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Der richtige Weg zu gutem Klang mit Lautsprechern in einem Raum
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#26
Sehr schön erklärt Frank, genau das was die bei ASR bzw. Amir dort in einem seiner ersten Lautsprechertest erklärt. Die Wichtigkeit von Direktschall und Raumreflexionen und die eingeschränkte EQ-barkeit wenn der indirekte Schall FG aus dem Ruder läuft.
Studiomonitore sind dahin optimiert - man schaue sich mal die Neumanna oder die Genelecs bei ASR test an - die sind stets auch in der Summe des Reflektierten Schalles sehr linear und damit wenig Raumabhängig und per se erstmal gut klingend. Auch dazu sehr EQ gnädig.
Meiner Meinung nach ein Grund warum viele nicht abstrahloptimierte Lautsprecher mal so mal so klingen, je nach Raum. Lotteriespiel.
Ich habe Neumann und Genelc Monitore im Einsatz - das hat mir mit Abstand den Besten Klang (auch objektiv) gegeben den ich bisher hatte zuhause.
Noch dazu kosten die Teile fast nix im Vergleich zu "echten" Hifi Lautsprechern.
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Klaus F.
Ich meinte damit das es Szenarien gibt wo man gezielt mit Reflexionen gearbeitet hat und auch das gut funktioniert.
So alte Arenen mit Bühne wo die Akustik die Verstärkung übernommen hat.
Ich habe da mal eine Doku im Fernsehen drüber gesehen.
Auch in vielen Kirchen ist das realisiert, und man versteht den Pfarrer in der letzten Reihe sauber.
Genaugenommen reduziert sich das auf unsere 2 Ohren, die können nur Lautstärke und Zeitunterschiede zwischen den 2 Ohren wahrnehmen.
Gruß Frank
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OK, das meinst du. Nun ja, das sind Sonderfälle. Stellen aber nicht die Aussagekraft der Klippelmessungen in Bezug eines LS infrage.Zitat von FrankG Beitrag anzeigenKlaus F.
Ich meinte damit das es Szenarien gibt wo man gezielt mit Reflexionen gearbeitet hat und auch das gut funktioniert.
So alte Arenen mit Bühne wo die Akustik die Verstärkung übernommen hat.
Ich habe da mal eine Doku im Fernsehen drüber gesehen.
Auch in vielen Kirchen ist das realisiert, und man versteht den Pfarrer in der letzten Reihe sauber.
Genaugenommen reduziert sich das auf unsere 2 Ohren, die können nur Lautstärke und Zeitunterschiede zwischen den 2 Ohren wahrnehmen.
Gruß Frank
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Schon klar, umso schlechter der Raum, desto (mit-) entscheidender werden die Abstrahleigenschaften vonLautsprechern. Und die aus dem HiFi-Bereich haben fast alle einen "eingebauten Tannenbaum" (passt ganz gut zur aktuellen Zeit
).
Die Abstrahleigenschaften werden da in den technischen Daten nie aufgezeigt. Schalldruckverlauf und Klirr auch nicht. Bei den Studiomonitoren ist so etwas praktisch Pflicht.Gruß
David
WEBSEITE HiFiAKTIV: Klick mich
Einen "Audio-Laien" erkennt man daran, dass er sich viel mehr mit Audiokomponenten beschäftigt als mit Raumakustik, LS-Aufstellung und Hörplatzwahl.
Auch Personen, die noch wenig Wissen auf diesem Gebiet haben, oder solche, die Rat und Hinweise von Erfahrenen suchen, sind hier richtig.
Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich - Wann gefällt mir ein Musikstück? - Klick mich
Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich nur, wenn sie messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen werden konnten.
Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
Wichtig: zumindest versuchen, beim Thema bleiben!
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Auf der spinorama Seite wächst die Datenbank ständig an.
https://www.spinorama.org/similar.html?measurement=CEA2034&speaker0=Genelec+ 8050B
Deine Annahme wird beim durchklicken bestätigt. Oh Tannenbaum oh Tannenbaum...
Aber toll, dass es sowas gibt. Man muss somit nicht den Herstellern vertrauen, sondern sieht harte Fakten von einem unbestechlichen Labor.
Die seriösen Hersteller richten sich daran aus und da kommen immer mehr, auch leistbare gute Monitore daher.
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Wie mehrfach gesagt habe ich mich bewusst für Studiomonitore entschieden weil sie technisch sauber designed sind.
Ich betreibe sie teilweise aber nicht im Nahfeld sondern eher Midfield. Da kommt dann das Abstrahl erhalten umso mehr zu tragen.
Nach meinem Verständnis macht ein unsauberes Abstrahl erhalten dann Klangverfälschung und diffusen Klang
Ist das ein möglicher Grund warum viele Menschen bei Hifi Lautsprechern von Auflösung und Räumlichkeit reden?
Man liest immer wieder Box XYZ löst besonders gut auf und hat eine besonders gute Räumlichkeit.
Räumlichkeit gibt es in Stereo nicht sondern nur das was uns unser Ohr vorgaukelt. Kann dieses diffuse Abstrahl erhalten Räumlichkeit suggerieren aber es ist einfach nur eine grosse Verteilung des Schalls im Raum wodurch zwangsweise die Klangreinheit schlechter werden muss?
Und die Auflösung ist im Gegensatz dazu dann die Betonung diverser Frequenzen seia durch falsche Abstrahlung und oder unlinearitat des Lautsprechers?
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Ein größerer und nicht stark bedämpfter Raum wird mehr "spacig" sein, der Eine mag es, der Andere nicht.
Ich bin da "zwischen den Welten" (mal wieder), habe einen Raum (Wohnzimmer) mit ca 0,9 s NHZ und einen mit 0,3 s (Arbeitszimmer, akustisch behandelt). Beide haben subjektiv ihre Vorteile, das Wohnzimmer ist besser für "easy listening" oder Filmton, das Arbeitszimmer als "seriöse" Abhöre.
Es muß nicht immer entweder oder sein, manchmal geht sowohl als auch.Jeder darf glauben, "hören", behaupten. Mein Schweigen dazu ist keine Zustimmung.
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Ja die interessante Frage ist aber - existiert ein Parameter Räumlichkeit bei Lautsprechern oder ist das NUR dem Abstrahl verhalten in Kombination mit dem Raum geschuldet?
Ist das so - dann ist die Eigenschaft " klingt besonders räumlich" als audiophiles Kriterium nur ein Mythos
Meine Monitore klingen übrigens im Nahfeld wunderbar räumlich wenn die Aufnahme das hergibt. Also ich meine wenn die Aufnahme die Phasenspielereien die das suggerieren beinheltet.
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Zum Thema Räumliche Wiedergabe wird auch sehr viel Unsinn geschrieben, vor allem, dass manche es besser können als andere. Bitte wie soll das gehen?
Räumliche Stereowiedergabe entsteht, wenn es zwei gleiche Lautsprecher gibt, die sich an zwei Punkten eines gleichseitigen Dreiecks befinden und beim dritten Punkt die hörende Person. Der Direktschall dieser Lautsprecher muss recht exakt zur hörenden Person ausgerichtet sein.
Ebenso wichtig sind Aufnahmen, bei denen auch alles dazu Notwendige gut gemacht wurde.
Die Lautsprecher selbst haben keinen Einfluss darauf, außer sie sind "kompletter Mist" und/oder, wenn sie recht unterschiedlich zueinander sind.Gruß
David
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Da möchte ich widersprechen - ich denke es hängt viel wie oben beschrieben mit dem Abstrahl Verhalten plus Raumkombi zusammen. Was naturgemäss im Midfield mehr zur Geltung kommt als im Nearfield hören.
Aber es ist von mir eine Theorie so weit erstmal
Zuletzt geändert von David; 02.12.2025, 12:45.
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Hallsoßernwerfer sind so ziemlich alle Lautsprecher, auch die hier so hochgehaltenen Studiomonitore (von denen es auch solche und solche gibt). Dann gibt es noch die Konzepte, die das "gewollt" machen, also eine gleichmäßige Abstrahlung rundherum anstreben. Die setzen auf die Leute, denen der Hörspass wichtiger ist, als das zu hören, was ein Tontechniker auch hört
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Also für mich ist völlig logisch was David schreibt.
Räumlichkeit ist letztlich alles, sofern auf der Aufnahme vorhanden, zwischen den LS geschieht.
Das Abstrahlverhalten, ohne Gewähr, nur mein Verdacht, beeinflusst das vll. ein wenig, wenn mehr Mittelton noch seitlich (an den Innenseiten der LS mehr weil eingewinkelt) abstrahlt.
Zusätzlich auch mehr Erstreflexionen zur Aussenseite wenn weniger Bündelung.
Ich merkte einen Unterschied als ich einen dicken Diffusor zwischen die LS befästigte.
Gefühlt bessere Ortbarkeit der Phantommitte, manche würden das aber vermutlich mit einer nun geringeren Räumlichkeit beschreiben.
Vielleicht meinst das?
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