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Back to the roots - lass die Finger von dem neumodischen Kram für guten Klang.

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    Back to the roots - lass die Finger von dem neumodischen Kram für guten Klang.

    Aus aktuellem Anlass weil die allgemein bekannten deutschen Hifi Youtuber das quasi endlos Schleife predigen.

    Klingt es wirklich besser wenn man seine Musikanlage mit so nem 5W Röhrenverstärker, Röhrenvorstufe und hochwirkungsgrad Lautsprechern (vorzugsweise Breitbänder oder so was a la Devore) laufen lässt

    Ich habe mir da jetzt etliche Videos zu angesehen, bin verwirrt - der Grundtenor - es klingt deutlich besser als so ne schnöde Transistor Verstärker 2/3 Wege Boxen oder was auch immer Anlage. Von DSP und anderem digital Spielzeug mal ganz zu schweigen.

    Der Weg zum audiophilen Spitzenklang geht nur mit diesem Röhrenzeugs und simplen, alten, analogen Lautsprecher Konzepten und am Besten noch Platte dran.

    OK - auch wenn das überspitzt war -> Ich würde dazu gern mal eure Meinungen/Erfahrungen wissen. ?

    #2
    Ein üblicher Röhrenverstärker verändert bei angeschlossenen Lautsprechern seinen Frequenzgang und somit auch den Schalldruckverlauf. Das ist eindeutig messbar. Es entsteht das, was man früher mal als "Tausnussound" bezeichnet hat. Das heißt, die mittleren Frequenzen werden abgeschwächt - bzw. anders betrachtet - es werden dadurch die tiefen und die hohen Töne angehoben. Dieses Klangbild gefällt allgemein besser als lineare Wiedergabe, vor allem im Zusammenhang mit Lautsprechern, die relativ linear abgestimmt sind.

    Kann man, wenn man weiß wie, mit einer üblichen Audioanlage ganz einfach nachbilden. Wenn man will, auch den recht unpräzisen Bass durch Serienwiderstände, die den Dämpfungsfaktor herabsetzen, auf Werte um die 10 (Transitorverstärker haben zumindest 100, was bessere Membrankontrolle bewirkt).

    (.....jetzt warte ich nur noch darauf, dass ein Röhrenverstärker deshalb anders klingt, weil er einen anderen K2 Verlauf hat. Ist falsch und typisches "HiFi-Nachgeplappere").
    Zuletzt geändert von David; 18.11.2025, 16:55.
    Gruß
    David

    Private Audioanlage: Lautsprecher und 8-Kanal Verstärker sind Eigenbau. Das "Herzstück" ist ein Mac Mini und ein miniDSP Flex Eight mit Dirac Live


    WEBSEITE HiFiAKTIV: Klick mich
    Wirklich hochwertige Audiowiedergabe erfordert tadellose Messwerte beim Hörplatz. Das muss einmal die Basis sein. Danach hört man die Aufnahmen weitgehend so, wie sie produziert wurden, aber nur so gut, wie es die Umstände im Hörraum und beim Hörplatz zulassen. Diese "Deckelung" setzt in üblichen Wohnräumen sehr früh ein, da helfen auch die besten und schönsten Geräte nichts!
    Was bei schlechten Bedingungen immer hilft, das ist ein möglichst kleines Hördreieck.

    Es spricht aber nichts dagegen (gehört für mich sogar standardmäßig dazu) sich nach Optimierung der Messdaten abschließend einen „besser gefallenden“ Klang mit breitbandigen Anhebungen oder Absenkungen einzustellen als lineare Wiedergabe es meist ist. Oft (auch für mich) reicht dazu nur eine Anhebung der Tiefbässe um ein paar dB. An den tadellosen Messdaten ändert sich deshalb nichts.

    Alles das ist „Standard-Profitechnik“, die auf digitaler Basis funktioniert und wozu ein PC und ein DSP notwendig sind.

    Alles was unter den Sammelbegriff „HiFi“ fällt, ist für mich schon vor sehr langer Zeit komplett uninteressant geworden, weil damit nie das erreicht wurde, was ursprünglich angestrebt war und weil es auf die uralte Art auch gar nicht geht, die sich bis heute nicht verändert hat.

    Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst dann, wenn sie physikalisch und messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen wurden. Das war bisher nach unzähligen solcher Tests noch nie der Fall!

    Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich -

    Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
    Wichtig: zumindest versuchen, beim Thema zu bleiben!

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      #3
      Zitat von mikep70 Beitrag anzeigen

      Klingt es wirklich besser wenn man seine Musikanlage mit so nem 5W Röhrenverstärker, Röhrenvorstufe und hochwirkungsgrad Lautsprechern (vorzugsweise Breitbänder oder so was a la Devore) laufen lässt
      An Breitbändern stimme ich zu. Die erfahren durch den niedrigen Dämpfungsfaktor dort einen Push durch Röhrenendstufen, wo sie es gebrauchen können, ganz unten und ganz oben. Gute Röhrenvorstufen klingen genauso wie gute Transistorvorstufen, nämlich gar nicht.

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        #4
        Dann ist dieses Phänomen des "audiophilen Klanges" so zu verstehen:

        Durch die Röhrentechnik und diverse andere Kniffe in Kombination mit sehr einfach Lautsprechern die - und das unterstellt ich mal - nicht neutral sind, wird sich ein Frequenzgang hingebogen der Bassbetont, Mittenreduziert und Höhenbetont klingt und als viel angenehmer (besser klingend) empfunden wird als es eine neutrale Kette wieder gibt


        Kommentar


          #5
          Zitat von mikep70 Beitrag anzeigen
          Dann ist dieses Phänomen des "audiophilen Klanges" so zu verstehen:

          Durch die Röhrentechnik und diverse andere Kniffe in Kombination mit sehr einfach Lautsprechern die - und das unterstellt ich mal - nicht neutral sind, wird sich ein Frequenzgang hingebogen der Bassbetont, Mittenreduziert und Höhenbetont klingt und als viel angenehmer (besser klingend) empfunden wird als es eine neutrale Kette wieder gibt

          Nicht unbedingt, es kann auch gerade in Richtung linear und tieferen Bass "gebogen" werden. Es klingt dann richtiger als mit Transistorverstärkern.

          Kommentar


            #6
            Quasi ne Art Harman Kurve ohne den EQ zu bemühen ...

            ...und weil das ja nicht gemessen wird sondern nur durch ausprobieren zustande kommt ist ständiger Gerätewechsel angesagt

            Vielleicht etwas abwertend überspitzt aber naja

            Oder ist halt doch etwas dran am guten Klang was wir - Unterstellung- Klang nüchternen nicht gehört haben bisher

            Kommentar


              #7
              Guter Klang ist relativ. Man sollte nicht "verächtlich" auf alternative Ansätze blicken, wenn sie den Menschen Freude bereiten.

              Kommentar


                #8
                Ja, die gute alte Frage was klingt besser? Ein Röhren-Amp oder ein Transistor, ist analog besser als digital, sind teure Spezialkabel besser als null-acht-fuffzehn Strippen, sind datenreduzierte Audioformate überhaupt Hifi-tauglich, ist der Computer (Notebook, Smartphone, Tablet) klanglich brauchbar....?

                Das ist alles Mumpitz. Meine CDs habe ich alle gerippt, die meisten davon habe ich als MP3-Files mit hoher Bitrate gespeichert. Vor rund 20 Jahren war das wegen der begrenzten Speicherkapazität von Festplatten noch erforderlich, wenn ich heute rippe, dann FLAC. Diese Musik spiele ich über einen Desktop-PC oder über ein Notebook per Bluetooth mittels eines billigen BT-Adapters auf meine - sagen wir mal - ordentliche klassische Hifi-Anlage. Gibt es dabei klangliche Einbußen gegenüber einer echten CD, die auf einem klassischen CD-Spieler wiedergegen wird? Falls ja, dann kann ich keine hören.

                Damit ist für mich die Diskussion beendet, ich höre einfach nur noch Musik. Davon ab, Röhrengeräte oder teure Kabel habe ich noch nie verwendet. Sowas fehlt mir einfach nicht. Wenn es shice klingt, liegt das an der Musikproduktion selber oder, sofern man sowas nutzt (ich nicht) am Streamingdienst.

                Gruß

                RD

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                  #9
                  Ich höre den Unterschied zwischen Amazon Musik Standard mp3 und hires nicht

                  Meine Ohren können das nicht

                  Kommentar


                    #10
                    Zitat von mikep70 Beitrag anzeigen
                    Ich höre den Unterschied zwischen Amazon Musik Standard mp3 und hires nicht

                    Meine Ohren können das nicht
                    Holzohr!

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                      #11
                      Für diejenigen, die sich ohne Fremdbeeinflussung nicht entscheiden können, was Ihnen mehr zusagt, gibt es doch einen
                      wunderbaren Kompromiss: Den Hybrid-Verstärker, also Vorstufe mit Röhren und Endstufe mit Transistoren.
                      Die Auswahl ist inzwischen gross. Meine bevorzugten Marken wären Vincent, Unison und Canor. Bei dieser Technik
                      hat man die Gewissheit einer Endstufe, die mit jedem Lautsprecher klarkommt und die Hoffnung, dass trotzdem der
                      Röhrenschmelz das Klangbild adelt.
                      Meine persönlichen Versuche mit Rega und Vincent (verschiedene, preislich ähnliche Geräte), haben teilw. ergeben, dass
                      die erwarteten Ergebnisse ab und zu vom anderen Prinzip erfüllt wurden - unterm Strich war's Gleichstand.
                      Reine Röhrenverstärker kommen für mich nicht in Frage u.A. wg. der bisher bevorzugten LS von Vienna acoustics.

                      LG
                      E.M.


                      ? Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: 30.10.24 Vincent Top-Geräte mit VA BBR.jpg
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ID: 722785

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                        #12
                        Bei einem meiner letzten verblindeten Vergleiche im Geschäft mit etwa zehn Probanden die dabei waren, haben alle sehr hohe Trefferquoten erzielt. Dazuzusagen ist allerdings, das es auch von den angeschlossenen Lautsprechern abhängt, also je nachdem, wie die jeweilige passive Frequenzweiche aufgebaut ist. An einem Fixwiderstand angeschossen, misst sich ein Röhrenverstärker bezüglich Frequenzgang kaum schlechter als ein guter Transistorverstärker.
                        Gruß
                        David

                        Private Audioanlage: Lautsprecher und 8-Kanal Verstärker sind Eigenbau. Das "Herzstück" ist ein Mac Mini und ein miniDSP Flex Eight mit Dirac Live


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                        Wirklich hochwertige Audiowiedergabe erfordert tadellose Messwerte beim Hörplatz. Das muss einmal die Basis sein. Danach hört man die Aufnahmen weitgehend so, wie sie produziert wurden, aber nur so gut, wie es die Umstände im Hörraum und beim Hörplatz zulassen. Diese "Deckelung" setzt in üblichen Wohnräumen sehr früh ein, da helfen auch die besten und schönsten Geräte nichts!
                        Was bei schlechten Bedingungen immer hilft, das ist ein möglichst kleines Hördreieck.

                        Es spricht aber nichts dagegen (gehört für mich sogar standardmäßig dazu) sich nach Optimierung der Messdaten abschließend einen „besser gefallenden“ Klang mit breitbandigen Anhebungen oder Absenkungen einzustellen als lineare Wiedergabe es meist ist. Oft (auch für mich) reicht dazu nur eine Anhebung der Tiefbässe um ein paar dB. An den tadellosen Messdaten ändert sich deshalb nichts.

                        Alles das ist „Standard-Profitechnik“, die auf digitaler Basis funktioniert und wozu ein PC und ein DSP notwendig sind.

                        Alles was unter den Sammelbegriff „HiFi“ fällt, ist für mich schon vor sehr langer Zeit komplett uninteressant geworden, weil damit nie das erreicht wurde, was ursprünglich angestrebt war und weil es auf die uralte Art auch gar nicht geht, die sich bis heute nicht verändert hat.

                        Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst dann, wenn sie physikalisch und messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen wurden. Das war bisher nach unzähligen solcher Tests noch nie der Fall!

                        Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich -

                        Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
                        Wichtig: zumindest versuchen, beim Thema zu bleiben!

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                          #13
                          Hätte ich nicht schon einen Verstärker mit dem ich sehr zufrieden bin, dann würde es heute vermutlich der hier:



                          moderne Technik verpackt in einem klassisch zeitlosem Design. Aber das ist ja böse...Class-D Technik...

                          Gruß

                          RD

                          Kommentar


                            #14
                            Aber das ist ja böse...Class-D Technik...
                            Genau genommen ist es die einzige sinnvolle Verstärkertechnik.



                            Anmerkung: ich lehne aber gut gemachte A/B Verstärker nicht grundsätzlich ab (am besten zumindest mit Schaltnetzteil ).
                            Gruß
                            David

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                            WEBSEITE HiFiAKTIV: Klick mich
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                            Was bei schlechten Bedingungen immer hilft, das ist ein möglichst kleines Hördreieck.

                            Es spricht aber nichts dagegen (gehört für mich sogar standardmäßig dazu) sich nach Optimierung der Messdaten abschließend einen „besser gefallenden“ Klang mit breitbandigen Anhebungen oder Absenkungen einzustellen als lineare Wiedergabe es meist ist. Oft (auch für mich) reicht dazu nur eine Anhebung der Tiefbässe um ein paar dB. An den tadellosen Messdaten ändert sich deshalb nichts.

                            Alles das ist „Standard-Profitechnik“, die auf digitaler Basis funktioniert und wozu ein PC und ein DSP notwendig sind.

                            Alles was unter den Sammelbegriff „HiFi“ fällt, ist für mich schon vor sehr langer Zeit komplett uninteressant geworden, weil damit nie das erreicht wurde, was ursprünglich angestrebt war und weil es auf die uralte Art auch gar nicht geht, die sich bis heute nicht verändert hat.

                            Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst dann, wenn sie physikalisch und messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen wurden. Das war bisher nach unzähligen solcher Tests noch nie der Fall!

                            Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich -

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                              #15
                              Zitat von ruedi01 Beitrag anzeigen
                              Hätte ich nicht schon einen Verstärker mit dem ich sehr zufrieden bin, dann würde es heute vermutlich der hier:



                              Moderne Technik verpackt in einem klassisch zeitlosem Design. Aber das ist ja böse...Class-D Technik...

                              Gruß

                              RD
                              Banause ....
                              Transformiert zum Kopfhörernutzer.

                              Mac Mini (M4), RME ADI-2 DAC FS , AKG K 812
                              SL 1200 GR , Orthofon Black

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