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Lasst uns einen "ehrlichen" HiFi-Laden gründen (Gedankenspiel)

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    Lasst uns einen "ehrlichen" HiFi-Laden gründen (Gedankenspiel)

    Es herrscht in diesem Forum offensichtlich ein Einvernehmen darüber, wie die HiFi-Szene da draussen aussieht - nämlich übel.
    Doch nur vom herummaulen wird's ja nicht besser, deshalb finde ich es eine gute Idee, denen einmal aufzuzeigen, wie man durch
    grundehrliche Arbeit das Image wieder auf Hochglanz bringen kann - also lasst uns gemeinsam überlegen, wie so ein Geschäft
    aussehen sollte.

    Das Konzept (das sind erst einmal meine Gedanken, ihr werdet es weiter ausarbeiten): Verkauft wird das, was zum vernünftigen
    Musikhören zuhause nötig ist, kein Schischi, kein Snakeoil, keine Storys - nur faktenbasierte Ausstattung zu vernünftigen Preisen.
    Die Kunden werden ausschliesslich nach dem Stand der Wissenschaft beraten unter Verwendung neuester Digitaltechnik.

    Grundbedarf: Ein Ladenlokal in guter Lage mit leichter Erreichbarkeit und Parkplätzen. Platzbedarf gut 80 qm (Eingangsbereich
    inkl. "Büro" 15 qm, wohnraumähnliches Hörstudio 25 qm, optimiertes Hörstudio 25 qm und Lagerraum für Warenvorrat und
    Leergut 15 qm). Möblierung dazu.

    Geschäftswagen mit ausreichend Transportvolumen.

    Einen Steuerberater.

    Na ja, natürlich eine Bank, die das zwangsweise benötigte Fremdkapital stellt.

    Sind obige Punkte geklärt, kümmern wir uns um Lieferanten, also die Vertriebe, deren Produkte wir gern verkaufen würden.

    Da wir sinnvollerweise vor dem Gang zur Bank (zusammen mit dem Steuerberater, das macht schwer Eindruck) eine

    Kalkulation der ganzen Angelegenheit brauchen, mache ich das mal hier - so phi mal Daumen:

    Wir gründen das Geschäft in einer mittelgrossen Stadt, wo viel Geldadel zuhause ist: In Reutlingen (Baden-Württemberg),
    von mir aus auch in Wien. Dann rechnen wir für unseren Laden mit einer Kaltmiete von ca. 1.700 Euro mtl. (+MwSt)
    Nebenkosten lägen bei mindesten 800,- Euro (Strom, Heizung, Wasser und etl. sonstige Abgaben).
    Die Leasingrate für den Geschäftswagen könnte 390,- Euro betragen (wir sind bei der Wahl des Wagens eher bescheiden).
    Wir benötigen zu unserem eigenen Startkapital von vielleicht 40 TE noch ein Bankdarlehen von ebenfalls 40 TE - bei 9%
    Jahreszins macht das im Monat 300,- Euro.
    Ach ja, der Steuerberater - wird mind. 200,- Euro mtl. Vorauszahlung fordern.
    Es ist sehr anzuraten für das Finanzamt monatl. was zur Seite zu legen, mein Vorschlag 300,- Euro.
    Dann brauchen wir Geld für Krankenkasse und Pflegeversicherung - 750,- Euro (drunter wird's kaum gehen).
    So, jetzt wollen wir auch einmal an uns selber denken - was wollen wir denn privat mtl. entnehmen für unseren
    privaten Lebensunterhalt - also unser Nettogehalt (Sechstagewoche, 10 Stundentag - Samstags etwas weniger).
    Da sind wir ganz bescheiden und begnügen uns mit 1.800,- Euro.
    Dann wollen wir jetzt mal zusammenzählen: 6.240,- Euro - diesen Betrag müssen wir monatlich mit unserem Laden
    netto verdienen - nicht mit Umsatz verwechseln.


    Wieviel Umsatz müssen wir nun mit unseren ehrlichen Artikeln machen, um 6240,- Euro zu erwirtschaften?

    Wir verkaufen ja nichts überkanditeltes, sondern Geräte, die nicht mehr als 300-500 Euro kosten und Lautsprecher
    die passiv max. 2000/Paar und aktiv 3000 Euro/Paar kosten. Kabel für 2,5 Euro/Meter, Steckerleisten für 6,90 Euro,
    etc. pp.

    Wir machen einmal einen Versuch mit 40.000 Euro Umsatz nach UVP - da dürfen wir gleich einmal ca. 10% abziehen, damit
    wir gegen den Onlinehandel (der stellt bei diesem Konzept nämlich unseren Gegner) überhaupt eine Chance vom Kunden
    eingeräumt erhalten. Von den verbleibenden 36 TE erhält das Finanzamt in D 19%, dann verbleiben uns 29.160,- Euro.
    Unsere Lieferanten haben uns, bevor der Ertrag in die Kasse kam, bereits 22.352,- (5% Skonto sind für Banklastschrift berücksichtigt)
    vom Konto eingezogen - so bleiben uns von 40 TE Euro Bruttoumsatz ein Verdienst von 6.807,- Euro von dem wir unsere
    Fixkosten abziehen - unser ehrliches Geschäft macht also einen tatsächlichen Nettogewinn von 567,- Euro.

    Hier gebe ich zu bedenken, dass uns die Bank mit so einem Plan hochkantig zur Drehtür hinauswerfen wird.

    So, jetzt kommt Ihr mit Verbesserungsvorschlägen zu meinen Gedanken - oder sollte man das Konzept des "ehrlichen"
    Ladengeschäftes nicht doch besser kippen .......?

    LG
    E.M.

    Falls in obigen Berechnungen Fehler enthalten sind, so ist das der vorgerückten Nachmittagsstunde geschuldet.

    #2
    Disclaimer: Basiert nur auf eigener natürlicher, schwindsüchtiger und alternder Intelligenz:

    Spätestens an der Bank scheitert das Vorhaben, blöd sind die nicht. Man könnte freilich das Ganze als Kulturerhalt und Brauchtumspflege framen, am Besten eine NGO gründen dafür, um den Staat anzuzapfen, aber das wäre ja nicht mehr ehrlich

    Trotzdem gibt es die letzten Mohikaner noch, sogar Ehrliche, die ihre Existenz in "besseren Zeiten" aufgebaut haben, und mindestens zwei der folgenden Merkmale aufweisen:
    1. Sie wissen, mit Kunden umzugehen
    2. Sie besitzen die Immobilie, die den Laden beherbergt
    3. Sie haben einen eigenen Service oder Zugang zu einem externen, brauchbaren.
    Der Rest ist längst weg, bald weg, oder "Nische in der Nische" = million dollar babies.

    P.S. Den Steuerberater kann oft eine gute Steuersoftware ersetzen. Er macht nämlich auch nix Anderes, jedenfalls nicht bei, ähm, ökonomischem Plankton wie Einzelhandel, Arztpraxen etc. Habe ich selber viel zu spät begriffen.
    Zuletzt geändert von respice finem; 30.12.2025, 22:00.
    Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit. Es bedeutet selten Zustimmung.

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      #3
      Jeder Topf seinen Deckel heisst es bei uns.
      Ein ehrlicher Hifi Laden würde sich selbst ad absurdum führen, weil die potentiellen Kunden auch ehrlich sein müssten, nämlich zu sich selbst. Die, die das geschafft haben sind bereits aufgeklärt und internetaffin genug, um gar keinen Laden dafür zu brauchen.
      Sie wissen, wo sie das Zeugs bekommen, was für die Zielerreichung infrage kommt und know how wesentlich wichtiger ist. Diese betrachten Sie als Holschuld.
      Ehrliche Hersteller sind lieber über Direktvertrieb mit ihren Kunden in Kontakt und verzichten auf inkompetente Händler, die ihre Preise hochtreiben und das know how gar nicht besitzen.
      Softwareseitig umsomehr obsolet.
      Die, die sich selbst weiter belügen wollen und Geräten Eigenschaften andichten, die nicht vorhanden sind, würden in so einem Laden vermutlich auch kein Geld lassen. Sie fürchten die Aufklärung wie der Teufel das Weihwasser.
      Also wäre zunächst mal zu klären, welches Klientel man damit überhaupt ansprechen möchte, in welcher Größenordnung dieses existiert und durch was genau man die eigene Leistung, Kosten und Zeit finanzieren könnte, ohne dabei vom Prädikat "ehrlich" wieder Abkehr zu nehmen. Denn die Vermittlung von Geräten kann es nicht sein.
      Ohne das zu klären scheitert es schon am business plan.
      Zuletzt geändert von Gast; 30.12.2025, 22:54.

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        #4
        Danke - kein Interesse...

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          #5
          Soviel ich weiß war DAVID immer ehrlich...

          und erfolgreich

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            #6
            Ich sehe das ähnlich wie E.M.

            Wirtschaftlich lässt sich so etwas nicht betreiben.
            Die die übrig geblieben sind haben ihr Geld in den Boom Zeiten verdient, und nicht mit beiden Händen aus dem Fenster geworfen.
            Ich kenne hier auch Beispiele, nicht nur im Hifi Bereich.

            Das wird dann aus Passion, Beschäftigungs Therapie auf kleiner Flamme weitergeführt.
            Bei Edward sehe ich das damit nicht der Lebensunterhalt verdient werden muss, aber eine Leidenschaft dafür da ist.
            Schlimm ist wenn wie bei denen, ich nenne sie mal Hobbylose Paare, sich im Rentenalter gegenseitig auf den Wecker gehen.
            Früher hätte ich gar nicht die Zeit gehabt einen Raum akustisch zu optimieren.

            Und ab und zu ein Projekt hält körperlich und geistig fit.

            Gruß Frank

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              #7
              Was hat das alles mit dem Gedankenspiel zu tun?
              Der Status quo ist ja bekannt. Wie sowas aussehen könnte eben nicht.
              In der Vermittlung von Geräten sehe ich das jedenfalls nicht. Das ist ein Anachronismus.
              Da muss die angebotene Leistung deutlich darüber hinaus gehen und vom Anbieter auch beherrscht werden*Oder durch entsprechende Partnerschaften abgedeckt sein. Das Ergebnis hätte absolut nichts mehr mit dem zu tun, was es aktuell gibt.
              Out of the box denken äußert sich mit Sicherheit nicht dadurch, den Verfall des Status quo zu beklagen. Da sind wir dann bei "Böses Amazon ruiniert den Einzelhandel" und der Gipfel der Kreativität heisst " bitte kauft im Laden, wir müssen ja auch leben" good luck damit. Ein vernünftiger banker wird so jemanden zurecht rausschmeißen...

              *Minimalanforderung eines "ehrlichen" Anbieters
              müsste die Anerkennung physikalischer Tatsachen sein und die Verweigerung diese durch geschickte (vll. unbewusste) Ausreden zu relativieren.
              Ein Beispiel dafür ist m. E. der hier so oft erwähnte Gerätefetischismus. Nichts dagegen einzuwenden, wenn er trotz Wissen darüber, was wie wirkt, immer noch vorhanden ist. Ich hege da allerdings meine Zweifel, daß das bei den meisten wirklich so ist. In den meisten Fällen wird der Selbstbetrug noch vorhanden sein, wenn jemand in Kabel investiert, weil sie so schön sind oder in dicke Verstärker, weil das Auge ja mithört, in die geliebten Lautsprecher, die in den Höhen so sonorig dahindudeln, obwohl man deren Frequenzgang und Klirr nicht kennt, usw...
              Insgeheim wird das vermutlich darauf hinauslaufen, dass man unbewusst doch noch einen Unterschied assoziiert, der klangrelevant ist, obwohl er es eben nicht ist.

              Meine Beiträge sind für die Hifi Romantiker wahrscheinlich ein affront.
              Es liegt mir wirklich fern, euch zu beleidigen, ich frage mich nur, warum ihr euch dieses Forum antut. Braucht es irgendeinen externen Segen, dass ihr auch wissenschaftsfeindlich Spaß am Musik hören haben dürft?
              Zuletzt geändert von Gast; 31.12.2025, 00:33.

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                #8
                also unser Nettogehalt (Sechstagewoche, 10 Stundentag - Samstags etwas weniger).
                Da sind wir ganz bescheiden und begnügen uns mit 1.800,- Euro.?
                1800,- € netto bei dem Arbeitsaufwand. Nie im Leben würde ich dafür soviel arbeiten und so ein Risiko eingehen.


                Soviel ich weiß war DAVID immer ehrlich...

                und erfolgreich?
                Ja, haben hier bereits einige geschrieben, die damals bei ihm gekauft haben.

                Allerdings hat David sehr viel von den hochpreisigen Geräten und Lautsprechern verkauft.
                Nicht umsonst war er Premium Händler für B&W.
                Und der Chef von Accuphase wäre sonst bestimmt auch nicht auf einen Besuch bei ihm vorbei gekommen.

                Wenn ehrlicher Laden, muss man es wie David damals machen.

                Alllerdings ist man dann da, dass man zwar den Kunden aufklärt, dass man dieses teure Zeug nicht braucht, aber die meisten Kunden werden mit diesem teuren Zeugs nach Hause gehen. Weil es in ihren Augen schöner ist und mehr hermacht.

                Also, alles beim Alten

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                  #9
                  Jörg, tatsächlich wäre es schon mehr, weil das Geschäft Deine Privatkasse entlastet (je nach dem, wie unverfroren oder leichtsinnig Du bist),
                  indem Du z.B. keine Kfz.-Kosten hast (nur den steuerlich anzusetzenden Privatanteil), diverse Anschaffungen auf's Geschäft gehen und
                  selbst die Kosten für's Klopapier (das ist für uns Deutsche wichtig) würden geringer und Dein Smartphone wäre ab sofort Dein Geschäftstelefon.

                  "Leider" hat niemand meine Idee dieser fiktiven Geschäftsgründung verstehen wollen und auch nicht weiter gerechnet.
                  Bei den angegebenen Kosten fehlt übrigens noch ein nicht unerheblicher Posten - Werbekosten (ca. 5% vom Umsatz), was bedeutet,
                  dass der erforderliche Umsatz noch höher sein muss, als in meinem Beispiel vorgerechnet.
                  Und jetzt der eigentliche Hintergrund: Um den erforderlichen Umsatz mit Niedrigpreisprodukten zu erwirtschaften, braucht es eine sehr hohe
                  Kundenfrequenz und die läge in einem Bereich, die man als Einzelperson gar nicht schaffen kann.
                  Man braucht einen Mitarbeiter in Vollzeit = Kostenexplosion - der Traum vom eigenen "ehrlichen" Geschäft fängt an zu zerbröseln - man
                  sucht nach Lösungen. - Sind da nicht so zwei bis drei Leute pro Woche, die sich nach Tausend-Euro-Kabeln erkundigen, ob man nicht
                  auch Accuphase oder McIntosh besorgen könnte oder die neuen Superlautsprecher von B&W. Da rechnet man schnell nach und
                  siehe da, dann könnte es sich rechnen und ehrlich sein kann man trotzdem, wenn man die Definition dazu der Situation anpasst ....

                  Das Fazit meines Gedankenspiels ist ganz einfach - das würde nicht funktionieren.

                  Und noch weniger gibt es ein ehrliches Internet, wer sich darauf einlässt redet sich mindestens soviel ein, wie der solvente Kabelkäufer.

                  Bevor die es wirklich ehrlich meinenden Berater hier auf die Barrikaden treibt: Derjenige der sich im Netz beraten lässt, kauft doch
                  nicht das, was der gescheiteste Rat aus diesem Forum ist, sondern der schaut auch noch in anderen Foren nach (schon mal geprüft, wieviel
                  Fragen von hier auch wortgleich im hifi-forum.de auftauchen) und da von zwanzig Beratern fünfzig Antworten erhält und jede ist anders.

                  Muss aufhören - Mittagessen steht auf dem Tisch.

                  LG
                  E.M.

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                    #10
                    Ich kenne mich mit den Kosten bestens aus.

                    Ich bin selbstständig mit Mitarbeitenden.

                    Krankenkasse, Rentenvorsorge, Gewerbesteuer muss man auch noch dazu rechnen.

                    Mit Mitarbeitenden muss man mit einkalkulieren, dass man von jedem Mitarbeitenden nur ca. 10 Monate im Jahr Arbeitskraft erhält.

                    6 Wochen Urlaub, Feiertage und ein paar Krankheitstage muss man abrechnen.

                    Bei einer guten Firma gibt es auch noch Urlaubs- und Weihnachtsgeld.

                    Diese 2 Monate müssen auf die anderen 10 Monate umgelegt werde, da man ja die Löhne 12 mal bezahlt.

                    Es kommen also erhebliche Kosten auf einen zu.

                    Mit Ideologie kann man diese Kosten nicht stemmen.

                    Es bleibt einem in der HIFI Branche also nichts anderes übrig, als auch teures Zeug zu verkaufen.

                    Denn als Unternehmer hat man seinen Angestellten gegenüber auch eine Fürsorgepflicht. Hinter jeden Mitarbeitenden in meiner Firma, steht eine Familie mit Kindern.

                    Vg

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                      #11
                      Zitat von E.M. Beitrag anzeigen
                      ...das würde nicht funktionieren...
                      Richtig, habe ich auch geschrieben. Dazu muß man nicht viel rechnen, wenn man Selbständiger war.

                      Zitat von E.M. Beitrag anzeigen
                      ...noch weniger gibt es ein ehrliches Internet...
                      Hat keiner behauptet. Es gibt ein halbwegs billiges, und auch das mit Fallstricken. Caveat emptor gilt immer und überall.
                      Und ja, ich informiere mich wie ich kann, aus einigen Quellen. Eine recht Gute sind "Meckerrezensionen" bei Amazon. Und natürlich ASR & Co. Messungen.

                      Ich kaufe nach (Wichtigstes zuerst)
                      • Bedarf (habenwollen ist auch Bedarf)
                      • Parameter (gerne Messtest)
                      • "Leumund" des Herstellers
                      • Preis
                      Ich meide
                      • "Werbeprosaiker", die ihre Behauptungen nicht objektiv belegen können
                      • "Mondpreise"
                      • Seltsame Experimente
                      • Geräte, die ohne "App" nicht funktionieren (nicht immer möglich, leider)
                      • Marktneuheiten
                      • Ramschverdächtige Waren und deren Quellen (Ali. Temu etc.)
                      Bisher habe ich im Onlinedschungel ohne viel Reibungswärme überlebt. Das konnte ich früher so nicht, also lobe ich mir diese Freiheit.
                      Wie sagte der Jurist mit Berufsverbot - kann nicht klagen
                      Zuletzt geändert von respice finem; 31.12.2025, 16:03.
                      Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit. Es bedeutet selten Zustimmung.

                      Kommentar


                        #12
                        Was soll der Sinn dieses Threads sein?

                        Das sich ein „ehrliches“ HiFi Geschäft nicht rechnet? Das ist doch wohl klar. Ehrliches HiFi setzt nur geringes Geld um und somit geringe Marge.

                        Das die „normalen“ Händler quasi Snake Oil verkaufen müssen, weil es sonst keinen finanziellen Sinn ergeht - wohl auch klar. Legitim als Geschäft.

                        Aber ändert das was daran das die Branche kaputt, im Sinne von verlogen ist unter der Prämisse wenn man nur besten Klang sucht - nein wohl kaum - es geht halt leider nicht anders und es gehören auch immer zwei dazu - Verkäufer und Kunde.

                        Was E.M. vergessen hat - Dienstleistung fehlt - der ganze DSP Kram einrichten usw. das muss man mitverkaufen, weils keiner kapiert und kann - naja keiner bis auf uns Nerds hier, sag ich mal.
                        Aber auch bei Dienstleistung mit großer Marge wird die Nachfrage sehr gering sein…

                        …ne schlechte Geschäftsidee das alles

                        Kommentar


                          #13
                          Genau Mike. Das ist der Punkt den offenbar niemand am Schirm hat. Service, Dienstleistung, Partnerschaften, vll. Aufbau einer Eigenmarke, etc..
                          Alles bislang nicht berücksichtigt.
                          Es gäbe schon Optionen, bevor man den Gedanken begräbt, aber sicher nicht, wenn man so denkt wie bisher.

                          Kommentar


                            #14
                            Solche Dienstleistungen wie Einmessung etc. bieten zunehmend vor allem Heimkinozeugs-Händler mit jüngerer Kundschaft und Belegschaft (digital natives). Nur, das beißt sich schon wieder in den Schwanz, denn, mancher wird sich sagen, nachdem er es bei Youtube gesehen hat, das Geld spare ich mir und mache es selber. Deswegen können nur wenige "überleben", in Großstädten. In der "Pampa" gar nicht.

                            It ain't over till it's over, but when it's over, it's over
                            Zuletzt geändert von respice finem; 31.12.2025, 17:41.
                            Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit. Es bedeutet selten Zustimmung.

                            Kommentar


                              #15
                              Meine 5 Cent dazu
                              Was ist an einem Accuphase, Mark Levinson, Krell ,Burmester unehrlich ? Erstmal nichts. Gut, sie alle sind teuer,das ist ein Audi R6 oder eine Rolex auch. Unehrlich wird es erst, wenn den Geräten, Kabeln u.v.m. Eigenschaften gegenüber preisgünstigen Alternativen angedichtet werden, die so......schlichtweg nicht vorhanden. Vielleicht bei der Lautstärke. Und da fangen die Grabenkriege an. Weiss auch das die Boliden extrem wertig verarbeitet sind und Bauteile im Überfluss verbaut sind. Und das es eben Kunden gibt, die genau das wollen. Aber warum wollen sie das. Weil Presse, Hersteller ,Läden und das WWW es seit Jahren immer, und immer wieder behaupten,das der Klang sich total von den Brot und Butterketten unterscheidet. Das macht der Rolexhändler nicht und der Porsche-Audi Händler braucht es nicht, weil der Kunde es eh weiss das sein Opel nicht dagegen anstinken kann. Meine Aussage wird jeder Händler bestreiten, nur an den Tatsachen kann auch eher nichts ändern.
                              l.g. werner

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