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Ein Träumchen von einem Lautsprecher

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    Zitat von Dr. Who Beitrag anzeigen
    Ich staune ja, dass das Grau tatsächlich besser gefallen kann...
    Ich bin sonst kein Grau-Fan, in diesem Fall, auf den zweiten Blick, ist die Ursache wohl, daß die grauen Seitenteile mit dem Mitteltöner harmonieren, die Weißen nicht wirklich. Ferner, kommen die Weißen nicht matt rüber auf den Bildern, das täuscht also. So oder so, es soll Dir gefallen und nicht mir. Ich bin ein genügsames Viech, vertrage sogar die Plastik-Fronten der JBL. Einer hat sie schon für Klavierlack gehalten, war der Witz des Tages.

    Nebenbei: Ich wusste nicht, daß man MDF in diese Form bringen kann, interessant.
    Zuletzt geändert von respice finem; 09.04.2026, 22:26.
    Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

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      Zitat von Dr. Who Beitrag anzeigen
      ....
      Bernd, jetzt hast du mich aber neugierig gemacht. Jetzt musst du aber auch das Lautsprechermodell verraten!
      Die Version der Gradient Revolution, die ich seit 2005 besitze, und von der ich immer wieder restlos begeistert bin, gibt es nicht mehr zu erwerben.

      Jedenfalls nicht mehr vom Hersteller. Mag sein, daß nochmal irgendwo/irgendwann ein restaurierter ( reparierter und mit Garantie versehener) „Rückläufer“ zum Weiterverkauf auftaucht, aber es sieht zur Zeit nicht danach aus und im Allgemeinen sind die Besitzer meiner Version bekannt dafür, daß sie, solange sie dieses „gute Stück“ ihr Eigen nennen dürfen - also solange es „lebt“ - gegenüber allen Anfechtungen total immun sind…

      „Hörerlebnis“ hat mal einen Artikel zu diesem Lautsprecher veröffentlicht und da der Rezensent nach eigenen Angaben im Alltag mit „Musikelectronic Geithain RL 930K“ hört, traue ich ihm eine vernünftige Beschreibung zu:

      https://storage.e.jimdo.com/file/b517bc6b-b962-43d7-8ba3-c554859944b4/Hörerlebnis%20Gradient%20Revolution%20Testbericht. pdf


      Die ältere passive Version wurde hier recht gründlich/kritisch beschrieben:


      Gradient Revolution loudspeaker Measurements

      https://www.stereophile.com/content/gradient-revolution-loudspeaker-measurements



      Gradient Revolution loudspeaker John Atkinson March 1997

      https://www.stereophile.com/content/gradient-revolution-loudspeaker-john-atkinson-march-1997


      Ich zitiere mal,

      „The bass was also an area where I was surprised by what the Revolution had to offer. "

      „- flatness—presumably due to its dipolar design and the effectiveness of its crossover, it meets astonishing ±1.3dB limits in-room, from the 32Hz 1/3-octave band to the 10kHz band—note the excellent extension, the speakers not starting to roll off until below 30Hz in my listening room! "

      LG
      Bernd
      shibumi

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        Bernd, ich habe mir mal deine Lautsprecher näher angeschaut. Allein schon die Tatsache dass man den unteren Teil um 360 Grad drehen kann macht diesen Lautsprecher nahezu einzigartig. So lassen sich die Raummoden geschickt beeinflussen. Clever eingekauft – heutzutage müsstest du sehr viel mehr Geld dafür bezahlen. Kurze Frage: Da deine Lautsprecher aktiv sind, gab es in der Zeit mal Probleme mit der verbauten Elektronik? Aktivlautsprechern sagt man ja immer eine gewisse Anfälligkeit nach.

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          Zitat von Dr. Who Beitrag anzeigen
          Bernd, ich habe mir mal deine Lautsprecher näher angeschaut. Allein schon die Tatsache dass man den unteren Teil um 360 Grad drehen kann macht diesen Lautsprecher nahezu einzigartig. So lassen sich die Raummoden geschickt beeinflussen. Clever eingekauft – heutzutage müsstest du sehr viel mehr Geld dafür bezahlen. Kurze Frage: Da deine Lautsprecher aktiv sind, gab es in der Zeit mal Probleme mit der verbauten Elektronik? Aktivlautsprechern sagt man ja immer eine gewisse Anfälligkeit nach.
          Milon,

          Mein Lautsprecher würde ich eher „halbaktiv“ nennen, denn Mitteltöner und Hochtöner (koaxiale Anordnung) sind nach wie vor passiv getrennt. Ansonsten sind Verstärker und digitale/aktive Frequenzweiche extern. Da hatte ich zwar vor Jahren sogar mal ein überraschend unerwartetes Problem, das aber von meiner Versicherung sehr kulant und zu meiner vollen Zufriedenheit geregelt wurde. Allerdings mußte ich dafür eher„traditionelle“ Geräte als Ersatz akzeptieren. Eine wahrscheinlich preiswertere rein digitale Variante wäre wohl nicht so ohne weiteres vermittelbar gewesen.

          Dies ( und in etwa auch meinen HIFi-Werdegang) kannst Du bei Interesse gerne hier nachlesen:

          Nachdem im letzten Sommer nach vielen Jahren ein Blitzeinschlag in der Nachbarschaft eingeschlagen war und die damit verbundene Überspannung einige meiner Geräte irreparabel unbrauchbar gemacht hatte, mußten diese ersetzt werden. Da es meine Geräte, Arcam A85, in Vorverstärker und Endverstärker auf Knopfdruck auftrennbar, und


          Trotz naturwissenschaftlicher Ausrichtung mache ich kein Hehl daraus, daß ich dieses Hobby als entspannte/entspannende „Spielwiese“ betreibe (also gern auch mal technisch unsinnig, Hobby pur, herumspiele), für andere Meinungen durchaus Verständnis habe, allerdings manchmal auch nur schwer unwidersprochen lassen kann, wenn Jemand die Physik wieder einmal auf einem total abgegrasten Gebiet geradezu/quasi „vergewaltigt“ , um uns hier Dinge erklären/verkaufen zu wollen, die man weder messen noch nachweislich hören kann, oder wo die zugehörigen Messwerte in einem total irrelevanten Bereich liegen.

          Deine eleganten Divas sind es imho durchaus wert, daß Du Deinen Hörraum und Deine Hörsituation weiterhin so weit wie möglich optimierst, denn sie haben allem Anschein nach von Focal ein sehr gutes Potential mitbekommen.

          LG
          Bernd
          shibumi

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            In Frankreich werden die Lautsprecher beim Testen nicht nur gehört und gemessen, sondern regelrecht filetiert.


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            Die Rückwand auf der die Elektronik sitzt misst immerhin 80 cm. Da ist also ordentlich was verbaut.Sehr viel besser wäre es aber gewesen wenn sie die Rückwand so konstruiert hätten dass man sie einfach wie eine Tür öffnen kann. Aber ich glaube, so weit denken die beim Lautsprecherbau alle gar nicht.
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              Der ältere Radio- und Fernsehtechniker kennt sie noch, die extrem servicefreundlichen Klappchassis von Radios und Fernsehgeräten. Sah manchmal aus wie ein Schrank mit offenen Türen. Würde man heute noch so bauen, würde ein Fernsehgerät eher 10tausend Euro kosten.
              Und ja, es gab auch vergleichbare Aktivlautsprecher, so vor vierzig, fünfzig Jahren. Nein, Servicefreundlichkeit ist heute nicht mehr gewünscht. Produktionsfreundlichkeit und Wirtschaftlichkeit sind deutlich relevanter.
              best regards

              Mark von der Waterkant

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                Genauso unerwünscht scheint bei der "Massenware" Modularität zu sein. Am Besten für jede Funktion einen zusätzlichen "Dongle", natürlich proprietär = teuer und "black box". Oder Gerät entsorgen, neues kaufen. Fortschritt durch Rückschritt, man braucht ja Wachstum, jedes Jahr mehr...
                Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

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                  Oje, ist die Elektronik eigentlich gekapselt?

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                    Die Lautsprecher würden keine vier Wochen überleben wenn dem so wäre – ein Garantiefall nach dem anderen wäre die Folge. Nein, die Elektronik hat ein eigenes Kompartment, also eine eigene Box in der Box.
                    Zuletzt geändert von David; 22.04.2026, 21:25.

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                      Muss man die Endstufen unbedingt separieren? Ich kenne viele Aktivlautsprecher, da liegen die Verstärker offen im Gehäuse. Und diese Aktivlautsprecher funktionieren trotzdem über die Gewährleistungszeit hinnaus. Das Basschassis sorgt im Inneren dann sogar für eine Art Ventilation. Besonders mit Bassreflexöffnung hilfreich.
                      Im Netz findet der interessierte Leser z.B. Genelec-Aktivlautsprecher mit Innenansicht. Aluminiumgehäuse, offene Verstärkerplatine, Ringkerntrafo am Boden verschraubt.
                      best regards

                      Mark von der Waterkant

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                        Auch so ein "Schreckgespenst" sind die Auswirkungen von Vibrationen für die eingebaute Elektronik in aktiven Lautsprechern. Noch dazu im Zusammenhang mit üblichen Lautstärken, denn da vibriert nichts so stark, dass es deshalb zu Defekten kommen könnte.

                        HiFi?
                        99% davon sind Mythen. Aber vielleicht gehörten sie einfach mit zu diesem Hobby.
                        Gruß
                        David


                        WEBSEITE HiFiAKTIV: Klick mich
                        Wirklich hochwertige Audiowiedergabe erfordert tadellose Messwerte beim Hörplatz. Das muss einmal die Basis sein. Danach hört man die Aufnahmen weitgehend so, wie sie produziert wurden, aber nur so gut, wie es die Umstände im Hörraum und beim Hörplatz zulassen. Diese "Deckelung" setzt in üblichen Wohnräumen sehr früh ein, da helfen auch die besten und schönsten Geräte nichts!
                        Was bei schlechten Bedingungen immer hilft, das ist ein möglichst kleines Hördreieck.

                        Es spricht aber nichts dagegen (gehört für mich sogar standardmäßig dazu) sich nach Optimierung der Messdaten abschließend einen „besser gefallenden“ Klang mit breitbandigen Anhebungen oder Absenkungen einzustellen als lineare Wiedergabe es meist ist. Oft (auch für mich) reicht dazu nur eine Anhebung der Tiefbässe um ein paar dB. An den tadellosen Messdaten ändert sich deshalb nichts.

                        Alles das ist „Standard-Profitechnik“, die auf digitaler Basis funktioniert und wozu ein PC und ein DSP notwendig sind.

                        Alles was unter den Sammelbegriff „HiFi“ fällt, ist für mich schon vor sehr langer Zeit komplett uninteressant geworden, weil damit nie das erreicht wurde, was ursprünglich angestrebt war und weil es auf die uralte Art auch gar nicht geht, die sich bis heute nicht verändert hat.

                        Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst dann, wenn sie physikalisch und messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen wurden. Das war bisher nach unzähligen solcher Tests noch nie der Fall!

                        Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich -

                        Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
                        Wichtig: zumindest versuchen, beim Thema zu bleiben!

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                          Manche "gehobenen" Aktivlautsprecher haben immer öfter externe Elektronikmodule. Meine Vermutung dazu: Es geht weniger um Vermeidung von Schäden durch Vibration etc., sondern um Erleichterung der Reparatur. Zusätzlicher "Bonus" - die unsägliche Silikon-"Pampe" kann weg. Bei der heutigen "schnell schnell" Mentalität ist Verschicken eines kompletten Lautsprechers zwecks Reparatur (und zurück) ziemlich bedenklich.

                          Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

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                            Muss ich "leider" auch sagen: Aktivlautsprecher, deren eingebaute Elektronik nicht schnell und einfach auszubauen ist, sind für mich kein Thema. Das Sinnvollste sind sowieso rückwärts eingebaute Plattenverstärker und das selbstverständlich in moderner Schalttechnik.
                            Gruß
                            David


                            WEBSEITE HiFiAKTIV: Klick mich
                            Wirklich hochwertige Audiowiedergabe erfordert tadellose Messwerte beim Hörplatz. Das muss einmal die Basis sein. Danach hört man die Aufnahmen weitgehend so, wie sie produziert wurden, aber nur so gut, wie es die Umstände im Hörraum und beim Hörplatz zulassen. Diese "Deckelung" setzt in üblichen Wohnräumen sehr früh ein, da helfen auch die besten und schönsten Geräte nichts!
                            Was bei schlechten Bedingungen immer hilft, das ist ein möglichst kleines Hördreieck.

                            Es spricht aber nichts dagegen (gehört für mich sogar standardmäßig dazu) sich nach Optimierung der Messdaten abschließend einen „besser gefallenden“ Klang mit breitbandigen Anhebungen oder Absenkungen einzustellen als lineare Wiedergabe es meist ist. Oft (auch für mich) reicht dazu nur eine Anhebung der Tiefbässe um ein paar dB. An den tadellosen Messdaten ändert sich deshalb nichts.

                            Alles das ist „Standard-Profitechnik“, die auf digitaler Basis funktioniert und wozu ein PC und ein DSP notwendig sind.

                            Alles was unter den Sammelbegriff „HiFi“ fällt, ist für mich schon vor sehr langer Zeit komplett uninteressant geworden, weil damit nie das erreicht wurde, was ursprünglich angestrebt war und weil es auf die uralte Art auch gar nicht geht, die sich bis heute nicht verändert hat.

                            Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst dann, wenn sie physikalisch und messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen wurden. Das war bisher nach unzähligen solcher Tests noch nie der Fall!

                            Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich -

                            Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
                            Wichtig: zumindest versuchen, beim Thema zu bleiben!

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                              Das ist ein Grund für mich bei Aktivlautsprechern skeptisch zu sein. Bei meinen vergleichsweise kleinen und billigen Schreibtischhupen von Nubert ist das kein Thema. Aber bei großen LS für meine Anlage bin ich eher skeptisch. Ist da mal was an der Verstärkertechnik kaputt muss man die vergleichsweise großen Teile irgendwie komplett zum Service bekommen. Das wäre mir zu aufwendig. Außerdem halten passive bei normalem Gebrauch fast ewig, bei der Aktivtechnik muss man damit rechnen, dass mal was kaputt gehen kann, früher oder später.

                              Eine Lösungsmöglichkeit wäre eine kleine externe Elektronikbox Das hätte zwar den Nachteil, dass man zusätzliche Kästchen rumstehen hätte, wäre im Servicefall aber praktisch. aber sowas wird m.W. ja kaum angeboten.

                              Gruß

                              RD.

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                                Ist so. Ein Weg, der Misere halbwegs zu entkommen: Keine Exoten kaufen. Für "Standardware" findet sich zur Not eine Reparaturmöglichkeit, bzw. man kann Elektronikmodule kaufen, wenn nicht vom Hersteller, dann auf dem "freien Markt".
                                Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

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