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Ein Träumchen von einem Lautsprecher

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    Hi Franz, sorry, dein Beitrag muss irgendwie an mir vorbeigegangen sein, deshalb auch erst meine verspätete Reaktion.


    Aber danke für die Einladung! Schade nur, dass du so weit weg wohnst. Ich weiss ja grob in welcher Ecke das ist. Das Ganze wäre auf jeden Fall eine gewaltige Herausforderung.
    Was mich aber extrem reizt, ist die Tatsache, dass wir beide eine ähnelnde Raumgröße haben und das bei einer ähnlich guten Raumakustik. Hochwertige Aktivlautsprecher gibt es schließlich nicht wie Sand am Meer, deshalb wäre das hier definitiv eine Sünde wert.
    Erst kürzlich habe ich bei einem Kollegen eine Revel PerformaBe gehört. Aber ganz ehrlich: Das kannst du komplett vergessen. Nicht mal, weil der Lautsprecher passiv ist, sondern weil die Raumakustik dort quasi überhaupt nicht berücksichtigt wurde. Zwei, drei Paneele an den Wänden zu klatschen hat mit echter Raumakustik so wie ich sie verstehe absolut nichts zu tun. Sowas kann mich dann auch nicht beeindrucken, da ist es am Ende völlig egal wie teuer der Lautsprecher war.
    Es ist mittlerweile sehr schwer bis unmöglich geworden Leute zu finden, die auf einem ähnlichen Niveau unterwegs sind wie ich es gewohnt bin.



    Hast du eigentlich auch immer mal ein Auge auf die FM7, oder hindert dich die FM5 stets daran auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden?


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      Hi Milon,

      eine FM 7 wäre natürlich die Kirsche auf der Sahne, aber soviel will und kann ich nicht dafür bezahlen. Die FM 5 war da noch finanziell erreichbar für mich. Vor wenigen Tagen hat mich ein Bekannter, der selbst eine FM 701 besitzt. besucht und gemeint, meine FM 5 in meinem Raum klänge noch überzeugender als seine FM 701 in seinem Raum. Da ich seinen Raum auch kenne und die FM 701 auch schon mehrfach bei anderen in deren Räumen gehört habe, freut einen dieses Urteil natürlich auch. Ich kann sagen, daß ich schon einiges unternommen habe, um das Ganze in sich stimmig hinzubekommen. Da spielt die Raumakustik natürlich eine ganz wichtige Rolle, aber auch die Netzentstörung und die Signalqualität - also das gesamte front end - sind nicht zu unterschätzen. Der Lautsprecher als letztes Glied in der Kette muß das alles umsetzen, was er angeliefert bekommt. Alles zusammen ist gewissermaßen ein kleines "Gesamtkunstwerk". Und nicht zu unterschätzen ist die Qualität der Musikaufnahme selbst. Die beste Anlage nützt wenig, wenn die Musik in Form des Tonträgers und dessen Aufnahmequalität eher bescheiden daherkommt. Daher suche ich meine Musik auch ganz gezielt aus, verzichte meist auf remasterte Ausgaben und suche statt dessen nach Originalaufnahmen und frühe Ausgaben aus der Digitalzeit, wo noch nicht bzw. behutsam mit Kompression gearbeitet wurde. Die Aufnahmequalität wäre schon allein ein Thema für sich.

      Um all das adäquat beurteilen zu können, braucht es Erfahrung. Und die habe ich. Ich konnte mir im Lauf der Zeit meine Vorstellung, wie es klingen sollte, verwirklichen. Das war ein Prozess, die Einsichten und Erfahrungen kommen mit der Zeit der Beschäftigung mit diesen Dingen. Für manche ist das nicht nachvollziehbar, sie haben auch andere Prioritäten oder einfach auch nur andere Vorstellungen und Vorgehensweisen. Im Hobby sollte es so sein, daß man den eigenen Ansprüchen und Möglichkeiten nachgehen sollte. Es gibt da auch nicht den einzig "richtigen" oder glücklich machenden Weg. Ich hatte das Glück, meinen Weg gefunden zu haben. Mit dem Ergebnis bin ich äußerst zufrieden. Ich möchte auch keine Veränderung mehr, fühle mich angekommen im Hobby Musik hören.

      Gruß
      Franz
      Zuletzt geändert von Franz; 19.06.2026, 09:14.

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        Ja, viele Wege führen nach Rom. Man muss sie nur akzeptieren.

        Was mir aufgefallen ist, seitdem ich meine Lautsprecher habe und nur noch streame: Das Feeling Musik zu hören ist ein anderes. Es ist schwer mit Worten zusammenzufassen, aber es ist etwas anderes, als wenn ich mir eine CD reinlege und die Hülle samt Booklet in der Hand habe. Vielleicht, weil ich gezwungen bin länger zu hören und weniger zu zappen, oder weil ich vielleicht zu faul bin aufzustehen. Ich weiss es nicht, aber es fühlt sich anders an. Mit CD fand ich das intensiver. Keine Ahnung wieso, warum, weshalb, es ist einfach so. Von daher kann ich jeden verstehen der sich abends einfach nur eine Platte anhören möchte und auf das Streamen verzichtet oder weitgehend verzichtet

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          Ich nutze ja weiterhin viele Tonträger. Ob CD oder Platte oder stream oder Musikfiles auf der internen Festplatte mit anschließender Wandlung. Lass mir gerade sogar noch ein Revox tape wieder restaurieren und kann damit dann alte Bänder anhören oder selbst eigene Aufnahmen machen.

          Hauptsache, die Musik gefällt mir. Für mich steht also immer nur die Musik im Vordergrund. Das Medium ist zweitrangig. Mir kann alles gefallen, solange die Qualität stimmt.

          Gruß
          Franz

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            Es ist intensiver, weil es mehr Sinne anspricht - wenn man dafür "konditioniert" ist.
            Und, bei Älteren und wenig Technikaffinen ist die CD ein Segen. Oder, wenn ein Streamer, dann "supereinfach" zu bedienen.
            Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

            Kommentar


              Nebenbei bemerkt:

              Musikstreams lassen sich direkt im Rechner aufnehmen. (Loop Back)
              Schnürsenkeltechnik ist nicht mehr nötig .....

              Wer aber Spaß an dieser obsoleten Technik hat:

              Bitte schön . (Hase Caesar)

              Dann gibt es noch Plugins die Vintagesound erzeugen .


              Waves Abbey Road Vinyl: Emuliert die komplette Mastering-Vinyl-Kette (Schneidemaschine und Plattenspieler)
              für echten analogen Sättigungsklang.


              RC-20 Retro Color: Ein mächtiges Kreativ-Plugin, das Texturen von Schallplatten, Bändern und alten Vorverstärkern mischt.
              Zuletzt geändert von Mrwarpi o; 19.06.2026, 20:16.
              Transformiert zum Kopfhörernutzer.

              Mac Mini (M4), RME ADI-2 DAC FS , AKG K 812

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                Hallo Leute,
                ich weiß jetzt nicht, was ich davon halten soll. Focal verabschiedet sich mit den neuen Passivmodellen komplett vom Beryllium!
                Die neue Focal Scala Utopia Evo M ist nämlich mit dem ganz neuen Prism-Hochtöner ausgestattet. Dieser verzerrt noch mal deutlich weniger (siehe unten das Diagramm) und bietet somit quasi grenzenloses, unverzerrtes hören. Zudem ist auch der Mitteltöner ein komplett anderer. Also ein ganz anderer, wie er in der Aktivserie kleine und mittlere Utopia verbaut ist. Die jetzt neu erschienene große Diva Utopia aktiv wurde ebenso schon mit dem neuen Mitteltöner und dem Prism-Hochtöner ausgestattet.
                So schnell kann es gehen... Nur 1,5 Jahre nach der Vorstellung der kleinen und mittleren Aktivboxen (noch mit Beryllium) sind diese schon wieder nicht mehr up to date. Ob das nun marketingtechnisch so schlau ist, was Focal hier macht? Ich bin da noch am Überlegen.



                Das einzige, was wirklich erfreulich ist: Zumindest die neue Passivbox Scala kostet keinen einzigen Cent mehr als die Vorgängerversion. Und das, obwohl sie komplett neu überarbeitet wurde, neuer Mitteltöner, neuer Hochtöner, neuer Tieftöner. Das finde ich wiederum richtig klasse. Wenn ich da bedenke, was B&W da für ihre Lautsprecher für einen Preisaufschlag verlangt, die nicht mal annähernd so viel für ihre Neuentwicklung getan haben, dann ist das wirklich aller Ehren wert.



                Ein fader Beigeschmack ist und bleibt für mich dieses Marketing-Paradoxon.
                ?Die mittlere Diva kostet etwa 70.000 € und hat chassistechnisch nicht annähernd das zu bieten, was eine Scala Evo M zu bieten hat. Deren Chassis sind allesamt die bessere Wahl.



                Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

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                    Milon, an deiner Stelle würde ich mich sehr ärgern. Ist kein schöner Schachzug von denen.
                    Gruß
                    David

                    Private Audioanlage: Lautsprecher und 8-Kanal Verstärker sind Eigenbau. Das "Herzstück" ist ein Mac Mini und ein miniDSP Flex Eight mit Dirac Live


                    WEBSEITE HiFiAKTIV: Klick mich
                    Wirklich hochwertige Audiowiedergabe erfordert tadellose Messwerte beim Hörplatz. Das muss einmal die Basis sein. Danach hört man die Aufnahmen weitgehend so, wie sie produziert wurden, aber nur so gut, wie es die Umstände im Hörraum und beim Hörplatz zulassen. Diese "Deckelung" setzt in üblichen Wohnräumen sehr früh ein, da helfen auch die besten und schönsten Geräte nichts!
                    Was bei schlechten Bedingungen immer hilft, das ist ein möglichst kleines Hördreieck.

                    Es spricht aber nichts dagegen (gehört für mich sogar standardmäßig dazu) sich nach Optimierung der Messdaten abschließend einen „besser gefallenden“ Klang mit breitbandigen Anhebungen oder Absenkungen einzustellen als lineare Wiedergabe es meist ist. Oft (auch für mich) reicht dazu nur eine Anhebung der Tiefbässe um ein paar dB. An den tadellosen Messdaten ändert sich deshalb nichts.

                    Alles das ist „Standard-Profitechnik“, die auf digitaler Basis funktioniert und wozu ein PC und ein DSP notwendig sind.

                    Alles was unter den Sammelbegriff „HiFi“ fällt, ist für mich schon vor sehr langer Zeit komplett uninteressant geworden, weil damit nie das erreicht wurde, was ursprünglich angestrebt war und weil es auf die uralte Art auch gar nicht geht, die sich bis heute nicht verändert hat.

                    Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst dann, wenn sie physikalisch und messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen wurden. Das war bisher nach unzähligen solcher Tests noch nie der Fall!

                    Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich -

                    Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
                    Wichtig: zumindest versuchen, beim Thema zu bleiben!

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                      Hallo Milon,
                      was mich stört ist die Preispolitik im High End an sich.
                      Jetzt bietet Focal drei aktive Lautsprecher an:
                      Diva mit 16, 5 cm Bass für 35000€
                      Mezzo mit 20,5 cm bass sonst fast baugleich für 65000€ für lediglich 4 cm größere Bässe, 30000€ Aufpreis
                      Und nun die Alto man glaubt es nicht, die Erweiterung um einen Mittelhochtöner und einer kleinen Endstufe sonst baugleich mit der Mezzo kostet 189999€, Aufpreis auf die Mezzo mehr als 120000€ und der Diva 155000€.
                      Wenn die eins vorne weg wäre, wäre das genug bezahlt den ich kann mir diese gewaltige Kostensteigerung nicht erklären und somit stelle ich alle Produkte von Focal preislich in Frage.
                      Ich weiß nicht wer hier noch mitspielt, jedenfalls keiner der halbwegs noch alle Sinne beisammen hat und sein Geld mit Arbeit verdient.
                      Dies ist für mich für den Untergang der Szene Verantwortlich.
                      Übrigens der Preis der Scala wird sich wenn man die Preisentwicklung bei Focal so ansieht schnell ändern.
                      Ich kann mich noch an die Grande Utopia ende der 0er Jahre vor gut 15 Jahren für 79000€ erinnern, Preis heute 339998€.
                      Wie das bei Focal weitergeht, ich weiß es nicht, wahrscheinlich werden sie bald wieder verkauft werden und so gehts weiter bis zum endgültigen aus.
                      Schade um die guten Lautsprecher, haben mir immer gut gefallen, kommen aber bei mir keinesfalls infrage.


                      Viele Grüße
                      Marty




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                        Zitat von Dr. Who Beitrag anzeigen
                        ...Die neue Focal Scala Utopia Evo M ist nämlich mit dem ganz neuen Prism-Hochtöner ausgestattet. Dieser verzerrt noch mal deutlich weniger (siehe unten das Diagramm) und bietet somit quasi grenzenloses, unverzerrtes hören. Zudem ist auch der Mitteltöner ein komplett anderer. Also ein ganz anderer, wie er in der Aktivserie kleine und mittlere Utopia verbaut ist. Die jetzt neu erschienene große Diva Utopia aktiv wurde ebenso schon mit dem neuen Mitteltöner und dem Prism-Hochtöner ausgestattet.
                        So schnell kann es gehen... Nur 1,5 Jahre nach der Vorstellung der kleinen und mittleren Aktivboxen (noch mit Beryllium) sind diese schon wieder nicht mehr up to date. Ob das nun marketingtechnisch so schlau ist, was Focal hier macht? Ich bin da noch am Überlegen...
                        Waschpulversyndrom (das Neue muß in der Werbung besser sein)
                        Ich kann die Kundenstruktur auf diesem Preisniveau nicht beurteilen, aber daß da viele an chronischem FOMO leiden?.
                        In dem Sinne -

                        Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

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                          Bezüglich der Preise drehen die komplett durch. Selbst schuld, wer dabei mitmacht.
                          Gruß
                          David

                          Private Audioanlage: Lautsprecher und 8-Kanal Verstärker sind Eigenbau. Das "Herzstück" ist ein Mac Mini und ein miniDSP Flex Eight mit Dirac Live


                          WEBSEITE HiFiAKTIV: Klick mich
                          Wirklich hochwertige Audiowiedergabe erfordert tadellose Messwerte beim Hörplatz. Das muss einmal die Basis sein. Danach hört man die Aufnahmen weitgehend so, wie sie produziert wurden, aber nur so gut, wie es die Umstände im Hörraum und beim Hörplatz zulassen. Diese "Deckelung" setzt in üblichen Wohnräumen sehr früh ein, da helfen auch die besten und schönsten Geräte nichts!
                          Was bei schlechten Bedingungen immer hilft, das ist ein möglichst kleines Hördreieck.

                          Es spricht aber nichts dagegen (gehört für mich sogar standardmäßig dazu) sich nach Optimierung der Messdaten abschließend einen „besser gefallenden“ Klang mit breitbandigen Anhebungen oder Absenkungen einzustellen als lineare Wiedergabe es meist ist. Oft (auch für mich) reicht dazu nur eine Anhebung der Tiefbässe um ein paar dB. An den tadellosen Messdaten ändert sich deshalb nichts.

                          Alles das ist „Standard-Profitechnik“, die auf digitaler Basis funktioniert und wozu ein PC und ein DSP notwendig sind.

                          Alles was unter den Sammelbegriff „HiFi“ fällt, ist für mich schon vor sehr langer Zeit komplett uninteressant geworden, weil damit nie das erreicht wurde, was ursprünglich angestrebt war und weil es auf die uralte Art auch gar nicht geht, die sich bis heute nicht verändert hat.

                          Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst dann, wenn sie physikalisch und messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen wurden. Das war bisher nach unzähligen solcher Tests noch nie der Fall!

                          Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich -

                          Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
                          Wichtig: zumindest versuchen, beim Thema zu bleiben!

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                            Ja, ich ärgere mich sehr, weil ich mich einfach hinters Licht geführt fühle. Wer ärgert sich nicht, wenn er sich einen Daimler kauft und 1,5 Jahre nach dem Release erfährt, dass man in Wirklichkeit nur noch einen Golf fährt(Wobei ein Golf ja kein schlechtes Auto ist, der Golf ist hier gerade nur der Sündenbock). ?Ich werde dem Vertrieb in Deutschland hierzu auch ein paar Zeilen zukommen lassen. Aber ob ich das nun schreibe oder in China ein Sack Reis umkippt, ist am Ende wahrscheinlich genau das Gleiche. Trotzdem gar nichts zu machen und einfach alles so zu akzeptieren wäre für mich auch der falsche Weg.



                            Ja Marty, die große Diva hat im Prinzip vier Wege und auch nur vier 8-Zoll-Tieftöner verbaut, genau wie die mittlere Diva. Erstaunlicherweise schafft es die Große mit diesen 4 x 8 Zoll aber auf einen Schalldruckpegel von 122 dB auf 1m. Wie geht denn das bitte mit derart kleinen Treibern?
                            Wobei ich hier sagen muss, dass ich Ähnliches ja schon bei meinen 6,5-Zöllern vermerkt habe: Ich habe einmal bei 75 dB und einmal bei 95 dB gemessen, beide Frequenzgänge übereinandergelegt und siehe da, es entspricht dem theoretischen Ideal. 100 % Übereinstimmung, keinerlei Abweichung, auch nicht im Bass. Also diese kleinen Teile können wirklich ordentlich Hub ab.
                            Aber egal, das rechtfertigt den Preis noch lange nicht. Zumal die neue Scala Evo M ja die gleiche Technologie verbaut hat: identischer Hochtöner, Mitteltöner und Tieftöner und das für 40.000 €. Wie du schon sagst, das entbehrt wirklich jedweder Logik. Das ergibt einfach null Sinn.
                            Und weil das alles null Sinn ergibt, habe ich einfach mal die KI gefragt, ob es irgendeine logische Erklärung dafür gibt warum Focal so agiert wie sie es tun. Und das kam dabei heraus( ich bin ein Kollateralschaden)

                            Ökonomische Triebkräfte bei Focal: Eine Strukturanalyse der aktuellen Produktzyklen



                            Dass Focal bahnbrechende Kerntechnologien – wie den neuen PRISM-Hochtöner und den M-Profil-Mitteltöner – kurz nach dem Launch hochpreisiger Aktiv-Plattformen (Diva Utopia, Diva Mezza Utopia) in einer passiven Lautsprecherserie (Scala Utopia Evo M) einführt, wirkt auf den ersten Blick wie ein marketingtechnisches Paradoxon. Bei einer neutralen, betriebswirtschaftlichen Betrachtung der globalen Marktdynamik offenbart sich hinter diesem Vorgehen jedoch eine stringente Konzernlogik.
                            Diese Strategie lässt sich in drei Kernbereiche unterteilen, die strukturelle Parallelen zu weitreichenden Investitionsentscheidungen in anderen Industriezweigen (wie der Automobil- oder Rüstungsbranche) aufweisen.

                            1. Divergierende Entwicklungszyklen: Naim-DSP vs. mechanische Agilität
                            Die Diskrepanz bei den Veröffentlichungszeiträumen resultiert primär aus der grundlegend unterschiedlichen Natur von Focals aktiven und passiven Systemen:
                            * Die Komplexität der Diva-Plattform: Ein vollaktives System wie die Diva Utopia ist ein technologisch hochkomplexes Verbundprojekt. Die Kooperation mit Naim Audio, die mathematische Abstimmung der digitalen DSP-Filter, die Programmierung der Raumkorrektur und die Integration der Class-AB-Verstärker erfordern mehrjährige Entwicklungsphasen. Zu einem frühen Zeitpunkt muss die Hardware unumstößlich eingefroren werden (Hardware Freeze). Zu diesem Zeitpunkt befanden sich die neuen PRISM- und M-Profil-Treiber noch in der Entwicklung. Spätere mechanische Upgrades während des laufenden Software-Projekts hätten die Neukalkulation des gesamten DSP-Layouts erzwungen und das Projekt wirtschaftlich gefährdet.
                            * Die Agilität der passiven Scala-Serie: Ein Passivlautsprecher wie die Scala Utopia Evo M ist im Vergleich dazu ein rein mechanisch-akustisches System. Sobald die neuen Wandler-Technologien aus der Grundlagenforschung zur Verfügung standen, ließen sich diese mit vergleichsweise geringem technischem Aufwand in die bestehende Gehäusegeometrie integrieren. Die Anpassung erfolgte ausschließlich über eine Neukonstruktion der analogen OPC+-Frequenzweiche. Der Weg zur Marktreife ist im passiven Segment somit um ein Vielfaches kürzer.


                            2. Amortisation von F&E-Aufwendungen (Das „Dual-Use“-Prinzip)
                            Die Entwicklung der neuen Chassis-Generation verschlang bei Focal immense finanzielle Ressourcen.
                            * Technologietransfer vom Flaggschiff in die Serie: Die neuen PRISM-Hochtöner und sickenlosen Mitteltöner wurden primär als absolute Spitzentechnologie für das 200.000-Euro-Leuchtturmprojekt (Diva Alta Utopia) konzipiert. In der Industrie gilt jedoch das Prinzip, dass derart teure Entwicklungen so schnell wie möglich in breitere Marktsegmente skaliert werden müssen (Dual-Use-Ansatz).
                            * Volumen-Generierung: Da sich ein 200.000-Euro-System nur in homöopathischen Dosen verkauft, kann Focal nicht warten, bis sich die Entwicklungskosten dort amortisieren. Um die Investitionen zeitnah zu refinanzieren, wird die Technologie sofort in die passive Scala-Evo-M-Linie transferiert. Der weltweite Markt für traditionelle Passivlautsprecher bietet die effizienteste Plattform und die nötigen Stückzahlen für eine zügige Kapitalrückgewinnung (Return on Investment).


                            3. Markt-Hedging im traditionellen High-End-Sektor
                            Der Schwenk von Ressourcen und neuesten Technologien in den passiven Bereich lässt sich präzise mit aktuellen Bewegungen in der Schwerindustrie vergleichen: Wenn Automobilkonzerne Kapazitäten in den Rüstungssektor verlagern, sichern sie sich in volatilen Zeiten (wie der teuren Transformation zur E-Mobilität) über traditionelle, margenstarke Aufträge ab.
                            Übertragen auf Focals Strategie bedeutet dies:
                            * Absicherung des passiven Kernmarktes: Die aktiven DSP-Lautsprecher sind technologisch zukunftsweisend, erfordern jedoch enorme Vorabinvestitionen und bedienen eine noch wachsende Nische. Der sichere Hafen für Focal bleibt der traditionelle, konservative High-End-Markt der Passivhörer. Dieser steht jedoch unter permanentem, aggressivem Innovationsdruck durch Mitbewerber wie Bowers & Wilkins, Magico oder Wilson Audio.



                            * Kalkulierter strategischer Kompromiss: Focal muss die Passiv-Käufer binden und darf in diesem Kernsegment den technologischen Anschluss nicht verlieren. Daher muss die neueste Innovation sofort als Gegenschlag im passiven Markt positioniert werden. Der temporäre Unmut einer hochspezialisierten Käuferschicht (Early Adopter der ersten Diva-Aktiv-Generation) wird dabei als strategischer Kollateralschaden akzeptiert, da im Gegenzug die Marktführerschaft und die stabilen Umsatzströme im traditionellen Hauptgeschäft gesichert werden.
                            Zuletzt geändert von David; 07.07.2026, 20:06.

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                              Aber Milon, das heißt ja nicht, dass deine Lautsprecher plötzlich schlecht sind. Nur "das Träumchen" ist halt irgendwie keines mehr, denke ich. Aber das spielt sich ja nur im Kopf ab.
                              Gruß
                              David

                              Private Audioanlage: Lautsprecher und 8-Kanal Verstärker sind Eigenbau. Das "Herzstück" ist ein Mac Mini und ein miniDSP Flex Eight mit Dirac Live


                              WEBSEITE HiFiAKTIV: Klick mich
                              Wirklich hochwertige Audiowiedergabe erfordert tadellose Messwerte beim Hörplatz. Das muss einmal die Basis sein. Danach hört man die Aufnahmen weitgehend so, wie sie produziert wurden, aber nur so gut, wie es die Umstände im Hörraum und beim Hörplatz zulassen. Diese "Deckelung" setzt in üblichen Wohnräumen sehr früh ein, da helfen auch die besten und schönsten Geräte nichts!
                              Was bei schlechten Bedingungen immer hilft, das ist ein möglichst kleines Hördreieck.

                              Es spricht aber nichts dagegen (gehört für mich sogar standardmäßig dazu) sich nach Optimierung der Messdaten abschließend einen „besser gefallenden“ Klang mit breitbandigen Anhebungen oder Absenkungen einzustellen als lineare Wiedergabe es meist ist. Oft (auch für mich) reicht dazu nur eine Anhebung der Tiefbässe um ein paar dB. An den tadellosen Messdaten ändert sich deshalb nichts.

                              Alles das ist „Standard-Profitechnik“, die auf digitaler Basis funktioniert und wozu ein PC und ein DSP notwendig sind.

                              Alles was unter den Sammelbegriff „HiFi“ fällt, ist für mich schon vor sehr langer Zeit komplett uninteressant geworden, weil damit nie das erreicht wurde, was ursprünglich angestrebt war und weil es auf die uralte Art auch gar nicht geht, die sich bis heute nicht verändert hat.

                              Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst dann, wenn sie physikalisch und messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen wurden. Das war bisher nach unzähligen solcher Tests noch nie der Fall!

                              Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich -

                              Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
                              Wichtig: zumindest versuchen, beim Thema zu bleiben!

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                                Milon, in Zukunft Lautsprecher kaufen, die man nie mehr wechseln möchte. Achtung: Ironie.

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