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    Zitat von ruedi01 Beitrag anzeigen
    ...das Bedürfnis anerkannt zu werden...
    Und, dieses Bedürfnis kann überraschende Formen annehmen. Beispielsweise "ostentativ" fast asketische Lebensart (wie bei manchen Philosophen etc.). Das kann imponieren, viel mehr als eine "fette Karre", die "jeder Depp" schon hat (naja, jeder Zweite)... Und diese "Show-Askese" kann auch eine Form von Eitelkeit sein.
    Der Mensch ist ein komisches Viech...
    Zuletzt geändert von respice finem; 06.05.2026, 20:13.
    Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

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      ...yap.

      Gruß

      RD

      Kommentar


        Das ist in jeder Gesellschaft bzw. gesellschaftlichen Klasse das gleiche Spielchen und das ob man will oder nicht.
        Du sagst es, "Spielchen"! Und genau da beginnt schon die Unehrlichkeit, wenn man es ganz genau nimmt.
        Gruß
        David


        WEBSEITE HiFiAKTIV: Klick mich
        Wirklich hochwertige Audiowiedergabe erfordert tadellose Messwerte beim Hörplatz. Das muss einmal die Basis sein. Danach hört man die Aufnahmen weitgehend so, wie sie produziert wurden, aber nur so gut, wie es die Umstände im Hörraum und beim Hörplatz zulassen. Diese "Deckelung" setzt in üblichen Wohnräumen sehr früh ein, da helfen auch die besten und schönsten Geräte nichts!
        Was bei schlechten Bedingungen immer hilft, das ist ein möglichst kleines Hördreieck.

        Es spricht aber nichts dagegen (gehört für mich sogar standardmäßig dazu) sich nach Optimierung der Messdaten abschließend einen „besser gefallenden“ Klang mit breitbandigen Anhebungen oder Absenkungen einzustellen als lineare Wiedergabe es meist ist. Oft (auch für mich) reicht dazu nur eine Anhebung der Tiefbässe um ein paar dB. An den tadellosen Messdaten ändert sich deshalb nichts.

        Alles das ist „Standard-Profitechnik“, die auf digitaler Basis funktioniert und wozu ein PC und ein DSP notwendig sind.

        Alles was unter den Sammelbegriff „HiFi“ fällt, ist für mich schon vor sehr langer Zeit komplett uninteressant geworden, weil damit nie das erreicht wurde, was ursprünglich angestrebt war und weil es auf die uralte Art auch gar nicht geht, die sich bis heute nicht verändert hat.

        Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst dann, wenn sie physikalisch und messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen wurden. Das war bisher nach unzähligen solcher Tests noch nie der Fall!

        Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich -

        Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
        Wichtig: zumindest versuchen, beim Thema zu bleiben!

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          Zitat von Observer Beitrag anzeigen
          Meine Schwester ist unter anderem gelernte Fotografin. Auf meine Frage letzte Woche, warum ich sie nicht mehr mit ihrer Dslr von Canon sehe: " ich fotografiere nur noch mit dem iPhone."
          Nun denn, ich brauche für meine "Beweisfotos" für die Prüfberichte eine ordendliche Kompakte mit optischen Zoom. Verrückt!

          Apropos: ich teste gerade ganz neue Systeme, Standalone-Mehrkanalaktivlautsprecher mit WLAN und BT. Das System erzeugt ein Rundumsound mit Stereoeffekt. Ich testete damit gerade Pop, Rock, Barock, Elektronik..... Und bin nachhaltig beeindruckt. Drei Zweiwegesysteme rundum, zwei Subwoofer nach unten und oben. Und lässige 96dB mit nicht hörbaren Verzerrungen.
          Was sollte der Musikberieseler mehr brauchen?
          Ach ja, kann vollständig per App gesteuert und eingestellt werden (Smart Phone!), inkl. Google Cast und die üblichen Internet-Content-Anbieter.
          Hallo Mark,

          willkommen im Club des technisch Machbaren. Genau aus diesem Grund habe ich mich letztendlich für meine Lautsprecher entschieden. Keine Racks mehr, keine dicken Boliden mehr, kein gar nichts, zwei Lautsprecher, gesteuert mit einem Handy und gut ist. Ist im High-End-Sektor ja noch eine Rarität.

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            IMHO ist der Sieg des Foto-Smartphones eher der Sieg des "gut genug". Bspw. werden ambitionierte Landschaftsfotografen nach wie vor ihre Mittelformat-Kisten samt Stativ schleppen, genauso wie Sportfotografen ihre Nikon und Canon "Boliden". Aber auch das Leben eines Profis ist oft "profan" und nicht nur hohe Kunst - und für ein Pressefoto, das morgen vergessen wird, o. dgl. ist die Schlepperei "overkill".
            Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

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              IMHO ist der Sieg des Foto-Smartphones eher der Sieg des "gut genug".
              ...genau, gut genug. Meine Systemkameras (Lumix mft und Pentax APS-C DSLR) mit diversen Wechseloptiken machen praktisch alles besser als das teuerste und beste Foto-/Videosmartphone.

              Will man qualitativ anspruchsvolle Portraits mit schönem Bouquet, bis ins kleinste detaillierte Landschaftsfotos mit klar strukturiertem Vorder-, Mittel- und Hintergrund oder will man den 12 Ender in 300 Metern Entfernung groß abbilden, will man die Hummel in der Sonnenblume in ihren pelzigen Kleid mit allen Details in Übergröße ablichten, dann wünsche ich mit dem Smartphone viel Spaß. Möchte man mit brennweitenabhängigen Perspektiven in der Tiefe arbeiten, dann ist die eher zweidimensionale Abbildungsfähigkeit von Smartphone Kameras unzureichend.

              Für die gängigen Urlaubserinnerungen, die man sich dann auch mit dem Smartphone Bildschirm oder bestenfalls auf einem Notebook ansieht oder Papierausdrucke im Format 10 x 15 anfertigen lässt, dann ist das Smartphone als Knipse gut genug. Braucht man zur Dokumentation eines Schadens für die Versicherung Beweisfotos, will man die Kleinen auf dem Kindergeburtstag für's Familienalbum verewigen, die werden ja so schnell groß......dann reicht ein gutes Smartphone heute allemal.

              Gruß

              RD

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                Jetzt bin ich einmal ganz gemein (was ich nur ganz selten bin) und sage: übliches Hifi ist wie Fotographie mit einem billigen Smartphone, bei dem zusätzlich noch die Linse verdreckt ist. Reicht aber in den meisten Fällen auch.
                Gruß
                David


                WEBSEITE HiFiAKTIV: Klick mich
                Wirklich hochwertige Audiowiedergabe erfordert tadellose Messwerte beim Hörplatz. Das muss einmal die Basis sein. Danach hört man die Aufnahmen weitgehend so, wie sie produziert wurden, aber nur so gut, wie es die Umstände im Hörraum und beim Hörplatz zulassen. Diese "Deckelung" setzt in üblichen Wohnräumen sehr früh ein, da helfen auch die besten und schönsten Geräte nichts!
                Was bei schlechten Bedingungen immer hilft, das ist ein möglichst kleines Hördreieck.

                Es spricht aber nichts dagegen (gehört für mich sogar standardmäßig dazu) sich nach Optimierung der Messdaten abschließend einen „besser gefallenden“ Klang mit breitbandigen Anhebungen oder Absenkungen einzustellen als lineare Wiedergabe es meist ist. Oft (auch für mich) reicht dazu nur eine Anhebung der Tiefbässe um ein paar dB. An den tadellosen Messdaten ändert sich deshalb nichts.

                Alles das ist „Standard-Profitechnik“, die auf digitaler Basis funktioniert und wozu ein PC und ein DSP notwendig sind.

                Alles was unter den Sammelbegriff „HiFi“ fällt, ist für mich schon vor sehr langer Zeit komplett uninteressant geworden, weil damit nie das erreicht wurde, was ursprünglich angestrebt war und weil es auf die uralte Art auch gar nicht geht, die sich bis heute nicht verändert hat.

                Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst dann, wenn sie physikalisch und messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen wurden. Das war bisher nach unzähligen solcher Tests noch nie der Fall!

                Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich -

                Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
                Wichtig: zumindest versuchen, beim Thema zu bleiben!

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                  David, du würdest dich wundern wie gut HiFi klingen kann in einem optimierten Raum. Letztendlich entscheidet nämlich der Raum über Gut und Böse. Da spielt es dann schon überhaupt keine Rolle mehr ob ein Monitor, eine PA-Anlage oder ein HiFi-Lautsprecher zum Einsatz kommt Die Kategorisierung wird in so einer Umgebung fast zweitrangig.

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                    David, du würdest dich wundern wie gut HiFi klingen kann in einem optimierten Raum.
                    So sehe ich das auch. Macht man nicht zu viele und entscheidende Fehler, denn einfaches und preiswertes Hifi-Zeugs kann sich gut und sehr zufriedenstellend anhören. Da verstehe ich den David auch nicht was seine Aversion gegen klassisches Hifi angeht. Es ist nicht das Hifi was generell schlecht ist, es ist das Bohei und der Marketingunfug der oft darum gemacht wird.

                    Und nein, Hifi entspricht nicht (Analogie Fotografie) einem Smartphone mit verschmutzter Linse. Es ist eher wie das Verhältnis zwischen einer ordentlichen Kompaktkamera (die gibt es immer noch) im Vergleich zu einer (semi) professionellen Systemkamera. Mit beiden kann man gute Fotos und Videos machen, mit der Systemkamera (innerhalb des System) hat man aber deutlich mehr Möglichkeiten.

                    Gruß

                    RD

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                      Natürlich ist per se ein konsequent rationaler Ansatz "der Königsweg".
                      Also die "Zähmung" des Raums mit akustischen Mitteln und DSP, nebst richtiger Aufstellung und Wahl der Hörposition.
                      Aber es gibt nicht nur Könige in dieser Welt und alles bringt nix, wenn der "Konsument" keine Ahnung hat, oder es ihm schlicht egal ist.
                      Wer wiederum Ahnung hat, wird auch mit "schöner wohnen" Technik ein passables Ergebnis erzielen - wenn das so reicht, reicht es halt.
                      Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

                      Kommentar


                        Ich provoziere jetzt mal ganz bewusst, mache ich nur ganz selten:

                        Davids Abneigung würde sich in Luft auflösen, wenn er hierzu mal einen Blindtest absolvieren würde. Am besten gleich seinen eigenen, da nur in Wien und Umgebung derartige Tests geeicht sind.

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                          # 188 und # 189

                          Stimme dem voll zu. Habe das auch immer versucht zu erklären. Ein optimierter Raum ist schon mal die halbe Miete. Natürlich kann mit der ganzen Messtechnik noch was gesteigert werden. Heisst aber auch im Umkehrschluss. Eine Designer Wohnung mit einer Akustik von einem Badezimmer wird niemals mit den ganzen digitalen Helferlein optimal klingen.
                          l.g. werner

                          Kommentar


                            Eine Designer Wohnung mit einer Akustik von einem Badezimmer wird niemals mit den ganzen digitalen Helferlein optimal klingen.
                            Stimmt.

                            In einen alten Ford Taunus kann man einen Porschemotor einbauen, einem Porsche in Sachen Fahrdynamik wird er trotzdem niemals das Wasser reichen können.

                            Gruß

                            RD

                            Kommentar




                              Transformiert zum Kopfhörernutzer.

                              Mac Mini (M4), RME ADI-2 DAC FS , AKG K 812

                              Kommentar


                                Ja, eine bittere Wahrheit für die Printmedien. Vor zwanzig Jahren hatte jeder größere Supermarkt Audio, Stereoplay und Stereo in den Zeitungsauslagen. Versucht da heute mal was zu finden. Mit Glück bekommt man die HIFI-Magazine noch am Bahnhof.
                                Heute gibt man bei Google und Co ein, was einem Interessiert, und noch besser, man fragt gleich die KI. Da bekommt man auch gleich aktuelle Links und Vergleichstests. Und bunte Bilder gibts auch bei Google oder Lowbeats, AreaDVD usw.

                                Ja, harte Zeiten für den traditionellen HIFI-Freund.
                                best regards

                                Mark von der Waterkant

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