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Was spricht gegen das Streamen?

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    Was spricht gegen das Streamen?

    Gleich vorweg - ich mache es nicht, weil ich es nicht brauche, aber würde es anders sein, dann sofort.

    Denn: die Qualität reicht absolut aus, da gibt es für mich nichts zu diskutieren. Jede analoge Tonquelle ist qualitativ "ein Witz" dagegen. Und bei "ein paar Millionen Titel" hat man sicher nicht das Problem, dass man irgendetwas nicht findet, was man gerne hören will (und noch viel mehr).

    Auch für Leute, die "partout" keinen PC in ihrer Audioanlage integriert haben wollen (zumindest keinen üblichen) ist das ein gangbarer Weg, indem sie sich einen Streamer zulegen. Kostet nicht viel, sieht aus wie eine HiFi-Komponente und ist ganz einfach zu bedienen. Und wer nicht einmal ein Netzwerkkabel sehen/haben will, der macht "es" einfach drahtlos.

    Und letztlich, die paar Euro die so etwas im Monat kostet, sollten (hoffentlich) kein Problem sein.

    Also was spricht dagegen? Interessiert mich nur.....
    Gruß
    David


    WEBSEITE HiFiAKTIV: Klick mich
    Wirklich hochwertige Audiowiedergabe erfordert tadellose Messwerte beim Hörplatz. Das muss einmal die Basis sein. Danach hört man die Aufnahmen weitgehend so, wie sie produziert wurden, aber nur so gut, wie es die Umstände im Hörraum und beim Hörplatz zulassen. Diese "Deckelung" setzt in üblichen Wohnräumen sehr früh ein, da helfen auch die besten und schönsten Geräte nichts!
    Was bei schlechten Bedingungen immer hilft, das ist ein möglichst kleines Hördreieck.

    Es spricht aber nichts dagegen (gehört für mich sogar standardmäßig dazu) sich nach Optimierung der Messdaten abschließend einen „besser gefallenden“ Klang mit breitbandigen Anhebungen oder Absenkungen einzustellen als lineare Wiedergabe es meist ist. Oft (auch für mich) reicht dazu nur eine Anhebung der Tiefbässe um ein paar dB. An den tadellosen Messdaten ändert sich deshalb nichts.

    Alles das ist „Standard-Profitechnik“, die auf digitaler Basis funktioniert und wozu ein PC und ein DSP notwendig sind.

    Alles was unter den Sammelbegriff „HiFi“ fällt, ist für mich schon vor sehr langer Zeit komplett uninteressant geworden, weil damit nie das erreicht wurde, was ursprünglich angestrebt war und weil es auf die uralte Art auch gar nicht geht, die sich bis heute nicht verändert hat.

    Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst dann, wenn sie physikalisch und messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen wurden. Das war bisher nach unzähligen solcher Tests noch nie der Fall!

    Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich -

    Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
    Wichtig: zumindest versuchen, beim Thema zu bleiben!

    #3
    Aus meiner Sicht spricht überhaupt nichts gegen das streamen ganz im Gegenteil
    ich höre mit Apple Musik vom Handy auf einen Wiim Streamer dann digital ins Antimode geht klanglich aus meiner Sicht nicht besser
    wer kein Antimode oder Dergleichen hat der Wiim hat auch eine automatische Korrektur integriert
    ich habe das mit dem Antimode verglichen kein hörbarer Unterschied
    (Antimode und Wiim beide bis 300hz korrigieren lassen) Raummoden beseitigen für ca. 100€ !!
    lg Helmut

    Kommentar


      #4
      Zitat von Modernjazz Beitrag anzeigen
      Aus meiner Sicht spricht überhaupt nichts gegen das streamen ganz im Gegenteil
      ich höre mit Apple Musik vom Handy auf einen Wiim Streamer dann digital ins Antimode geht klanglich aus meiner Sicht nicht besser
      wer kein Antimode oder Dergleichen hat der Wiim hat auch eine automatische Korrektur integriert
      ich habe das mit dem Antimode verglichen kein hörbarer Unterschied
      (Antimode und Wiim beide bis 300hz korrigieren lassen) Raummoden beseitigen für ca. 100€ !!
      lg Helmut
      Helmut, sehr gut gemacht

      Vom Wiim-Streamer habe ich bisher nur Positives gelesen oder gehört. Scheint für's Geld wirklich unschlagbar zu sein.
      Gruß
      David


      WEBSEITE HiFiAKTIV: Klick mich
      Wirklich hochwertige Audiowiedergabe erfordert tadellose Messwerte beim Hörplatz. Das muss einmal die Basis sein. Danach hört man die Aufnahmen weitgehend so, wie sie produziert wurden, aber nur so gut, wie es die Umstände im Hörraum und beim Hörplatz zulassen. Diese "Deckelung" setzt in üblichen Wohnräumen sehr früh ein, da helfen auch die besten und schönsten Geräte nichts!
      Was bei schlechten Bedingungen immer hilft, das ist ein möglichst kleines Hördreieck.

      Es spricht aber nichts dagegen (gehört für mich sogar standardmäßig dazu) sich nach Optimierung der Messdaten abschließend einen „besser gefallenden“ Klang mit breitbandigen Anhebungen oder Absenkungen einzustellen als lineare Wiedergabe es meist ist. Oft (auch für mich) reicht dazu nur eine Anhebung der Tiefbässe um ein paar dB. An den tadellosen Messdaten ändert sich deshalb nichts.

      Alles das ist „Standard-Profitechnik“, die auf digitaler Basis funktioniert und wozu ein PC und ein DSP notwendig sind.

      Alles was unter den Sammelbegriff „HiFi“ fällt, ist für mich schon vor sehr langer Zeit komplett uninteressant geworden, weil damit nie das erreicht wurde, was ursprünglich angestrebt war und weil es auf die uralte Art auch gar nicht geht, die sich bis heute nicht verändert hat.

      Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst dann, wenn sie physikalisch und messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen wurden. Das war bisher nach unzähligen solcher Tests noch nie der Fall!

      Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich -

      Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
      Wichtig: zumindest versuchen, beim Thema zu bleiben!

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        #5
        Hallo,

        Für mich ist das Streamen ( ich bevorzuge Hi - Res) mein persönlicher Königsweg, etwas anderes kommt mir nicht mehr ins Haus. Ich bin von der Qualität so dermaßen überzeugt das ich miir eigens dafür einen Streaming- Lautsprecher zugelegt habe. Man hat einen schnellen Zugriff auf Qobuz / Spotify und man bekommt alles was das Herz begehrt. Und wenn ich besitzen möchte dann lade ich über Qobuz herunter.

        Ich habe das mal ausgetestet: über USB habe ich die Möglichkeit eine Festplatte an meinem Master - Lautsprecher anzuschließen was es mir erlaubt innerhalb kürzester Zeit die gleichen Aufnahmen jeweils über die Streaming Funktion und Festplatte miteinander vergleichen zu können. Fazit: keine Unterschiede auch nicht nach größter Anstrengung und ich bin nun wirklich nicht als Holzohr verschrien (wo ich doch so gerne Verstärkerklang warnehme ). Von daher sehe ich weit und breit keine Nachteile aber eine Menge Vorteile.

        Kommentar


          #6
          Nichts spricht gegen Spotify u.s.w.
          Mache ich nur noch.

          Mac Mini (M4), RME ADI-2 DAC.

          Und eine Windows Laptop für diese Software :
          https://audials.com/en/home



          Analoge Lücke .....

          Leider nicht für den Mac erhältlich .

          Ein günstiger Windowslaptop reicht aber.
          Zuletzt geändert von Mrwarpi o; 25.01.2026, 09:20.
          Transformiert zum Kopfhörernutzer.

          Mac Mini (M4), RME ADI-2 DAC FS , AKG K 812

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            #7
            Ich habe mich professionell schon mit Streaming auseinandergesetzt, als es für die meisten noch Hackerhexenwerk war. Sonos und Raumfeld waren frühe Marken, die Streaming in Lautsprechern integrierten. Selbst von B&O kam dann ein natürlich designmäßig und haptisch außerordendliches System, dass Zugriff aufs Internet und eigene Datenträger zuließ.
            Und ich höre immer noch öfter mit einem meinen Raumfeldgeräte.
            Streaming verbinde ich persönlich für mich aber mehr mit Computer, Pad und Smartphone.

            Tatsächlich höre ich aber von meinem Hauptdatenträger, ein NAS. Und meine Smartphones haben immer soviel Speicher, dass ich die mir liebsten Musictracks mit mir rumführen kann. Irgendein System oder Kopfhörer findet sich immer, mit dem ich dann irgendwo mein Handy damit verbinden kann.

            Warum kein explizites Streaming für mich? Ich will einmal für Content bezahlen und es dann besitzen. Und so oft nutzen, ohne Kontrolle von Außen, wie ich es für richtig halte. Ich kaufte auch schon sehr viel bei Apple Music und nutze Apple Music auf iPhone, Mac minis und MacBooks.

            Neue Titel höre ich auf Youtube und ähnliche Plattformen. Wenn es mir so gut gefällt, dass ich es öfter hören will, besorge ich mir den oder die Titel über Apple Music oder Amazon. Physische Datenträger kaufe ich mir nur noch sehr, sehr selten, nicht als Vinyl (habe keinen Dreher mehr, alle verschenkt), nicht als CD, nicht als DVD und auch nicht als BR.

            Videocontent habe ich bei Maxdome dauerhaft nutzbar einmal bezahlt und immer wieder genutzt. Ja, auch ganze Serien.

            Das eigentliche Streaming, so wie man es dauerhaft nutzt, beinhaltet immer einen Abo-Service. Das hasse ich und vermeide es möglichst. Was kosten die einzelnen Streamingplattformen so monatlich? Nexflix, Spotify, Tidal, Prime......?

            Ich nutzte lange die Officeversion von Microsoft. Muss ich immer noch beruflich, zahlt aber mein Arbeitgeber. Privat nutze ich Libreoffice. Kein Abo, kostet nichts, läuft einwandfrei auf MacOS, Windows und Linux. Und sollte dereinst Windows ebenfalls als Abo laufen wollen, dann nutze ich nur noch MacOS und Linux.
            best regards

            Mark von der Waterkant

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              #8
              Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

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                #9
                Aus meiner Sicht spricht genauso nichts gegen streamen. Im Gegenteil, nur Vorteile.
                Ich zahle für spotify €17,90 für die ganze Familie. Da können 4 Leute, unabhängig voneinander überall alles hören. Früher habe ich mind. 2 CD´s im Monat gekauft. Und seither nie mehr Geld dafür ausgegeben.
                Nebenbei habe ich ein Jahresabo Qobuz, das war es mir für Testzwecke wert. Nur um mich letztlich zu beruhigen, dass ich kein Potential liegen lasse. Null Unterschied, lass ich also auslaufen.
                Ich bin auch ein passionierter Internet Radiohörer und verwende ebenfalls den WIIM Streamer.
                Am Notebook, weil ich ohnehin oft nebenbei damit arbeite, ist noch ein Roon installiert, damit kann ich alternativ die Roon DSP nutzen für alle möglichen Spielereien.
                Die Roon Oberfläche ist für mich state of the art und nach wie vor unerreicht.
                Meinen NAS Server mit tausenden von gerippten Alben habe ich längst in Rente geschickt, kann aber jeder Streamer im Netz erkennen und einbinden.
                Man kann also den Vorteil aus beiden Welten haben, aber alltagstauglicher geht es m.E. nicht mehr besser.

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                  #10
                  Ein Jeder wie er es für sich am praktikabelsten hält. Und wenn es finanziell passt, warum nicht.
                  Man kann die Abos ja alle auch irgendwann kündigen. Was ich die letzten Monate zunehmend mache. Das ist aber mein Weg, muss ja Niemand zu Eigen machen.
                  best regards

                  Mark von der Waterkant

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                    #11
                    Ich kenne welche, die „kloppen“ sich jeden Tag für 12 Euro Sargnägel in die Lunge.
                    Dagegen ist der Preis für Spotify u.s.w. gerade zu lächerlich .
                    Dann noch die Folgekosten ....

                    PS: Spotify hat schon so manchen guten Musiktipp geliefert .
                    Zuletzt geändert von Mrwarpi o; 25.01.2026, 10:17.
                    Transformiert zum Kopfhörernutzer.

                    Mac Mini (M4), RME ADI-2 DAC FS , AKG K 812

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                      #12
                      Klar, ich verstehe dich auch Mark. Solche Rappel habe ich auch von Zeit zu Zeit und ich schließe nicht aus, dass ich auch mal alles wieder kündige. Zum Glück ist das bei diesen Anbietern easy, ein Mausklick und keine Scherereien...Es kommt schon was zusammen, Prime, Netflix, Apple TV, Spotify,....Aber ich versorge damit eine ganze Bande, die relativ unabhängig von Ort und Device damit froh ist. Dafür gibt es bei mir seit 20 Jahren kein TV Empfang.
                      Und wie gesagt, ich habe früher mehr Geld für CD´s ausgegeben.

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                        #13
                        Zitat von Mrwarpi o Beitrag anzeigen


                        PS: Spotify hat schon so manchen guten Musiktipp geliefert .
                        Genau, das muss unbedingt noch als Argument angeführt werden. Die "Radio" Funktion in Spotify oder auch Roon. So manch tolle Songs hätte ich sonst nie entdeckt...

                        Kommentar


                          #14
                          Solange TunIn einen nicht mit zuviel Werbung ärgert, was mittlerweile bei YT ein übles Problem wird, hat man noch eine kostenfreie Möglichkeit per Internet Radio weltweit zu hören. Da ja immer mehr Analogsender auf LW, MW und KW verschwinden. Auch Apple Music hat da nichts kostenfreies mehr, ärgerlich.
                          Auch sind viele Mediatheken noch kostenfrei erreichbar. Mal schauen wie lange.
                          best regards

                          Mark von der Waterkant

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                            #15
                            Guten Morgen zusammen
                            Haben uns ein Jahresabo für 120 Euro von Spotify gegönnt, höre auch viel You tube. Bei Spotifiy stört mich nur eins. Gibt man eine Band ein, egal welches Genre, bekommt man immer nur die bekannten Sachen vorgeschlagen. Muss also wissen, das es noch andere Scheiben von dehnen gibt. Sonst ist hängen im Schacht.
                            l.g. werner

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