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Welche Auswirkung hat der Ohm Wert eines Lautstärke Potentiometers?

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    Welche Auswirkung hat der Ohm Wert eines Lautstärke Potentiometers?

    Hallo,

    Ich bin akteull auf Kriegsfuss mit der Ersatzteilbeschaffung im Bereich Schalter und Potentiometer. Ich musste feststellen, dass man die kaum reparieren kann (alles ist genietet), dass man kaum die richtigen Teile mehr bekommt, v.a. Transportschäden mit zB abgebrochenen Schäften usw.

    Es ist nicht wichtig, aber ich wollte mal fragen, was die Theorie wäre zu diesem Thema.

    Wenn ein Verstärker einen 30k Ohm Lautstärke Potentiometer hat, aber es gibt nur noch die Werte 20k oder 50k, was wäre die Auswirkung auf den Ersatz mit den falschen Werten? Was wäre "besser" oder sinnvoller.

    Ich denke mir würde es dann lauter werden, zu laut, schlechter regelbar (weniger feinfühlig?) oder einfach dann vielleicht nicht mehr auf 0 gehen (also wenn man den auf 0 stellt, und es hat zB weniger Widerstand, würde dann trotzdem noch Musik spielen)???


    Also kurz gesagt:
    1.) Was würde passieren, wenn man statt 30k Ohm 20k Ohm einbaut?
    2.) Was würde passieren, wenn man statt 30k Ohm 50k Ohm einbaut?
    3.) Was wäre die bevorzugte Lösung, wenn es auf der ganzen Welt keine 30K Ohm mehr gibt?

    Danke, LG

    #2
    Es ändert sich nur - und das sogar relativ minimal - der Regelbereich. Ich würde eher das mit 50kOhm bevorzugen.
    Gruß
    David


    WEBSEITE HiFiAKTIV: Klick mich
    Wirklich hochwertige Audiowiedergabe erfordert tadellose Messwerte beim Hörplatz. Das muss einmal die Basis sein. Danach hört man die Aufnahmen weitgehend so, wie sie produziert wurden, aber nur so gut, wie es die Umstände im Hörraum und beim Hörplatz zulassen. Diese "Deckelung" setzt in üblichen Wohnräumen sehr früh ein, da helfen auch die besten und schönsten Geräte nichts!
    Was bei schlechten Bedingungen immer hilft, das ist ein möglichst kleines Hördreieck.

    Es spricht aber nichts dagegen (gehört für mich sogar standardmäßig dazu) sich nach Optimierung der Messdaten abschließend einen „besser gefallenden“ Klang mit breitbandigen Anhebungen oder Absenkungen einzustellen als lineare Wiedergabe es meist ist. Oft (auch für mich) reicht dazu nur eine Anhebung der Tiefbässe um ein paar dB. An den tadellosen Messdaten ändert sich deshalb nichts.

    Alles das ist „Standard-Profitechnik“, die auf digitaler Basis funktioniert und wozu ein PC und ein DSP notwendig sind.

    Alles was unter den Sammelbegriff „HiFi“ fällt, ist für mich schon vor sehr langer Zeit komplett uninteressant geworden, weil damit nie das erreicht wurde, was ursprünglich angestrebt war und weil es auf die uralte Art auch gar nicht geht, die sich bis heute nicht verändert hat.

    Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst dann, wenn sie physikalisch und messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen wurden. Das war bisher nach unzähligen solcher Tests noch nie der Fall!

    Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich -

    Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
    Wichtig: zumindest versuchen, beim Thema zu bleiben!

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      #3
      Der Regelbereich ändert sich kein bisschen, der bleibt bei beiden Potis von 0 bis volle Pulle (zumindest nicht, wenn die treibende Stufe genug Strom liefert, um sowohl ein 20kOhm als auch ein 50kOhm Poti zu treiben, wovon man i.d.R. ausgehen kann). Im Sinne eines möglichst geringen thermischen Rauschens ist das 20kOhm Poti zu bevorzugen, der Unterschied wird aber im Gesamtrauschen untergehen. Deshalb ist das 50kOhm Poti die sicherere Alternative.

      P.S.: OK, der Regelbereich ändert sich miniminiminimalst durch den Innenwiderstand der treibenden Stufe, aber das ist absolut vernachlässigbar.

      Kommentar


        #4
        Nur so nebenbei: Gast, es freut mich, dass du wieder ein bisschen mitmachst.
        Gruß
        David


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        Es spricht aber nichts dagegen (gehört für mich sogar standardmäßig dazu) sich nach Optimierung der Messdaten abschließend einen „besser gefallenden“ Klang mit breitbandigen Anhebungen oder Absenkungen einzustellen als lineare Wiedergabe es meist ist. Oft (auch für mich) reicht dazu nur eine Anhebung der Tiefbässe um ein paar dB. An den tadellosen Messdaten ändert sich deshalb nichts.

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          #5
          Es ist ja bald Weihnachten, da kann man auch mal eine Freude bereiten. Ich beschränke mich auf Threads, wo ich technischen Support anbieten kann. Alles andere interessiert mich nur noch am Rande.

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            #6
            Meine letzte Hirnzelle (habe mich 30 Jahre nicht mehr damit befasst) meint, man sollte noch schauen, ob Poti logarithmisch oder linear.
            Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

            Kommentar


              #7
              Ja genau, als Lautstärkepoti ist logarithmisch eigentlich die bessere Wahl.

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                #8
                Zitat von respice finem Beitrag anzeigen
                Meine letzte Hirnzelle (habe mich 30 Jahre nicht mehr damit befasst) meint, man sollte noch schauen, ob Poti logarithmisch oder linear.
                Für Lautstärke normaler Weise logarithmisch.
                Gruß
                David


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                Alles was unter den Sammelbegriff „HiFi“ fällt, ist für mich schon vor sehr langer Zeit komplett uninteressant geworden, weil damit nie das erreicht wurde, was ursprünglich angestrebt war und weil es auf die uralte Art auch gar nicht geht, die sich bis heute nicht verändert hat.

                Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst dann, wenn sie physikalisch und messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen wurden. Das war bisher nach unzähligen solcher Tests noch nie der Fall!

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                  #9
                  Zitat von Paradiser Beitrag anzeigen
                  Es ist ja bald Weihnachten, da kann man auch mal eine Freude bereiten. Ich beschränke mich auf Threads, wo ich technischen Support anbieten kann. Alles andere interessiert mich nur noch am Rande.
                  Passt!
                  Gruß
                  David


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                  Wirklich hochwertige Audiowiedergabe erfordert tadellose Messwerte beim Hörplatz. Das muss einmal die Basis sein. Danach hört man die Aufnahmen weitgehend so, wie sie produziert wurden, aber nur so gut, wie es die Umstände im Hörraum und beim Hörplatz zulassen. Diese "Deckelung" setzt in üblichen Wohnräumen sehr früh ein, da helfen auch die besten und schönsten Geräte nichts!
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                  Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst dann, wenn sie physikalisch und messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen wurden. Das war bisher nach unzähligen solcher Tests noch nie der Fall!

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