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    Nunja, du nimmst aber aktiv an diesem Thread teil wo es um technische rangehensweise an den Klang geht.

    Da könnte schon etwas mehr kommen als „meine Ohren können das einordnen“

    Wie auch immer.

    Kommentar


      Gegenfrage....Sollten hier nur fundierte, ausgebildete Messtechniker ihre Kommentare einbringen ? Habe hier viel gelernt, bin auch der Überzeugung, das mittels Messtechnik viel optimiert werden kann. Nur nicht alle können oder wollen sich damit auseinander setzen. Bin mir langsam ziemlich sicher, das sie hier unerwünscht sind oder zumindest die Klappe halten sollten.
      So etwas nennt man Dogmatismus.
      Werde mich zukünftig bei Themen von dehnen ich keine Ahnung habe distanzieren. Über Musik kann man ja auch schreiben.......wenn ich sie ausgemessen habe.

      Kommentar


        Zitat von Onkel Werner Beitrag anzeigen
        ...So etwas nennt man Dogmatismus...
        Sorry, nö. Auf physikalische messbare Unzulänglichkeiten hinzuweisen, ist in einem technisch orientierten Forum die Norm. S. oben "angenagelt":

        Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: forum.png Ansichten: 0 Größe: 555 KB ID: 723461
        Zuletzt geändert von respice finem; 29.11.2025, 23:19.
        Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit

        Kommentar


          Ich gebe es auf......ihr habt gewonnen !

          Kommentar


            Niemand hat gewonnen, das ist keine Wette ich sag dazu nix mehr, zwecklos...
            Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit

            Kommentar


              Hallo Werner!
              Du bist in der wunderbaren Situation, dass du mit deiner Anlage rundum zufrieden bist. Und wie schon oft geschrieben, hat Niemand das Recht, das was du hast und mit dem du zufrieden bist, zu kritisieren oder schlecht zu machen. Macht auch Niemand!

              Andere sind halt noch nicht so weit (ich übrigens auch nicht). Und wie sie dieses Ziel erreichen wollen, das beschreiben sie hier und es ist sehr interessant, darüber zu diskutieren und die Erfolge dabei zu beobachten. Das ist auch "der eigentliche Sinn" dieses Forums und warum ich es vor langer Zeit gegründet habe.

              Warum kritisierst du das?

              Lehne die (geistig) zurück und lächle über die Anderen die es noch nicht geschafft haben, denn denen bist du eindeutig überlegen (das meine ich nicht sarkastisch, sondern ernst).

              Ich gratuliere dir ganz ehrlich zu deinem Ergebnis auf diesem Gebiet!
              Gruß
              David


              WEBSEITE HiFiAKTIV: Klick mich
              Einen "Audio-Laien" erkennt man daran, dass er sich viel mehr mit Audiokomponenten beschäftigt als mit Raumakustik, LS-Aufstellung und Hörplatzwahl.
              Auch Personen, die noch wenig Wissen auf diesem Gebiet haben, oder solche, die Rat und Hinweise von Erfahrenen suchen, sind hier richtig.
              Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich - Wann gefällt mir ein Musikstück? - Klick mich
              Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich nur, wenn sie messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen werden konnten.
              Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
              Wichtig: zumindest versuchen, beim Thema zu bleiben!

              Kommentar


                Ich wollte Werner auch nicht kritisieren und wirklich prima das er zufrieden ist.

                Mich interessiert aus mehrfach genannten Gründen einfach das Thema Breitbänder und wieso die teilweise so in den Himmel gelobt werden. Das muss doch auf der technischen Ebene auch erfassbar sein

                Mir reichen da blumige Beschreibungen des Klanges nicht denn das bekommt man in der Hifi Szene zuhauf.

                Kommentar


                  Ein Breitbänder punktet vor allem durch seine Einfachheit. Meine Ansicht dazu ist keine negative, aber ohne Subwoofer (und zwar richtig eingebunden!!!) kein Thema. Das heißt, die Sats sind dann nur einwegig und die ganze Anlage nur zweiwegig, aber auch das kann sehr gut funktionieren.

                  Gruß
                  David


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                  Kommentar


                    Ein Breitbänder hat als Einzelchassis im normalen Betrieb LTI Charakteristik, weswegen der Phasenverlauf linear ist und ohne digitale Tricks (FIR) recht einfach entzerrbar ist. Desweiteren ist der Schallentstehungsort weitgehend auf einen Punkt begrenzt. Das Abstrahlverhalten (guter) Breitbänder ist recht linear. Ohne passive Weiche angesteuert liegen sie als Last direkt am Verstärker, der Dämpfungsfaktor greift somit voll. Bei in Kauf genommenen Einschränkungen insbesondere in der erreichbaren Lautstärke und der Tiefbasswiedergabe kann ein Breitbänder ein ausgezeichnet funktionierender Lautsprecher sein, der noch dazu recht preiswert sein kann.

                    Kommentar


                      So ist es.
                      Gruß
                      David


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                      Kommentar


                        Und auch hier hilft die Ergänzung mit einem Subwoofer.
                        Habe ich über viele Jahre im Wohnzimmer gehabt.
                        So 10cm Chassis vorne direkt an der Wand.
                        Das verstärkt den Grundtonbereich, die müssen weniger Hub machen.
                        Die hinteren recht frei im Raum, hier kann man das im Grundton entzerren, der Pegel ist hier niedriger.
                        In Verbindung mit einem 10 Zoll Subwoofer klingt das ordentlich und erwachsen.
                        Die Trennfrequenz rutsch dann natürlich nach oben auf 130..150 Hz.
                        Der Subwoofer muss dann in die Mitte.
                        Bei höheren Pegel fangen die an rauh oder gläsern im Hochtonbereich zu klingen wie debonoo hier bemerkt hat.
                        Ein BBC Dip ist nicht erforderlich.
                        Es dürfte besser sein als schlecht gebaute 2 Weger.

                        Wer wenig Platz und keine gehobenen Pegel Anforderungen hat, ein Versuch wert.
                        Um das viel besser zu machen kostet das das 10 bis 20 fache.
                        Und bei 70..80% der gehörten Musik fällt das gar nicht auf.

                        Gruß Frank

                        Kommentar


                          Zitat von FrankG Beitrag anzeigen
                          Bei höheren Pegel fangen die an rauh oder gläsern im Hochtonbereich zu klingen wie debonoo hier bemerkt hat.

                          Gruß Frank
                          Das dürften Resonanzen und erhöhter Klirr sein.

                          Kommentar


                            Ich denke, das Interview mit Dr. Toole passt ganz gut hierher.



                            Dieser Erin ist neben Amir einer, der seine Rolle als Reviewer wenigstens hinterfragt und messtechnisch orientiert ist. Den ganzen Rest braucht man eigentlich nicht ernst nehmen, wenn Blindtests schon bei Toole immer wieder gezeigt haben, was bei Lautsprechern als gut, super und crap beurteilt wurde.
                            Viele hatten danach eine zu überdenkende Meinung zu ihren eigenen LS, die davor das Maß aller Dinge für sie waren.
                            30 % allein ist dem Bass geschuldet. Das ist nicht wirklich subjektiv, sondern wird von der überwiegenden Mehrheit einfach so wahrgenommen. Jeder glaubt gerne, eine Ausnahme zu sein, bis ihm das Gegenteil bewiesen wurde.
                            Directivity ist das nächste wichtige Kriterium, distortion lt. Toole fast kein Thema bei den meisten LS. Es sei denn vielleicht, Membranfläche reicht nicht für den geforderten Pegel. Sonst eher überbewertet.
                            Dann gibt's noch ein paar andere Messwerte, die sie besprechen. Ins Thema off axis und early reflection index musste ich mich auch erst reindenken. Bevor ich mich hier angemeldet hatte, habe ich mich damit nie beschäftigt. Sickerte erst langsam ein und wird an Relevanz verlieren, je mehr ein Raum bedämpt ist und je mehr die LS weg von den Seitenwänden stehen.
                            Vice versa, ist von höherer Bedeutung wenn umgekehrt. Sollte der off axis FG keine anderen peaks und dips zeigen als der direktschall wird ein DSP Eingriff auch keinen Schaden nehmen. Im Gegenteil.
                            Bodenreflexionen - spannend was Toole sagt.
                            Abstrahlwinkel wird zum Teil Geschmacksfrage sein. Mehr Raumfülle oder mehr Ortung...Leuchtet mir ein, dass viele Studio Monitore waveguides verwenden.
                            Das kann in den eigenen 4 Wänden allerdings auch anders sein.
                            Gerne mich korrigieren. Soweit mein Verständnis.

                            Viel Spaß beim schauen...
                            Zuletzt geändert von Klaus F.; 30.11.2025, 13:59.

                            Kommentar


                              Wenn ich mit meinem (heutigen) laienhaften Verständnis Rückschlüsse dieser Erkenntnisse auf die Implementierung eines Breitbänders schließen müsste, so würde ich sagen, Subwoofer unbedingt. Im Höhenbereich müsste er zumindest bis 15khz was machen, dann mit DSP behutsam glätten.
                              Ich habe eigentlich keinen Zweifel, dass dies sehr gut sein kann.
                              Vielleicht versuche ich das mal nächstes Jahr.
                              2 Subwoofer, Dirac, 4 DSP Kanäle und 4 Amp Kanäle sind bei mir vorhanden, insofern braucht es nur einen guten Breitbänder in einem Gehäuse und einem Selbstversuch steht nichts im Wege.
                              Hatte für mein erstes Projekt eigentlich einen Coax LS in Erwägung gezogen, aber dazu bräuchte es ein 6-8 Kanal DSP und 2 weitere Ampkanäle. Würde also weit teurer werden. Ein zusätzliches DSP hinter dem Flex kann man zwar einschleifen, aber das ist mir zu pfuschig.

                              In beiden Varianten sehe ich einen weiteren Vorteil in einer größeren Flexibilität bei der Aufstellung. Ein Stand LS erfordert immerhin eine festgelegte vertikale Ohrhöhe, die man nur mit der Sitzposition verändern kann. Die vertikale Anordnung der Chassis ist auch nicht unproblematisch, je mehr Chassis in Verwendung sind und je größer sie sind - umso mehr.

                              In einem anderen thread hat Toole auch geraten, die LS in mono zu bespielen und on axis zu beurteilen. Seiner Erkenntnisse nach werden LS, die hierbei als gut bewertet werden auch meist in einem Stereo Setup als besser abschneiden. Das ist sehr interessant. Ich habe das testweise mit meinen LS gemacht und habe das Gefühl, ich würde sie in einem Blindtest nicht unbedingt als top bewerten. Woran das liegt kann ich nicht mit Sicherheit sagen, habe aber die weit auseinander liegenden Schallentstehungsorte im Verdacht.
                              Ich muss aber fairerweise dazu erwähnen, dass dies nur quick and dirty geschah. Um das seriöser zu gestalten, müsste ich einen LS sauberer mit DSP für diesen Zweck entzerren. Braucht schließlich andere Eingriffe, als am Hörplat in l/r. Auch Abstand und wo man den LS dazu hinstellt werden das beeinflussen.

                              Es ist gut denkbar, dass Breitbänder (mit Subwoofer) hier deutlich besser abschneiden.
                              Zuletzt geändert von Klaus F.; 30.11.2025, 14:16.

                              Kommentar


                                Zitat von Klaus F. Beitrag anzeigen
                                Ich denke, das Interview mit Dr. Toole passt ganz gut hierher.




                                Viel Spaß beim schauen...
                                Resüme des Videos: Resonanzfreiheit und Raumintegration sind der Schlüssel zu einem neutralen, immersiven Klangerlebnis.
                                Höreindrücke neigen dazu das unzuverlässig und stark von äußeren Einflüssen beeinflusst zu sein und Leute gewöhnen sich an ihre Klangfehler und finden sie dann gut.



                                Ich sag mal so - der Weg über DSP und Raumoptimierung ist anscheinend nicht der falscheste für Top Klang.

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