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    #46
    # 44
    Thomas
    Was ist denn Loudness-War ?
    l.g. werner

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      #47
      OK - ich gestehe. Ich mag simple Pop Musik und ich mag es wenn die Musik auf dem heutigen Stand der Klangtechnik ist (wertungsfrei gesprochen) Konkret heisst das - ich finde es gut wenn sie per Atmos 3D Sound oder was auch immer gut klingt. Breit, wuchtig, tief. Ja es ist Fake aber ich steh drauf.
      Ich streame normalerweise von Amazon und dort sind die meisten neuen Songs so aufgenommen. Mir gefällt es. Alte Sachen klingen auch manchmal gut, doch oftmals etwas langweilig und meist Bassarm. Ich kann nie verstehen wenn die Leute den Klang von alten Aufnahmen so hervorheben. Konnte ich nie nachvollziehen.

      Was mir wichtig ist - das der allgemeine Klang der Musikanlage auch passt, da leg ich sehr großen Wert drauf. Mein Geschmack geht in etwa da hin, was man als die Harmann Kurve bezeichnet. Deutlich Bassbetont und Höhen sanft abgesenkt. Mein Musikhörraum ist mit reichlich Akustikmaßnahmen versehen und meine Anlage sorgsam eingemessen und klanglich austaxiert.

      Ich bin relativ (nein völlig) unempfindlich für das ganze Zeugs was die Audiophilen so wälzen, Klangsignaturen, DAC Klang, Verstärkerklang usw.... Kurz: Hör ich nicht x-fach im Blindtest selbst probiert. Was ich aber höre wenn der allgemeine Klang nicht passt, Resonanzen, Dröhnen, schlechter Raum usw.

      Deshalb - aktuelle Aufnahmetechnik von mir ->



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        #48
        Zitat von Onkel Werner Beitrag anzeigen
        # 44
        Thomas
        Was ist denn Loudness-War ?
        l.g. werner
        Transformiert zum Kopfhörernutzer.

        Mac Mini (M4), RME ADI-2 DAC FS , AKG K 812

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          #49
          # 47
          Ich kann nie verstehen wenn die Leute den Klang von alten Aufnahmen so hervorheben. Konnte ich nie nachvollziehen. Zitat Ende


          ?Dann lieber Mike hast du eine Menge verpasst. Stelle immer wieder fest, das neue Aufnahmen viel zu laut abgemischt sind. Weiss nicht ob du Jazz hörst.
          Bill Evans.... My Man's Gone Now (Live At The Village Vanguard, NYC; 6/25/1961)

          Fast 65 Jahre alt und klanglich absolut überzeugend.
          Könnte mich immer kaputt lachen wenn die heutigen Goldohren...... JAZZ AT THE PAWNSHOP als das Mass aller Dinge ansehen. Klanglich kein Vergleich zum erstgenannten Beispiel.

          l.g. werner

          ?
          ?

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            #50
            Jazz at the Pawnshop. Das Alter ist der Aufnahme deutlich an zu hören .

            Die damaligen Bandmaschinen haben technisch gesehehen gegen die heute verfügbare Digitaltechnik ganz schlechze Karten.

            Trotzdem gibt es Musiker die lieber Analog auf nehmen . Eigenklang des analogen Equipments .....

            Hier mal ein Beispiel :

            Beachten Sie die Studer 2 Zoll an Anfang


            Zuletzt geändert von Mrwarpi o; 26.10.2025, 20:54.
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              #51
              Man sollte IMHO die "frühe Prägung" nicht unterschätzen. Was und wie wir in der Jugend gehört haben, ist abgespeichert als "Urmeter", sozusagen. Ungenau, denn so ist das akustische Gedächtnis, aber es ist als "soll" da. Jede Version, die davon abweicht, ist erst mal "suspekt", auch wenn technisch besser. Davon unabhängig, gab es durch "loudness war" und andere "Sünden", ziemlich "gruselige" CDs...
              Zuletzt geändert von respice finem; 26.10.2025, 21:48.
              Jeder darf glauben, "hören", behaupten. Mein Schweigen dazu ist keine Zustimmung.

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                #52
                # 48
                Dankeschön.

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                  #53
                  Der Unterschied zu Digital ist schon recht markant ....

                  Auffällig wurde das mit meiner Zappa - Sammlung . Das Digitalzeug "knallt" einfach besser ....


                  Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: grafik.png Ansichten: 0 Größe: 825 KB ID: 721449


                  1983: Frank Zappa has acquired a Sony PCM-3324 digital recording system. Zappa already owns a Sony PCM-1610 two-track digital audio mastering system.
                  Frank Zappa with his PCM-3324 in his Utility Muffin Research Kitchen studio, flanked by Sony's Toshi Doi (left) and Curtis Chan (right).
                  Transformiert zum Kopfhörernutzer.

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                    #54
                    Nebenbei: So was hat damals ein Vermögen gekostet, heutzutage dürften die Mikrophone den Löwenanteil ausmachen.
                    Der Recorder an und für sich ist die Software der DAW.
                    Jeder darf glauben, "hören", behaupten. Mein Schweigen dazu ist keine Zustimmung.

                    Kommentar


                      #55
                      Zitat von respice finem Beitrag anzeigen
                      Nebenbei: So was hat damals ein Vermögen gekostet, heutzutage dürften die Mikrophone den Löwenanteil ausmachen.
                      Der Recorder an und für sich ist die Software der DAW.
                      Heutzutage .....

                      Zum Zeitpunkt der Markteinführung war die Sony PCM mit einem Preis von etwa $150.000 ein sehr teures Profi-Gerät.
                      Zuletzt geändert von Mrwarpi o; 26.10.2025, 22:02.
                      Transformiert zum Kopfhörernutzer.

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                        #56
                        Klar, damals gab's ja keine DAW.
                        Jeder darf glauben, "hören", behaupten. Mein Schweigen dazu ist keine Zustimmung.

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                          #57
                          Zitat von respice finem Beitrag anzeigen
                          Klar, damals gab's ja keine DAW.
                          Doch. Synclavier , Fairlight CMI noch teurer .....
                          Zuletzt geändert von Mrwarpi o; 26.10.2025, 22:16.
                          Transformiert zum Kopfhörernutzer.

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                            #58
                            Die Aufnahmequalität einer alten analogen Studer Bandmaschine ist tatsächlich nicht so weit weg von digitalen Aufzeichnungsgeräten. Was die digitalen Produktionen aber oft am Ende der Kette bis zum Distributionsmedium besser macht, ist die Tatsache, dass man digital x-fach kopieren und von der Kopie wieder eine Kopie (usw.) ziehen kann, ohne dass die Qualität nachlässt. Das ist bei analogen Verfahren eben nicht der Fall, da wird es mit jeder Kopie schlechter. Schon im Studio wirkt sich das aus wenn gesampled wird. Dieses Verfahren ist ja besonders bei Rock und Pop gang und gäbe.

                            Als ich noch eine analoge Tonbandmaschine (Grundig TS 925) besaß, habe ich Aufnahmen von CDs gemacht. Zumindest bei 19 cm/sec konnte ich kaum mehr einen Unterschied zwischen Aufnahme und Original hören. Als ich später CDs auf einen VHS-Hifi-Videorekorder (Blaupunkt RTV-810) gemacht habe konnte ich endgültig keinerlei Unterschied zwischen dem digitalen Original und der analogen Kopie mehr hören.

                            Aber das ist ohnehin alles nur Theorie, denn hier kommt der Loudness-War ins Spiel, wenn die nutzbare Dynamik von 16 Bit PCM, 44,1 kHz (Audio-CD Format) von über 90 dB nicht mal annähernd genutzt wird ist die Frage ob analog oder digital ziemlich wumpe. Denn die vielleicht 25, 30 dB Dynamik, die da vielleicht noch übrig bleiben, die schafft eine ordentliche analoge Schallplatte locker (und noch einiges mehr), ein Tonband erst Recht.

                            Gruß

                            RD

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                              #59
                              Ja, und, speziell in der Großstadt, "frisst" der Lärm im Hintergrund manche feine Details. Man kann nur in Grenzen durch Lärm "durchhören". Was ganz blöd ist, und was bspw. ich als Migränepatient habe - das "Hintergrundfokussieren". Kann man demonstrieren mit dem berühmten "Affentest":



                              Deswegen bin ich "allergisch" auf Knackser und sonstigen "Müll" in Tonkonserven. Genauso, wenn 2 und mehr Personen gleichzeitig reden, höre ich nur einen raus, der Rest ist "Kauderwelsch". Teilweise ev. "konkurrierende Sprachdecoder". Mit steigendem Alter wird das noch schlimmer, weil man jeden Tag Hirnzellen verliert.
                              Jeder darf glauben, "hören", behaupten. Mein Schweigen dazu ist keine Zustimmung.

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                                #60
                                Deswegen bin ich "allergisch" auf Knackser und sonstigen "Müll" in Tonkonserven.
                                Da bin ich anders gestrickt. So lange sich der 'Müll' in Grenzen hält, stört mich das wenig. Was mich aber stört, ist eine künstlich reduzierte Dynamik und Bandbreite. Hier:



                                kann man sehen, dass in den meisten Fällen die Vinyl-Version eine bessere Dynamik besitzt als die digitale Distribution. Das ist verrückt, dass das technisch überlegene Medium oft schlechter ist als das unterlegene.

                                Gruß

                                RD
                                Zuletzt geändert von ruedi01; 27.10.2025, 00:15.

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