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DSP Systeme und der perfekte Wall of Sound-Effekt: der ultimative Raum-Test

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    DSP Systeme und der perfekte Wall of Sound-Effekt: der ultimative Raum-Test

    Hallo,

    Hoffe bin hier richtig, ansonsten verschieben.


    ?Das DSP-gesteuerte Lautsprecher aufgrund ihrer präzisen digitalen Signalverarbeitung einen entscheidenden Vorteil gegenüber konventionellen Systemen bieten, ist bekannt. Besonders bei der Erzeugung eines immersiven "Wall off Sound-Effekts stoßen klassische Konzepte oft an ihre Grenzen ( weil sie immer nur ihrer Größe entsprechend spielen), während DSP-Systeme das Klangfeld drastisch erweitern können.

    ?Auf der Suche nach einer Referenzaufnahme, die das Maximum aus meinem Setup herausholt, führte mich die Empfehlung der KI zu Boris Blank dem Klangästheten hinter Yello( wen wunderts). Seine Produktionen sind für ihre extremen Stereo-Effekte und ihre akribische Räumlichkeit berühmt.

    ?Das Ergebnis war schlichtweg phänomenal: Ich habe nie zuvor eine derart lückenlose und gewaltige Klangwand erlebt( als würde ein Großlautsprecher spielen ).Die physische Präsenz der Lautsprecher trat vollständig in den Hintergrund – sie schienen akustisch regelrecht zu verschwinden. Ein beeindruckendes Erlebnis, das eindrucksvoll unterstreicht, was moderne Audiotechnik heute zu leisten vermag. Für jeden Enthusiasten ein absolutes Muss, unbedingt mal reinhören und nicht zu leise hören .

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    Spotify:

    ?https://open.spotify.com/track/3Qs3t...RVivcmAYmjLJPg

    #2
    Die Schöpfer der "Wall of Sound" endeten IIRC bei IEM (finde den Artikel darüber leider nicht mehr)

    The evolution of the sound reinforcement approach for the iconic band - including the "Wall of Sound" - over the course of nearly two decades.
    Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit. Es bedeutet selten Zustimmung.

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      #3
      Auf der Suche nach einer Referenzaufnahme, die das Maximum aus meinem Setup herausholt, führte mich die Empfehlung der KI zu Boris Blank dem Klangästheten hinter Yello( wen wunderts). Seine Produktionen sind für ihre extremen Stereo-Effekte und ihre akribische Räumlichkeit berühmt.
      Das kann ich voll inhaltlich bestätigen. Erstaunlicherweise klingt die Vinylversion besser, bombastischer als die digitale Version (CD). Ich habe sie beide und kann vergleichen.

      Gruß

      RD

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        #4
        Schallplatten werden anders „gemastert“. Das ist den technischen Einschränkungen des Vinyls geschuldet ....

        Beim Mastering für Vinyl und CD bestehen grundlegende technische Unterschiede, da die Schallplatte als physisches, analoges Medium strengere mechanische Grenzen setzt als die digitale CD

        Die wichtigsten Unterschiede auf einen Blick lt. KI
        Dynamik Kann extrem laut und stark limitiert sein ("Loudness War"). Benötigt mehr Headroom; zu starke Limitierung führt zu Verzerrungen.
        Bassbereich Stereo-Effekte im Bass sind unproblematisch. Bässe sollten unter ca. 150 Hz mono sein, um Nadelsprünge zu vermeiden.
        Höhen / Sibilanz Sehr scharfe S-Laute sind digital meist kein technisches Problem. Starke Höhen und Sibilanz verursachen Verzerrungen beim Schnitt.
        Zuletzt geändert von Mrwarpi o; 03.02.2026, 05:32.
        Transformiert zum Kopfhörernutzer.

        Mac Mini (M4), RME ADI-2 DAC FS , AKG K 812

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          #5
          Ja, Yello-Vinylscheiben hatte ich damals gern zum "Soundcheck" genutzt. Die zeigten wozu Vinyl fähig ist. Und ja, ganz anders gemastert als CDs. Bei CDs muss man immer bedenken, dass seit Jahren gern Dynamik verringert wurde (0dB-Irrsinn). Für den direkten Vergleich nahm ich damals gern "Brother in arms" von Dire Straits als Vinyl (fast perfekt produziert) und CD.

          Was bei Vinyl noch zu bedenken ist: die Systemeinschränkungen, z.B. bezüglich Stereotrennung kommt vielen HIFI-Nutzern zugute.

          Ein Frage bezüglich DSP-Sounding stellt sich den Anhängern des wahren Sounds natürlich: ist das noch HIFI oder schon Psychoakustik? Ich denke da an die Mode zwecks Wellenfeldsynthese an sich schwache Lautsprechersysteme (die mit den vielen kleinen Membranflächen) zu scheinbar riesigen Lautsprechern zu virtualisieren.
          best regards

          Mark von der Waterkant

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            #6
            Schallplatten werden anders „gemastert“. Das ist den technischen Einschränkungen des Vinyls geschuldet ....
            Ja, das ist mir schon lange klar. Aber gerade weil die digitale CD der analogen Schallplatte technisch klar überlegen ist, sollte die CD doch klanglich überlegen sein...eigentlich. Ist sie in diesem und in vielen anderen Fällen aber nicht, zumindest subjektiv.

            Vielleicht ist es ja gerade die im Vergleich zur CD (60 dB) schlechte Kanaltrennung der Schallplatte (25 bis maximal 30 dB) der Schlüssel. Denn die Räumlichkeit der Schallplattenwiedergabe ist einfach besser, spektakulärer und der Bass klingt auch voluminöser. Das scheint sich einfach natürlicher anzuhören. Jedenfalls klingt die Platte besser als die CD, die klingt im Vergleich dazu einfach 'flach'.

            Vielleicht ist ja genau das der so gerühmte analoge Klang....

            Gruß

            RD

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              #7
              Habe auch die Yello CD. Ab und an höre ich sie ganz gerne. Was mir immer wieder auffällt und das bei allen Scheiben dieser Gruppe, das sie extrem laut abgemischt wurden. Auch bei Bröner ist mir das aufgefallen. Das mag gefallen ist mir aber im direkten Vergleich zu 50-60 Jahren Aufnahmen ( Jazz, Blues ) negativ aufgefallen. Die alten Sachen klingen viel entspannter. Nur so meine Meinung.
              l.g. werner

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                #8
                Das bekannteste Lied von Yello "The Race" wird in E-Dur gespielt. Und dieser Ton kommt sogar immer wieder als langer Dauerton vor, erzeugt von einem Synthesizer, nicht von einem E-Bass.

                Wenn ich dieses Lied in meinem Keller abspiele, ist der Bass schon sehr extrem, da mit Vollpegel vorhanden und 40Hz sind nicht zu unterschätzen!
                Gruß
                David


                WEBSEITE HiFiAKTIV: Klick mich
                Einen "Audio-Laien" erkennt man daran, dass er sich viel mehr mit Audiokomponenten beschäftigt als mit Raumakustik, LS-Aufstellung und Hörplatzwahl.
                Auch Personen, die noch wenig Wissen auf diesem Gebiet haben, oder solche, die Rat und Hinweise von Erfahrenen suchen, sind hier richtig.
                Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich - Wann gefällt mir ein Musikstück? - Klick mich
                Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich nur, wenn sie messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen werden konnten.
                Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
                Wichtig: zumindest versuchen, beim Thema zu bleiben!

                Kommentar


                  #9
                  Es mag sein, dass die CDs von Yello recht laut gemastert sind, habe einige davon. Aber in Sachen Loudness War gibt es viel schlimmere Beispiele. Und bei den analogen Schallplatten dieser Band ist es nicht so, die sind anders abgemischt.

                  Gruß

                  RD

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                    #10
                    Da ich ja für elektronische Musik brenne kann ich mal wieder bestätigen das bei solchen Scheiben wie Yello auch meine Anlage sich sprichwörtlich auflöst und eine Klangwolke entsteht.
                    Das nächste gute Beispiel dafür ist Massive Attack. Hier sehr positiv zu erwähnen das Album "100th window".

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                      #11
                      Zitat von ruedi01 Beitrag anzeigen

                      Ja, das ist mir schon lange klar. Aber gerade weil die digitale CD der analogen Schallplatte technisch klar überlegen ist, sollte die CD doch klanglich überlegen sein...eigentlich. Ist sie in diesem und in vielen anderen Fällen aber nicht, zumindest subjektiv.

                      Vielleicht ist es ja gerade die im Vergleich zur CD (60 dB) schlechte Kanaltrennung der Schallplatte (25 bis maximal 30 dB) der Schlüssel. Denn die Räumlichkeit der Schallplattenwiedergabe ist einfach besser, spektakulärer und der Bass klingt auch voluminöser. Das scheint sich einfach natürlicher anzuhören. Jedenfalls klingt die Platte besser als die CD, die klingt im Vergleich dazu einfach 'flach'.

                      Vielleicht ist ja genau das der so gerühmte analoge Klang....

                      Gruß

                      RD
                      Ich konnte nichts finden, wo mit die eigentliche Studioaufnahme erfolgte.
                      Wahrscheinlich mit einer Studer 2 Zoll (5,08 cm) / 16 Spur für den heutigen Preis von 5.799,99 € ..... (uff)
                      Wenn das so war, dann zeigt das die hohe Qualität der Studer - Maschinen

                      Möglich das die analoge - Aufnahme einfach nur rüber ins digitale "gebraten" wurde ....


                      Konnte doch was finden: (Asche auf mein Haupt )

                      Das Album"Touch Yello" (2009) wurde maßgeblich von Boris Blank in seinem Yello-Studio in Zürich produziert.

                      Dabei kamen vor allem folgende Werkzeuge und Techniken zum Einsatz:
                      • Logic Pro: Boris Blank nutzt seit langem die DAW Logic Pro (früher Emagic, heute Apple) als zentrales Aufnahmesystem und für das Sequencing.
                      • Fairlight CMI: Obwohl ein Relikt aus den 80ern, bildet die umfangreiche, über Jahrzehnte selbst erstellte Sample-Bibliothek des Fairlight CMI bis heute das klangliche Fundament seiner Produktionen.
                      • Hardware-Synthesizer: Blank kombiniert digitale Präzision mit analogen Klassikern wie dem ARP Odyssey oder dem Roland Jupiter-8.
                      • Sampling: Ein Großteil der Perkussion und Soundeffekte basiert auf Feldaufnahmen (Field Recordings), die Blank selbst aufnimmt und extrem verfremdet.
                      • Gastmusiker: Für den organischen Touch wurden reale Instrumente aufgenommen, etwa die Trompete von Till Brönner oder der Gesang von Heidi Happy.

                      Aktuell wurde das Album zum 15. Jubiläum (2024/2025) zudem in Dolby Atmos neu abgemischt,
                      was über High-Fidelity-Formate wie Blu-ray Audio verfügbar ist.
                      Zuletzt geändert von Mrwarpi o; 03.02.2026, 14:53.
                      Transformiert zum Kopfhörernutzer.

                      Mac Mini (M4), RME ADI-2 DAC FS , AKG K 812

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                        #12
                        Zitat von ruedi01 Beitrag anzeigen

                        Vielleicht ist es ja gerade die im Vergleich zur CD (60 dB) schlechte Kanaltrennung der Schallplatte (25 bis maximal 30 dB) der Schlüssel. Denn die Räumlichkeit der Schallplattenwiedergabe ist einfach besser, spektakulärer und der Bass klingt auch voluminöser. Das scheint sich einfach natürlicher anzuhören. Jedenfalls klingt die Platte besser als die CD, die klingt im Vergleich dazu einfach 'flach'.

                        Vielleicht ist ja genau das der so gerühmte analoge Klang....
                        Die Kanaltrennung ist eines.
                        Das sind die Lautsprechersignale geringer korelliert, und das klingt natürlicher.
                        der dazugehörige binaurale Wert IACC ist bei Stereo höher als in natürlichen Situationen.
                        Die geringere Kanaltrennung reduziert den IACC, es wirkt natürlicher.

                        Das zweite ist der Bass, der auf beide Kanäle gelegt wird. Warte er hauptsächlich auf einem Kanal, würde die Nadel bei starken Signalen aus der Rille springen.
                        Das klingt voluminöser und auch kräftiger, da beide Tieftöner auch die Arbeit aufteilen.

                        Drittens: der Analoge Klang.
                        Dir Kompression ist anders und für unser Gehör sanfter, dazu sind auftretende Verzerrungen harmonisch, es klingt wärmer und weniger harsch.

                        “Besser“ ist was anderes als „richtiger“

                        Grüße
                        Grüße
                        :S

                        Babak

                        ------------------------------
                        "Alles was wir hören ist eine Meinung, nicht ein Faktum.

                        Alles was wir sehen ist eine Perspektive, nicht die Wahrheit!"


                        Marcus Aurelius

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                          #13
                          Zu Beitrag # 1 von Milon:

                          Da ich heute Vormittag eine halbe Stunde "sturmfreie" Bude hatte (Frau und Katze ausser Haus und die Hund
                          im Obergeschoss - auf den werkelnden Zimmermann im HWR musste ich keine Rücksicht nehmen, da diese
                          Berufsgruppe generell schwerhörig ist), habe ich mir den angesprochenen Titel (letzter auf der CD) "mit Pegel"
                          angehört und ja, der ist in Bezug auf die Soundwall für mich noch perfekter, als Vergleichbares auf älteren
                          YELLO-Produktionen. Beeindruckend auch die davor klar abgesetzen Instrumentenbeiträge und die
                          "Körpermassage" in perfekter Frequenz und Intensität.
                          Etwas Vergleichbares ist für mich z.B. der Titel 10 (Ciel Ouvert) von der CD STELLA (von 1985).
                          Der Titel "Race" (aus der CD FLAG von 1988), von David angeführt, ist auch ein feines Stück, passt aber
                          nicht in die Reihe der "Soundwall"-Stücke, da zu rhythmisch - dafür kann man prime dazu abtanzen.

                          LG
                          E.M.

                          Kommentar


                            #14
                            Drittens: der Analoge Klang.
                            Dir Kompression ist anders und für unser Gehör sanfter, dazu sind auftretende Verzerrungen harmonisch, es klingt wärmer und weniger harsch.
                            Das wird es im Großen und Ganzen wohl sein, erklärt aber immer noch nicht vollumfänglich warum sich die Platte subjektiv voluminöser und dynamischer anhört als die digitale Konserve.

                            Gruß

                            RD

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                              #15
                              Ruedi, mir scheint, der Vergleich CD vs. LP hinkt immer, denn beim PS hat man ein paar Faktoren in der Hand, die nichts mit
                              dem gespeicherten LP-Ton zu tun haben, sondern ihn lediglich individuell verändern.
                              Stichwort die Wahl des Tonabnehmers, den der Nutzer ja schon nach seiner Klangvorstellung wählt. In meiner Praxis ist mir
                              noch kein PS untergekommen, von dem man sagen könnte, der spielt exakt so, wie es auf die Platte gepresst wurde.
                              Wir wählen eine Laufwerk/Tonarm/System-Kombi nach unserer eigenen Vorstellung oder kaufen ein Fertigprodukt und der
                              erste Schritt danach ist das Klangtuning durch eine bessere Nadel / TA.
                              Die CD als Tonträger wird von einem Gerät abgespielt, dass liest ab und gibt die eingelesenen Daten exakt so wieder aus -
                              fertig. Abstimmung nach eigenem Geschmack nur in sehr, sehr kleinem Rahmen möglich - Wandlerfilter oder Wahl von evtl.
                              unterschiedlichen Ausgängen (Röhrenausgangsstufe oder Transisitorausgang).

                              Fazit: Der CD-Spieler spielt richtiger in Bezug auf Signaltreue, der PS spielt schöner/gefälliger nach Gusto des PS-Betreibers
                              und somit für diesen "besser".

                              LG
                              E.M.

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