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Steffen

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    Steffen

    Hallo liebe HiFi Gemeinde,


    nach ca.14 Jahren HiFi Abstinenz habe ich im Alter von 56 Jahren nun wieder zurück zu diesem wunderbar faszinierenden Hobby gefunden.

    Mein Name ist Steffen und ich wohne in der Nähe von Heidelberg.

    Ich habe mein Leben lang immer Musik gemacht (Klavier, Schlagzeug und ein bisschen Gitarre) und ca. 40 Jahre in verschiedenen Chören gesungen.
    Auch war ich des Öfteren für andere Bands am Mischpult gestanden und habe für möglichst guten Live-Sound gesorgt und chorsseitig mehrere CD-Aufnahmen begleitet.

    Sicher habe ich dadurch ein anderes Hörempfinden als der normale HiFI-Fan ohne musikalischen Background. Allerdings erledigt sich das weitgehend auch wieder dank meines Tinnitus und dem schlechteren hören der hohen Frequenzen.

    Als ich vor 14 Jahren wieder Single wurde und in meine eigene Bude gezogen bin, stellte ich fest, dass mein Wohnzimmer wohl eher schlecht HiFi-tauglich ist.

    Der absolute Knaller war dann: Durch einen kleinen "Streueffekt" des Mini-Netzteils an einem damals angeschlossenen Bluetooth-Empfänger wurde der linke Kanal immer lauter wiedergegeben als der rechte, was mich damals in der Meinung bestärkte, dass das Wohnzimmer alleine schon wegen des Schnittes (auf der rechten Seite viel mehr Raum, schlanker werdend) absolut nicht für HiFi taugt! -> als ich das nun herausgefunden hatte, strahlte mein Musiker Herz wieder in voller Pracht (peinlich.....)

    Vor einigen Monaten kam dann heraus, dass eben dieses verflixte Netzteil die Hauptschuld hatte dem Sound Desaster hatte und meine Lust an der Anlage war wieder geweckt.


    Anlage bis dato:

    - Lautsprecher JM Lab Cobalt 816S (Focal)
    - Vorstufe Rotel RC-972, Verstärker Rotel RB-971 MKII
    - SACD/DVD-Player SONY DVP-NS930V


    NEU:

    - Lautsprecher Canton Townus 90
    - Steamer Wiim Ultra
    - Röhrenverstärker Juson Audio JTA100 (brennt sich erst gerade noch ein)

    Achso: Im Keller steht noch ein alter Thorens Plattendreher. Mal schauen ob ich mich dem bei Zeiten auch noch mal widme.

    Durch Recherchieren bin ich hier auf das Forum gestoßen und ich finde die Einstellung unseres Admins soooo sympathisch und stimme dem absolut zu, dass die Marketingbranche hier einen viel zu guten Job macht, um uns zu melken und auch träumen lässt – deswegen habe ich hierher gefunden.


    Leute, was soll ich sagen... Ich habe Amazon Music schon bald leer gestreamt und weiß nicht, wo mich die Reise noch hinführen wird, außer... naja, ich werde irgendwann sicher mal die TAD EL-34 tubes in meinem Juson Amp testen müssen. Die sollen ja wirklich den Klang nochmals verbessern ;o)

    Freue mich auf regen Austausch hier bei Euch!

    Let´s grooooove & Gruß

    Steffen

    Zuletzt geändert von Peddie; 01.02.2026, 11:26.

    #2
    Steffen.

    2 Fragen: Was meinst du mit einbrennen? und warum sollen die Amps den Klang verbessern?
    gerne in einem neuen Thread um den Welcome- Raum nicht zu beflecken.

    LG
    Clara

    Ps: Bei dir taucht am Ende auch das Fragezeichen aus, keine Ahnung wo das immer wieder herkommt. Kann man ja noch entfernen (Bearbeiten klicken, rechts unten in der Ecke)
    Zuletzt geändert von Clara; 01.02.2026, 11:27.

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      #3
      Interessanter "Audio Lebenslauf". Tinnitus ist natürlich sehr ärgerlich. Manchmal kann ein guter Kopfhörer helfen, manchmal genau umgekehrt, müsste man ausprobieren, nach 1-2 Stunden weiß man es (keine eigene Erfahrung, aber Patientenerfahrung).
      Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit. Es bedeutet selten Zustimmung.

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        #4
        Kleiner Nachtrag meinerseits.

        Welche Musik hörst du?

        LG
        Clara

        Kommentar


          #5

          Hallo da du einen WIIM Streamer hast und ich mich momentan sehr mit einem WIIM beschäftige
          empfehle ich unbedingt die automatische Einmessung zu probieren (ist für ein Gerät in dieser Preisklasse wirklich sehr gut)
          ich denke das würde dir den größten Klanggewinn bringen (war zumindest bei mir so)
          bis ca. 300hz einmessen lassen und die meisten Raummoden sind beseitigt
          LG Helmut

          Kommentar


            #6
            Zitat von respice finem Beitrag anzeigen
            Interessanter "Audio Lebenslauf". Tinnitus ist natürlich sehr ärgerlich. Manchmal kann ein guter Kopfhörer helfen, manchmal genau umgekehrt, müsste man ausprobieren, nach 1-2 Stunden weiß man es (keine eigene Erfahrung, aber Patientenerfahrung).
            Ich lebe mit dem Tinnitus seit über 21 Jahren, hab mich soweit es geht damit abgefunden auch wenn es recht oft extrem nervt. Aber Danke für den Hinweis/Tipp.
            LG, Steffen

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              #7
              Vielleicht noch ein Tipp
              es gibt ein sehr gutes YouTube Video zu diesen Thema WIIM Einmessung von Franks Werkstatt der Lautprechertechnik

              Kommentar


                #8
                Zitat von Clara Beitrag anzeigen
                Kleiner Nachtrag meinerseits.

                Welche Musik hörst du?

                LG
                Clara
                Ich gehe mal davon aus Du meinst die Audiophile Musik: Bin seinerzeit über den Smooth Jazz eingestiegen ins audiophile hören und liebe mittlerweile viele nordische Jazzer wie Esbjörn Svenson oder Tord Gustavson. Ich mag allerdings experimentelle oder zu jazzig/unmelodiöse Songs nicht wirklich. Harmonie ist mein Hör-Elixier.
                Ich liebe Jamie Cullum und mag Norah Jones als auch Dominique Fils-Aime, entdecke immer wieder neue Genres wie z.B. Bugge Wesseltoft mit diversen Electro Einflüssen.
                Sam Fribush und Charlie Hunter sind zwei begnadete Musiker die ich schon lange verfolge. Vienna Teng hat ein paar wahnsinnig gute Songs veröffentlicht und Chris Jones ist ja schon legendär was den Sound angeht.
                Ich bin immer neugierig und komme Musikalisch eher aus der Ecke Crunch Rock; Ich war und bin Pearl Jam Fan, wobei die neueren Alben nicht an die alten heranreichen - aber audionphil ist das natürlich nicht. Ich könnte sicher noch lange weitermachen - am Ende sei noch erwähnt das ich keine Klassik höre ;o)

                LG, Steffen

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                  #9
                  Zitat von Modernjazz Beitrag anzeigen

                  Hallo da du einen WIIM Streamer hast und ich mich momentan sehr mit einem WIIM beschäftige
                  empfehle ich unbedingt die automatische Einmessung zu probieren (ist für ein Gerät in dieser Preisklasse wirklich sehr gut)
                  ich denke das würde dir den größten Klanggewinn bringen (war zumindest bei mir so)
                  bis ca. 300hz einmessen lassen und die meisten Raummoden sind beseitigt
                  LG Helmut
                  Hi Helmut,
                  ja Danke für den Hinweis - habe ich selbstverständlich schon mehrfach gemacht. Anfangs nach der Anleitung von MD-Sound auf youtube. Hier wurde die "Harman-Kardon" Einstellung empfohlen, was ich dann auch so mit RoomFit habe eine weile laufen lassen. Dann immer noch mal wieder die Boxe umplatziert und neu eingemessen. Schlussendlich habe ich dann die Einstellungen in Room Fit auf "Flat" gesetzt und wieder eingemessen: Das war dann tatsächlich der Knaller und das Ergebnis wesentlich besser in dem Mitten und Höen!

                  LG, Steffen

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                    #10
                    Die Harman Kardon Einstellung habe ich gleich wieder verworfen (war mir zu Basslastig)
                    ich verwende die Zielkurve von B&K
                    die klingt für mich am ausgewogensten
                    ist wahrscheinlich vom Raum abhängig

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                      #11
                      Zitat von Clara Beitrag anzeigen
                      Steffen.

                      2 Fragen: Was meinst du mit einbrennen? und warum sollen die Amps den Klang verbessern?
                      gerne in einem neuen Thread um den Welcome- Raum nicht zu beflecken.

                      LG
                      Clara

                      Ps: Bei dir taucht am Ende auch das Fragezeichen aus, keine Ahnung wo das immer wieder herkommt. Kann man ja noch entfernen (Bearbeiten klicken, rechts unten in der Ecke)
                      Hi Clara,

                      hatte ich irgendwo gesagt, das ein anderer Amp den Klang verbessert?

                      Ich habe den Röhrenamp aus Liebe gekauft ;o) Was für ein Hochgefühl ein solch schickes Teil mein eigen zu nennen.
                      Ist mein erster HiFi- Tube Amp und ich lese mich hier noch ein.... Bisher hab ich schon viele Leute und Tester berichten hören, dass unterschiedliche Tubes durchaus die Klangcharakteristik eines Röhrenamps beeinflussen. Das werde ich dann irgendwann auch mal testen wollen. Kost ja nicht die Welt.

                      PS: Ich habe einen Umschalter eingebaut um zwischen dem Rotel und dem Juson direkt umschalten zu können. Der Juson hat definitiv mehr Bass; vor allem die ganz tiefen Frequenzen. Seidigere Mitten und Höhen bilde ich mir ab und zu vielleicht ein, mehr auch nicht. Um mich darauf einzulassen ist mein Gehör vermutlich sowieso zu schlecht, mittlerweile.

                      LG, Steffen

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                        #12
                        Hallo Steffen und willkommen hier. Na endlich ein Musiker! So Jemand hat eine ganz andere Herangehensweise und eine ganz andere Art Musik zu hören als Leute die kein Instrument spielen, so jedenfalls meine Erfahrung auf diesem Gebiet. Ich höre immer "tief in die Musik hinein" harmonisch, rhythmisch und ich höre sofort jeden falschen Ton, wenn es um ein tragendes Instrument geht oder um eine Solostimme. Als ich noch jung war, hatte ich ein absolute Gehör. In der Zwischenzeit kann ich das nicht mehr behaupten, leider!

                        Tinnitus, hohe Frequenzen nicht mehr hörbar? Für den Musikgenuss ist das ziemlich egal, solange der Tinnitus sich nicht wie eine knapp vorbeifahrende Lokomotive anhört. Ich kenne eine Frau bei der es so ist, die ist wirklich arm dran, noch dazu weil sie eine Sängerin ist. Sie singt aber immer noch sehr gut.
                        Gruß
                        David


                        WEBSEITE HiFiAKTIV: Klick mich
                        Einen "Audio-Laien" erkennt man daran, dass er sich viel mehr mit Audiokomponenten beschäftigt als mit Raumakustik, LS-Aufstellung und Hörplatzwahl.
                        Auch Personen, die noch wenig Wissen auf diesem Gebiet haben, oder solche, die Rat und Hinweise von Erfahrenen suchen, sind hier richtig.
                        Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich - Wann gefällt mir ein Musikstück? - Klick mich
                        Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich nur, wenn sie messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen werden konnten.
                        Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
                        Wichtig: zumindest versuchen, beim Thema zu bleiben!

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                          #13
                          Ich bin also nicht allein mit meiner Präferenz für "fast flach" - früher bekannt als B&K...
                          Wobei, Harman passt mir leidlich gut für Kopfhörer, aber nicht für Lautsprecher.
                          Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit. Es bedeutet selten Zustimmung.

                          Kommentar


                            #14
                            Hallo Steffen

                            zu #8
                            Ähm nöö, ich meinte keine audiophile Musik. Nur so allgemein die Musikrichtung. Mit Jazz kann ich mich gar nicht anfreunden, jedensfalls nicht so richtig. Irgendwie klingt das in meinen Ohren immer schräg oder auch mal nach "jeder spielt was anderes innerhalb eines Stückes". Norah Jones kenn ich aber die anderen sagen mir leider nichts, sorry, ist nicht meine Musik. Aber ich höre mir trotzdem die Sachen an die andere User hören und bin immer wieder auf neue Musikrichtungen neugierig. Da kann auch mal Klassis dabei sein. Nur keine Dicken-Backe-Musik oder Schlagerzeugs.

                            zu # 11
                            Hatte ich zuerst anders gelesen kommt aber aufs gleiche heraus. Andere Röhren, andere Sättigung, anderer Klang. Wie beim Gitarrenverstärker auch. Nach deinem Satz mit den TAD Röhren steht halt die sollen ja nochmals den Klang verbessern, daher meine Frage.
                            Verbessern ist gut gesagt aber verändern kommt da am nächsten ran. Ob das wirklich auch besser klingt ist ja rein subjektiv. Ich bin froh keinen Marshall Amp mehr zu haben, die Röhren kosten nen haufen Geld und den konnte man nur laut spielen bis er seinen echten Klangcharakter zeigte. Da will man ja explizit eine Klangänderung durch andere Röhren haben.

                            LG
                            Clara

                            Ps: Das Phänomän mit mehr Bass kenne ich von einem uralten Marantz Amp, der war allerdings soooo mickrig ausgelegt, der konnte den Bass gar nicht kontrollieren (Stichwort Dämpfungsfaktor sehr gering). Bei dem nachfolgenden Kenwood Amp anfang 90er, schon fast riesig im Vergleich zum Marantz, war der Bass plötzlich kaum da dafür aber sehr viel spritziger und präzieser.

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                              #15
                              Zitat von David Beitrag anzeigen
                              Na endlich ein Musiker! So Jemand hat eine ganz andere Herangehensweise und eine ganz andere Art Musik zu hören als Leute die kein Instrument spielen, so jedenfalls meine Erfahrung auf diesem Gebiet..
                              Hey David,
                              Japp - so ist das - Musiker hören definitiv anders. Der Erfahrung und dem langen Arbeitsweg des Instrument Lernens geschuldet ;o)
                              Was ich überhaupt nicht ab kann sind Dinge wie Schlager, Rammstein Gedöns oder Jazz der nur noch herum experimentiert ohne eine Melodie erahnen zu lassen.
                              Falsche Töne sind natürlich gleichzusetzen mit Ohrschmerz. Autsch....
                              Umso faszinierter bin ich immer noch von diesen Aufnahmen die tatsächlich die Instrumente und Stimmen in ihrer wahren Natürlichkeit wiedergeben. Auch wirklich alte Aufnahmen sind da ja teilweise fantastisch und was heutzutage machbar ist auch mit Synthesizern oder Soundmaschinen - beeindruckend!

                              Ich lach mich immer weg wenn dann Leute schreiben "und wenn Du wirklich Tiefbass willst dann brauchst Du eh einen Subwoofer".
                              ich kann mich noch an Zeiten erinnern, da hatten fast Wohnzimmergroße Schallwandler nicht ansatzweise den Bass, den heutzutage ein guter Standlautsprecher raushaut.
                              Aber das ist dann ja auch eine andere Klientel und das hat mit audiophilem hören nicht im Ansatz was zu tun.

                              LG, Steffen

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