Vorwort:
Das was ich hier schreibe, sind meine über mehrere Jahrzehnte gemachten Erfahrungen (beruflich und privat) in Bezug auf die Lautsprecher-Musikwiedergabe in einem Raum.
Immer schon war ich skeptisch bei allem was ich aus dem „HiFi-Bereich“ gehört oder gelesen habe, denn fast nichts davon war für mich nachvollziehbar, bzw. aus physikalischer Sicht logisch.
Deshalb, aber auch weil ich es beruflich sowieso gebraucht habe, habe ich früh begonnen elektrische und akustische Messungen zu machen und die haben mir so gut wie immer bestätigt, dass meine Skepsis zuvor zurecht bestand.
Die interessantesten Erlebnisse dazu hatte ich bei meinen unzähligen verblindeten Vergleichen mit ebenso unzähligen Probanden. Diese Vergleiche haben mir immer die Realität aufgezeigt und sie haben mich und meine Ansichten sehr geprägt.
Ich fasse jetzt meine gemachten Erfahrungen so kurz wie möglich zusammen:
Genau genommen sind es nur drei Dinge, die klangentscheidend sind:
1.) Die Qualität der Aufnahmen. Alle sind sie nur "Kunstprodukte", die nichts mit irgendeiner Realität (mit welcher denn?) zu tun haben. Dabei wird (und wurde immer schon) mit allen Tricks gearbeitet die technisch möglich sind. Das glaube ich nicht nur, das habe ich oft genug miterlebt, weil ich früher die Gelegenheit hatte, bei so etwas dabei zu sein und ich glaube nicht, dass sich daran bis heute etwas geändert hat und selbst wenn, dann in Richtung „noch mehr Tricks“.
Fest steht: wenn wir die Aufnahmen so hören wollen wie sie produziert wurden, geht das nur mit einem recht guten Kopfhörer, aber keinesfalls mit Lautsprechern in einem üblichen Raum.
2.) Der Hörraum. Dieser ist immer die größte akustische Katastrophe und jeder Raum ist anders. Jede Verbesserung hier ist ein Gewinn. Für gute Stereowiedergabe ist Symmetrie das Um und Auf.
Dazu kommen weitere wichtige Dinge, wie die bestmögliche Position des Hördreiecks im Raum, ein möglichst ungestörtes Lautsprecherumfeld und keine direkte Wand hinter dem Hörplatz (oder zumindest eine extrem schallabsorbierende).
Auch ganz wichtig: umso schlechter ein Raum akustisch ist, desto besser ist ein kurzer Hörabstand, weil dann der Anteil an Direktschall zunimmt und die störenden Reflexionen weniger werden.
Man könnte es auch so sehen, dass man sich mit kürzer werdendem Hörabstand immer mehr der hochwertigen Kopfhörerwiedergabe annähert.
3.) Die Korrektur auf digitaler Basis. Damit kann man einen recht großen Teil der Unzulänglichkeiten die es bei der Musikwiedergabe mit Lautsprechern in jedem Raum gibt (am schlimmsten dabei sind immer die unvermeidlichen Tieftonmoden), so gut wie die Umstände es zulassen (!), entfernen/verbessern. Aber nur an einem Punkt im Raum (logischer Weise dem Hörplatz). Knapp daneben ist schon wieder alles anders.
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Erst jetzt komme ich zur sogenannten „Anlage“ (die ich hier nicht als vierten Punkt sehe, schon gar nicht, wenn ohnehin nur "in Zimmerlautstärke" gehört wird).
Diese wird praktisch immer maßlos überschätzt. Warum, das sollte klar sein. Jede Werbung die es dazu gibt, hat nur ein einziges (aber verständliches und legitimes) Ziel. Und bei den einschlägigen Medien ist es genau so.
Dazu kommt, dass sehr oft die Anlage - bzw. die Zusammenstellung davon - Hauptteil des „HiFi-Hobbys“ ist. So etwas wie Vernunft gibt es dabei kaum bis nie. Und selbst wenn man versucht sie anzuwenden, weiß man als Laie nicht, wobei man vernünftig bleiben sollte, weil es dazu auch immer gegenteilige Ansichten gibt (auch wenn sie noch so absurd und dumm sind).
So, das war’s schon.
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Ich schreibe es auch hier der Ordnung halber dazu, weil es mir sehr wichtig erscheint: man benötigt für sehr gute Audiowiedergabe keine hochpreisige Anlage! Eine vergleichsweise billige mit Korrektur kann weit besser klingen als eine sehr teuere ohne Korrektur, wenn man dabei alles richtig macht und wenn man sich am Schluss „seinen gewünschten Klang“ einstellt.
Der „Haken“ dabei ist, dass man dieses „richtig Machen“ erst einmal lernen muss. Und daran scheitert es fast immer.
Das was ich hier schreibe, sind meine über mehrere Jahrzehnte gemachten Erfahrungen (beruflich und privat) in Bezug auf die Lautsprecher-Musikwiedergabe in einem Raum.
Immer schon war ich skeptisch bei allem was ich aus dem „HiFi-Bereich“ gehört oder gelesen habe, denn fast nichts davon war für mich nachvollziehbar, bzw. aus physikalischer Sicht logisch.
Deshalb, aber auch weil ich es beruflich sowieso gebraucht habe, habe ich früh begonnen elektrische und akustische Messungen zu machen und die haben mir so gut wie immer bestätigt, dass meine Skepsis zuvor zurecht bestand.
Die interessantesten Erlebnisse dazu hatte ich bei meinen unzähligen verblindeten Vergleichen mit ebenso unzähligen Probanden. Diese Vergleiche haben mir immer die Realität aufgezeigt und sie haben mich und meine Ansichten sehr geprägt.
Ich fasse jetzt meine gemachten Erfahrungen so kurz wie möglich zusammen:
Genau genommen sind es nur drei Dinge, die klangentscheidend sind:
1.) Die Qualität der Aufnahmen. Alle sind sie nur "Kunstprodukte", die nichts mit irgendeiner Realität (mit welcher denn?) zu tun haben. Dabei wird (und wurde immer schon) mit allen Tricks gearbeitet die technisch möglich sind. Das glaube ich nicht nur, das habe ich oft genug miterlebt, weil ich früher die Gelegenheit hatte, bei so etwas dabei zu sein und ich glaube nicht, dass sich daran bis heute etwas geändert hat und selbst wenn, dann in Richtung „noch mehr Tricks“.
Fest steht: wenn wir die Aufnahmen so hören wollen wie sie produziert wurden, geht das nur mit einem recht guten Kopfhörer, aber keinesfalls mit Lautsprechern in einem üblichen Raum.
2.) Der Hörraum. Dieser ist immer die größte akustische Katastrophe und jeder Raum ist anders. Jede Verbesserung hier ist ein Gewinn. Für gute Stereowiedergabe ist Symmetrie das Um und Auf.
Dazu kommen weitere wichtige Dinge, wie die bestmögliche Position des Hördreiecks im Raum, ein möglichst ungestörtes Lautsprecherumfeld und keine direkte Wand hinter dem Hörplatz (oder zumindest eine extrem schallabsorbierende).
Auch ganz wichtig: umso schlechter ein Raum akustisch ist, desto besser ist ein kurzer Hörabstand, weil dann der Anteil an Direktschall zunimmt und die störenden Reflexionen weniger werden.
Man könnte es auch so sehen, dass man sich mit kürzer werdendem Hörabstand immer mehr der hochwertigen Kopfhörerwiedergabe annähert.
3.) Die Korrektur auf digitaler Basis. Damit kann man einen recht großen Teil der Unzulänglichkeiten die es bei der Musikwiedergabe mit Lautsprechern in jedem Raum gibt (am schlimmsten dabei sind immer die unvermeidlichen Tieftonmoden), so gut wie die Umstände es zulassen (!), entfernen/verbessern. Aber nur an einem Punkt im Raum (logischer Weise dem Hörplatz). Knapp daneben ist schon wieder alles anders.
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Erst jetzt komme ich zur sogenannten „Anlage“ (die ich hier nicht als vierten Punkt sehe, schon gar nicht, wenn ohnehin nur "in Zimmerlautstärke" gehört wird).
Diese wird praktisch immer maßlos überschätzt. Warum, das sollte klar sein. Jede Werbung die es dazu gibt, hat nur ein einziges (aber verständliches und legitimes) Ziel. Und bei den einschlägigen Medien ist es genau so.
Dazu kommt, dass sehr oft die Anlage - bzw. die Zusammenstellung davon - Hauptteil des „HiFi-Hobbys“ ist. So etwas wie Vernunft gibt es dabei kaum bis nie. Und selbst wenn man versucht sie anzuwenden, weiß man als Laie nicht, wobei man vernünftig bleiben sollte, weil es dazu auch immer gegenteilige Ansichten gibt (auch wenn sie noch so absurd und dumm sind).

So, das war’s schon.
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Ich schreibe es auch hier der Ordnung halber dazu, weil es mir sehr wichtig erscheint: man benötigt für sehr gute Audiowiedergabe keine hochpreisige Anlage! Eine vergleichsweise billige mit Korrektur kann weit besser klingen als eine sehr teuere ohne Korrektur, wenn man dabei alles richtig macht und wenn man sich am Schluss „seinen gewünschten Klang“ einstellt.
Der „Haken“ dabei ist, dass man dieses „richtig Machen“ erst einmal lernen muss. Und daran scheitert es fast immer.

der Grad zwischen Zynismus und Überheblichkeit ist halt ein schmaler 

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