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    Zum Thema Größe der Membranfläche

    Dieses Thema hatten wir sicher hier auch schon, aber es ist besser es zu wiederholen, als zu vernachlässigen. Für mich und bei meinen Selbstbauprojekten gehört die Größe der Membranflächen zu den wichtigsten Dingen überhaupt und ist einer der Hauptgründe, warum ich es schaffe, zu guten Messergebnissen zu kommen, vor allem in Bezug auf sehr geringen Klirr, auch bei sehr hohen Lautstärken. Nie ginge das mit wenig Membranfläche.

    Bei meinem neuen Versuch, meine Sats nur noch mit jeweils einem Koax auszustatten, wollte ich zuerst 12 Zöller nehmen (die meisten Subwoofer haben nicht einmal so große Chassis), aber bald hatte ich Bedenken, dass das zu wenig sein könnte, obwohl sie gar keine wirklich tiefen Töne erzeugen müssen. Dazu auch noch Open Baffle...... Zum Glück habe ich diese Chassis noch nicht bestellt.

    Um sicher zu sein, dass ich in dieser Hinsicht keinen Fehler mache, habe ich mich einfach für das nächst größere Modell entschieden. Alles dabei ist gleich, gleicher Antrieb, gleicher Hochtöner, nur die Tieftonmenbran ist größer (13,5 Zoll) und das reicht sicher.

    Ich schreibe und wiederhole das jetzt nur als guten Rat, wenn neue Lautsprecher angeschafft werden. Lautsprecher mit viel Membranfläche haben gegenüber welchen mit wenig physikalisch bessere Grundvoraussetzungen für gute Funktion. Das ist wieder mal logisch, messbar und durchaus auch hörbar, wenn es mal ein bisschen lauter werden soll.
    Gruß
    David


    WEBSEITE HiFiAKTIV: Klick mich
    Einen "Audio-Laien" erkennt man daran, dass er sich viel mehr mit Audiokomponenten beschäftigt als mit Raumakustik, LS-Aufstellung und Hörplatzwahl.
    Auch Personen, die noch wenig Wissen auf diesem Gebiet haben, oder solche, die Rat und Hinweise von Erfahrenen suchen, sind hier richtig.
    Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich - Wann gefällt mir ein Musikstück? - Klick mich
    Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich nur, wenn sie messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen werden konnten.
    Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
    Wichtig: zumindest versuchen, beim Thema zu bleiben!

    #2
    Viel hilft viel, insbesondere wenn Basspegel gefragt ist, logisch. Trotzdem werden die meisten Lautsprecher nicht mit "riesigen" Tieftönern gebaut, aus rein praktischen Gründen - Größe und WAF. Und, eine große Membran ist schwieriger, steif genug zu fertigen. Ein Faktor (meine Vermutung) könnte noch sein, ein sehr großer Woofer taugt schlecht(er) als Tiefmitteltöner, und die meisten Konstruktionen sind Zweiweger. Also entweder Dreiweger, oder die "Standardlösung" = ein "Brot und Butter" 8" Woofer und bassreflex to the rescue... Oder bei Standlautsprechern mehrere 5" "hingekleckert" wg. WAF.
    Zuletzt geändert von respice finem; 28.01.2026, 11:04.
    Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit. Es bedeutet selten Zustimmung.

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      #3
      Die Größe der Membranfläche ist nur dann von erheblicher Bedeutung wenn man über Pegel und Tiefbass redet.

      Gruß

      RD

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        #4
        Zitat von ruedi01 Beitrag anzeigen
        Die Größe der Membranfläche ist nur dann von erheblicher Bedeutung wenn man über Pegel und Tiefbass redet.

        Gruß

        RD
        Ich könnte mir vorstellen, dass es da Gegenmeinungen gibt.
        Wobei man Größe einzelner Chassis und Gesamtfläche unterscheiden müsste.

        Kommentar


          #5
          Wenn man laut hören will, sollte man eines vermeiden: Hub. Hub ist mit zahlreichen Nichtlinearitäten verbunden. Je weniger Hub, je weniger Klirr. Das geht laut nur über Membranfläche (bzw. wirksame Fläche bei Hörnern), um das entsprechende Verschiebevolumen zu generieren.

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            #6
            Zitat von Paradiser Beitrag anzeigen
            Wenn man laut hören will, sollte man eines vermeiden: Hub. Hub ist mit zahlreichen Nichtlinearitäten verbunden. Je weniger Hub, je weniger Klirr. Das geht laut nur über Membranfläche (bzw. wirksame Fläche bei Hörnern), um das entsprechende Verschiebevolumen zu generieren.
            Stimmt.

            Deshalb habe ich im Tiefbassbereich einen Klirrwert, den oft gute HiFi-Lautsprecher nicht einmal im Mitteltonbereich zustande bringen.

            Und der Klirr von kleinen Subwoofern spielt sich oft schon bei Zimmerlautstärke in erschreckend hohen Bereichen ab. 20-30% sind da noch als gut zu bezeichnen. Hört aber zum Glück ohnehin kaum wer, Hauptsache es dröhnt, vor allem beim Heimkino.
            Gruß
            David


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              #7
              Ich bewege mich mit 10 Zoll chassis unterhalb 5 %, erst bei 40 hz steigt es dramatisch, bleibt aber noch unter 10%. 95 db abhörautstarke ist locker drin, dann kippt es. Mir reicht es, ab da müsste zwingend mehr Membranfläche her.

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                #8
                Ihr habt mich neugierig gemacht, hab' mal nachgeschaut. Also mit 2x15" und 4x12" liege ich im Bereich 20-60Hz bei 2,3%, 3te und 5te Harmonische unter 1%.

                Kommentar


                  #9
                  Zitat von Esprit-Willi Beitrag anzeigen
                  Ihr habt mich neugierig gemacht, hab' mal nachgeschaut. Also mit 2x15" und 4x12" liege ich im Bereich 20-60Hz bei 2,3%, 3te und 5te Harmonische unter 1%.
                  Da gibt es auch relativ viel Membranfläche.

                  Sind das schon Werte aus der Praxis?

                  Und ich hoffe, du misst bei nahe 0dB, denn das ist natürlich stark pegelabhängig.
                  Gruß
                  David


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                  Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich nur, wenn sie messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen werden konnten.
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                    #10
                    Zitat von David Beitrag anzeigen

                    Und ich hoffe, du misst bei nahe 0dB, denn das ist natürlich stark pegelabhängig.
                    Was sind denn 0dB für eine Lautstärke?

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                      #11
                      Interessanter Thread. Und eigentlich ist hier schon vieles korrekt wiedergegeben wurden.
                      Aber grundsätzlich zu schreiben, nur Fläche ermöglicht Tiefe, ist nach meiner Messerfahrung nur bedingt richtig. Ich habe im Lager kleine Lautsprecher, die mächtig tief können, wofür auch immer. Aber eben niemals richtig laut. Ich musste mich die letzten Wochen mit einem SW befassen, der zwei 12"-Chassis hat. Der einzige aus dem Portfolio, dass ich regelmäßig messe, der einem bei Volllast die Hosen flattern lassen > 130dB/A. Und aktuell einen neuen Eventspeaker, der mit einem 12"-Chassis ebenfalls 130dB kann, klingt schon sehr beeindruckend. Der aber zerrt dann mit 10% Klirrfaktor. Schon beeindruckend, die vielen Harmonischen k2, k3, k4.... auf dem Spektrumanalyser.

                      Bose verkaufte lange für seine Breitbandbrüllwürfel spezielle SW mit zwei verhältnismäßig kleinen 6"-Chassis, die geschickt angeordnet waren und bis 150Hz hochspielen mussten (die Brüllwürfel beginnen da gerade > -3dB bei 180Hz). Der SW konnte trotzdem sehr beeindrucken.

                      B&O, nicht gerade bekannt besonders zu kleckern, hat genau einen SW im Programm: den Beolab 19 mit gerade mal 2 x 8"-Chassis im Alu-Gehäuse. Beide Chassis haben einen eigenen D-class Amp mit 160Wrms. Wer den aber mal gehört hat ist ebenfalls sehr beeindruckt. Das sollte für`s Wohnzimmer reichen.

                      Die weit oben genannten 2x 12"-Chassis sind nicht für's Wohnzimmer, Gnade den Nachbarn .
                      best regards

                      Mark von der Waterkant

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                        #12
                        Also ich mag 38cm TT...

                        B&W 801 D

                        Blumenhofer

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                          #13
                          Und ich habe alle großen SWs, die ich mal hatte, rausgeworfen. Mein kleiner 8" Yamaha macht genug Lärm. Und kommt dabei tief genug, dass bei Roland Emmerich-Filmen die Wände wackeln.
                          best regards

                          Mark von der Waterkant

                          Kommentar


                            #14
                            #10
                            80 und/oder 90 dB 1m SPL wären praxisgerecht ...

                            LG, dB
                            Zuletzt geändert von Dezibel; 29.01.2026, 17:22.
                            don't
                            panic

                            Kommentar


                              #15
                              Zitat von Dezibel Beitrag anzeigen
                              #10
                              80 und/oder 90 dB 1m SPL wären praxisgerecht ...

                              LG, dB
                              Ja, wenn man denn weiß, wie laut man gerade ansteuert. Dazu braucht man entweder einen geeichten Messaufbau oder ein geeichtes SPL Messgerät.

                              Ach ja: in 1m Abstand ...

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