        2. Räumlichkeit: Die präzisere Impulsantwort führt zu einer exakteren räumlichen Abbildung (Tiefenstaffelung), da die Phasenlage der Transienten genauer erhalten bleibt.

        Das Fazit lautet: Bei moderaten Pegeln ist kein Unterschied im statischen Klirrfaktor messbar. Die Überlegenheit von Beryllium liegt primär in der zeitlichen Präzision (Impulsverhalten) und der Linearität bei extremen Pegeln, was messtechnisch belegbar ist und sich subjektiv in der Präzision der Transientenwiedergabe sowie der räumlichen Abbildung bemerkbar macht
        Zuletzt geändert von David; 02.03.2026, 17:11.

        Kommentar


          #34
          DSP bestückte LS haben eine eingebaute Zeitmaschine.

          Somit ist die Einschwingzeit und sogar verschiedene Abstände der Chassis zum Hörplatz egal.

          Das eine Kalotte aus Metall gefertigt wird dient größtenteils der Wärmeabgabe.
          Der billige Feriit Magnet des Focal Hochtöner hebt die eventuellen Vorteile wieder auf.

          Ein Waveguide erhöht den Schalldruck und reduziert die Erwärmung des Chassis bei gleichem Pegel.
          Ein Neodym Magnet verbessert das durch höhere Magnetfeldstärke.
          Ist ein stärkerer Motor bei weniger Gewicht und der Waveguide schiebt noch an.

          Gruß Frank

          Kommentar


            #35
            # 32

            vielleicht gibts keine Norm weil es einfach nicht so schwerwiegend ist wie die Darstellung aussieht? Immerhin wird hinterher eh gebügelt ohne Ende, was hat das dann noch für eine Aussagekraft.

            Es gibt da noch ein Bändchen von Raven, ein Riesenteil, sauschwer und sauteuer... genaue Messwerte konnte ich nicht finden, hab auch gar nicht so genau geschaut wie es als Beispiel bei audio xpress im Bereich Test Bench gemacht wird.

            LG
            Clara

            Kommentar


              #36
              Raven

              LP 1.700,- US$

              LG, dB
              Vor Inbetriebnahme einer KI
              bitte selbstständiges Denken einstellen !

              Kommentar


                #37
                Mit genaue Messwerte meinte ich eigentlich Klirr, Wasserfall usw...
                das PDF hatte ich auch schon "in der Hand"

                Der Preis ist aber in den letzten Jahren fast gleich geblieben, trotzdem ganz schön happig.

                LG
                Clara

                Kommentar


                  #38
                  Zitat von FrankG Beitrag anzeigen
                  DSP bestückte LS haben eine eingebaute Zeitmaschine.

                  Somit ist die Einschwingzeit und sogar verschiedene Abstände der Chassis zum Hörplatz egal.

                  Das eine Kalotte aus Metall gefertigt wird dient größtenteils der Wärmeabgabe.
                  Der billige Feriit Magnet des Focal Hochtöner hebt die eventuellen Vorteile wieder auf.



                  Gruß Frank
                  Bist du dir da sicher?
                  Um 2,1 Tesla zu erreichen müsste der Ferrit-Magnet so groß sein wie eine Faust (nur mal so als kleiner Hinweis). Das wäre eine Revolution im Lautsprecherbau.
                  Zuletzt geändert von Dr. Who; 03.03.2026, 00:21.

                  Kommentar


                    #39
                    Der billige Feriit Magnet des Focal Hochtöner hebt die eventuellen Vorteile wieder auf.
                    ?
                    Es wird hier über den Beryllium-Hochtöner gesprochen.
                    Bei diesem Hochtöner kommt ein Neodym Magnet und kein Ferrit Magnet zum Einsatz.

                    Bitte nicht Äpfel mit Birnen vergleichen.

                    VG

                    Kommentar


                      #40
                      ferrit oder seltene erden ist egal, einfluss nimmt die feldstärke undwie sie wirkt, also spalt und wicklung und gewicht der wicklung und masse und feder .....
                      neodym ist halt kleiner und daher leichter .

                      er gibt auch welche mit großen ferritdingsen mit großen feldstärken
                      zb mitteltöner


                      kleinere magnete erleichtern allerdings die konstruktive platzwahl, was in der gegebenen fragestellung eine rolle spielt.
                      ALSregel: besser man kann mehr, als man macht, als man macht mehr, als man kann. (brecht)

                      Kommentar


                        #41
                        Immer wird nur theoretisiert, auf Grund von irgendwelchen Artikeln zu irgendeinem Audio-Thema, wozu man auch passende Seiten im Internet findet. Geglaubt und weitergegeben wird dann das, was einem am besten gefällt.
                        Kann das der richtige Weg sein? Welche Fehlentscheidungen tätigt man deshalb? Ich glaube, unendlich viele.

                        Hoffentlich ist es bald soweit, dass ich zwei sehr unterschiedliche Hochtonsyteme miteinander vergleichen kann. 10 Zoll Mundorf AMT (gar nicht billig!) gegen 75mm Koax Aluminium Kalotte, bei praktisch gleichem Schalldruckverlauf und gleichem Pegel.

                        Da ich mir dazu keinesfalls Leute einladen möchte die ich nicht kenne, werden es nur wenige sein die sich das anhören und vergleichen. Aber zumindest sind es Musiker, von denen ich annehme, dass sie dafür ganz gut geeignet sind. Ich selbst glaube aufgrund meiner Erfahrungen und weil ich weiß worauf ich mich dabei konzentrieren sollte, auch dazu geeignet bin.

                        Und ich verspreche, dass ich dabei ehrlich sein werde. Warum auch nicht? Was hätte ich davon, wenn ich es nicht wäre? Beide Lautsprecherpaare bleiben in meinem Besitz, sie sind unverkaufbar.
                        Gruß
                        David


                        WEBSEITE HiFiAKTIV: Klick mich
                        Wirklich hochwertige Audiowiedergabe basiert auf tadellosen Messwerten beim Hörplatz. Das muss einmal die Basis sein. Danach hört man die Aufnahmen weitgehend so, wie sie produziert wurden, aber nur so gut, wie es die Umstände im Hörraum und beim Hörplatz zulassen.

                        Es spricht aber nichts dagegen (gehört für mich sogar standardmäßig dazu) sich abschließend einen „besser gefallenden“ Klang einzustellen als lineare Wiedergabe es meist ist. Oft (auch für mich) reicht dazu nur eine Anhebung der Tiefbässe um ein paar dB. An den tadellosen Messdaten ändert sich deshalb nichts.

                        Alles das ist „Standard-Profitechnik“, die auf digitaler Basis funktioniert und wozu ein PC notwendig ist.

                        Von allem, was unter den Sammelbegriff „HiFi“ fällt, habe ich mich schon vor sehr langer Zeit komplett distanziert und ich möchte mich an derartigen Diskussionen in Zukunft nicht mehr beteiligen.

                        Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich -
                        Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich nur, wenn sie messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen werden konnten.
                        Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
                        Wichtig: zumindest versuchen, beim Thema zu bleiben!

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                          #42
                          Zitat von joerg67 Beitrag anzeigen

                          Es wird hier über den Beryllium-Hochtöner gesprochen.
                          Bei diesem Hochtöner kommt ein Neodym Magnet und kein Ferrit Magnet zum Einsatz.

                          Bitte nicht Äpfel mit Birnen vergleichen.

                          VG
                          Sicher ?
                          Sieht aber auf den Bildern anders aus.
                          Der wäre dann viel kleiner.
                          Und im Datenblatt würde das sicher stehen.



                          Gruß Frank

                          Kommentar


                            #43

                            Alles klar ?

                            LG, dB
                            Vor Inbetriebnahme einer KI
                            bitte selbstständiges Denken einstellen !

                            Kommentar


                              #44
                              Frank, du brauchst eine Brille, dringendst !!!



                              Im offiziellen Whitepaper zur Utopia III Serie steht auf Seite 9 explizit:


                              To avoid air circulation disturbance the jet engine shaped magnet system is made of 5 sections of Neodymium placed all in length

                              Kommentar


                                #45
                                [
                                Und im Datenblatt würde das sicher stehen.

                                Meinst Du so ein Datenblatt?


                                https://www.toutlehautparleur.com/me...loy%20mounting.

                                VG

                                Kommentar

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