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Lautsprecher Selbstbau: in welche qualitativen Regionen kommt man damit?

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    Die Argumente bleiben ja... "böse" Weiche ist ja heute auch noch da.
    Aber auch hier ist die Frage ob das aus einer dogmatischen Sicht so ist, oder ob das (auch) aus einer akustischen Sicht so ist.

    Es spricht ja auch nichts gegen "Liebhaberei", das geht mir bei relativ vielen Dingen so, aber es ist schon erstaunlich wie wenig manche das für sich auch zugeben können.

    mfg

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      Ja eben, "auf Teufel komm raus" werden Dinge behauptet, die keinem seriösen Meßtest standhalten (habe jedenfalls keinen gesehen, der das Gegenteil belegen könnte). Ja, es ist "doof", daß man mehrere Schallwandler braucht, für eine verzerrungsarme Wiedergabe des Audiobereichs. Aber so ist es nun mal, bis irgendwann ein wirklich überlegenes Prinzip kommt. Übrigens, die "Sünden" der Weiche sind leichter geworden, da sie nicht mehr die Passive von früher ist - in guten aktiven Konstruktionen ist davon im FG nichts zu erkennen (aber wem sag ich das).

      Beispiel - und das ist "nur" ein Zweiweger, auch noch mit BR und "bösen" Chip-Amps
      https://www.audiosciencereview.com/f...se-png.249899/
      Zuletzt geändert von respice finem; 09.01.2023, 14:57.
      Glauben ist gut, Wissen ist besser.
      Mit steigendem Alter sinkt mein Hörvermögen und meine Geduld. Sapienti sat.

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        Wenn mann dem im Anhang eines jeden seiner Postings geäusserten verständlichen Wunsch von @David

        Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
        wortgetreu nachkommt, kann das in den manchmal etwas hitzigeren Diskussionen dieses Forums zu bedauerlichen Missverständnissen führen:

        Irgendwie schafft es immer mal wieder Jemand doch noch später berücksichtigt und mit einem Beitrag eingeschoben/freigeschaltet zu werden, so daß sich die Nummern der nachfolgenden Postings und damit auch die # eines nachfolgenden, aber zeitlich vor dem Einschub zitierten Beitrags, ändern/verschieben.

        Eigentlich nicht schlimm aber gleichzeitig dennoch ein wenig ärgerlich, wenn man hinterher entdecken muß, daß man dadurch mit seinem Kurzzitat „zu #xyz“ schon wieder einmal nicht mehr richtig liegt…

        In meinem Zitat /Beitrag mit zur Zeit noch #543 hatte ich mich auf einen Beitrag von dipol-audio bezogen, der von #539 im Nachhinein auf zur Zeit noch #541 gewandert ist.







        LG

        Bernd

        Kommentar


          Palisanderwolf Ja, die Software ist an ein paar Stellen "verspielt". Dasselbe passiert, wie schon mehrmals erwähnt, wenn Gäste "reinsprigen" (Freischaltung später, Beitrag landet im Thread mit seiner Original-Uhrzeit und verschiebt die Nummerierung aller Späteren). Oder, wenn man dazwischen einen Beitrag von jemanden hat, der auf der Ignoreliste steht, dann wiederum verschiebt sich die Nummerierung nach hinten.

          Ceterum censeo:

          Mein Workaround: Um bei Davids Beispiel zu bleiben - statt "volle Zustimmung zum Beitrag #XXX", " volle Zustimmung zu https://www.hififorum.at/node/7264?p=668527#post668527 " also statt Nummer eingeben, einfach den Beitrags-Tag mit Rechtsklick kopieren / einfügen. Ist nicht wirklich intuitiv - aber funktioniert.
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            Zitat von Gast Beitrag anzeigen

            Warst du nicht derjenige, der seine Breitbänder bis zu einer Reparatur neulich übel mit Silikon (o.ä.) zugekleistert hatte, damit sie nicht vollständig wegbröseln? Falls ich mich richtig erinnere, wäre deine obige Aussage dann eher wieder ein Beispiel dafür, dass man seinem Gehör nicht allzusehr vertrauen sollte.
            Ja, stimmt schon, allzu sehr sollte man dem Gehör wirklich nicht vertrauen, keine Frage, gewöhnen kann man sich auch schnell an irgendwas, gebe ich alles zu. Aber das Gehör läßt sich dahin gehend kaum bescheißen wenn es um Schallereignisse des täglichen Lebens geht die man in echt in verschiedenen Variationen schon tausendfach gehört hat und daher gut kennt. Das ist zumindest ein recht guter Anhaltspunkt um zu beurteilen ob´s im Groben stimmt, so ganz falsch kann´ s dann nicht mehr sein. Die letzten 10 Prozent sind für mich dabei unerheblich da man im Wohnraum immer mit Kompromissen leben muß, will man den nicht in ein reines Hörstudio verwandeln wo man nichts mehr verändern darf weil das den Klang stört. Ich gehe da durchaus pragmatisch vor, klar möchte ich es so gut wie möglich aber nicht um jeden Preis. Vom Hundertsten bis ins Tausendste zu kommen wie einige das hier machen, wo ich gar nichts gegen habe, ist mir aber persönlich zuwider. Optimiererei bis ins Groteske nur um des Optimierens Willen ist nicht mein Ding, irgendwann muß auch mal gut sein, sonst kommt man ja gar nicht mehr zum Musik hören, was man ja eigentlich wollte. Wenn ich immer noch das eine oder andere überraschend echte höre und verblüfft werde dann passt´s eben, mehr muß eine gute Wiedergabe für mich nicht leisten .

            Gruß,
            joachim
            Zuletzt geändert von JoachimA; 10.01.2023, 02:14.
            Ein Computer löst all die Probleme, die ich ohne ihn nicht hätte.

            Kommentar


              Zitat von Gast Beitrag anzeigen
              so als Gast, I koennt jetzt ausanem Brett a paar grosse Loecher schneiden, mit der Stchsaege, a par Chassis reinnageln, hinten umnageln ned vergessen damit des auch fest sitzt, a paar Hypexmodule oder was billigeres chinesisches auch noch annageln, a DSP davor und fertiig ist die Musik, im Bastelraum...Tonquelle des Telefon....einmessen ned vergessen und dann nach je nach Gusto nachjustieren..... Bin I da noch dabei, bei der Musi....? Liebste Gruesse LowIQ
              Du meinst ob das Konstrukt es mit den üblichen superduper LS von der Industrie aufnehmen könnte? - Keine Ahnung, wäre vielleicht ein interessantes Projekt, persönlich hätte ich da aber keine Lust zu. So ein bißchen deucht mir das manche denken mit den elektronischen Helferlein könne man alle Mankos beheben, bezweifel das allerdings. Von Haus schon müde Treiber wird man auch damit wohl nicht zu Höchstleistungen bewegen können. Mag dann zwar alles schön ausgewogen sein aber nach wie vor schlapp.

              Gruß,
              Joachim
              Ein Computer löst all die Probleme, die ich ohne ihn nicht hätte.

              Kommentar


                JoachimA


                Ich sage es nur ungern, aber "Breitband LS" (Breitband Chassis mit nur einer Schwingspule), welche eine gewisse
                Membrangröße überschreiten (so daß sie nicht mehr als "Kolbenstrahler" angesehen werden können), sind de Facto
                "Mehrweg" Systeme.

                Gerade bei Chassis mit "Whizzer Cone" ist dies relativ offensichtlich:

                Was die "passiv elektronischen" Bauteile in einer herkömmlichen Passiv-Weiche tun, das tun in so einem Chassis
                u.a. die

                - Masse der "Hauptmembran" (im Zusammenspiel mit)
                - der Nachgiebigkeit der Verklebung der Schwingspule mit der Hauptmemban

                - die Masse des "Whizzers" (im Zusammenspiel mit)
                - der Nachgiebigkeit seiner Verklebung mit der Schwingspule

                (alles grob vereinfacht)


                Ein "Breitbänder", der speziell im Mittel-/Hochton akzeptabel funktioniert, muss recht klein sein.

                Ist er das nicht, weil er auch noch bei tieferen Frequenzen hinreichend "Luft verschieben" soll,
                dann wird er zwangsläufig zum "MEHRWEGBREITBÄNDER", dessen Eigenschaften weitaus
                schwieriger zu gestalten sind, als die einer simplen "passiv-elektronischen" Weiche.

                Sämtliche "Breitband" (oder "Wideband" ?) Chassis dieser Welt, welche dem "Kolbenstrahler" Paradigma
                folgen und wirklich ein ausgewogenes Übertragungsverhalten im Mittel-/Hochton aufweisen, verzichten m.E.
                (mehr oder weniger) auf Tieftonübertragung.

                Ich habe dabei (d.h. in dieser 'Disziplin') sogar ein (derzeitig) industriell verfügbares "Lieblingschassis" - dessen
                Namen ich nicht nenne, weil's nichts zur Sache tut - aber dessen Membrandruchmesser übersteigt kaum 50mm.

                Es gibt auch "ehrenwerte" Breitbänder, die größer sind, aber typischerweise nehmen dann auch die
                Kompromisse im Mittel-/Hochton Bereich zu, mit denen man die "Basstauglichkeit" (sofern vorhanden)
                bezahlen muss.

                Im Tiefton die Strahlungsimpedanz zu erhöhen, indem man "Hörner" einsetzt, mag ein Weg sein, aber
                das geht wiederum nicht mit "Hörnern die keine sind".

                Viele haben keinerlei Vorstellung davon, welche Dimensionen etwa "tieftontaugliche" Hörner annehmen
                müssen: Was durch die Wohnzimmertür passt, ist i.d.R. kein "Tieftonhorn".


                (Edit: JoachimA und ggf. auch @Horst aus Hamburg, ihr wisst glaube ich alle, dass ich Sympathien
                für kreative Konstruktionen auf diesem Gebiet habe. Mir geht es also keinesfalls darum, Euch die
                Hörfreude damit zu verderben ... )

                Zuletzt geändert von dipol-audio; 10.01.2023, 05:15.
                Grüße aus Reinheim, Oliver Mertineit

                Kommentar


                  Es gibt da ein Hersteller, der mit sehr vielen Ingenieuren schon eine halbe Ewigkeit mit Breitbändern Systeme konstruiert, die "irgendwie" funktionieren. Dieser Hersteller ist gerade bei HIFI-Hobbyisten und HighEndern mehr als verpönt: BOSE

                  Wer sich je intensiv mit den Produkten von Bose auseinander gesetzt hat, ist überrascht, wie doch alles das, was von den HIFI-Fans faktisch als Gesetz gesetzt ist, nicht nur ignoriert, sondern konterkariert wird. Viele der von Bose für Home-Systeme konzipierte Erfindungen findet man mittlerweile auch in Soundbars anderer etablierter Massenhersteller.

                  Grundkonzept: ein Subwoofer, der so konstruiert ist, dass er tatsächlich nicht ortbar ist. Dazu bedarf es mehr "Tricks", als Viele wahrhaben wollen. Und dann die Satelliten, die aus einem oder zwei kleinen Chassis (unter 50mm Durchmesser) bestehen, die kaum Hub zulassen.

                  Meines Erachtens ist mit so einem System klanglich kaum ordentliches HIFI möglich. Aber um so erstaunlicher, dass wir damals so viele Kunden damit glücklich machen konnten.
                  best regards

                  Mark von der Waterkant

                  Kommentar


                    Mit kleinen Breitbändern eröffnen sich weitere Möglichkeiten, wenn man sie

                    - zu Arrays kombiniert
                    - den Tiefton durch ein gesondertes System überträgt

                    ("Fullrange and Subwoofer") war vor einiger Zeit ein im DIY beliebtes Konzept und ist es bei
                    einigen wohl bis heute.

                    Wenn der Breitbänder selbst das Verschiebevolumen im Tiefton aufbringen soll, dann wird es
                    schwierig.

                    Dies (s.u.) ist ein Chassis, welches ich selbst bisher nur aus Datenblättern des Herstellers kenne,
                    d.h. ich habe selbst noch keine Messungen daran durchgeführt oder nachvollzogen ...

                    Herstellerseitig ist es dazu gedacht, als "Woofer" (etwa in einem 2-Wege System) zu fungieren
                    und mit kleineren Modellen - aus eigenem Haus natürlich ... - kombiniert zu werden.

                    Stimmen die veröffentlichten Daten jedoch, dann wäre ein rel. ausgewogener Frequenzgang
                    (auf Achse) bis ca. 10Khz möglich, darüber wäre ein "sanfter" Abfall.

                    Es gibt Selbstbauer, die dieses Chassis als Breitbänder ohne Hochtonergänzung einsetzen
                    (quasi "missbrauchen" aus Herstellersicht):

                    Der ggf. fehlende "Glanz" in der obersten Oktave dürfte gerade für viele ältere Hörer
                    (aber nicht nur für solche) "absolut verschmerzbar" sein, Ausgewogenheit im Mittel-/Hochton
                    "über alles" ist da m.E. wichtiger.

                    https://www.markaudio.com/online_sho...r/alpair-12pw/


                    In Kombination mit einem dafür geeigneten Gehäuse kann man damit soviel "Luft verschieben",
                    dass es für "moderate" Hörer (keine "Pegelhörer") reichen könnte.

                    Allerdings fallen sowohl geschlossene als auch BR Auslegungen hier vom Volumen her sehr
                    groß aus in Relation zur Membranfläche des Treibers.

                    Grund ist die rel. geringe bewegte Masse und die sehr nachgiebige Aufhängung (um eine
                    Eigenresonanz des Chassis um 40Hz zu erreichen), welche ein großes "Äquivalentvolumen"
                    zur Folge hat.

                    _____________

                    Edit I: Macht man von der Möglichkeit einer DSP Kompensation Gebrauch, ließe sich der Mangel
                    an "Glanz" oberhalb 10Khz zumindest auf Achse hier wohl mit Leichtigkeit ausgleichen, wenn's
                    wichtig erscheint ...
                    Auch der Spielraum für "sinnvolle" Gehäuseauslegungen im Tiefton würde ggf. etwas erweitert ...


                    Edit II: Bei diesem Konzept dürfte eine Frage sein, inwieweit u.a. "Doppler Verzerungen" /
                    "Phasenintermodulation" tatsächlich hörbar werden können, wenn das Chassis seinen
                    möglichen Hub voll ausschöpfen muss und gleichzeitig den Mittel-/Hochton überträgt.

                    Das dürfte nicht zuletzt auch von Musikrepertoire und Hörgewohnheiten abhängen:
                    Wer so ein System ständig "bis an die Grenzen ausquetschen muss", damit's an Pegel
                    reicht, wird damit sicher nicht zufrieden sein können.

                    Ausserdem dürfte ein Gehäusekonzept nützlich sein, welches den Membranhub im Tiefton
                    zu reduzieren imstande ist (BR).


                    Edit III: Warum gibt es Hörer (auch in der Selbstbau Szene), die 'eingefleischte' Breitbänder Fans sind ?
                    Oft werden Eigenschaften wie "Homogenität" der Wiedergabe genannt.

                    Obwohl das zutreffen kann (nicht muss ...), gibt es doch auch einige Nachteile bei dynamischen
                    BB Chassis. Und "Homogenität" ist ganz sicher auch mit Mehrwegesystemen erzielbar, selbst
                    wenn es nicht allen gelingt.

                    Meine persönliche Erklärung dazu sieht etwas anders aus:


                    - BB bieten je nach Modell einen "niederschwelligen" Einstieg bzgl. Aufwand und Kosten

                    - mehrkanalige Verstärker und Frequenzweichen entfallen und damit sinken die Möglichkeiten auch
                    Fehler zu machen d.h. es werden keine übergroßen Forderungen an Fachkenntnis oder "Nachbausicherheit"
                    gestellt

                    - die "verminderte Komplexität" kann für manche eine Freude "an sich" darstellen, d.h. die Musikwiedergabe
                    wird nicht über ein komplexes, ggf. raumgreifendes, (über-?) teures System vermittelt, welches "für sich genommen"
                    schon irgendwie "ernst genommen werden will", (ob des o.g. Aufwandes) bevor man überhaupt beginnt,
                    damit Musik zu hören

                    - vielmehr kann das "Aufwandsgefühl" einem freudigen "hör mal einer an, was da aus diesem einfachen Ding
                    rauskommt" weichen

                    Menschen, die sich in bestimmten Aspekten bescheiden können, haben es m.E. leichter, zufrieden und ggf. sogar
                    glücklich zu sein, mit der Art, wie sie Dinge angehen.

                    Man findet unter BB Hörern seltener Menschen, welche den "Repräsentationsaspekt" ihres Hobbies in den
                    Vordergrund stellen: Dieser ist übrigens nach meiner Erfahrung absolutes Gift sowohl für die Freude am Musikhören
                    als auch für die jeweils erreichbaren Ergebnisse. Denn es geht hier am Ende um "Schallfelder" (nicht um das
                    "HiFi-Gerümpel" selbst) im Hörraum, und das Schallfeld weiß gar nicht, wie man Nachbarn oder Freunde
                    "beeindrucken" soll ...

                    Beim Musikhören geht es um's Hörvergnügen, da mag es also mehrere "Wege nach Rom" geben:
                    Die akustische Realität nicht ganz aus den Augen zu verlieren (und auf technisch relevante Gegebenheiten
                    etwas zu achten und sich damit zu befassen), kann den jeweiligen Weg dabei absichern und noch 'vergnüglicher'
                    gestalten.
                    Zuletzt geändert von dipol-audio; 10.01.2023, 16:23.
                    Grüße aus Reinheim, Oliver Mertineit

                    Kommentar


                      bin erst jetzt eingestiegen - nur kurz meine erfahrungen:
                      komme aus der hippie-rockszene, mit 16 mein erstes diy system (sinclair, garrard, planare LS),
                      dann kommerzielle. elektrostaten, tml's, ...seit langem A.M.T. + sub - und seit langem immer noch vollkommen zufrieden.
                      seit jahrzehnten erfahrungen mit selbstbau, auch geld verdient damit.
                      conclusio heute: im unteren preisbereich sinnlos - unmöglich zu konkurrieren mit firmen wie jbl, edifier, presonus, behringer - sogar ikea hat jetzt gschichten im angebot, die sogar erin als durchaus brauchbar empfindet.

                      gehts um "männerboxen" etc., ist man schon - ohne holz - ab ein paar hundert € mit sehr konkurrenzfähigen produkten dabei, die wenig wünsche offenlassen.
                      und darüber - zumindest meine erfahrung - ist beinahe alles möglich. kann man selbst messen (und weiß man was man tut), kann man seinen traumlautsprecher realisieren - in der regel zu einem bruchteil des preises gehypter LS, deren messwerte und diagramme nicht wirklich anschauen sind.
                      die gehäuse sind eben ein sehr starker kostenfaktor in der produktion.

                      und diy-mäßig ist alles möglich - von BB bis bändchen, von kallotte bis horn, alle wege, fast, sub-sat, open baffle....
                      kleines kauf ich mir, größeres bau ich.
                      gruß reinhard

                      Kommentar


                        Ja, so ist auch meine Erfahrung. Wie will man im Selbstbau auch nur annähernd an die Klangqualität einer Adam Audio Aktiv-Zweiwegebox wie die T7V anstinken? Bei Thomann für 196 Euro das Stück. Muss man übrigens mal gehört haben, unglaublich.
                        best regards

                        Mark von der Waterkant

                        Kommentar


                          Da widerspreche ich auch nicht, es gab und gibt immer wieder Produkte in moderaten Preisklassen, wo
                          Selbstbau aus rein ökonomischen Gründen im Vergleich kaum sinnvoll ist.

                          Ich bezweifle aber, dass die Selbstbauszene im Bereich Unterhaltungs und Kommunikationselektronik
                          primär "ökonomisch" orientiert ist.

                          M.E. geht das - mehr als 100 Jahre - zurück bis in die frühen "Radiobastler" Zeiten, wo teils Dinge
                          geschaffen wurden, die gar nicht marktüblich waren.

                          Und wenn man sich z.B. frühe Digitalrechner anschaut, dann bekommt man das Gefühl, daß diese
                          Technik (bestimmte Hardware Komponenten) ohne Leute mit "Bastlergenen" sich erst gar nicht entwickelt
                          hätte.

                          Zur Zeit überlege ich dies Buch - obgleich schon vor längerer Zeit erschienen - anzuschaffen:

                          https://www.amazon.de/Turings-Cathed.../dp/1400075998


                          Es ist ein gegenseitiger Austausch:

                          Manche Wissenschaftler "basteln", manche "Bastler" entwickeln Neues:

                          Die HiFi Industrie nimmt viele Impulse aus dem Selbstbau Bereich auf, umgekehrt gibt es
                          Selbstbauer, die Industrielösungen "nachbauen" wollen (und dabei ggf. auf neue Detaillösungen
                          stoßen können), dafür gibt es etliche Beispiele.

                          Manchmal gibt es Leute aus Ingenieurberufen oder anderen Bereichen der F&E, die
                          HiFi als Hobby haben und dort "zur privaten Entspannung" Teilaspekte aus ihren Bereichen
                          anwenden.

                          Es geht m.E. "hin und her" ...

                          Bestimmte Prinzipien aus der Radartechnik können z.B. durchaus in der Elektroakustik angewandt
                          werden.

                          Die Technikhistorie (auch die Kulturgeschichte) zeigt:

                          Ideen die "gut und anwendbar" erscheinen, werden oft übernommen und verbreiten sich.

                          Sie werden dabei übrigens auch aus anderen "Lagern", von anderen Religionsgemeinschaften
                          oder sogar "vom Feind" übernommen ...

                          Nach dem Motto: "Ey Feind, coole Idee ..." (sehr altes und bewährtes Prinzip).

                          Man könnte sich m.E. manches leichter machen, würde man Kategorien (Edit: bzw. deren Abgrenzungen)
                          einfach anders "ziehen".


                          Und um jetzt gänzlich "OFF TOPIC" (oder doch nicht ganz ?) zu werden:

                          Software Firmen, die Entwicklungsbedarf im Bereich "Datensicherheit" haben, holen sich seit langem
                          schon "den Feind" (den Hacker ...) gezielt in's Team:
                          Wie wär's mit 'nem anständigen und regelmäßigen Gehalt ?

                          (Musst auch keine Krawatte tragen, wir richten Leuten wie Dir ein eigenes Stockwerk bei uns ein ...)

                          Unterhaltsame Erläuterung des Prinzips u.a. in

                          "Catch me if you can" mit Tom Hanks und Leo Di Caprio
                          Zuletzt geändert von dipol-audio; 10.01.2023, 20:38.
                          Grüße aus Reinheim, Oliver Mertineit

                          Kommentar


                            Zitat von dipol-audio Beitrag anzeigen
                            JoachimA


                            Ich sage es nur ungern, aber "Breitband LS" (Breitband Chassis mit nur einer Schwingspule), welche eine gewisse
                            Membrangröße überschreiten (so daß sie nicht mehr als "Kolbenstrahler" angesehen werden können), sind de Facto
                            "Mehrweg" Systeme.

                            Gerade bei Chassis mit "Whizzer Cone" ist dies relativ offensichtlich:

                            Was die "passiv elektronischen" Bauteile in einer herkömmlichen Passiv-Weiche tun, das tun in so einem Chassis
                            u.a. die

                            - Masse der "Hauptmembran" (im Zusammenspiel mit)
                            - der Nachgiebigkeit der Verklebung der Schwingspule mit der Hauptmemban

                            - die Masse des "Whizzers" (im Zusammenspiel mit)
                            - der Nachgiebigkeit seiner Verklebung mit der Schwingspule

                            (alles grob vereinfacht)
                            Da ist was dran, der Gedanke kam mir auch schon mal flüchtig Oliver, es sind natürlich 2 Membranen die mit der Schwingspule fest verbunden sind, keine Frage, aber dennoch ist es nur eine Schwingspule die angetrieben wird und keine 2 wie bei herkömmlichen 2 Wegesystemen. Die Definitionsfrage Ist ein bißchen schwierig. Wenn man so will findet eine Art von hardwaremässiger Frequenzaufteilung durch 2 unterschiedlich große Membranen statt. Aber da ist noch etwas, der Mittelhochtonkonus, ich mag das Wort Schwirrkonus nicht, da die Bezeichnung auch nicht ganz stimmt denn neuere Bauarten (Lowther)verfügen über einen Versteifungsring am Konusende so das dieser ebenfalls nahezu als Kolbenstrahler arbeitet. Auch der sogenannte Phaseplug in der Mitte hat seine Funktion, er fungiert in Verbindung mit dem Mittelhochtonkonus u. a. auch als eine Art Minihochtonhorn und sorgt für eine deutlich verbesserte Abstrahlung. Wenn man den rausschraubt hört man einen signifikanten Unterschied, mit einer Dustcap oder geschlossenem Hochtonkonus wie bei manch anderen BBs würde das Chassis nicht zufriedenstellend funktionieren. Das Ganze ist also durchaus eine weit komplexere Konstruktion als man gemeinhin annehmen könnte.

                            [Edit: JoachimA und ggf. auch @Horst aus Hamburg, ihr wisst glaube ich alle, dass ich Sympathien
                            für kreative Konstruktionen auf diesem Gebiet habe. Mir geht es also keinesfalls darum, Euch die
                            Hörfreude damit zu verderben ... )
                            Das ehrt dich Oliver, ich lese deine Beiträge immer gern da man davon doch einiges an Wissen mitnehmen kann.

                            LG,
                            Joachim
                            Zuletzt geändert von JoachimA; 10.01.2023, 22:40.
                            Ein Computer löst all die Probleme, die ich ohne ihn nicht hätte.

                            Kommentar


                              das weiß ich auch aus erfahrung, dass sehr viele diy-ler in vieler hinsicht aus kreativem antrieb (basteltrieb wär da oftmals beinahe herabsetzend, obwohls da auch quasi-geniale vertreter gibt) sich ans werk machen - aus neugier, weil sie's können...
                              da entstehen respekteinflößende entwicklungen und exponate, da fließt in den foren extrem viel hirnschmalz zusammen - ob elektronik, gehäusetechnik bzgl. form, material, dämmung, ports, treiber, aktiv und dsp's
                              da wird simuliert, diskutiert, entwickelt.......
                              bin da schon lange nur mehr passiver mitleser, übersteigt mein können in theor. hinsicht völlig - aber ich lern viel.

                              mein beitrag bezog sich einfach nur auf den threadtitel - und da kenn ich kaum grenzen nach oben.
                              habens keinen RAR, gehns raus ins feld, da wird simuliert, probiert, experimentiert, da werden 3Ddrucker eingesetzt, gleichsam "missbraucht".....
                              da werden gschichten bedacht und verfeinert, die in der branche durch kostendruck gar nicht die chance haben angedacht und umgesetzt zu werden.

                              sollt ich wieder mal was bauen, dann nicht, weil ich selbst echten bedarf hab, sondern aus spaß an der freude, aus neugierde.
                              kleinere gschichten mach ich immer wieder (naja, jetzt schon länger nicht mehr, der focus richtet sich auf andere bereiche), doch wenns um was großes ginge könnts nochmal spannend werden.


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                                ich glaub auch, dass ehemalige selbstbauer durch das hineinschnuppern lernen, was sinnvoll ist sich an fertigprodukten zu kaufen, also etwas mehr marketing resilient sind. aber nur etwas, im selbstbaubereich gibts auch mythenbildung, nur sind es halt andere.
                                ALSregel: besser man kann mehr, als man macht, als man macht mehr, als man kann. (brecht)

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                                Welches Musikinstrument hat Tasten, Pedale und Saiten?

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